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Eine  Fuchsjagd  bei  Ridinger’s  Frühverleger

und  von  diesem  auch  selbst  gestochen ?

Fuchsjagd. An bilddominant mächtiger Eiche eines Waldes mit differenziert in die Tiefe führenden flämischen Ausblicken sieht sich Reineke von zwei Hunden gestellt. Herbeieilend von rechts hornblasender Jäger mit Sauspieß. Kupferstich bei Jeremias Wolff (1663 [1673?] – 1724) in Augsburg. Bezeichnet: Jeremias Wolff Excud. Aug. Vind. 17 x 25,5 cm.

Jeremias Wolff, Fuchsjagd

SEHR  SELTENES  BLATT

bei Ungewißheit bezüglich des Stechers: „Ob einige (Nagler: bei vielen) der nur W.s Adresse (‚Jer. Wolff exc.‘) tragenden Stiche von ihm selbst herrühren, läßt sich nicht entscheiden“. Wohl ursprünglich Uhrmacher war er sowohl Stecher wie Händler und bedeutender Kunstverleger bis hin zu Landkarten, „für  den  die  besten  Stecher  s.  Zeit  arbeiteten“ (alles Thieme-Becker). So ist denn auch die von Ridinger noch nicht selbst gestochene und complett außerordentlich seltene, hier gleichwohl bereits durchgelaufene 1723er Jagdfolge Th. 9-12 bei ihm erschienen (deren Eingangsblatt „Auszug zur Jagd“ gegenwärtig hier verfügbar). – Mit 3-8 mm Rand alt auf grau-blaues Bütten montiert. – Fast nur im oberen Rand stockfleckig und im linken incl. Plattenrand wasserrandig, beides recht schwach, im Bild selbst nur ganz vereinzelt übersehbarer stippenhafter Anflug.

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(Mr. D. K., June 3, 2006)

 

Die  Auslese  des  Tages