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lüder h. niemeyer

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Im  zeitgenössischen  Einband  E.  J.  Barron’s :

The  Chase  –

Bestseller  eines  ganzen  Jahrhunderts

Somervile, William. The Chase; A Poem. Mit Vorworten Somerviles + Bulmers sowie Kritischem Essay (von Aikin). Mit

Somervile, Chase / Bewick-Vignette

14  großen  Jagdvignetten  in  Holzschnitt

von Thomas nach John Bewick. London, W. Bulmer, Shakespeare Printing Office, 1802. Gr.-8. XXIII, 105 SS., 1 Bl. Dunkelblauer HMaroquin.-Bd. m. breiten Ldr.-Ecken u. farb. marmor. Deckelbezügen u. Vorsatz sowie goldgepr. Rückentitel + Deckeln. (1872.) Zweiseits unbeschnitten. Kopfgoldschnitt.

Schwerdt II, 166 f. (diverse Ausgaben); Podeschi, Books on the Horse and Horsemenship (Mellon Coll.), 73 (Ausg. 1796) mit 3 (1 blgr.) Abb. – Neuauflage der erstmals von Aikins Essay begleiteten Ausgabe von 1796 auf Whatman-Papier von 1801.

Somervile, Chase / Bewick Vignette

Hauptwerk  Somerviles  (1677 Ederston 1742), sich durch besondere Sachkenntnis auszeichnend (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., XV, 22), dessen Originalausgabe 1735 erschien.

„ ‚The Chace‘ was his best poem, and was highly approved of by the first literary characters of his day. It went through a large number of editions … “

(Schwerdt).

Hier  vorliegend  mit  den  erstmals  1796  erschienenen  Bewick-Illustrationen

Somervile, ChaseExlibris E. J. Barron

im  eigens  gebundenen  Exemplar  Edward  Jackson  Barrons ,

versehen mit dessen vor- bzw. nachgebunden unterschiedlich gestochenen Wappen in Holzschnitt bzw. Stahlstich. – Hs. chiffrierter Erwerbs- und Bindekostenvermerk von 1872 nebst Nummer auf Schlußvorsatz. – Einband etwas bestoßen, Deckelbezüge leicht verblichen und rückseits ein wenig begriffen. Titel + Vorsätze leicht stockig, sonst nur ganz vereinzelte Stippen. Gesamthaft ein Exemplar zum Zugreifen.

Somervile, Chase / Kauf- + Bindevermerk

Thomas  Bewick  (Cherryburn b. Ovingham/Northumberland 1753 – Gateshead/Tyne and Wear 1828),

„ ein  ausgezeichneter  englischer  Holzgraveur ,

dem die Engländer die Verbesserung in der Formschneidekunst hauptsächlich verdanken“ , gewann 1775 den Preis der Gesellschaft für Künste in London für den besten Holzschnitt, einen Jagdhund darstellend. 1790 gab er die Naturgeschichte der vierfüssigen Thiere heraus, in der

„ er sich darin als der ausgezeichnetste Holzschneider und Thierzeichner bewährte, die Richtigkeit der Zeichnung, die Wahrheit des Ausdrucks und die Zartheit des Schnittes ist hier zu bewundern, so wie in allen seinen späteren Werken. Hierher gehören verschiedene Abbildungen von … Thieren,

Somervile, Chase / Bewick Vignette

Vignetten zu englischen Classikern … Bewick erfand auch die neue Verfahrensart, wodurch man selbst im Holzschnitt alle Abstufungen der Tinten erreichen kann, indem man der Oberfläche der Holztafeln verschiedene Höhen gibt “

(Nagler).

„ Eins  der  reizvollsten  Bücher  Bewicks

ist  William  Somerviles  ‚The  Chase‘ .

Die Illustrationen zeichnete bis auf eine (der 1795 verstorbene Bruder) John Bewick und gab damit die Hauptprobe seines Talentes; neun davon schnitt er selbst, die übrigen Thomas mit aller handwerklichen Zartheit. Das Figürliche ist in einen hübschen landschaftlichen Rahmen so fein eingefügt, daß Holzschnitte entstanden, die über das Vignettenhafte hinaus

zu  selbständiger  malerischer  Bildwirkung  emporwuchsen “

(Rühmann, D. illustr. Buch d. XIX. Jhdts., S. 46).

Und so vereinigt anstehendes Werk noch einmal

Somervile, Chase / Bewick-Vignette

„ die  besten  Merkmale  von  John  Bewicks  Fähigkeiten  als  Zeichner “

(Hope 181). – Siehe auch Thomas Landseer, Der Streit um den Fuchs.
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