Carl Heinrich Rahl
Hoffenheim 1779 – Wien 1843
Sowohl Kupferstecher in Punktier- wie Linienmanier als auch Radierer, seit 1799 Wien, wo er 1840 Professor an der Akademie wurde, dem 1842 eine gleiche Ernennung in Florenz folgte. Bereits seit 1815 Mitglied der Wiener Akademie, wurde ihm 1829 der Titel eines Kammer-Kupferstechers verliehen. Sein Œuvre umfaßt mehr als 500 Arbeiten, darunter besonders die 50blätterige Hogarth-Folge (Nagler 36), von Vallentin in der ADB (LIII, 189 f.) mit dem Bemerken erwähnt, von Rahl selbst als für sich „höchst lehrreich“ bezeichnet worden zu sein,
siehe daher unter William Hogarth
„ … sind die Dachse perfekt verpackt und verschnürt bei mir … angekommen. Schon das Auspacken des Bildes hat mir große Freude gemacht und der ‚Ridinger‘ gefällt mir sehr gut, da es eine realistische Stimmung am Bau wiederspiegelt … werde ihn unter meiner Dachsschwarte aufhängen … Ich nehme dies zum Anlaß auch weiterhin in ihrem Fundus zu suchen … Besonderen Dank auch für die Beilage der Dez. 08 Ausgabe von Wild & Hund mit dem gelungenen (Ridinger-)Artikel … Ihnen nochmals herzlichen Dank für ihre fabelhafte Arbeit … “
(Herr K. R., 19. Juni 2009)

