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Verordnung Carl Wilhelm Ferdinand’s, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1735-1806, Reg.-Antr. 1780, Neffe Friedrich’s des Großen) den diesjährigen Aufgang der Jagd im Benehmen mit ähnlicher Kgl. Preussischer und Churbraunschweigischer Verfügung „wegen der diesjährigen spätern Reife der Feldfrüchte“ auf den 12. September hinausschiebend. Gegeben Braunschweig 23. August 1799. (1799.) 35,3 x 42,5 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst „L(oco) S(igilli)“-Stempel gedruckten herzoglichen Unterschrift und der des C. v. Praun. Für den Maueranschlag ( „und gewöhnlicher Orten öffentlich anzuschlagen“ )
bestimmer rahmungsgroßartiger Einblattdruck von makelloser Papierfrische, doch mit eingerissener Bugfalte oben und unten, wobei der Oberrandeinriß noch die zweite große Eingangszeile umfaßt. Unten hingegen ist nur der breite weiße Rand betroffen. Beide Stellen sorgfältig versorgt. – Mit großem Wappen-Wasserzeichen und kleinem figürlichen weiteren. – Interessant die Bezugnahme auf namentlich preußische Anordnung. Zu Carl Wilhelm Ferdinand siehe ADB XV, 572 ff., in der P. Zimmermann namentlich sowohl der künstlerischen und reformerischen Verdienste hinsichtlich des in Rom mit Winckelmann gepflogenen engen Umgangs und der Berufung des späteren preußischen Staatskanzlers Hardenberg zum braunschweigischen Geheimrat (1782-90) gedenkt als auch der generell überragenden militärischen, um schon eingangs gelegentlich der 1766er Reise als Erbprinz nach Frankreich zu resümieren: Sein Auftreten war fürstlich, entsprechend dem Ansehen seines Hauses und dessen Familienverbindungen. Die große V-Initiale in der Version des mit Wappenschild unter dem Fürstenhut angesiedelten Niedersachsenrosses bei gleichzeitigem Fortfall der zusätzlichen kleinen Krone. Hier durchgelaufene Verordnungen zwischen 1705 und 1749 ohne die Attribute Fürstenhut, Kleinkrone + Roß. Von besonders wirkungsvoller Typographie + unbeschnittener Breitrandigkeit . Angebots-Nr. 13.005 / EUR 166. (c. US$ 251.) + Versand
(Mr. L. A. F., November 5, 2003)
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