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Glänzende GeschenkeHier weit über Thieme-Becker (Bd. XXVIII, 1933, S. 308) + Thienemann (1856, S. XXIII) hinaus nahtlos direkt bis in den Ridinger-Nachlaß selbst recherchiert, von Thienemann vielfach – so im Rahmen der Kupferdruckplatten zu den Wundersamsten Hirschen und anderer Thiere oder auch Entwurf einiger Thiere – 1856 noch für verloren gehalten, sind Ridinger’s originale Kupfer-Druck-Platten im rotgoldenen Glanze ihres rund 250 Jahre alten Kupfers kostbarste , weltweit unikate Sammlungsstücke von Graden . Denn „ Erhaltene originale Druckplatten aus dem 18. Jahrhundert sind eine große Seltenheit“ (Stefan Morét in Ridinger-Katalog Darmstadt, 1999, SS. 62 f. Siehe auch die dortigen Kupferdruckplatten I.13, I.8 + I.11, Farbabbildung 6 + SW-Abb. SS. 63 f.). Und speziell zu denen Ridinger’s :
Im selben Sinne schon vorher Bernadette Schöller in „Der Kölner Graphikmarkt zur Zeit Wenzel Hollars“ innerhalb „Wenzel Hollar – Die Kölner Jahre“, hrsg. von Werner Schäfke, Köln 1992, S. 19: „ Die Kupferplatten , die aufgrund ihres Materialwertes wie auch der darin investierten Arbeitszeiten eine weit höhere Wertschätzung genossen als etwa eine allzu oft achtlos behandelte Vorzeichnung … “ Wie denn auch anderwärts: „Der Nürnberger Verleger Frauenholz war so angetan von diesem Blatt, daß er die Platte für eine beträchtliche Summe von Reinhart (1761-1847) erwarb“ (Teeuwisse III [2007], 29). Und ganz konkret Cornelis Koeman in Atlantes Neerlandici II (1969), SS. 138 + 345:
Wobei das mitgeteilte Procedere dieses Auftrags einmal mehr die ganze Werthaltigkeit von Kupfer-Druck-Platten dokumentiert: die Vergabe an zwei Stecher mittels notariellen Vertrags, der die Fertigstellung von nunmehr 36 Platten binnen 18 Monaten festschrieb, gearbeitet „(akkurat und fein, ja, feiner und besser und qualitativ nicht schlechter als die an die Stecher gegebenen Karten)“. Die Auftraggeber trugen die Kosten für das Kupfer und dessen Polieren und zahlten für das Stechen selbst 100 Gulden pro Platte bei Vorauszahlung von 500 Gulden hinsichtlich zu entlohnender Arbeiter. Betreffend offenbar praxisnaher Hinzuziehung selbständiger Aushilfsstecher wurde den Auftraggebern untersagt, mit solchen namentlich genannten – insgesamt sieben, von denen zwei gleichwohl ausgenommen wurden – und etwaigen sonstigen weiteren Beschäftigten während der Laufzeit selbständige Geschäfte zu tätigen. Im Falle vorzeitigen Todes des einen, offenbar auf das Schriftstechen spezialisierten, der beiden Auftragnehmer stand es dem anderen bei Fehlen eines guten Schriftstechers frei, den Vertrag zu beenden oder allein fortzusetzen. Im Falle vorzeitigen Todes des anderen war lediglich die Lieferfrist angemessen zu verlängern. Indem wir uns diese aufschlußreichen Details vergegenwärtigen, gewinnen die Platten zwangsläufig an zusätzlicher Intimität. Erzählend von Zwängen und Zeitnot, taten Mitspieler einen wirtschaftlich bedrohlich werden könnenden unerwarteten Schachzug, wobei Lieferfrist und ins Auge gefaßte Anzahl der Stecher schlagartig den Vorsprung der Konkurrenz illustrieren. Und eben den oben schon seitens Bernadette Schöller’s mitangesprochenen reinen Arbeitswert einer solchen Platte, hier potenziert um den Genauigkeitsgrad einer Kartenübertragung mit ihren, nicht zuletzt und speziell, siehe oben, unendlich vielen Lokalbezeichnungen! Wie gesagt, fürwahr dramatisch. Dabei anstehendenfalls, wohlgemerkt, gleichwohl doch immer nur Reproduktions-Platten betreffend. Welch künstlerischer und damit zeitloser Faktor denn erst dort wertbestimmend, wo das Genie des Künstlers selbst die Linien zieht, die Nadel führt, die Intensität des Ätzens dort verstärkt und hier zurücknimmt und dem Kupfer die eigene Vision aufzwingt! Hier + heute denn solchermaßen Ridinger-Platten! Und so hieß es hierselbst denn auch gelegentlich des Wiederauftauchens von Teilen des sogenannten Thieme-Becker-Blocks Ridinger’scher Druckplatten „Einer der sensationellsten Funde der Kunstgeschichte … Ridinger’s originale Druck- (sic!!!) Platten“. Ridinger’s ursprüngliche Numerierung innerhalb einzelner Folgen für anders zusammengestellte Neuausgaben um 1824/25 vielfach geändert bzw. entfernt und teilweise – so bei den Kupferdruckplatten zu den „Wundersamsten Hirschen und anderen Thieren“ – erst gelegentlich einer späteren neuen Gesamtausgabe wiederhergestellt. Mittels feinen Lackauftrags vor Anlaufen geschützt , sind die Kupferdruckplatten im Rahmen ihres altersmäßigen Gebrauchs generell noch druckfähig. Angeboten und verkauft werden sie indes als Kunstwerke und Sammlungsstücke im Sinne des ermäßigten MwSt.-Satzes, also unbeschadet ihrer schlußendlichen Druckqualität. – Kurz , denkbar erfreuende , weltweit unikate Absoluta . Ihnen angetragen mit der Empfehlung einer zeitlos-eleganten rahmenfreien Hängung (Vorrichtung anbei) , um Sie der jeweiligen Licht-Reflexe am schönsten teilhaftig werden zu lassen .
Und was sagten private Ridinger-Platten-Erwerber generell ? „ … haben Sie mich überrascht “, so ein Vorsitzender Richter i. R. und zwei dieser Zimelien erstehend, „ Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, die Platten sind schöner , als ich erwartet hatte, ich übernehme beide , gar keine Frage “, so ein Unternehmer, der zwischenzeitlich drei weitere erwarb. „ … and I know the plate will only gain in value “, so ein amerikanischer Erwerber. Und die Kunstsammlungen Augsburg präsentierten 2001 den erworbenen 12er Satz zur Paradies-Folge All obigen Fakten schlußendlich einen an Hand der beigezogenen Blaeu’schen Karten-Platten möglichen Wertevergleich einst + jetzt zur Seite zu stellen, erweist sich als ebenso interessant wie aufschlußreich: 100 Gulden (in den nördl. Niederlanden kamen im 17./18. Jhdt. auf den Gulden 20 Stuiver, auf den Stuiver 16 Pfennige) zahlten Hondius-Janssonius besagtermaßen 1630 zusätzlich zu Materialwert + Aufbereitung für den Stich jeder einzelnen Karten-Platte. Demgegenüber betrug der Verlagspreis für Joan Blaeu’s rund 600 (sic!) Karten umfassenden 12- bzw. 11bändigen Atlas Maior aus den 1660ern – Le Grande Atlas als das herausragendste Atlas-Ereignis aller Zeiten, erschienen in einer Gesamtauflage von etwa knapp 1000 Exemplaren – 1670 für die grenzkolor. Standardausgabe in verziertem Pergament nur ganze 450 bzw. 430 Gulden! Gleichwohl zwangsläufig nur „für einen kleinen Käuferkreis bestimmt … (für das) Repräsentationsbedürfnis reicher Handelsherren und Reeder“. Denn ein normaler Tageslohn betrug in gedachter Zeitspanne auf dem platten Land im Westen rund 1 Gulden, im Süden + Osten nur zwischen ½ + 1 Gulden. Für Fachkräfte etwas mehr, für Knechte etwas weniger. Und in den Städten etwa das Doppelte. Für die frühen 1970er bezifferte Traudl Seifert, seinerzeitige Leiterin der Kartenabteilung der Münchner Staatsbibliothek, für den Atlas Maior der Standardausführung einen Antiquariatspreis von etwa 150 Tausend DM. Auf 1984er Auktion wurde für einen auf 250 Tausend geschätzten 11bändigen solchen bei 5 fehlenden Karten ein Endpreis von 347700 DM bezahlt. Eine Steigerung ab Erscheinen vor 300 Jahren auf 80760%. Die ihrerseits schon wieder zwei Jahrzehnte zurückliegen! Analog hierzu würden sich die 100 Gulden Stichkosten pro Platte von 1630 bei unverbindlich unterstellter und grobrechnender Gleichsetzung zur DM per 1984 um eben das 807fache auf 80760 DM oder 41292 EUR vervielfacht haben. Dabei, gewiß, aber nur, ausschließlich handwerkliches Können voraussetzend. (Basierend auf Koeman, wie oben; Traudl Seifert, Der Atlas major des Joan Blaeu, in Börsenblatt für den Dt. Buchhandel, Frankfurter Ausgabe, vom 25. 2. 1975; sowie statistischen Quellen.) Und so ist das Elitärste vielfach noch immer das Preiswerteste
Das bestetten des Edlen Hirsches mit dem Leithund. Während vorn drei Jäger noch die Fährte diskutieren und ihre beiden Hunde einweisen, läßt ein vierter bereits den seinen an langer Leine dem unweit im Holze stehenden Vielender folgen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Ca. 1729. Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sc. et exc. A. V. / avec priv. de sa M. Imp. 30,5 x 23,4 cm. Zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 16; Blüchel, Die Jagd, 1996, Bd. II, S. 80) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
„ … eine gar artige Jagd machen “Die Lappen von 1717 – Die Lappen-Platte von 1729Unerhört einzigartigder Gleichklang von Zeit + SujetRidinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen. Vorn Federschnur, zurückgesetzt darüber die Lappenreihe unter der der erste Hirsch schon verhaucht, indes ein Kapitaler noch im Begriff ist, über diese hinwegzusetzen, aber seinerseits im Feuer des Schützen vorn rechts bleiben wird. Im Waldesinnern wählt ein weiterer Edler seinen Weg lieber ins Abseits. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1729.) Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exc. A. V. / avec privil. de sa Majeste Imp. 30,5 x 23,4 cm. Jagdlappen Georg Wilhelms Markgraf zu Brandenburg (1678-1726) mit gekröntem Adler-Wappen zwischen dem Monogramm GWMZB und der Jahreszahl 1717 auf der einen und von Meutehund gestelltem aufgerichteten 12-Ender auf der anderen Seite. Vierer-Satz an offensichtlich originalem Seil von 403 cm Länge + 2 x 20 cm Einhängumschlag. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz auf sackleinenfarbenem (3) bzw. grauem Grund. 62-63 x 35-40 cm. In außen wie innen uniformer gemeinsamer bordeauxroter Maroquin-Kassette (75,5 x 48 x 8,2 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel nebst Jahreszahl sowie Goldfilete auf dem Vorderdeckel sowie ridinger handlung niemeyer auf unterer Innenkante des Rückdeckels, alles 23,5karätig, mit den unter Polykarbonatglas (alterungs- + UV-beständiger als Plexiglas, aber ebenso kratzempfindlich) eingelassenen Solitären. Linksseits die optisch hervorragend erhaltene originale Druck-Platte zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 17; Stubbe, 1966, Taf. 4) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der 1729er „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre. Rechtsseits denn als Dokumente der Praxis selbst die Lappen eben jenes vis-à-vis gekupferten jagdlichen Alltags. Und beider Fertigung in zeitlichem Abstand von gerademal 12 Jahren ! Und thematisch maßgeschneidert dazu! Und vier am Stück obendrein ! Generell üblicher sorglicher Verwahrung des Jagdzeugs entspricht denn auch hiesiger Vierer-Satz unter Würdigung seines Nutzungszwecks, sprich, seines Wild-Pedigrees. Zwangsläufig verblichen und mit Farbabreibungen, gewiß, doch nicht stockig, ist der Gesamtzustand gut. – Kurz , das Lappen – Exemplar in seiner Grandeur elitärer geht’s nicht Und zumindest in Verbindung mit Ridinger weltweit einzig am Markt Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Unerreicht – unwiederholtDIE IMPERIALENDie Par Force Jagd Eines Hirschen und Wie Er Erlegt Wird – Venatio Libera Et Violenta Cervi, Ejusque Occisio / Wie das Wild-Schwein gehaezt und Ihm der Fang Gegeben Wird – Qua Ratione Aper Exagitatus tandem Prosternatur. Die Pendants der Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. Bezeichnet: Johann Elias Ridinger inven. fecit et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor und nachfolgend. 54,1-54,6 x 75,6-75,8 cm. – Thienemann + Schwarz 67-68.
„ Die grössten und wohl auch die schönsten, welche Ridinger geliefert hat … so dass man dies(e) Meisterstück(e) nicht genug bewundern kann “ (Thienemann). Neben dem kaiserlichen Privileg-Vermerk tragen sie im übrigen gelegentlich von Neuabdrucken als die einzigen der hier bekannten Platten zusätzlich drei postume Verleger-/Drucker-Adressen des 19. Jahrhunderts, darunter jene faszinierende „ New York Emil Seitz Broadway No. 413 “ ! Korrespondierend mit der erbenseits gemachten Angabe, diese Pendants seien von ihrem Vorfahren seinerzeit zwecks Koproduktion aus Amerika zurückgeholt worden. Thienemann (1856) hatte sie, gleich weiteren erhalten gebliebenen, für verloren gehalten. Als Ein-Platten-Arbeiten zugleich Monumente ihrer selbst , sprengen diese Kupfer-Pendants nahezu jede Vorstellung von dem, was selbst anspruchsvollste Sammler objektmäßig zu erreichen noch für möglich halten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Der Bienen Sammeleifer – der Bären LustSelbst=Geschoss, auf einen Bæhren. Der hochgestreckt in angespannter Erwartung nach dem von zahllosen Bienen umschwirrten Honigtopf, aus dem der goldene Saft reichlich fließt, greifende und schleckende Bär im Augenblick der von zwei Seiten sich lösenden Schüsse. Der mit zwei Seilen verbundene Köder ist am Querbalken eines in starker Verpalisadierung aufgerichteten Gerüstes angebracht. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. Elias Ridinger del. fec. et excud. Aug. Vind. nebst 6zeil. Erklärung. 25,2 x 36,6 cm. – Zu Blatt 8 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 76) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Und dazu dieUrsprungszeichnung ?!Die Ursprungszeichnung zu Vorgenanntem als lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung über etwas Bleistift. 213 x 345 mm. Die voll durchgeführte Ursprungszeichnung aus der kleinen Gruppe der „Malerischen“ – Schönstes vom Schönen unter den Ridinger-Zeichnungen – vor deren zwecks Plattenübertragung seitenverkehrter Umzeichnung für die Übertragung ins Kupfer und solchermaßen ein nochmals potenziert herausragend elitäres Sammlungsstück . Denn Thienemann (1856, Seite 274, c) waren aus dieser Folge nur 3 in Weigel’schem Besitz befindliche andere Vorzeichnungen bekannt, darunter eine großformatigere Variante zu hiesiger, die gegenüber dem Kupfer indes „ganz verschieden in der Ausführung“ ist. Nachweisbar des weiteren jeweils zwei ebenfalls hier durchgelaufene bzw. neben anstehender noch verfügbarer zu Th. 82 (siehe nachfolgend) sieben andere, von denen je zwei in international glanzvolle Privat- und importante deutsche Ridinger-Sammlung gelangten. Dieser qualitätvolle 9blätt. Fangarten-Block, davon 7 oder 8 im Stichsinn, entstammt der „Gruppe der Malerischen“ jener hochkarätigen westfälischen Sammlung, mit deren über ein Jahrzehnt währenden Auflösung neben u. a. Skizzen und Probedrucken auch eine ganze Reihe ganz außerordentlicher zeichnerischer Unikate auf den Markt zurückfand, deren ungemeiner Reiz von ihrer Lavierung bestimmt wird. Deren Technik der Meister die ganze Fülle malerischer Lichtwirkung und Kontrastierung abzugewinnen verstand. Anstehende des Bienen – Bären – Dramas denn auch als ausgearbeitete Arbeit in Verbindung mit einer Graphik auch innerhalb des Ridinger-Œuvre von größter Seltenheit. Auf dünnem Bütten mit typographischem Wasserzeichen. – Rückseits an den Rändern einige Spuren früherer Montage. – Rechte Oberecke mit unauffälliger winziger Restaurierung, ein 2 cm tiefer Randeinriß hinterlegt, sonst von unversehrter Frische. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Schlag=baum vor einen Luchs aufgestelt! Mondhelle Felsengrotte mit dem soeben zum Sprung auf den auf der Schnur hängenden toten Vogel ansetzenden Luchs. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. Elias Ridinger inv. del. Sculps. et excud. Aug. Vind. nebst 7zeil. Beschriftung. 25,2 x 36,6 cm. – Zu Blatt 14 (Radierung + Kupferstich, Th. + Schwarz 82) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Und auch hierzu die –Ursprungszeichnung wie vor ??Lavierte Tuschpinsel- und Bister-Federzeichnung über Bleistift. 213 x 346 mm. – Auf dünnem Bütten mit typographischem Wasserzeichen. – Rückseits an den Rändern Spuren früherer Montage. – Drei hinterlegte kleine Randeinrisse, sonst von makelloser Frische. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Es gab den Text ! Ja , es gibt ihn noch immer !!Erst die originale Druck-Platteanlüftete das Geheimnis der abgedeckten SchriftDer mit dem Schlagbaum gefangene Dachs. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: I. El. Ridinger inv. del. & sculp. / verlegt in Augsburg bey Martin Engelbrecht, ansonsten wie vor und mit dem 4zeil. Untertext. 25,6 x 36,1 cm.
Zu Blatt 23 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 91) der Fangarten-Folge von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Die vielleicht schönste Naturfolge der alten Graphiksamt eingebetteter verworfener weiterer Arbeit .Die vier Tageszeiten der Hirsche. Folge der 4 Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. Zwischen 1743/4 + Oct. 1763. Bezeichnet: J. E. Ridinger Pictor ac sculptor Augustan. (1) bzw. J. E. Ridinger fec. (2-4), ansonsten wie nachfolgend, dabei das Tages-Motto jeweils oberhalb des Bildovals, dessen Ecken ausschraffiert sind. 34,8-35,1 x 28,4-28,9 cm. Zu Thienemann + Schwarz 238-241. – Und auf der Rückseite der Abendplatte eine weitere , unbeschriebene und vom Meister offenbar verworfene unbezeichnete Arbeit , DIE HIPPOKRENE
oder Das Geschenk des Wassers . Die Roß- oder Musen-Quelle am Parnaß als domartig aufschießende Fontaine. Siehe Angebots-Nr. 13.279, erörtert zudem in hiesiger „Dresdner Rede“ auf dem Festakt der TU Dresden gelegentlich des 300. Ridinger-Geburtstages. KUNSTREICH – Erwerbungen 1990-2000 der Kunstsammlungen Augsburg, 2001, Nr. 101 nebst 5 (1 blgr.) Abb. Hier eingeschlossen aus der von dieser Arbeit aufgelegten Jubiläums-Edition (6 von I-VI römisch numerierte + 10 von 1-10 arabisch numerierte Explre. sowie einige Épreuves d’Éditeur, sämtlichs mit Signatur des ridinger händlers lüder h. niemeyer + Editions-Datum, 16. 2. 1998, sowie rückseitigem Editions-Stempel, gedruckt unter aller gebotenen Rücksichtnahme auf die umseitige Hirsch-Szenerie, eine Handhabung, die umgekehrten Falles zwangsläufig für entbehrlich gehalten worden sein dürfte, sodaß die Hippokrene-Gravierung nicht mehr als absolut jungfräulich anzusprechen war) die Nr. I/VI in Rot-Schwarz + ein Épreuve in Blau-Schwarz. Kaum erwähnenswert einige unwesentliche kleine Ausbrüche innerhalb der Schraffurfüllung oben rechts oberhalb des Titels bzw. ganz am Rande der Abendplatte. Eine solche auch, ganz am Rande, dortselbst auf der Mittagsplatte. Ansonsten von hervorragender Optik, hinter der nur die Hippokrene-Rückseite mangels besagter nicht für notwendig erachteter Rücksichtnahme beim Druck der Vorderseite etwas zurücksteht. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Anno 1678. ist diser grosse und starcke Hirsch bey Neuburg an der Donau in der sogenanten Grü(n)en Aue: von 3. Teutschen jagt Hunden gesprenget und so lange gejaget auch endlich forciert worden, sich samt ihnen über einen Felsen in die Donau zu stürzen und ist derselbe darin von 2. Hunden noch lebendig gefangen und auf der anderen seite an das ufer gebracht worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. El. Ridinger del. sculps. et excud. 1742., ansonsten wie vor. 38 x 30 cm. Zu Blatt 24 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 266; Kat. Marchegg, 1978, 135; Abbildung bei Veit, Joh. El. Ridinger und die Grünau bei Neuburg im Neuburger Kollektaneenblatt, Bd. CXLV, 1997, SS. 131-143, Nr. 4) der Folge der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“.
(Veit). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten Zur Brunftzeit in Bayern vor 286 JahrenKaempffende Brunfft Hirsche Nach der Natur in der Grün Au bey Neuburg (an der Donau) Anno 1722. gezeichnet. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1743/4.) Bezeichnet: J. El. Ridinger sculps. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 34 x 25,8 cm. Zu Blatt 29 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 271; Abb. Veit, Nr. 3) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten
Dokument eines Augenblicks deutscher GeschichteAnno 1734. Ist diser wohlgerichte Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg (dieses oberhalb des Geschehens samt hoher Fontaine) in den Fasanen Garten in der Action wie er vorgestanden nach dem Leben gezeichnet worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. E. Ridinger fec. et excud. 1744, ansonsten wie vor. 37,3 x 28,7 cm. Zu Blatt 32 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 274) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Das Tigerpferd mit ÄhrenbouquetDises Junge Tyger=Pferd welches zu Oranien=Polder einem Dorfe nicht weit von Delfft in der Provinz Holland gezogen hatte dises Aehren Poquet von farbe Schwartz gleich den anderen flecken u: ist 1743. von der Hochgräffl. Promnitzischen Herschafft aus Schlesien auf ihrer Holländischen Reise als eine Raritet sehr Theuer erkaufft worden. Der in herrlich leichter Bewegung breit in schöner Hügellandschaft mit Dorf, abgesondert von fünf teils tollenden und sich wälzenden Pferden, stehende Hengst, den schönen Kopf dem Betrachter zugewandt. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn nach dem nach dem Leben gemalten Bilde des Liebhaberkünstlers Frhr. Christian Ludwig von Löwenstern in Darmstadt. Bezeichnet: Lib: Baro de Löwenstern ad viv: pinx. Darmst. / J. El. Ridinger sc. et excud. 1745, ansonsten wie vor. 35 x 28,5 cm. Zu Blatt 38 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 280) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Einziges Island-Schaustück des ŒuvresIßländischer weißer mit Schwarzen Federen gesprengter Falcke von vornen und hinden mit Hauben geschühe und Wurffriehmen nebst einem großen Barbet oder Waßer Hund nach der Natur gezeichnet. Zwei Falken auf einem gefallenen Baum sitzend in gebirgiger Landschaft. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1745/6.) Bezeichnet: J. El. Ridinger del: fec: et excud., ansonsten wie vor. 35 x 28,1 cm. Zu Blatt 42 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 284) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Unterhalb des Untertextes bei seitlichem Auslaufen nach rechts schwach schraffurspurig.
Anno 1731. Habe dise Vorstellung in dem Parc von Nymphenburg gegen Stahrenberg (Starnberg) nach der Natur gezeichnet. Zwei par force gejagte Hirsche, von denen einer sich bäumt, der andere ins Wasser geht. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1745/46.) Bezeichnet: J. El. Ridinger fec: et excud., ansonsten wie vor. 35,1 x 28,1 cm. Zu Blatt 45 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 287; „Ein reiches Blatt“, Th.) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Unterhalb des Untertextes sowie, hier gänzlich unwesentlich, im rechten und oberen Rand außerhalb der Bildeinfassung schwach schlierig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Die einzige Nassauer Provenienz des Œuvreund einzige Saarbrücker Lokalität dazu .Und das in der originalen Druck-Platte !Anno 1674. (recte 1746) den 15. Novemb: Ist dießer getygerte Hirsch von zwölff Enden, von Ihro Hochfürstl: Durchl: Herrn Herrn Willhelm Heinrich regierenden Fürsten zu Nassau-Saarbrücken etc. im Neunkircher Forst, im so genannten Becker-Wäldgen in einem Keßel-Jagen geschoßen worden. Verstählte Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind. 1750., ansonsten wie vor. 25,7 x 34,1 cm. Zu Blatt 54 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 296) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Die zum Erhalt derselben zu hier unbekanntem Zeitpunkt vorgenommene nicht unübliche Verstählung überdeckt zwangsläufig den optisch herrlichen Glanz des rot-goldenen Kupfers. Die Rücknahme der Verstählung und damit Wiederherstellung des letzteren ist nach hiesiger Kenntnis möglich. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Der Schaufelhirsch mit emporgewachsenen SchalenDiser grosse Schauffel Hirsch mit 2. curieusen in die höhe gewachsenen Schalen an denen vorder Läuffen ist anno 1748. den 2.ten September von I. Hochfürstl: Durchl: dem regierenden Hr. Landgraffen zu Hessen Darmstadt vormittags 11. uhr auf 80. gaeng aus freyer hand bey Romrod geschossen worden hat gewogen 400 (Pfd.) (und „hat auch sonderbare Geweihe“, Th.). In dichter Waldlandschaft vor einem Gatter munter dahinschreitend. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1750/53.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger sculps. et excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 34,1 x 25,6 cm. Zu Blatt 55 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 297) der „Wundersamsten Hirsche“. – Kaum erkennbare minimale Bruchstelle oberhalb der Schwanzwurzel. Der 28-Ender mit dem LeithundDiser Hirsch von 28. Enden Ist von Ihro Hoch=Fürstl: Durchl. dem regierenden Herrn Landgrafen (Ludwig VIII.) zu Hessen Darmstatt 1742. den 10ten. 8bris bey Battenberg in dem Forst gleiches nahmens geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. sculps. et exc. Aug. Vind. 1753., ansonsten wie vor. 34,9 x 25,2 cm. Zu Blatt 57 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 299) der „Wundersamsten Hirsche“. – Thematisches Pendant zur darstellungsmäßig gleichfalls oben bogenförmig geschlossenen und hier verfügbaren Platte des „stumpf-ohrichten Hauptschweins“ zu Th. 300 (folgende Position). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Das „ stumpf-ohrichte Hauptschwein “ und sein PackerDises stumpf=ohrichte Haupt=Schwein mit gestuzter Ruthe welchem auf der Lincken seite der große Fang abgebrochen und auf der rechten das gewerff xweis gewachsen Haben Ihro Hoch=Fürstl: Durchl: der regierende Hr. Landgraff Ludewig (VIII.) zu Hessen Darmstatt vor 12. Jahren mit hoher Hand selbst die Ohren gestuzt und in dem 1749ten. Jahr den 18. Januar im Bessumer Forst (südlich von Darmstadt) angeschossen und den 30ten. dito im Allerheiligen Forst (nördlich von D.) gar erlegt. Oberhalb des im Jagdbuch Ludwigs VIII. abgebildeten toten Keilers sitzt der bewachende Packer, traurig ob des Endes dieses so braven borstigen Gesellen. Diese Idylle erreicht denn auch das Heulen des verletzten seitlichen Rüden nicht. Man sieht den Störer kaum. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Bezeichnet: J. E. Ridinger del. sculps. et excud. A. V. 1753., ansonsten wie vor. 34,9 x 25,2 cm. Zu Blatt 58 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 300) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Thematisches Pendant zur darstellungsmäßig gleichfalls oben bogenförmig geschlossenen und hier verfügbaren Platte des vom Leithund bewachten toten Hirschen zu Th. 299 (vorstehende Position). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – „ Der Hirsch mit den Schlappohren “Disen Hirsch mit Schlappohren haben des Regier: Herrn Landgrafen von Hessen Darmstadt Hochfürstl: Durchl: (Ludwig VIII.) den 20ten. Aug: 1754. in der gegend von Darmstadt („im Arheilger Forst gegen der Mörsbach bei dem Hirtenhause“) geschossen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Ca. 1754/55. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 34 x 25,6 cm. Zu Blatt 63 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 305) der „Wundersamsten Hirsche“ als einem der sympathischsten Motive dieser so einzigartigen, in ihrem zoologischen Belegwert unwiederholten Suite. – Pendant zu nachstehendem „Hasen mit angedeuteten raren Zähnen“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Der Leeheimer HaseDieser Hase mit angedeuteten raren Zähnen ist den 25.ten Octobr. 1753. im Lecheimer (Leeheimer) Forst 4. Stund weit von Darmstadt geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1754/56.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. fec. et excud. A. V., ansonsten wie vor. 34,1 x 25,6 cm. Zu Blatt 64 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 306) der „Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Pendant zu vorstehendem „Hirsch mit den Schlappohren“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung – Anno 1721. haben Ihro Chur=Fürstl: Durchl: zu Trier (Pfalzgraf) Franciscus Ludovicus disen Hirsch dessen Gewichte in der höhe 3 ½ Schuh und 32 ende gehabt, bey Kaeffenthal (Käfertal) selbst gepürschet. „Er fliegt gleichsam über einen querliegenden Baumstamm und zeigt sein majestätisches Geweih“ (Th.). Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Zwischen 1756 + ca. 1763. Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. sc. et exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 35,5 x 27 cm. Zu Blatt 73 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 315) der Folge der „Wundersamsten Hirsche“. Siehe auch die beiden anderen Neuburger Bezugs-Platten
Von offensichtlich auch besonderer LokaltreueDiese 2. Hirsche einer von 14. der andere von 12. Enden sind d. 18.ten Novembrs. 1756. an der Bergstrasse Hessen=Darmstädtischen Gebiets in der seeheimer (Bickenbacher) Tanne am sogenanten Tabacks-Acker im Graben, also liegend, mit dem Gehörn vest ineinander verwickelt, und wovon einer noch lebend, der andere aber todt war, gefunden worden. In reicher, in die Bildtiefe führender Landschaft, „wo im Hintergrund ein Stück Bergstraßenlandschaft sichtbar wird“ (Weitz). In der Luft sechs heranrudernde Vögel. Kupfer-Druck-Platte von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780) nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808) im Gegensinn. (1763/65.) Bezeichnet: G. A. Eger ad viv. pinx. / Joh. El. Ridinger direxit et excud. Aug. Vind. / Martin El. Ridinger sc. A. V., ansonsten wie vor. 35,7 x 26,8 cm. Zu Blatt 77 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 319) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Einzige mit „ Thierberg “ gekennzeichnete LokalitätDiser schwartze Tann=Hirsch ist Anno 1739. in der (Hohenlohisch) Hoch=Graeflichen Kirchbergischen Wild=Fuhr zu Thierberg, mit disem raren Gewichte, von dem dortigen Wildmeister Job. Jac. Brasoler geschoßen worden. So ist auch diser große und starcke Rehe-Bock Anno 1755. d. 5. Jan: in der Grafschafft Erbach mit disem schönen Gewichte geschoßen worden. Vor mächtiger Hecken-Staffage mit Durchblick auf Koniferen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: Joh. El. Ridinger del. et direxit Aug. Vind. 1765 / Martin Elias Ridinger sculps. A. V., ansonsten wie vor. 34,3 x 26,7 cm. Zu Blatt 83 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 325) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Der „RUNDE“ oder „SPIEGEL“-Hirsch –jagdhistorisch + bildhaft faszinierend .Hier beides denn erst noch per originaler Druck-Platte !!Dieser große starcke Hirsch von 16. Enden, dessen Gehörne oben so zusam(m)en gewachsen war, daß man mit keinem Messer=rücken hindurch gekont, ist von Ihro Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen Ludwig (VIII.) zu Hessen Darmstadt den 23. Aug. 1740. in dem Ruppen Fang geschossen worden, deme auch unter der Rose, noch ein Ende ausgewachsen war. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). (1767/8.) Bezeichnet: Joh. El. Ridinger inv. del. et exc. Aug. Vind. / Martin El. Ridinger sculps., ansonsten wie vor. 34,9 x 26,1 cm. Zu Blatt 90 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 332) der „Wundersamsten Hirsche“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Der berühmte Kranichsteiner 3-Stangen-HirschDieser Hirsch mit 3. Stangen wurde den 11. Aug. 1753 von Sr. Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen LUDWIG VIII. zu Hessen Darmstadt, in der großen Faisanderie bey Cranichstein par force gejagt, allwo derselbe über die Mauer von 12. Schuh hoch gesetzet und echappirt, nach der Brunft aber eben selbigen Jahres an der Graentze im Hochgräfl. Erbach Schönbergischem Gebiete geschossen worden. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780) nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808). (1767/68.) Bezeichnet: G. A. Eger delineav. et pinxit. / M. El. Ridinger sculps. Aug. Vindel., ansonsten wie vor. 37 x 24,9 cm.
Zu Blatt 97 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 339) der „Wundersamsten Hirsche“. – Mit nicht nur exakter lokaler Architektonik, wie generell nur ganz vereinzelt bei Ridinger, sondern vielmehr vor der Kulisse von Jagdschloß KRANICHSTEIN als einer der ersten seiner Ansichten und dominanteste Platte des Hessen-Darmstadt-Blockes . Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Dieser Hirsch von 14 Enden, welcher noch ein End unter der Rose hat, so ein 3 Läuffer, u: welchen man 1 ganzes Jahr in dieser Figur herum lauffen sehn, ist 1748. d. 12 7brs. von Ihro Hochfürstl: Durchl: dem regierenden Herrn Land Grafen zu Hes=sen Darmstadt im Forst windhaußen im Kriegel Kopf bey meiches (Lautertal/Vogelsberg) in denen Loggen eingestellt geschoßen worden. durch wel=chen Zufall er um seinen Fuß gekom(m)en? wird wohl niemand so gleich errathen. ist es durch ein Schuß vor Zeiten geschehe(n) oder hat er ihn in einem Sprung abgebrochen. u: wie hät sich daß weesen so besonders selber geheilet u: der andere Rumpf vom Leibe getren(n)et, welcher Mensch mag sich selber so gut helfen oder curieren. / Detto zu Geißlingen (Steige) Ao. 1739 d. 20. Decbr. ist dieses mit 3 Läufen abgemahlte Hirsch=Kalb, im Ziegelwald geschoßen worden, von Joh. Martin Bückle, Holz=wart zu Ambt=stetten. so von natur also wunderbar gefallen, u: nur die Spur von einer Klauen, an der Brust zeigete. Des weiteren ein zweites Kalb mit gelähmten Vorderfüßen. In weiträumiger Parklandschaft vor einem zurückgesetzten Plateau mit Freitreppe und hoher Fontaine. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: M. E. Ridinger sculps. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 35,7 x 26,8 cm. Zu Blatt XIII (Thienemann + Schwarz 356) der ausschließlich von Johann Elias’ Ältestem in Kupfer übertragenen (Radierung + Kupferstich) und 1779 abgeschlossenen Folge der „Besondere(n) Ereignisse und Vorfallenheiten bei der Jagd“, so Schwerdt, „the rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Diese herrlichen , einzigen Unikate„ dieses herrliche(n) , einzige(n) Wild(es) …von Kennern für das stattlichste , edelste Jagdtier gehalten . “Der Steinbock wird erschrekt durch eines Luchsen List … / Der böse listige Luchs empfänget seinen Lohn … Pendants. Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). Bezeichnet: Ridinger sculps., ansonsten wie vor und nachfolgend. 34,3-35,5 x 25,2 cm. Zu Paar XX/XXI (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 363/64) der nach väterlichen Vorlagen aus 1752/53 (so Schwarz an Hand der Zeichnungsdatierungen der Folge) meist paarweise gearbeiteten und postum 1779 abgeschlossenen 46blätt. Suite der „Besondern Ereignisse und Vorfallenheiten bey der Jagd“ als, so 1928 Schwerdt III, 140, „the rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“, von der sich in der umfassenden Gräflich Faber-Castell’schen Ridinger-Sammlung bei deren Auflösung 1958 nur ganze drei Blätter fanden, während dem Coppenrath’schen Bestand 13 fehlten (Katalog 1889, 1546 + 1890, 1956), drei 1900 bei Helbing (Kat. XXXIV, Ridinger, 1554 Nrn.) und je eines Schwerdt und Baron Gutmann’s Zweitexemplar (?) innerhalb der hier durchgelaufenen Pompadour-Bände der Marjoribanks Folios. Und nun denn gar eines deren Platten-Paare als unwiederholbar kostbares, hier weit über Thieme-Becker (Bd. XXVIII, 1933, S. 308) + Thienemann (1856, S. XXIII) hinaus nahtlos direkt bis in den Ridinger-Nachlaß selbst recherchiertes, weltweit unikates Sammlungsstück von Graden dazu! Die Jagd „mag auf solch edles , begehrtes Wild ja gewiß ein Hochgenuß sein , aber doch nur für den Weidmann, dessen Sehnen und sonstige Struktur dem S. nicht viel nachgeben … ( Er wird ) von Kennern für das stattlichste , edelste Jagdtier gehalten“ (von Riesenthal). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Ein Auer Ochse. – Auer Ochse im Zorn (recte jeweils der europ. Wisent/Büffel, Bison europaens Ow.). In einer Suhle im Walde liegend bzw. mit aufgerichtetem Schwanze vor einer Steinmauer stehend und vor Wut die Erde aufbohrend. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1738.) Bezeichnet: J. E. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 19,1 bzw. 19,2 x 15,6 cm. Zu Blatt 36 + 37 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 426 + 427) der Folge „Entwurf einiger Thiere, Wie solche Nach ihren unterschiedenen Arten, Actionen und Leidenschaften, nach dem Leben gezeichnet“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Wilder Kuder. – Auf den Raub laurender wilder Kuder. Voll Gier an einem Stamm hängend und die Pfote nach einem Nest mit Jungvögeln ausstreckend + Am schilfbestandenen Wasser vor Felsen kauernd. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 19 x 15,4-15,6 cm. Zu Blatt 80 + 81 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 470 + 471) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Den Raub suchende Fisch Otter. – Die einen Raub verzehrende Fisch Otter. Steht etwas hochbeinig auf Steinen im Wasser und hält Ausschau + Am Fuße eines Wasserfalles sich ein Fischlein bereitend. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. fec. bzw. J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 18,9-19 x 15,4-15,5 cm. Zu Blatt 83 + 82 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 473 + 472) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Zeigt , daß Knüppeldickes überlebenswichtig istDer Biber in seiner Ruhe. Vor hügeliger Landschaft an selbst erbautem Damme sitzend, zeigt er seine gewaltigen Nager. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. inv. fec. et exc., ansonsten wie vor. 19 x 15,6 cm.
Zu Blatt 84 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 474) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Stein Marder. – Baum Marder. Zwei Stück auf Felsen schleichend + Im Baum ein junger, dem Mama einen Vogel bringt. Zwei Kupfer-Druck-Platten im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. fec. et exc. A. V. bzw. J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 18,7-18,8 x 15-15,3 cm. Zu Blatt 85 + 86 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 475 + 476) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Die Wiesel. Zwei vor Unterholz- + Felskulisse, einer hinter einem Stein hervorkommend, der andere auf diesem. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. f., ansonsten wie vor. 19,1 x 15,6 cm. Zu Blatt 88 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 479) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Ein stachliges Kleid hält manchen Puff abDas Stachel Schwein. In gereiztem Zustande, die Stacheln erhebend, dem Gegner entgegen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1740.) Bezeichnet: J. E. R. fec., ansonsten wie vor. 18,8 x 15,5 cm. Zu Blatt 90 (Radierung + Kupferstich, Thienemann + Schwarz 480) der Folge „Entwurf einiger Thiere“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung. – samt Vorrichtung für die zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –
Ridinger’s originale Kupferdruckplattenin ihrem rotgoldenen Glanze –stets eine glänzende Geschenkidee !
(Mr. Z. B., September 12, 2003) |