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Erleben Sie Tiere und Jagd hautnah …… bei lüder h. niemeyer
Greife / Birds of Preysiehe auch Adler + Uhu
Sieben Adler/Tagraubvögel in Felslandschaft. Mit schwarzer Feder eingefaßte, partiell gewischte schwarze Kreidezeichnung mit leichter graubrauner Lavierung von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Unten Mitte in ausgespartem Papierfeld mit brauner Feder bezeichnet: Johann Elias Ridinger del A. 1744. 293-300 x 260 mm. – Bildlich voll ausgeführte, um einen Vogel reichere und nach hiesiger derzeitiger Kenntnis die einzige signierte + datumgestützte Vorarbeit zu nachstehenden "Raub Vögeln bey Tage", Thienemann 273. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Raub Vögel bey Tage. Sechs auf felsiger Kulisse drapierte und mit Nummernschlüssel erschlossene Greife. 1744. 36,9 x 28,1 cm. – Ridinger. – Thienemann 273. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Ein Habicht, welcher eine Ente gefangen. Der Zugriff im Schilf. 13 x 16 cm. – Tischbein. – Minimale Altersfleckchen unten rechts. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Die Falken. Ihrer zwei, den Reiher schlagend. Karge Schilf- und Landschaftskulisse, doch vorn rechts zwei die Jagd empört verfolgende Enten. Radierung von Pieter Boel (Antwerpen 1622 – Paris 1674). 16,8 x 24,6 cm. – Blatt 2 der "vollständig kaum je vorkommende(n 6blätt.) Folge" (Katalog Davidsohn 677, das frühere Explr. Sträter als Ganzes) von Beute-Vögeln, "Diversi ucelli", von der Nagler das Rigal'sche Exemplar aufführt. Schwerdt besaß nur das Titelblatt (III, 37). – Späterer Abdruck ohne die Nummer von nicht mehr ganz jungfräulicher Platte auf dreiseits unbeschnittenem Bütten mit typograph. Wasserzeichen bei 1,7-4,3 cm breitem Rand. Angesichts des praktischen Nichtvorkommens gleichwohl eine nicht allein thematische Gelegenheit von Graden. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Burgundische(r) Fürst + Fürstin, Anfang XV. Jhdts. Ganzporträts mit Hermelin nach links. Er mit Zepter, sie mit Falken. 2 Bll. Kolor. Holzschnitte von A. Kunz (?) nach August von Heyden (Breslau 1827 – Berlin 1897). (1877.) Signiert, bezeichnet. 20,5-21 x 12,8-13,2 cm. Lipperheide Ad 46. – Blätter für Kostümkunde NF 37-38. – Namentlich Bl. 2 etwas knitterig. Dieses auch mit Knickspur am Bildrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Habicht im Sturzflug auf Enten im Schilf. (1773.) 18,2 x 24,2. – Tischbein nach dem 1733er Motiv von Jean Baptiste Oudry (Paris 1686 – Beauvais 1755). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Der Falke greift sich einen Hasen, der vor den Hunden auf einen Felsblock entwichen ist in "Die durch erdichteten Vorwand unterdrückte Unschuld". 33,5 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 784. – Blatt 20 der Folge der Fabeln und damit den von Martin Elias nach Vorlagen des Vaters gefertigten letzten vier Blättern der Folge angehörend. – Sehr selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Eigensinn im Heurathen würckt bittere Reue. Der Uhu als Ehemann der hereingefallenen Elster. Dabei der verschmähte, kreischende Haushahn sowie Täuber und der "kühne, kraftvolle Edelfalke". 1744. 33,5 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 770. – Blatt 6 der Fabel-Folge. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Rastende Falkoniere siehe Federwild, Angebots-Nr. 28.863
Der Adler als Teil einer vierteiligen Nahrungskette siehe Hasen, Angebots-Nr. 14.122
(Mr. M. L., April 24 and 29 resp. and May 6, 2003)
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