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Das  AHA! – Erlebnis  des  Monats

jeden  Monat  neu  –  jeden  Monat  etwas  anderes

—  Dezember  2002  —

 

Glänzende  Geschenke

Hier weit über Thieme-Becker (Bd. XXVIII, 1933, S. 308) + Thienemann (1856, S. XXIII) hinaus nahtlos direkt bis in den Ridinger-Nachlaß selbst recherchiert, von Thienemann vielfach – so im Rahmen der Kupferdruckplatten zu den Wundersamsten Hirschen und anderer Thiere oder auch Entwurf einiger Thiere – 1856 noch für verloren gehalten, sind

Ridinger’s  originale  Kupfer-Druck-Platten

im  rotgoldenen  Glanze

ihres  rund  250  Jahre  alten  Kupfers

kostbarste , weltweit  unikate  Sammlungsstücke  von  Graden .

Denn

„ Erhaltene  originale  Druckplatten  aus  dem  18.  Jahrhundert

sind  eine  große  Seltenheit“

(Stefan Morét in Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, SS. 62 f. Siehe auch die dortigen Kupferdruckplatten I.13, I.8 + I.11, Farbabbildung 6 + SW-Abb. SS. 63 f.).

Und speziell zu denen Ridinger’s :

„ Vom hohen technischen und qualitativen Niveau der Werke Ridingers und seiner Söhne, die im Verlag vor allem als Stecher mitarbeiteten, künden die (nur noch sehr partiell) erhaltenen Druckplatten noch heute. “

Im selben Sinne schon vorher Bernadette Schöller in „Der Kölner Graphikmarkt zur Zeit Wenzel Hollars“ innerhalb „Wenzel Hollar – Die Kölner Jahre“, hrsg. von Werner Schäfke, Köln 1992, S. 19:

„ Die  Kupferplatten ,

die  aufgrund  ihres  Materialwertes  wie  auch  der  darin  investierten  Arbeitszeiten

eine  weit  höhere  Wertschätzung  genossen

als  etwa  eine  allzu  oft  achtlos  behandelte  Vorzeichnung … “

Wie denn auch anderwärts: „Der Nürnberger Verleger Frauenholz war so angetan von diesem Blatt, daß er die Platte  für  eine  beträchtliche  Summe  von Reinhart (1761-1847) erwarb“ (Teeuwisse III [2007], 29).

Und ganz konkret Cornelis Koeman in Atlantes Neerlandici II (1969), SS. 138 + 345:

„ (Eines  der  dramatischsten  Ereignisse  in der frühen Geschichte der kommerziellen Kartographie in Amsterdam war der Verkauf von Jodocus Hondius Jr.’s Kupfer-Platten an Willem Jansz. Blaeu 1629, dem Jahr seines Todes. Wenigstens 34 Platten, von denen Jodocus II zu eigenem Nutzen Einzelkarten gedruckt hatte, wechselten in die Hände seines großen Konkurrenten. Unmittelbar darauf veranlaßten sein Bruder Henricus und (dessen Schwager) Joannes Janssonius das Stechen identischer Platten. “

Wobei das mitgeteilte Procedere dieses Auftrags einmal mehr

die  ganze  Werthaltigkeit  von  Kupfer-Druck-Platten

dokumentiert:

die Vergabe an zwei Stecher mittels notariellen Vertrags, der die Fertigstellung von nunmehr 36 Platten binnen 18 Monaten festschrieb, gearbeitet „(akkurat und fein, ja, feiner und besser und qualitativ nicht schlechter als die an die Stecher gegebenen Karten)“. Die Auftraggeber trugen die Kosten für das Kupfer und dessen Polieren und zahlten für das Stechen selbst 100 Gulden pro Platte bei Vorauszahlung von 500 Gulden hinsichtlich zu entlohnender Arbeiter. Betreffend offenbar praxisnaher Hinzuziehung selbständiger Aushilfsstecher wurde den Auftraggebern untersagt, mit solchen namentlich genannten – insgesamt sieben, von denen zwei gleichwohl ausgenommen wurden – und etwaigen sonstigen weiteren Beschäftigten während der Laufzeit selbständige Geschäfte zu tätigen. Im Falle vorzeitigen Todes des einen, offenbar auf das Schriftstechen spezialisierten, der beiden Auftragnehmer stand es dem anderen bei Fehlen eines guten Schriftstechers frei, den Vertrag zu beenden oder allein fortzusetzen. Im Falle vorzeitigen Todes des anderen war lediglich die Lieferfrist angemessen zu verlängern.

Indem wir uns diese aufschlußreichen Details vergegenwärtigen, gewinnen die Platten zwangsläufig an zusätzlicher Intimität. Erzählend von Zwängen und Zeitnot, taten Mitspieler einen wirtschaftlich bedrohlich werden könnenden unerwarteten Schachzug, wobei Lieferfrist und ins Auge gefaßte Anzahl der Stecher schlagartig den Vorsprung der Konkurrenz illustrieren. Und eben den oben schon seitens Bernadette Schöller’s mitangesprochenen reinen Arbeitswert einer solchen Platte, hier potenziert um den Genauigkeitsgrad einer Kartenübertragung mit ihren, nicht zuletzt und speziell, siehe oben, unendlich vielen Lokalbezeichnungen! Wie gesagt, fürwahr dramatisch.

Dabei anstehendenfalls, wohlgemerkt, gleichwohl doch immer nur Reproduktions-Platten betreffend. Welch künstlerischer und damit zeitloser Faktor denn erst dort wertbestimmend, wo das Genie des Künstlers selbst die Linien zieht, die Nadel führt, die Intensität des Ätzens dort verstärkt und hier zurücknimmt und dem Kupfer die eigene Vision aufzwingt! Hier + heute denn solchermaßen Ridinger-Platten!

Und so hieß es hierselbst denn auch gelegentlich des Wiederauftauchens von Teilen des sogenannten Thieme-Becker-Blocks Ridinger’scher Druckplatten „Einer der sensationellsten Funde der Kunstgeschichte … Ridinger’s originale Druck- (sic!!!) Platten“.

Ridinger’s ursprüngliche Numerierung innerhalb einzelner Folgen für anders zusammengestellte Neuausgaben um 1824/25 vielfach geändert bzw. entfernt und teilweise – so bei den Kupferdruckplatten zu den „Wundersamsten Hirschen und anderen Thieren“ – erst gelegentlich einer späteren neuen Gesamtausgabe wiederhergestellt.

Mittels  feinen  Lackauftrags  vor  Anlaufen  geschützt ,

sind die Kupferdruckplatten im Rahmen ihres altersmäßigen Gebrauchs generell noch druckfähig. Angeboten und verkauft werden sie indes als Kunstwerke und Sammlungsstücke im Sinne des ermäßigten MwSt.-Satzes, also unbeschadet ihrer schlußendlichen Druckqualität. – Kurz ,

denkbar  erfreuende , weltweit  unikate  Absoluta .

Ihnen angetragen mit der Empfehlung einer zeitlos-eleganten rahmenfreien Hängung (Vorrichtung anbei) , um  Sie  der  jeweiligen  Licht-Reflexe  am  schönsten  teilhaftig  werden  zu  lassen .

 

Und  was  sagten  private  Ridinger-Platten-Erwerber  generell ?

„ … haben  Sie  mich  überrascht “,

so ein Vorsitzender Richter i. R. und zwei dieser Zimelien erstehend,
von denen er auch Abzüge machen ließ
(siehe Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, I.10 + I.12).

„ Ich  möchte  mich  bei  Ihnen  bedanken,

die  Platten  sind  schöner , als  ich  erwartet  hatte,

ich  übernehme  beide , gar  keine  Frage “,

so ein Unternehmer, der zwischenzeitlich drei weitere erwarb.

„ … and  I  know  the  plate  will  only  gain  in  value “,

so ein amerikanischer Erwerber.

Und die Kunstsammlungen Augsburg präsentierten 2001 den erworbenen 12er Satz zur Paradies-Folge
innerhalb der Ausstellung „KUNSTREICH“ als den bedeutenden Erwerbungen des letzten Jahrzehnts
(Katalog KUNSTREICH Nr. 102, SS. 198-201).

All obigen Fakten schlußendlich einen an Hand der beigezogenen Blaeu’schen Karten-Platten möglichen Wertevergleich einst + jetzt zur Seite zu stellen, erweist sich als ebenso interessant wie aufschlußreich:

100 Gulden (in den nördl. Niederlanden kamen im 17./18. Jhdt. auf den Gulden 20 Stuiver, auf den Stuiver 16 Pfennige) zahlten Hondius-Janssonius besagtermaßen 1630 zusätzlich zu Materialwert + Aufbereitung für den Stich jeder einzelnen Karten-Platte. Demgegenüber betrug der Verlagspreis für Joan Blaeu’s rund 600 (sic!) Karten umfassenden 12- bzw. 11bändigen Atlas Maior aus den 1660ern – Le Grande Atlas als das herausragendste Atlas-Ereignis aller Zeiten, erschienen in einer Gesamtauflage von etwa knapp 1000 Exemplaren – 1670 für die grenzkolor. Standardausgabe in verziertem Pergament nur ganze 450 bzw. 430 Gulden! Gleichwohl zwangsläufig nur „für einen kleinen Käuferkreis bestimmt … (für das) Repräsentationsbedürfnis reicher Handelsherren und Reeder“. Denn ein normaler Tageslohn betrug in gedachter Zeitspanne auf dem platten Land im Westen rund 1 Gulden, im Süden + Osten nur zwischen ½ + 1 Gulden. Für Fachkräfte etwas mehr, für Knechte etwas weniger. Und in den Städten etwa das Doppelte.

Für die frühen 1970er bezifferte Traudl Seifert, seinerzeitige Leiterin der Kartenabteilung der Münchner Staatsbibliothek, für den Atlas Maior der Standardausführung einen Antiquariatspreis von etwa 150 Tausend DM. Auf 1984er Auktion wurde für einen auf 250 Tausend geschätzten 11bändigen solchen bei 5 fehlenden Karten ein Endpreis von 347700 DM bezahlt. Eine Steigerung ab Erscheinen vor 300 Jahren auf 80760%. Die ihrerseits schon wieder zwei Jahrzehnte zurückliegen!

Analog hierzu würden sich die 100 Gulden Stichkosten pro Platte von 1630 bei unverbindlich unterstellter und grobrechnender Gleichsetzung zur DM per 1984 um eben das 807fache auf 80760 DM oder 41292 EUR vervielfacht haben. Dabei, gewiß, aber nur, ausschließlich handwerkliches Können voraussetzend.

(Basierend auf Koeman, wie oben; Traudl Seifert, Der Atlas major des Joan Blaeu, in Börsenblatt für den Dt. Buchhandel, Frankfurter Ausgabe, vom 25. 2. 1975; sowie statistischen Quellen.)

Und  so  ist  das  Elitärste  vielfach  noch  immer  das  Preiswerteste

 

Das bestetten des Edlen Hirsches mit dem Leithund. Während vorn drei Jäger noch die Fährte diskutieren und ihre beiden Hunde einweisen, läßt ein vierter bereits den seinen an langer Leine dem unweit im Holze stehenden Vielender folgen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Ca. 1729. Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sc. et exc. A. V. / avec priv. de sa M. Imp. 30,5 x 23,4 cm.

Zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 16; Blüchel, Die Jagd, 1996, Bd. II, S. 80) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.994  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

„ … eine  gar  artige  Jagd  machen “

Die  Lappen  von  1717  –  Die  Lappen-Platte  von  1729

Unerhört  einzigartig

der  Gleichklang  von  Zeit  +  Sujet

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen. Vorn Federschnur, zurückgesetzt darüber

die  Lappenreihe

unter der der erste Hirsch schon verhaucht, indes ein Kapitaler noch im Begriff ist, über diese hinwegzusetzen, aber seinerseits im Feuer des Schützen vorn rechts bleiben wird. Im Waldesinnern wählt ein weiterer Edler seinen Weg lieber ins Abseits. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1729.) Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exc. A. V. / avec privil. de sa Majeste Imp. 30,5 x 23,4 cm.

Jagdlappen Georg Wilhelms Markgraf zu Brandenburg (1678-1726) mit gekröntem Adler-Wappen zwischen dem Monogramm GWMZB und der Jahreszahl 1717 auf der einen und

von  Meutehund  gestelltem  aufgerichteten  12-Ender

auf der anderen Seite.  Vierer-Satz  an  offensichtlich  originalem  Seil  von 403 cm Länge + 2 x 20 cm Einhängumschlag. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz auf sackleinenfarbenem (3) bzw. grauem Grund. 62-63 x 35-40 cm.

In  außen  wie  innen  uniformer

gemeinsamer  bordeauxroter  Maroquin-Kassette

(75,5 x 48 x 8,2 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel nebst Jahreszahl sowie Goldfilete auf dem Vorderdeckel sowie ridinger handlung niemeyer auf unterer Innenkante des Rückdeckels, alles 23,5karätig, mit den unter Polykarbonatglas (alterungs- + UV-beständiger als Plexiglas, aber ebenso kratzempfindlich) eingelassenen Solitären.

Linksseits  die  optisch hervorragend erhaltene

originale  Druck-Platte

zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 17; Stubbe, 1966, Taf. 4) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der 1729er „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre.

Rechtsseits  denn  als  Dokumente  der  Praxis  selbst  die Lappen eben jenes vis-à-vis gekupferten jagdlichen Alltags. Und beider Fertigung

in  zeitlichem  Abstand  von  gerademal  12  Jahren !

Und thematisch maßgeschneidert dazu!  Und  vier  am  Stück  obendrein  !  Generell üblicher sorglicher Verwahrung des Jagdzeugs entspricht denn auch hiesiger Vierer-Satz unter Würdigung seines Nutzungszwecks, sprich, seines Wild-Pedigrees. Zwangsläufig verblichen und mit Farbabreibungen, gewiß, doch nicht stockig, ist der Gesamtzustand gut. – Kurz ,

das  Lappen – Exemplar  in  seiner  Grandeur

elitärer  geht’s  nicht

Und  zumindest  in  Verbindung  mit  Ridinger

weltweit  einzig  am  Markt

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.992  /  Preis auf Anfrage

 

Unerreicht  –  unwiederholt

DIE  IMPERIALEN

Die Par Force Jagd Eines Hirschen und Wie Er Erlegt Wird – Venatio Libera Et Violenta Cervi, Ejusque Occisio / Wie das Wild-Schwein gehaezt und Ihm der Fang Gegeben Wird – Qua Ratione Aper Exagitatus tandem Prosternatur. Die Pendants der Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. Bezeichnet: Johann Elias Ridinger inven. fecit et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor und nachfolgend. 54,1-54,6 x 75,6-75,8 cm. – Thienemann + Schwarz 67-68.

Johann Elias Ridinger, Wildschwein

„ Die grössten und wohl auch die schönsten, welche Ridinger geliefert hat …

so dass man dies(e) Meisterstück(e) nicht genug bewundern kann “

(Thienemann).

Neben dem kaiserlichen Privileg-Vermerk tragen sie im übrigen gelegentlich von Neuabdrucken als die einzigen der hier bekannten Platten zusätzlich drei postume Verleger-/Drucker-Adressen des 19. Jahrhunderts, darunter jene faszinierende

„ New  York  Emil  Seitz  Broadway  No. 413 “ !

Korrespondierend mit der erbenseits gemachten Angabe, diese Pendants seien von ihrem Vorfahren seinerzeit zwecks Koproduktion aus Amerika zurückgeholt worden. Thienemann (1856) hatte sie, gleich weiteren erhalten gebliebenen, für verloren gehalten.

Als  Ein-Platten-Arbeiten  zugleich  Monumente  ihrer  selbst ,

sprengen diese Kupfer-Pendants nahezu jede Vorstellung von dem, was selbst anspruchsvollste Sammler objektmäßig zu erreichen noch für möglich halten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.930  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Der  Bienen  Sammeleifer  –  der  Bären  Lust

Selbst=Geschoss, auf einen Bæhren. Der hochgestreckt in angespannter Erwartung nach dem von zahllosen Bienen umschwirrten Honigtopf, aus dem der goldene Saft reichlich fließt, greifende und schleckende Bär im Augenblick der von zwei Seiten sich lösenden Schüsse. Der mit zwei Seilen verbundene Köder ist am Querbalken eines in starker Verpalisadierung aufgerichteten Gerüstes angebracht. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. Elias Ridinger del. fec. et excud. Aug. Vind. nebst 6zeil. Erklärung. 25,2 x 36,6 cm. – Zu Blatt 8 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 76) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.972  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Und  dazu  die

Ursprungszeichnung ?!

Die  Ursprungszeichnung  zu  Vorgenanntem  als lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung über etwas Bleistift. 213 x 345 mm.

Die voll durchgeführte Ursprungszeichnung aus der kleinen Gruppe der „Malerischen“ – Schönstes vom Schönen unter den Ridinger-Zeichnungen –  vor  deren zwecks Plattenübertragung seitenverkehrter Umzeichnung für die  Übertragung ins Kupfer und solchermaßen

ein nochmals  potenziert  herausragend  elitäres  Sammlungsstück .

Denn Thienemann (1856, Seite 274, c) waren aus dieser Folge nur 3 in Weigel’schem Besitz befindliche andere Vorzeichnungen bekannt, darunter eine großformatigere Variante zu hiesiger, die gegenüber dem Kupfer indes „ganz verschieden in der Ausführung“ ist. Nachweisbar des weiteren jeweils zwei ebenfalls hier durchgelaufene bzw. neben anstehender noch verfügbarer zu Th. 82 (siehe nachfolgend) sieben andere, von denen je zwei in international glanzvolle Privat- und importante deutsche Ridinger-Sammlung gelangten. Dieser qualitätvolle 9blätt. Fangarten-Block, davon 7 oder 8 im Stichsinn, entstammt der „Gruppe der Malerischen“ jener hochkarätigen westfälischen Sammlung, mit deren über ein Jahrzehnt währenden Auflösung neben u. a. Skizzen und Probedrucken auch eine ganze Reihe ganz außerordentlicher zeichnerischer Unikate auf den Markt zurückfand, deren ungemeiner Reiz von ihrer Lavierung bestimmt wird. Deren Technik der Meister die ganze Fülle malerischer Lichtwirkung und Kontrastierung abzugewinnen verstand. Anstehende des

Bienen  –  Bären  –  Dramas

denn auch als ausgearbeitete Arbeit in Verbindung mit einer Graphik auch innerhalb des Ridinger-Œuvre von größter Seltenheit.

Auf dünnem Bütten mit typographischem Wasserzeichen. – Rückseits an den Rändern einige Spuren früherer Montage. – Rechte Oberecke mit unauffälliger winziger Restaurierung, ein 2 cm tiefer Randeinriß hinterlegt, sonst von unversehrter Frische. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.973  /  Preis auf Anfrage

 

Schlag=baum vor einen Luchs aufgestelt! Mondhelle Felsengrotte mit dem soeben zum Sprung auf den auf der Schnur hängenden toten Vogel ansetzenden Luchs. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. Elias Ridinger inv. del. Sculps. et excud. Aug. Vind. nebst 7zeil. Beschriftung. 25,2 x 36,6 cm. – Zu Blatt 14 (Radierung + Kupferstich, Th. + Schwarz 82) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.975  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Und  auch  hierzu  die  –

Ursprungszeichnung  wie  vor  ??

Lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung  über Bleistift. 213 x 346 mm. – Auf dünnem Bütten mit typographischem Wasserzeichen. – Rückseits an den Rändern Spuren früherer Montage. – Drei hinterlegte kleine Randeinrisse, sonst von makelloser Frische. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.974  /  Preis auf Anfrage

 

Es  gab  den  Text !  Ja ,  es  gibt  ihn  noch  immer !!

Erst  die  originale  Druck-Platte

anlüftete  das  Geheimnis  der  abgedeckten  Schrift

Der mit dem Schlagbaum gefangene Dachs. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: I. El. Ridinger inv. del. & sculp. / verlegt in Augsburg bey Martin Engelbrecht, ansonsten wie vor und  mit  dem 4zeil. Untertext. 25,6 x 36,1 cm.

Johann Elias Ridinger, Dachs

Zu Blatt 23 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 91) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.011  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Die  vielleicht  schönste  Naturfolge  der  alten  Graphik

samt  eingebetteter  verworfener  weiterer  Arbeit .

Die vier Tageszeiten der Hirsche. Folge der 4 Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. Zwischen 1743/4 + Oct. 1763. Bezeichnet: J. E. Ridinger Pictor ac sculptor Augustan. (1) bzw. J. E. Ridinger fec. (2-4), ansonsten wie nachfolgend, dabei das Tages-Motto jeweils oberhalb des Bildovals, dessen Ecken ausschraffiert sind. 34,8-35,1 x 28,4-28,9 cm.

Zu Thienemann + Schwarz 238-241. – Und auf der Rückseite der Abendplatte

eine weitere , unbeschriebene

und vom Meister offenbar verworfene unbezeichnete Arbeit ,

DIE  HIPPOKRENE

Johann Elias Ridinger, Hippokrene

oder

Das  Geschenk  des  Wassers .

Die Roß- oder Musen-Quelle am Parnaß als domartig aufschießende Fontaine. Siehe Angebots-Nr. 13.279, erörtert zudem in hiesiger „Dresdner Rede“ auf dem Festakt der TU Dresden gelegentlich des 300. Ridinger-Geburtstages.

KUNSTREICH – Erwerbungen 1990-2000 der Kunstsammlungen Augsburg, 2001, Nr. 101 nebst 5 (1 blgr.) Abb.

Hier  eingeschlossen  aus  der  von  dieser  Arbeit  aufgelegten

Jubiläums-Edition

(6 von I-VI römisch numerierte + 10 von 1-10 arabisch numerierte Explre. sowie einige Épreuves d’Éditeur, sämtlichs mit Signatur des ridinger händlers lüder h. niemeyer + Editions-Datum, 16. 2. 1998, sowie rückseitigem Editions-Stempel, gedruckt unter aller gebotenen Rücksichtnahme auf die umseitige Hirsch-Szenerie, eine Handhabung, die umgekehrten Falles zwangsläufig für entbehrlich gehalten worden sein dürfte, sodaß die Hippokrene-Gravierung nicht mehr als absolut jungfräulich anzusprechen war)

die Nr. I/VI in Rot-Schwarz + ein Épreuve in Blau-Schwarz.

Kaum erwähnenswert einige unwesentliche kleine Ausbrüche innerhalb der Schraffurfüllung oben rechts oberhalb des Titels bzw. ganz am Rande der Abendplatte. Eine solche auch, ganz am Rande, dortselbst auf der Mittagsplatte. Ansonsten von hervorragender Optik, hinter der nur die Hippokrene-Rückseite mangels besagter nicht für notwendig erachteter Rücksichtnahme beim Druck der Vorderseite etwas zurücksteht. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.989  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Anno 1678. ist diser grosse und starcke Hirsch bey  Neuburg  an der Donau in der sogenanten Grü(n)en Aue: von 3. Teutschen jagt Hunden gesprenget und so lange gejaget auch endlich forciert worden, sich samt ihnen über einen Felsen in die  Donau  zu stürzen und ist derselbe darin von 2. Hunden noch lebendig gefangen und auf der anderen seite an das ufer gebracht worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. El. Ridinger del. sculps. et excud. 1742., ansonsten wie vor. 38 x 30 cm.

Zu Blatt 24 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 266; Kat. Marchegg, 1978, 135; Abbildung bei Veit, Joh. El. Ridinger und die Grünau bei Neuburg im Neuburger Kollektaneenblatt, Bd. CXLV, 1997, SS. 131-143, Nr. 4) der Folge der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“.

„ Die ‚Grünauer Hirsche‘ (sind) auch ohne direkt dargestellten Ortsbezug für den Freund der Umgebung Neuburgs von speziellem Reiz “

(Veit). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.002  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten
zu Thienemann 271 und 315.

 

Zur  Brunftzeit  in  Bayern  vor  286  Jahren

Kaempffende Brunfft Hirsche Nach der Natur in der Grün Au bey  Neuburg  (an der Donau) Anno 1722. gezeichnet. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1743/4.) Bezeichnet: J. El. Ridinger sculps. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 34 x 25,8 cm.

Zu Blatt 29 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 271; Abb. Veit, Nr. 3) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.998  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten
zu Thienemann 266 und 315.

 

Dokument  eines  Augenblicks  deutscher  Geschichte

Anno 1734. Ist diser wohlgerichte Hüner Hund bey dem  Keyserlichen  Lustschlosse Nymphenburg (dieses oberhalb des Geschehens samt hoher Fontaine) in den Fasanen Garten in der Action wie er vorgestanden nach dem Leben gezeichnet worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. E. Ridinger fec. et excud. 1744, ansonsten wie vor. 37,3 x 28,7 cm.

Zu Blatt 32 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 274) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.953  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Das  Tigerpferd  mit  Ährenbouquet

Dises Junge Tyger=Pferd welches zu Oranien=Polder einem Dorfe nicht weit von Delfft in der Provinz Holland gezogen hatte dises Aehren Poquet von farbe Schwartz gleich den anderen flecken u: ist 1743. von der Hochgräffl. Promnitzischen Herschafft aus  Schlesien  auf ihrer Holländischen Reise als eine Raritet sehr Theuer erkaufft worden. Der in herrlich leichter Bewegung breit in schöner Hügellandschaft mit Dorf, abgesondert von fünf teils tollenden und sich wälzenden Pferden, stehende Hengst, den schönen Kopf dem Betrachter zugewandt. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn nach dem nach dem Leben gemalten Bilde des Liebhaberkünstlers Frhr. Christian Ludwig von Löwenstern in  Darmstadt. Bezeichnet: Lib: Baro de Löwenstern ad viv: pinx. Darmst. / J. El. Ridinger sc. et excud. 1745, ansonsten wie vor. 35 x 28,5 cm.

Zu Blatt 38 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 280) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.946  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Einziges  Island-Schaustück  des  Œuvres

Ißländischer weißer mit Schwarzen Federen gesprengter Falcke von vornen und hinden mit Hauben geschühe und Wurffriehmen nebst einem großen Barbet oder Waßer Hund nach der Natur gezeichnet. Zwei Falken auf einem gefallenen Baum sitzend in gebirgiger Landschaft. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1745/6.) Bezeichnet: J. El. Ridinger del: fec: et excud., ansonsten wie vor. 35 x 28,1 cm.

Zu Blatt 42 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 284) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Unterhalb des Untertextes bei seitlichem Auslaufen nach rechts schwach schraffurspurig.
Angebots-Nr. 13.296verkauft

 

Anno 1731. Habe dise Vorstellung in dem Parc von  Nymphenburg  gegen Stahrenberg  (Starnberg)  nach der Natur gezeichnet. Zwei par force gejagte Hirsche, von denen einer sich bäumt, der andere ins Wasser geht. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1745/46.) Bezeichnet: J. El. Ridinger fec: et excud., ansonsten wie vor. 35,1 x 28,1 cm.

Zu Blatt 45 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 287; „Ein reiches Blatt“, Th.) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Unterhalb des Untertextes sowie, hier gänzlich unwesentlich, im rechten und oberen Rand außerhalb der Bildeinfassung schwach schlierig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.988  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Die  einzige  Nassauer  Provenienz  des  Œuvre

und  einzige  Saarbrücker  Lokalität  dazu .

Und  das  in  der  originalen  Druck-Platte !

Anno 1674. (recte 1746) den 15. Novemb: Ist dießer getygerte Hirsch von zwölff Enden, von Ihro Hochfürstl: Durchl: Herrn Herrn Willhelm Heinrich regierenden Fürsten zu Nassau-Saarbrücken etc. im  Neunkircher  Forst, im so genannten Becker-Wäldgen in einem Keßel-Jagen geschoßen worden. Verstählte Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind. 1750., ansonsten wie vor. 25,7 x 34,1 cm.

Zu Blatt 54 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 296) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Die zum Erhalt derselben zu hier unbekanntem Zeitpunkt vorgenommene nicht unübliche Verstählung überdeckt zwangsläufig den optisch herrlichen Glanz des rot-goldenen Kupfers. Die Rücknahme der Verstählung und damit Wiederherstellung des letzteren ist nach hiesiger Kenntnis möglich. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.012  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Der  Schaufelhirsch  mit  emporgewachsenen  Schalen

Diser grosse Schauffel Hirsch mit 2. curieusen in die höhe gewachsenen Schalen an denen vorder Läuffen ist anno 1748. den 2.ten September von I. Hochfürstl: Durchl: dem regierenden Hr. Landgraffen zu Hessen Darmstadt vormittags 11. uhr auf 80. gaeng aus freyer hand bey  Romrod  geschossen worden hat gewogen 400 (Pfd.) (und „hat auch sonderbare Geweihe“, Th.). In dichter Waldlandschaft vor einem Gatter munter dahinschreitend. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1750/53.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 34,1 x 25,6 cm.

Zu Blatt 55 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 297) der „Wundersamsten Hirsche“. – Kaum erkennbare minimale Bruchstelle oberhalb der Schwanzwurzel.
Angebots-Nr. 13.327verkauft

 

Der  28-Ender  mit  dem  Leithund

Diser Hirsch von 28. Enden Ist von Ihro Hoch=Fürstl: Durchl. dem regierenden Herrn Landgrafen (Ludwig VIII.) zu Hessen Darmstatt 1742. den 10ten. 8bris bey  Battenberg  in dem Forst gleiches nahmens geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. sculps. et exc. Aug. Vind. 1753., ansonsten wie vor. 34,9 x 25,2 cm.

Zu Blatt 57 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 299) der „Wundersamsten Hirsche“. – Thematisches Pendant zur darstellungsmäßig gleichfalls oben bogenförmig geschlossenen und hier verfügbaren Platte des „stumpf-ohrichten Hauptschweins“ zu Th. 300 (folgende Position). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.008  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Das  „ stumpf-ohrichte  Hauptschwein “  und  sein  Packer

Dises stumpf=ohrichte Haupt=Schwein mit gestuzter Ruthe welchem auf der Lincken seite der große Fang abgebrochen und auf der rechten das gewerff xweis gewachsen Haben Ihro Hoch=Fürstl: Durchl: der regierende Hr. Landgraff Ludewig (VIII.) zu Hessen Darmstatt vor 12. Jahren mit hoher Hand selbst die Ohren gestuzt und in dem 1749ten. Jahr den 18. Januar im  Bessumer  Forst (südlich von Darmstadt) angeschossen und den 30ten. dito im  Allerheiligen  Forst (nördlich von D.) gar erlegt. Oberhalb des im Jagdbuch Ludwigs VIII. abgebildeten toten Keilers sitzt der bewachende Packer, traurig ob des Endes dieses so braven borstigen Gesellen. Diese Idylle erreicht denn auch das Heulen des verletzten seitlichen Rüden nicht. Man sieht den Störer kaum. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. E. Ridinger del. sculps. et excud. A. V. 1753., ansonsten wie vor. 34,9 x 25,2 cm.

Zu Blatt 58 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 300) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Thematisches Pendant zur darstellungsmäßig gleichfalls oben bogenförmig geschlossenen und hier verfügbaren Platte des vom Leithund bewachten toten Hirschen zu Th. 299 (vorstehende Position). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.009  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

„ Der  Hirsch  mit  den  Schlappohren “

Disen Hirsch mit Schlappohren haben des Regier: Herrn Landgrafen von Hessen Darmstadt Hochfürstl: Durchl: (Ludwig VIII.) den 20ten. Aug: 1754. in der gegend von Darmstadt („im  Arheilger  Forst gegen der  Mörsbach  bei dem Hirtenhause“) geschossen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Ca. 1754/55. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 34 x 25,6 cm.

Zu Blatt 63 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 305) der „Wundersamsten Hirsche“ als einem der sympathischsten Motive dieser so einzigartigen, in ihrem zoologischen Belegwert unwiederholten Suite. – Pendant zu nachstehendem „Hasen mit angedeuteten raren Zähnen“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.996  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Der  Leeheimer  Hase

Dieser Hase mit angedeuteten raren Zähnen ist den 25.ten Octobr. 1753. im Lecheimer (Leeheimer) Forst 4. Stund weit von Darmstadt geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1754/56.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et excud. A. V., ansonsten wie vor. 34,1 x 25,6 cm.

Zu Blatt 64 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 306) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Pendant zu vorstehendem „Hirsch mit den Schlappohren“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.001  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Anno 1721. haben Ihro Chur=Fürstl: Durchl: zu Trier (Pfalzgraf) Franciscus Ludovicus disen Hirsch dessen Gewichte in der höhe 3 ½ Schuh und 32 ende gehabt, bey Kaeffenthal (Käfertal) selbst gepürschet. „Er fliegt gleichsam über einen querliegenden Baumstamm und zeigt sein majestätisches Geweih“ (Th.). Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Zwischen 1756 + ca. 1763. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. sc. et exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 35,5 x 27 cm.

Zu Blatt 73 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 315) der Folge der „Wundersamsten Hirsche“.
Angebots-Nr. 28.285verkauft

Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten
zu Thienemann 266 und 271.

 

Von  offensichtlich  auch  besonderer  Lokaltreue

Diese 2. Hirsche einer von 14. der andere von 12. Enden sind d. 18.ten Novembrs. 1756.  an  der  Bergstrasse  Hessen=Darmstädtischen Gebiets in der  seeheimer  (Bickenbacher)  Tanne am sogenanten Tabacks-Acker im Graben, also liegend, mit dem Gehörn vest ineinander verwickelt, und wovon einer noch lebend, der andere aber todt war, gefunden worden. In reicher, in die Bildtiefe führender Landschaft,  „wo  im  Hintergrund  ein  Stück  Bergstraßenlandschaft  sichtbar  wird“  (Weitz). In der Luft sechs heranrudernde Vögel. Kupfer-Druck-Platte von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780) nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808) im Gegensinn. (1763/65.) Bezeichnet: G. A. Eger ad viv. pinx. / Joh. El. Ridinger direxit et excud. Aug. Vind. / Martin El. Ridinger sc. A. V., ansonsten wie vor. 35,7 x 26,8 cm.

Zu Blatt 77 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 319) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.003  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Einzige  mit  „ Thierberg “  gekennzeichnete  Lokalität

Diser schwartze Tann=Hirsch ist Anno 1739. in der (Hohenlohisch) Hoch=Graeflichen  Kirchbergischen  Wild=Fuhr zu  Thierberg, mit disem raren Gewichte, von dem dortigen Wildmeister Job. Jac. Brasoler geschoßen worden. So ist auch diser große und starcke Rehe-Bock Anno 1755. d. 5. Jan: in der Grafschafft  Erbach  mit disem schönen Gewichte geschoßen worden. Vor mächtiger Hecken-Staffage mit Durchblick auf Koniferen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. et direxit Aug. Vind. 1765 / Martin Elias Ridinger sculps. A. V., ansonsten wie vor. 34,3 x 26,7 cm.

Zu Blatt 83 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 325) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.004  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Der  „RUNDE“  oder  „SPIEGEL“-Hirsch –

jagdhistorisch  +  bildhaft  faszinierend .

Hier  beides  denn  erst  noch  per  originaler  Druck-Platte !!

Dieser große starcke Hirsch von 16. Enden, dessen Gehörne oben so zusam(m)en gewachsen war, daß man mit keinem Messer=rücken hindurch gekont, ist von Ihro Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen Ludwig (VIII.) zu Hessen Darmstadt den 23. Aug. 1740. in dem  Ruppen  Fang  geschossen worden, deme auch unter der Rose, noch ein Ende ausgewachsen war. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). (1767/8.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger inv. del. et exc. Aug. Vind. / Martin El. Ridinger sculps., ansonsten wie vor. 34,9 x 26,1 cm.

Zu Blatt 90 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 332) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.010  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Der  berühmte  Kranichsteiner  3-Stangen-Hirsch

Dieser Hirsch mit 3. Stangen wurde den 11. Aug. 1753 von Sr. Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen LUDWIG VIII. zu Hessen Darmstadt,

in  der  großen  Faisanderie  bey  Cranichstein

par force gejagt, allwo derselbe über die Mauer von 12. Schuh hoch gesetzet und echappirt, nach der Brunft aber eben selbigen Jahres an der Graentze im Hochgräfl. Erbach Schönbergischem Gebiete geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780) nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808). (1767/68.) Bezeichnet: G. A. Eger delineav. et pinxit. / M. El. Ridinger sculps. Aug. Vindel., ansonsten wie vor. 37 x 24,9 cm.

Johann Elias Ridinger, Kranichsteiner 3-Stangen-Hirsch

Zu Blatt 97 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 339) der „Wundersamsten Hirsche“. – Mit nicht nur exakter lokaler Architektonik, wie generell nur ganz vereinzelt bei Ridinger, sondern vielmehr vor der Kulisse von Jagdschloß

KRANICHSTEIN

als  einer  der  ersten  seiner  Ansichten

und  dominanteste  Platte  des  Hessen-Darmstadt-Blockes .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.997  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Dieser Hirsch von 14 Enden, welcher noch ein End unter der Rose hat, so ein 3 Läuffer, u: welchen man 1 ganzes Jahr in dieser Figur herum lauffen sehn, ist 1748. d. 12 7brs. von Ihro Hochfürstl: Durchl: dem regierenden Herrn Land Grafen zu Hes=sen Darmstadt im Forst  windhaußen  im Kriegel Kopf bey  meiches  (Lautertal/Vogelsberg) in denen Loggen eingestellt geschoßen worden. durch wel=chen Zufall er um seinen Fuß gekom(m)en? wird wohl niemand so gleich errathen. ist es durch ein Schuß vor Zeiten geschehe(n) oder hat er ihn in einem Sprung abgebrochen. u: wie hät sich daß weesen so besonders selber geheilet u: der andere Rumpf vom Leibe getren(n)et, welcher Mensch mag sich selber so gut helfen oder curieren. / Detto zu  Geißlingen  (Steige)  Ao. 1739 d. 20. Decbr. ist dieses mit 3 Läufen abgemahlte Hirsch=Kalb, im Ziegelwald geschoßen worden, von Joh. Martin Bückle, Holz=wart zu  Ambt=stetten. so von natur also wunderbar gefallen, u: nur die Spur von einer Klauen, an der Brust zeigete. Des weiteren ein zweites Kalb mit gelähmten Vorderfüßen. In weiträumiger Parklandschaft vor einem zurückgesetzten Plateau mit Freitreppe und hoher Fontaine. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: M. E. Ridinger sculps. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 35,7 x 26,8 cm.

Zu Blatt XIII (Thienemann + Schwarz 356) der ausschließlich von Johann Elias’ Ältestem in Kupfer übertragenen (Radierung + Kupferstich) und 1779 abgeschlossenen Folge der „Besondere(n) Ereignisse und Vorfallenheiten bei der Jagd“, so Schwerdt, „the rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.984  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Diese  herrlichen , einzigen  Unikate

„ dieses  herrliche(n) , einzige(n)  Wild(es)  …

von Kennern für das stattlichste , edelste Jagdtier gehalten . “

Der Steinbock wird erschrekt durch eines Luchsen List … / Der böse listige Luchs empfänget seinen Lohn … Pendants. Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: Ridinger sculps., ansonsten wie vor und nachfolgend. 34,3-35,5 x 25,2 cm.

Zu Paar XX/XXI (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 363/64) der nach väterlichen Vorlagen aus 1752/53 (so Schwarz an Hand der Zeichnungsdatierungen der Folge) meist paarweise gearbeiteten und postum 1779 abgeschlossenen 46blätt. Suite der „Besondern Ereignisse und Vorfallenheiten bey der Jagd“ als, so 1928 Schwerdt III, 140, „the rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“, von der sich in der umfassenden Gräflich Faber-Castell’schen Ridinger-Sammlung bei deren Auflösung 1958 nur ganze drei Blätter fanden, während dem Coppenrath’schen Bestand 13 fehlten (Katalog 1889, 1546 + 1890, 1956), drei 1900 bei Helbing (Kat. XXXIV, Ridinger, 1554 Nrn.) und je eines Schwerdt und Baron Gutmann’s Zweitexemplar (?) innerhalb der hier durchgelaufenen Pompadour-Bände der Marjoribanks Folios.

Und nun denn gar eines deren Platten-Paare als unwiederholbar kostbares, hier weit über Thieme-Becker (Bd. XXVIII, 1933, S. 308) + Thienemann (1856, S. XXIII) hinaus nahtlos direkt bis in den Ridinger-Nachlaß selbst recherchiertes, weltweit unikates Sammlungsstück von Graden dazu!

Die  Jagd „mag  auf  solch  edles , begehrtes  Wild  ja  gewiß  ein  Hochgenuß  sein ,

aber doch nur für den Weidmann, dessen Sehnen und sonstige Struktur dem S. nicht viel nachgeben …

( Er  wird )  von Kennern  für  das  stattlichste , edelste  Jagdtier  gehalten“

(von Riesenthal). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.979  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Ein Auer Ochse. – Auer Ochse im Zorn (recte jeweils der europ. Wisent/Büffel, Bison europaens Ow.). In einer Suhle im Walde liegend bzw. mit aufgerichtetem Schwanze vor einer Steinmauer stehend und vor Wut die Erde aufbohrend. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1738.) Bezeichnet: J. E. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 19,1 bzw. 19,2 x 15,6 cm.

Zu Blatt 36 + 37 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 426 + 427) der Folge „Entwurf einiger Thiere, Wie solche Nach ihren unterschiedenen Arten, Actionen und Leidenschaften, nach dem Leben gezeichnet“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.952  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Wilder Kuder. – Auf den Raub laurender wilder Kuder. Voll Gier an einem Stamm hängend und die Pfote nach einem Nest mit Jungvögeln ausstreckend + Am schilfbestandenen Wasser vor Felsen kauernd. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 19 x 15,4-15,6 cm.

Zu Blatt 80 + 81 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 470 + 471) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.005  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Den Raub suchende Fisch Otter. – Die einen Raub verzehrende Fisch Otter. Steht etwas hochbeinig auf Steinen im Wasser und hält Ausschau + Am Fuße eines Wasserfalles sich ein Fischlein bereitend. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. fec. bzw. J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 18,9-19 x 15,4-15,5 cm.

Zu Blatt 83 + 82 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 473 + 472) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.006  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Zeigt , daß  Knüppeldickes  überlebenswichtig  ist

Der Biber in seiner Ruhe. Vor hügeliger Landschaft an selbst erbautem Damme sitzend, zeigt er seine gewaltigen Nager. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. inv. fec. et exc., ansonsten wie vor. 19 x 15,6 cm.

Johann Elias Ridinger, Biber

Zu Blatt 84 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 474) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.000  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Stein Marder. – Baum Marder. Zwei Stück auf Felsen schleichend + Im Baum ein junger, dem Mama einen Vogel bringt. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 18,7-18,8 x 15-15,3 cm.

Zu Blatt 85 + 86 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 475 + 476) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.007  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Die Wiesel. Zwei vor Unterholz- + Felskulisse, einer hinter einem Stein hervorkommend, der andere auf diesem. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. f., ansonsten wie vor. 19,1 x 15,6 cm.

Zu Blatt 88 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 479) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.999  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Ein  stachliges  Kleid  hält  manchen  Puff  ab

Das Stachel Schwein. In gereiztem Zustande, die Stacheln erhebend, dem Gegner entgegen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 18,8 x 15,5 cm.

Zu Blatt 90 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 480) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.995  /  Preis auf Anfrage

– samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Ridinger’s  originale  Kupferdruckplatten

in  ihrem  rotgoldenen  Glanze  –

stets  eine  glänzende  Geschenkidee !

 


 

“ I received today your … with excellent small Hollar print in good condition. It like me very much … I will send you my new order, naturally it’s possible/again Hollar print. Thank you very much for all ”

(Mr. Z. B., September 12, 2003)