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Ernst Ludwig Riepenhausen

1765 Göttingen 1840

Riepenhausens zunächst für den von Georg Christoph Lichtenberg herausgegebenen Göttinger Taschenkalender geschaffene Stiche nach Hogarth –

„ sehr  schätzbar “

(Nagler) – zählen zu seinem Hauptwerk und werden nicht zuletzt der Seitenrichtigkeit wegen den Hogarthschen Kupfern teilweise sogar vorgezogen. Als Ganzes dann 1794/99 in 89 Kupfern als Atlas zu Lichtenbergs Ausführliche(r) Erklärung der Hogarthischen Kupferstiche herausgegeben, hebt letzterer Riepenhausens Fleiß und Zuverlässigkeit besonders hervor:

„ es  ginge  trotz  der  Verkleinerung  der  Copien

auch  nicht  ein  Funken  von  dem  Geist  des  Originals  verloren “

(Lanckoronska-Rümann, Geschichte der Deutschen Taschenbücher und Almanache [1954], S. 15).

Daneben eine Fülle an Chodowiecki angelehnter Illustrationsarbeiten ebenso für Almanache und Kalender wie auch Romane und Gedichte, darunter nicht zuletzt seines Freundes Gottfried August Bürger („… wurde Bürgers ‚Münchhausen‘ das letzte deutsche Volksbuch“, Laaths, Geschichte der Weltliteratur, 1953), der in seinen letzten Jahren auch in Riepenhausens Haus lebte, bis hin zu Nachstichen von John Flaxmans Skizzen aus der Ilias und Odyssee.

Darüberhinaus lieferte Riepenhausen als Universitäts-Kupferstecher Illustrationen zu einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Publikationen.

zum Hogarth-Katalog …


“ … I was digging and I found you. I needed to tell you that your collection for whatever reason has brought tears to my eyes. Thank you … I’m not a collector, or I haven’t known myself to be … I was going to sell this (sheet), but I just may have discovered that I’m to keep this for whatever reason. Have you made a collector out of me … For all your devotion, hardwork … I thank you ”

(Mrs. D. H., June 17, 2002)