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Meulen, Adam Frans van der (Brüssel 1632 – Paris 1690). La Chasse. Die Jagd auf Wolf und Hirsch in tiefgestaffelter Waldlandschaft erreicht ihren Höhepunkt. Meute wie Reiter haben die Tiere eingeholt. Vorn den Wolf, tiefer im Bild den Hirsch. Radierung von Andries Frans Bauduins (Dixmuijde 1640 – Paris 1700). Signiert bzw. monogrammiert. 32 x 45,8 cm. Nagler, Monogrammisten, I, 562. – Bildseits kaum wahrnehmbarer kleiner Braunfleck im rechten Bildrand. Im breiten weißen Rand hier und da ganz schwach braun- bzw. wasserrandig.
Die ganze Erregung + Spannung des Augenblickes vermittelndes Blatt mit kgl. Privileg auf bis zu 9 cm breitrandigem schweren Bütten mit Wz. Großer bekrönter Doppeladler, ähnlich Briquet 942. Bauduins’ „Blätter … sind in einem freien Style radirt und von guter Wirkung“ , urteilt Nagler generell. Die nach van der Meulen, dessen Schüler er war, aus besonders intimer Werkkenntnis heraus gearbeitet. Van der Meulen seinerseits gründete seinen Ruhm im Dienste des Sonnenkönigs, in den ihn Colbert berufen hatte. Er
(Nagler). Auf letztere kommt auch Watelet zu sprechen, der „die Leichtigkeit des Baumschlages, die Frische der Landschaft, und die glückliche Vertheilung der Massen“ hervorhebt. Und diesen Charme spiegeln Bauduins’ Blätter wider. Siehe auch die Pendants Départ pour la chasse + Préparatif de la chasse
(Mr. U. S., 23. Januar 2002)
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