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Adolf Cloß

Xylograph + Typograph
1840 Stuttgart 1894

Allgemeines Künstlerlexikon (AKL)
Bd. XIX, 1998, Seite 587 :

„ Zwillingsbruder (des Landschaftsmalers) Gustav Paul C. … Ausb. zum Xylographen bei der Fa. Allgaier & Siegle in Stuttgart und 1859-60 bei Brend’amour in Düsseldorf. Gründet 1861 mit seinem Kollegen Ruff in Stuttgart eine eig. xylograph. Anstalt, deren alleiniger Besitzer er 1869 wird und

die zu einer der angesehensten in Deutschland wird

(mit zeitweilig bis zu 30 Gehilfen). C. ist maßgebl. daran beteiligt,

daß der Holzstich in dieser Zeit

zu einem wichtigen Reproduktionsverfahren wird.

Kunstreisen mit dem Zwillingsbruder erbringen nicht nur eig. Hschn. und kleine Gem., sondern sie

führten zu eig(ener) maler(erischer) Behandlung des Schnitts ,

durch dessen techn. Brillanz

C. bald zu einem der besten des Fachs wird. “

 

Thieme-Becker ,
Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler,
Bd. VII, 1912, Seite 114 :

„ C. war seinerzeit einer der besten (Holzschneider)

in Deutschland. “

Die xylographische Anstalt wird 1894 nach Cloß’ Tod von seinem Schüler Carl Staud (geb. Stuttgart 1847) übernommen.

Zur generellen Bedeutung des Holzstichs siehe auch Osteneck, Zur xylographischen Darstellung im 19. Jahrhundert, in Lüneburger Beiträge zur Vedutenforschung, 1983, SS. 120 ff. + Hanebutt-Benz, Studien zum deutschen Holzstich im 19. Jahrhundert, Ffm. 1984.


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