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Schelte Bolswert

(Schelte à Bolswert , Schelte Adamsz. Bolswart)

Bolsward, Friesland, 1586 – Antwerpen 1659

„ Seine künstler. handwerkl. Ausbildung in Holland, die hervorragend gewesen sein muß, erfuhr B. in der Werkstatt seines Bruders Boëtius B. … Neben Vorstermann und Pontius gehörte B. ab A. der 20er Jahre zu den besten Stechern, die für Rubens gearbeitet haben. B.s Kupferstiche sind zum

Höhepunkt  der  Reproduktionsgraphik

nach  zeitgen.  Meistern  des  17. Jh.

zu rechnen. Die Blätter, die die gesamten Möglichkeiten zwischen betont korrektem Nachstich … und Umformung und Abänderung des Vorbildes … zeigen,

erheben  Anspruch  auf  eigenständige  Geltung

und  wurden  hoch  geschätzt

(so betrug z. B. das Honorar für B.s Stich nach Quellinus’ Einzug des Erzherzogs Leopold Wilhelm 2.500 Gulden). Die Arbeiten B.s zeichnen sich stilistisch durch ihren lichtdurchfluteten zeichner. Vortrag aus “

(Traude Kannengießer in Allgemeines Künstlerlexikon XII [1996], S. 414).


„ Herzlichen Dank für Ihre freundlichen und aufschlussreichen Ausführungen, die mir die Beschreibung des vorliegenden Exemplars sehr erleichtern. Schön wärs natürlich, wenn sich Ihre vielfältigen Kenntnisse zum Werk Ridingers vielleicht als Artikel, oder Artikelserie, im Aus dem Antiquariat oder einer Bibliophilen-Zeitschrift einem breiten interessierten Publikum zur Kenntnis gebracht werden könnten … Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen, Expertenwissen aus erster Hand zu erhalten. “

(Kollege U. K., 12. Mai 2015)