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Thomas Cook

ca. 1744 – London 1818

» machte sich auch einen Namen als Hogarth-Stecher «

(Thieme-Becker)

von dem denn auch das eine und andere zuvor unveröffentlicht gebliebene Sujet als Erstveröffentlichung in die von Boydell in den 90er Jahren von den Originalplatten veranstalteten Neuauflagen des Gesamtwerks eingegangen ist. Wie ja im übrigen Hogarth bekanntlich „weder als Kupferstecher noch als Radierer eine selbständige Bedeutung (hatte, wenngleich) ihm doch Grabstichel und Radiernadel in allen Perioden seines Schaffens ein willkommenes Mittel (waren), um seinen glänzenden humoristisch-satirischen Einfällen Ausdruck zu geben“. Entsprechend standen ihm – ein bei der Einschätzung seiner Originalblätter gern vernachlässigtes Factum – drei französische Reproduktionsstecher zur Seite, deren einer, Simon François Ravenet I (Paris 1706 oder 1721 – London 1774), der Lehrer Cook’s war. Der solchermaßen von seinen Anfängen an mit Hogarth’s Œuvre auf direkteste Weise vertraut war. Und der auch im Gegensatz zu allen späteren Hogarth-Ausgaben dessen Folioformat beibehielt. Kurz, „(a)ls Originalgraphiker (tritt Hogarth letztlich allein) in jene(n) Quittungen und Subskriptionsscheine(n) (hervor), die er … zum Vertrieb seiner Kupferstichfolgen und Einzel(blätter) als Reklamemittel verwendete“ (alles Thieme-Becker). Woran zu erinnern Cook’s erstklassige Wiedergaben geradezu ermuntern. Die denn auch den Beifall eines zeitgenössischen Kenners wie Maximilian Speck von Sternburg fanden, auf dessen „‚Hogarth’s Works‘ … gestochen von Thomas Cook (der Eigner auf dem Vorsatz bemerkte): ‚Bought in London January 1818 Max Speck …‘“ (Karsten Hommel, Max. Speck bought in London / Die Bibliothek Maximilian Speck von Sternburgs, in Maximilian Speck von Sternburg – Ein Europäer der Goethezeit als Kunstsammler, hrsg. von Herwig Guratzsch, 1998, S. 44). Der Cook’sche Konkurrenz-Hogarth der Robinsons aus der Paternoster Row in London also, obgleich Speck ansonsten von den Boydells zu beziehen pflegte (a. a. O., S. 46).

Für den breiten Markt ließ Cook eine Ausgabe kleineren Formates folgen, gestochen – teilweise zusammen mit seinem Sohn – von 1806 bis 1809. Auch wenn hier – formatbedingt – die eine oder andere Pointe nur noch angedeutet werden konnte, läßt der Detailreichtum auch dieser Ausgabe durchaus nichts zu wünschen.

zum Hogarth-Katalog …

Ferner :


“ Thank you very much for your prompt and very cooperative handling of this order. I very much look forward to seeing the map ”

(Mr. D. R.-H., January 26, 2005)