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… bei lüder h. niemeyer

Johann Elias Ridinger, Die verfolgten Hirsche
Hirsche / Stags
siehe auch Damwild
Des Edlen Hirschen Alter. „In passender Umgebung … ein Hirschkalb, ein Spiesser, Gabler, 6, 8, 10, 12ender und ein Stück Wild“ (Th.). (1729.) Bezeichnet: I. El. Ridinger inv. pinx. sc. et exc. A.V. / avec privil. de Sa. M. Imper., ansonsten wie vor und mit dt.-franz. Lehr-Untertext. 30,1 x 23 cm. – Ridinger. – Thienemann 14. – Aus der unnumerierten 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 2 geführt, und hier eines der 8 kleinen Formate. – Früher Abzug auf ganzem Bogen (40,3 x 50,3 cm). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.457 / EUR 730. / export price EUR 694. (c. US$ 916.) + Versand
Als naturkundliche große Rarität denkbar selten
Dieser Hirsch von 14 Enden, welcher noch ein End unter der Rose hat, so ein 3 Läuffer, u: welchen man 1 ganzes Jahr in dieser Figur herum lauffen sehn, ist 1748. d. 12 7brs. von Ihro Hochfürstl: Durchl: dem regierenden Herrn Land Grafen zu Hes=sen Darmstadt im Forst windhaußen im Kriegel Kopf bey meiches (Lautertal/Vogelsberg) in denen Loggen eingestellt geschoßen worden. durch wel=chen Zufall er um seinen Fuß gekom(m)en? wird wohl niemand so gleich errathen. ist es durch ein Schuß vor Zeiten geschehe(n) oder hat er ihn in einem Sprung abgebrochen. u: wie hät sich daß weesen so besonders selber geheilet u: der andere Rumpf vom Leibe getren(n)et, welcher Mensch mag sich selber so gut helfen oder curieren. / Detto zu Geißlingen (Steige) Ao. 1739 d. 20. Decbr. ist dieses mit 3 Läufen abgemahlte Hirsch=Kalb, im Ziegelwald geschoßen worden, von Joh. Martin Bückle, Holz=wart zu Ambt=stetten. so von natur also wunderbar gefallen, u: nur die Spur von einer Klauen, an der Brust zeigete. Des weiteren ein zweites Kalb mit gelähmten Vorderfüßen. In weiträumiger Parklandschaft vor einem zurückgesetzten Plateau mit Freitreppe und hoher Fontaine. Radierung mit Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). 35,7 x 26,8 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 356. – Zu Blatt XIII der „Besondere(n) Ereignisse und Vorfallenheiten bei der Jagd“, so Schwerdt, „the rarest set of Ridinger’s sporting line engravings“.
Ref.-Nr. 14.984 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Ein Hirsch von 24. änden in seinem Lager in der Ruhe brächtig. Liegend „in einem schönen Park, auch in der Brunftzeit“ vor von Statuen gesäumter Treppenanlage nebst Allee. In letzterer ein zweiter Kapitaler. 34,6 x 43,2 cm. – Ridinger. – Thienemann 206. – Blatt 11 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. Fast nur im weißen Rand schwach stockig. – Von herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.424 / EUR 1100. / export price EUR 1045. (c. US$ 1379.) + Versand
Das reiche Blatt
im besonders seltenen Erstzustand auf Bütten
In voller Flucht über ein Gatter setzendes Hirschrudel. Zwei Hirsche + drei Tiere in weiträumiger Parklandschaft mit zurückgesetzter kleiner Staffage eines Professionellen nebst Knaben. 1785. 23,2 x 34,9 cm. – Wintter. – Niemeyer 66, I (von II). – Blatt 1 der 4blätt. Folge „Hirsche in Parken“. – Der postume Zweitzustand nicht vor 1821. – Bei 3-5 mm weißem Rändchen (in diesem oben links zwei minimale Einrisse) auf Plattenkante geschnitten. Rechts oben noch in die Bildschraffur reichende dünne Eckstelle von früherer Montage, im Wiesenfeld vorm Äser des linken Hirschen bildseits praktisch nicht wahrnehmbare, säurefrei hinterlegte Stoßläsur. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.936 / EUR 670. / export price EUR 637. (c. US$ 841.) + Versand
Die Hirsch Brunfft. „Vorn zwei starke Hirsche in hitzigem Kampfe, dabei sechs Stück Wild, gut gruppirt, links ein schreiender Hirsch hinter der Hirschkuh, weiter oben ein Paar dergleichen und ein Hirsch in einem Ameisenhaufen wühlend“ (Th.). (1729.) 33,3 x 40,4 cm. – Ridinger. – Thienemann 26. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 14 geführt. – Dreiseits 3,1-3,4, rechts 6 cm breitrandig. – Das Pendant zu Das Brunst Schiessen als ebenso reiches wie malerisches Sujet in wundervollem Abdruck nuancenreich herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.468 / EUR 1380. / export price EUR 1311. (c. US$ 1730.) + Versand
Das Brunst Schiessen. Nachtstück mit dem im Mittelgrund auf einer Lichtung zusammenbrechenden Kapitalen, getroffen aus der Gruppe der vorn links anstehenden vier Jäger nebst Hund. (1729.) Bezeichnet: avec privil. de Sa. Maj. Imp. / I. El. Ridinger inv. pinx. Sculps. et excud. Aug.Vind., ansonsten wie vor und mit dt.-franz. Lehr-Untertext. 33,4 x 41 cm. – Ridinger. – Thienemann 27. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 15 geführt. – Zweiseits 2,6-3,5, unten + rechts 4,2-5,7 cm breitrandig. – Im oben rechts sichtbaren Himmel Sterne + der volle Mond. – Das Pendant zu Die Hirsch Brunfft als ebenso seltenes wie malerisches Sujet in wundervollem Abdruck nuancenreich herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.467 / EUR 1480. / export price EUR 1406. (c. US$ 1855.) + Versand
Die Französische Ansprache des Hirschen
Wie die Hirsche (und das Wild) nach Französischer art angesprochen werden. In schönen Waldpartien Trupps von 8 benumm. Hirschen + Wild verschiedenen Alters liegend, stehend, äsend + von 6 (5 benumm.) Hirschen und jeweils per 7zeil. Untertext erschlossen. Folge von 2 Blatt. 25,3 x 36,2-36,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 236-237. – Die heute äußerst seltenen malerischen Gegenstücke – „Sehr interessante, seltene Folge“ (Helbing, 1900) – instruktiver Unterrichtung als zugleich Ridinger’s Reverenz gegenüber Frankreich und „seiner“ schönsten Jagd. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.664 / EUR 1630. / export price EUR 1549. (c. US$ 2044.) + Versand
Die Neuburger Hirsche
Anno 1678. ist diser grosse und starcke Hirsch bey Neuburg an der Donau in der sogenanten Grü(n)en Aue: von 3. Teutschen jagt Hunden gesprenget und so lange gejaget auch endlich forciert worden, sich samt ihnen über einen Felsen in die Donau zu stürzen und ist derselbe darin von 2. Hunden noch lebendig gefangen und auf der anderen seite an das ufer gebracht worden. Radierung mit Kupferstich. 38 x 30 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 266. – Blatt 24 der Folge der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 15.002 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Kaempffende Brunfft Hirsche Nach der Natur in der Grün Au bey Neuburg (an der Donau) Anno 1722. gezeichnet. Radierung mit Kupferstich. (1743/4.) 34 x 25,8 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 271. – Blatt 29 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 14.998 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Vielleicht schönste Naturfolge der alten Graphik
Die vier Tageszeiten der Hirsche. Folge der 4 Radierungen mit Kupferstich, wobei nach hiesiger jüngster Erkenntnis lokalmäßig das Morgenblatt Nymphenburg, Abend + Mitternacht Starnberg zuzuordnen sind. Zwischen 1743/4 + Oct. 1763. 34,8-35,1 x 28,4-28,9 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 238-241.
Ref.-Nr. 14.989 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Ein starcker Hirsch von 20. änden, wie er mit dem Gewicht einen Ameysshauffen durchfährt, und vor Zorn mit den Lauffen in den Boden scharret. „Dass der Hirsch vor Zorn den Rossameisenhaufen aufscharre, darin irrt Ridinger, das thut er mit Wohlbehagen, weil ihm der stärkende Ameisenduft angenehm ist“ (Th.). In dichtem Mischwald mit mächtiger Herme mit u. a. zwei Widderköpfen in Lorbeerkranz zur Rechten. 34,7 x 43 cm. – Ridinger. – Thienemann 205. – Blatt 10 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.425 / EUR 980. / export price EUR 931. (c. US$ 1229.) + Versand
Ein starker Zwanzigender, der im Zorn mit den Läuffen in den Boden scharrt und mit dem Geweih einen Ameisenhaufen durchwühlt. 26,6 x 29,7 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 205. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.405 / EUR 322. / export price EUR 306. (c. US$ 404.) + Versand
Die jugendliche Photographie
begeistert sich für Ridinger
und präsentiert dabei ganz nonchalant
zwei seltenste Ergänzungen
zu den Wundersamsten
Ridinger – Laifle, J(ohann). Ridinger-Album. Eine Sammlung der schönsten und seltensten Hirsch- und Rehbock-Abnormitäten nach den Originalstichen photographirt. Mit Vorwort von F(ranz) von Kobell. Regensburg, Alfred Coppenrath, 1865. Gr.-4° (32 x 26 cm). 3 Bll. Titel, Vorwort + Inhalt. Mit
50 auf Karton gewalzten Albumin-Abzügen
in ihrem Facettenreichtum herrlichen Hell-Dunkels
(16,4-17,2 x 12,9-13,3 cm bei 30,7 x 24,5 cm Tafelformat), jeweils mit Nummer, Verlag + „Photographirt von J. Laifle“ auf dem Untersatz-Karton.
Bordeauxroter Rindleder-Bd. mit 4 von Fileten eingefaßten imit. Bünden, überlaufenden Deckel-Fileten, reicher Titelprägung auf dem Vorder- und großem ligierten RS-Monogramm als Markenzeichen der hiesigen Red Series als Mittelstück auf dem Rückdeckel, schwarzen Rückenschildchen – alles in Goldprägung – , von Prägungen in Braun begleiteten Chromolux-Spiegeln + Vorsatz sowie wieder goldgeprägten red series bzw. ridinger handlung niemeyer auf Innendeckel-Unterkante + JayAitchDesign auf Rückdeckel-Unterkante. In gleichartigem Hldr.-Schuber, dessen efalinpapierne schwarze Deckelbezüge das hiesige Ridinger-Hirsch-Logo in Goldprägung tragen.
Frühestes (?) Ridinger’sches Photographicum
in
Vitrinen-Exemplar innerhalb niemeyer’s Roter Serie .
Und wo die bibliographische Literatur einzig die 1. Lieferung kennt
hier denn die vollständige Suite
in zudem offensichtlichem Erstzustand .
Die Folge gibt 4 Blätter der Vorfallenheiten-Suite wieder und mit 44 Blättern den Rotwild-Kernbereich der „Vorstellung der wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“, um schließlich als i-Punkte mit
2 kostbarsten Ergänzungen zu den Wundersamsten
aufzutrumpfen,
indem es den „46“-Ender von Coburg-Saalfeld (Th. 1299)
und brandfrisch 1325 vor Hohen Neuffen dokumentiert .
Die 48 übigen Tafeln betreffen Thienemann
243/45 (Württemberger Hirsche) – 247 (der 66-Ender in Moritzburg) – 248 (Brandenburg-Ansbach) – 249/51 (Württemberger Hirsche wie auch) – 253 + 255/56 – 257 – 260 (1675er 58-Ender) – 262/63 (Württemberger Hirsche) – 264 (Brandenburg-Ansbach) – 267 – 277 – 292 (Hessen-Darmstadts Weißer Hirsch vor Jagdhaus Jägertal) – 294 – 297 (Hessen-Darmstadts Schaufel-Hirsch) – 299 (Hessen-Darmstadts Hirsch mit dem Leithund) – 301 (Pappenheim) – 304 – 305 (Hessen-Darmstadts Hirsch mit den Schlappohren) – 313 (Hessen-Kassels Zwei Hirsche aus dem Burgwald) – 314 (Christoph von Crailsheim’s 43-endiger Bamberger Rehbock) – 318 (Hessen-Darmstadts Weißer Damhirsch) – 320/21 – 323 (Perücken-Bock) – 325/27 – 329/30 – 332 (Hessen-Darmstadts Spiegelhirsch) – 335 (der 1760er Gestüts-König) – 336/38 – 339 (Hessen-Darmstadts Dreistangenhirsch vor Schloss Kranichstein ; Martin Elias Ridinger’s originale Druck-Platte nach Georg Adam Eger, Hofjagdmaler des großen Nimrods Ludwig VIII. von 1767/68 zusammen mit weiteren zu anstehenden hier aufliegend) – 340 (Hessen-Darmstadts Battenberger Hirsch) – 342 (Hessen-Darmstadts/Kassels Vier Hirsche Komposition vor Schloß + Kirche von Romrod) – 350 – 353 (Hohenzollern-Sigmaringer mit „Prachtgeweih … [und] Eichenlaub im Maule … gehört zu den besten [der Wundersamsten]“) – 371 – 373 (Hohenlohe-Neuenstein) .
Von superber Seltenheit ,
fehlte das Album doch bereits 1889/90 auf Coppenrath’s eigener Versteigerung mit ihren reichen Ridinger-Beständen! Wie solchermaßen auch bibliographieunbekannt. Denn in den Vorgängern der Deutschen Nationalbibliographie wie auch im neuzeitlichen „Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums 1700-1910“, Bd. 117, findet sich jeweils nur die 1. Lieferung, sodaß auch wir diesen Torso zunächst als mit „Alles Erschienene“ garnierten. Fehlanzeige aber auch in allen hier archivierten großen Ridinger-Sammlungen + -Offerten. Die von Coppenrath bzw. Coppenrath/Manz veranstalteten Auflagen können daher gar nicht klein genug gedacht werden.
Herrlich breitrandig, tragen die Tafeln unten links ihre jeweilige Lieferungszugehörigkeit in Bleistift von alter Hand. Eine durchweg immer wieder zu registrierende meist nur schwache (Stock)fleckigkeit der breiten Ränder der Montagekartons gesamthaft als kaum störend marginal bleibend. Die starke Fleckigkeit der weißen Rückseite von Tafel 28 mit Auswirkung auch auf die Ränder der Bildseite von Tafel 29 – hier auch das Photo selbst in seinem Unterext kaum wahrnehmbar, aber doch minimal fleckig – hingegen dürfte nach Restauratorenmeinung auf ein Mißgeschick beim Klebevorgang zurückzuführen sein.
Die großartige Gelegenheit welche
allein schon rein inhaltsmäßig wie als rarem Desideratum aus der Frühzeit der Photographie. Aber erst
in der adäquat glanzvollen Ausstattung
der Roten Serie
das non plus ultra .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.609 / Preis auf Anfrage
– Dasselbe, jedoch nur die 1. Lieferung mit 9 (statt 10) auf Karton gewalzten Albumin-Abzügen sowie Titel, Vorwort + Inhalt des Gesamtwerks in OHlwd.-Mappe. – Es fehlt Tafel 5, Th. 247, der 66-Ender in Moritzburg, jedoch
mit dem „46“-Ender von Coburg-Saalfeld
(Taf. 2; Th. 1299; siehe oben). – Rückenbezug leicht altersspurig, die Schlaufe einseits verkürzt. – Die partiell leicht – nur Titel- und weiße Schlußseite stärker – stockfleckige Gesamttitelei formatmäßig mit 30,8 x 24,7 cm gegenüber den Tafeln (33,4 x 26 cm) leicht verkürzt. – Inhalt mit alter Bleistiftabhakung. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.813 / EUR 998. / export price EUR 948. (c. US$ 1251.) + Versand
Ein Hirsch von 8. änden, welcher ganz vertraülich geht, und gen Holz ziehet. Breitseits in malerischer Auenlandschaft mit Gewässer jenseits eingerissener Netze. In jenem Knopfspießer. (1736.) 34,2 x 43,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 199. – Blatt 4 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.422 / EUR 980. / export price EUR 931. (c. US$ 1229.) + Versand
– Dasselbe nicht ganz so perfekt und mit nur 1,5-2,5 cm weniger breitrandig. Dick stecknadelkopfkleiner Fleck in der Decke des Hirschen.
Angebots-Nr. 28.515 / EUR 860. / export price EUR 817. (c. US$ 1078.) + Versand
Die verfolgten Hirsche. Zum einen 22er Berghirsch von vier Luchsen, zum andern 10er von drei Hunden. Oberhalb des Ufers des Walenstadter Sees im Kt. St. Gallen bzw. vor Sturz in denselben. Folge von 2 Blatt. Schabkunstblätter. 35,4 x 27,5-27,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 1145 ( „Ein schönes und seltenes Blatt“, 1856) + 1146; Reich auf Biehla 220/21 ( „Sehr selten“, 1894 ). – Die ganz seltenen Pendants der verfolgten Schweizer Hirsche. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.663 / EUR 2200. / export price EUR 2090. (c. US$ 2758.) + Versand
Jäger im Anstand auf 10-ender / Der tot verbellte 10-ender. 2 Blatt auf 1. (1777.) Bezeichnet: I bzw. 2 + (Bl. 1) Wintter ex Monachi. 10,6 x 12,8 cm. – Wintter. – N. 10, 1+2. – Die schönen Eingangs-Pendants der 6blätt. stimmungsreichen frühen Suite. – Der breite weiße Rand dreiseits minimal bis etwas stärker stockig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 10.886 / EUR 220. (c. US$ 290.) + Versand
„ Eine grosse Menge schöner Pferde “
Die Par Force Pferde werden auf den Rendevous aufgeführet. Endloser Zug von meist in Dreiergruppen von den Reitknechten aus dem Wald auf die Lichtung geführter gesattelter Pferde. Von rechts kommen zwei Jagdwagen hinzu. – Ridinger. – Thienemann 51. – Blatt 3 der Parforce Jagd-Folge mit dem ganzen Bildreichtum dieser „späten stattlichen Serie“ (Stubbe) und jeweils instruktivem Untertext. – Leuchtender Abdruck auf an den Seiten 4,7-5, oben und unten 3-4,8 cm breitrandigem festen Linienpapier. – Im linken Seitenrand die zwei verlagsseitigen Durchstiche. Im Oberrand ein bis an die Plattenkante heranreichender Einriß wie auch einige weitere kleinere säurefrei hinterlegt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.174 / EUR 1290. / export price EUR 1226. (c. US$ 1618.) + Versand
Die Hirschjagd. Lichte Waldlandschaft mit ausgedehntem Sumpf, durch den im Vordergrund die Parforcejagd geht. Sepiagetuschte Umrißradierung von Adrian Zingg (St. Gallen 1734 – Leipzig 1816) nach Jacob van Ruisdael (Haarlem 1629 – Amsterdam 1682) und – Tier- + Figurenstaffage – Adriaen van de Velde (1636 Amsterdam 1672). Blattgröße 43,3 x 57,5 cm. – Zwecks optisch größtmöglicher Annäherung an das Original unter Fortfall der Schrift auf Bildkante geschnitten wie bei den farbig ausgegebenen Exemplaren häufig. Unbeschadet der bei diesen Formaten immer wieder hinzunehmenden Zeitspurigkeit gesamthaft gleichwohl noch immer schön, ansehens- und rahmungswürdig. – Nach dem Bild in Dresden und von Goethe als „Vortrefflich und das beste von diesem Meister allhier“ ausgezeichnet. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.483 / EUR 1022. / export price EUR 971. (c. US$ 1281.) + Versand
Das berühmte ,
das geradezu legendäre Sujet
The Stag at Bay. Imperialer Vierzehnender mit herrlicher Mähne im flachen Uferwasser. Einer der Hunde abgewehrt auf dem Rücken liegend, der andere aus sicherem Abstand verbellend. Rechts felsiges baumbestandenes Ufer, links und im Hintergrund unter düsterer Bewölkung der bis zum Horizont reichende ruhige See im schottischen Hochland. Kreidelithographie nach Sir Edwin Landseer (1802 London 1873) im Gegensinn bei S. Lipschitz, Hamburg + London. Ca. 1865. 45 x 55,8 cm. – Auf leichtem unbeschnittenen Karton von schöner Breitrandigkeit. – Einer der gesuchtesten Highland Landseers . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.495 / EUR 808. / export price EUR 768. (c. US$ 1013.) + Versand
Anno. 1720. haben Ihro Hochfürst: Durchl: Heinrich Fridrich Herzog zu Würtemberg Disen Hirsch beÿ Wen(n)enthat Luiterbacher Huth Reichenberger Forsts (= Leutenbach bei Winnenthal/Winnenden) in der Brunst geschossen. Auf einer Lichtung bei dem mächtigen Stamm einer teilweise gebrochenen Eiche ruhender Zwölfender „mit scheinbar vier Stangen“ (Th.). Ca. 1735. 37,7 x 29,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 244. – Blatt 2 der „Vorstellung der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“. – Das Geweih figuriert auch unter den 118 Kupfern in Mellin’s 1779er Versuch einer Anweisung zur Anlegung, Verbesserung und Nutzung der Wildbahnen so wohl im Freyen als in Thiergärten (Seite 142). – Mit umlaufend 4-10 mm Rändchen um den breiten weißen Plattenrand und in diesem wie dem Textfeld ganz minimal knitterspurig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.604 / EUR 455. / export price EUR 432. (c. US$ 570.) + Versand
Anno 1731. Habe dise Vorstellung in dem Parc von Nymphenburg gegen Stahrenberg (Starnberg) nach der Natur gezeichnet. Zweier par force gejagte Hirsche, von denen einer sich bäumt, der andere ins Wasser geht. Radierung mit Kupferstich. (1745/46.) 35,1 x 28,1 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 287: „Ein reiches Blatt“. – Blatt 45 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 14.988 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Hier erstmals auftauchend
Ein großer farbiger Ridinger
Die Hirsch Hetze. Am Waldrand sich inmitten der ihn von allen Seiten anfallenden elfköpfigen Meute bäumender ungerader Kronensechzehnender. Links Waldstaffage, rechts Blick über bewaldete Anhöhen. Lasiert kolor. und weißgehöhte Kreidelithographie nach Joh. El. Ridinger von C. F. Herms bei J. G. Schwab, Hannover. Ca. 1830. Bezeichnet: J. E. Ridinger del. / in der lithogr. Anstalt v. J. G. Schwab in Hannover. / auf Stein gez. C. F. Herms., ansonsten wie vor. 41,6 x 47,9 cm.
Vgl. Thienemann 143. – Ganz wesentlich vergrößerte spiegelbildliche Wiedergabe des „Edlen Hirsches“ als Blatt 5 (28 x 25 cm) der Folge der von verschiedenen Arten der Hunde behätzen jagdbaren Tiere von 1761. – Die rückseitige leichte Stockstippigkeit ebenso wie kleine Knitterspuren bildseits fast nur im weißen Rand bemerkbar. Dessen äußerste rechte Oberecke abgerissen. – Hier weder für Lithograph/Verleger noch sonst nachweisbares
höchst seltenes großes dekoratives , farbschönes Blatt .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.393 / EUR 700. / export price EUR 665. (c. US$ 878.) + Versand
Diser Hirsch von 28. Enden Ist von Ihro Hoch=Fürstl: Durchl. dem regierenden Herrn Landgrafen (Ludwig VIII.) zu Hessen Darmstatt 1742. den 10ten. 8bris bey Battenberg in dem Forst gleiches nahmens geschossen worden. Radierung mit Kupferstich. 34,9 x 25,2 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 299. – Blatt 57 der Wundersamsten Hirsche. – Thematisches Pendant zum gleichfalls hier verfügbaren Kupfer des „stumpf-ohrichten Hauptschweins“.
Ref.-Nr. 15.008 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Anfahren auf Edelwild. Vorne am Rande der Waldwiese zwei Zehnender mit drei Tieren, aufmerksam den weiter hinten in der Wiese fahrenden Jagdwagen beäugend. Mit beigefarbener Tonplatte gedruckte Kreide-Lithographie von Eugen Krüger (Altona 1832 – Düsternbrook/Kiel 1876). (1861-62.) 24,9 x 31,1 cm. – Rückseits etwas stockfleckig, doch bildseits fast nur im weißen Rand wahrnehmbar. – Aus der ersten Ausgabe der 22blätt. Folge „Die Jagd“. – Nicht bei Schwerdt! – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.896 / EUR 380. / export price EUR 361. (c. US$ 476.) + Versand
Hirschjagd inmitten baumreicher Landschaft. Im Mittelgrund Fluß mit Werft. Kupferstich nach Hans Bol (Mecheln 1534 – Amsterdam 1593) von Hans Collært (wohl I, gest. ca. 1581) in Antwerpen. Signiert. 20,3 x 24,4 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.855 / EUR 780. / export price EUR 741. (c. US$ 978.) + Versand
Ein Zwölfender nimmt um des prächtigen Zaums die Last eines Maultiers auf sich in „Die aus Liebe zur Pracht ergriffene Dienstbarkeit soll man gedultig ertragen“. 33,5 x 25 cm. – Ridinger. – Thienemann 782. – Blatt 18 der Fabeln und damit den von Martin Elias nach Vorlagen des Vaters gefertigten letzten vier Blättern der Folge angehörend. – Selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.512 / EUR 946. / export price EUR 899. (c. US$ 1186.) + Versand
Diser Hirsch an dem das rareste daß er auf beyden Seiten gleich gefleckt ware, ist An(n)o 1726. … bey obern Steinbach (Waldenburg) in der Pfremig genan(n)t, in dem Hohenlohischen gefangen worden. Liegend nach rechts vor Gesträuch. (1766-67.) 31,5 x 21,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 330. – Blatt 88 der Wundersamsten Hirsche in breitrandigem, etwas zartem Abdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.224 / EUR 501. / export price EUR 476. (c. US$ 628.) + Versand
Jagdschloß Kranichstein
in einer seiner frühesten Ansichten
Dieser Hirsch mit 3. Stangen wurde den 11. Aug. 1753 von Sr. Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen Ludwig VIII. zu Hessen-Darmstadt. Radierung mit Kupferstich nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808). (1767/68.) 37 x 24,9 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 339. – Blatt 97 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 14.997 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Ein Iagtbahrer Bürghirsch (Berghirsch) von 10. änden, wie solcher mit schreyen dem Wild nachstreichet. In malerischer Landschaft breit nach rechts. 34,4 x 43,8 cm. – Ridinger. – Thienemann 200. – Blatt 5 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. Rückseitenkante mit alter Klebstreifspur. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.410 / EUR 1100. / export price EUR 1045. (c. US$ 1379.) + Versand
Edelhirsch zur Brunftzeit. In der Aue röhrender Kronensechsender. In der Luft Reiher. 16,6 x 26 cm. – Hlzst. – Mit beiliegendem Textblatt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.663 / EUR 86. (c. US$ 113.) + Versand
Rufender ungerader 8-ender zur Brunftzeit. Am bewaldeten Ufer eines angedeuteten Gewässers stehend und nach gegenüber blickend. Blattgröße 10,2 x 15,8 cm. – Wintter. – Offenbar keiner der Nagler-Folgen zuordbar und auch nicht in der Schwerdt-Ausgabe. Könnte in Folgenbezug stehen zum hier früher durchgelaufenen gleichformatigen Gegen Felsen liegender erlegter ungerader 14-Ender. Thematisch korrespondiert das schöne Sujet mit dem Mitternachtsblatt der Ridinger-Folge der „Vier Tageszeiten der Hirsche“, dessen beide Nebenbuhler hier in einem Tier vereint sind. – Herrlicher früher Bütten-Abzug mit dem großen Torso eines figürl. Wasserzeichens und meist noch feinem Rändchen um die Darstellung. Nur in der Himmelspartie bemerkbares geglättetes Fältchen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.112 / EUR 145. (c. US$ 191.) + Versand
Dieser Hirsch von 32 Enden, dessen Gewichte … ist im Jahre 1721 vom Kurfürsten Franz Ludwig von Trier bei Käffenthal (Mannheim-Käfertal) geschossen worden. – Menzler. – Vgl. Thienemann 315: Er fliegt gleichsam über einen querliegenden Baumstamm und zeigt sein majestätisches Geweih. – Blatt III, 22 der Folge. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.440 / EUR 345. / export price EUR 328. (c. US$ 433.) + Versand
3 Hirsche aus Württemberg + Serbien. Geschossen in den Jahren 1728, 1737 + 1738 von Carl Alexander Herzog zu Würtenberg bei Jagodin bzw. (2) Maria Augusta Herzogin zu Würtenberg bei Tübingen + Kirchheim, letzterer mit einem Lyrageweih. Radierung + Kupferstich. (1738/40.) 37,3 x 29,5 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 249. – Blatt 7 der „Wundersamsten Hirsche. – Fast nur im weißen Oberrand schwacher Anflug von Stockigkeit, zudem in der äußersten rechten Unterecke des oben + unten 4,5-7 + an den Seiten 2 cm breiten Papierrandes. – Herrlicher Abdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.412 / EUR 699. / export price EUR 664. (c. US$ 876.) + Versand
„ Der Hirsch mit den Schlappohren “
Disen Hirsch mit Schlappohren haben des Regier: Herrn Landgrafen von Hessen Darmstadt Hochfürstl: Durchl: (Ludwig VIII.) den 20ten. Aug: 1754. in der gegend von Darmstadt („im Arheilger Forst gegen der Mörsbach bei dem Hirtenhause“) geschossen. Radierung mit Kupferstich. Ca. 1754/55. 34 x 25,6 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 305. – Blatt 63 der Wundersamsten Hirsche als einem der sympathischsten Motive der Suite. – Pendant zum „Hasen mit angedeuteten raren Zähnen“.
Ref.-Nr. 14.996 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Ungerader 20ender in Winterlandschaft von Wölfen angefallen siehe Wölfe, Angebots-Nr. 14.113
Ein Stuck Wild in der Ruhe mit einem Hirschkalb und Spiesser. „Schöne Waldparthie“ mit der Gruppe vor von mächtigem schrägen Eichstamm dominierter dichter Wand und rechtsseitigem Ausblick in parkartig aufgelockerten besonnten Bestand. 34,2 x 42,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 196. – Blatt 1 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Wundervoller Abdruck nuancierten Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.499 / EUR 980. / export price EUR 931. (c. US$ 1229.) + Versand
Waldedelleute. Von 8ender auf eine Lichtung getriebenes Rudel. 27,5 x 18,4 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.205 / EUR 91. (c. US$ 120.) + Versand
(La chasse au cerf.) Folge von 24 Blatt in Kupferstich von Gamble (ca. 22 x 30 cm) nach Antoine Charles Horace Vernet. Ca. 1804-14. Hldr.-Bd. d. Zt. m. Rückenvergoldung und braun marmor. Deckelbezügen (mehr oder weniger stark beschabt bzw. bestoßen, doch nicht unproper und als zeitgenössisch durchaus das schöne Äußere des thematisch „zu den gesuchtesten Werken“ der Jagdgraphik zählenden, jagdhistorisch ganz herausragenden Szenariums der französischen Jagd. – Siehe schriften der ridinger handlung 14. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.049 / Preis auf Anfrage
Disen Hirsch von ungeraden 24. Enden haben Ihro hochfürstl. Durchl. Herr Marckgraff Wilhelm Friderich zu Brandenburg-Onolztbach – der legendäre Ansbacher Nimrod – Ao. 1719 auf Gunzenhauser Wildfuhr Saussenhofer Löhlein … geschossen. Von vorne. (1768.) Blattgröße 35,6 x 28,2 cm. – Ridinger. – Thienemann 248. – Blatt 6 der Folge der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere. – Von reichem Hell-Dunkel-Kontrast. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.210 / EUR 455. / export price EUR 432. (c. US$ 570.) + Versand
Der „RUNDE“ oder „SPIEGEL“-Hirsch
Dieser große starcke Hirsch von 16. Enden, dessen Gehörne oben so zusam(m)en gewachsen war, daß man mit keinem Messer=rücken hindurch gekont, ist von Ihro Hoch=Fürstl. Durchl. dem Regierenden Herrn Landgrafen Ludwig (VIII.) zu Hessen Darmstadt den 23. Aug. 1740. in dem Ruppen Fang geschossen worden, deme auch unter der Rose, noch ein Ende ausgewachsen war. Radierung mit Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). (1767/8.) 34,9 x 26,1 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 332. – Blatt 90 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 15.010 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Drei Hirsche. Einer von Herzog Carl Alexander von Württemberg 1728, die beiden anderen von Herzogin Maria Augusta 1737 bzw. 1738 bei Tübingen bzw. Kirchheim geschossen. Ersterer mit Perücke, letzterer mit Korkenziehergehörn. 34,7 x 22,9 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 249. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.415 / EUR 343. / export price EUR 326. (c. US$ 430.) + Versand
Auf der Treibjagd. Hirschrudel in voller Flucht die sich entsetzt in Deckung bringende Treiberkette durchbrechend. 18,6 x 24,2 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.197 / EUR 91. (c. US$ 120.) + Versand
Diser Hirsch von 24 Enden … der König genannt. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin. Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 110. – Nach Blatt 93 (Thienemann 335) der Folge der Wundersamsten Hirsche.
Angebots-Nr. 28.468 / EUR 29. (c. US$ 38.) + Versand
Ein Hirsch von 16. änden, welcher sich zu kühlen die Weyde an dem Wasser nimbt. In reicher Landschaft „Wieder ein vorwärts , um zu äsen , gebückter schmucker Hirsch , der zugleich sein Bild im Wasser bewundert.“ 34,8 x 42,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 203. – Blatt 8 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt, vereinzelte kaum bemerkbare Stockfleckchen im weißen Rand. – Von herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.421 / EUR 1100. / export price EUR 1045. (c. US$ 1379.) + Versand
Hirsch mit Trompetengehörn. 1728 von Herzog Carl Alexander v. Württemberg in Serbien geschossen. 33,7 x 23,1 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 251. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.420 / EUR 343. / export price EUR 326. (c. US$ 430.) + Versand
Zwei Hirsche. 1710 bei Urach bzw. 1721 bei Leonberg von Herzog Eberhardt Ludwig zu Württemberg geschossen. 34,7 x 23,2 cm. – Menzler; erlebnis ridinger 73. – Vgl. Thienemann 263. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.443 / EUR 345. / export price EUR 328. (c. US$ 433.) + Versand
Ein Gabelhirsch, welcher die mit Baast=bewachsene Kolben auf, und noch nicht verreckt hat. Breit – „eine schöne Figur“ – mit Blick auf den Betrachter am Wasser einer palisadenbegrenzten hügeligen Waldlandschaft. 34,4 x 43,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 197. – Blatt 2 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Im oberen linken Randbereich praktisch nur in der kleinen Himmelspartie wenig bemerkbare geglättete schwache Quetschfalte. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.583 / EUR 980. / export price EUR 931. (c. US$ 1229.) + Versand
Anno 1674. (recte 1746) den 15. Novemb: Ist dießer getygerte Hirsch von zwölff Enden, von Ihro Hochfürstl: Durchl: Herrn Herrn Willhelm Heinrich regierenden Fürsten zu Nassau-Saarbrücken etc. im Neunkircher Forst, im so genannten Becker-Wäldgen in einem Keßel-Jagen geschoßen worden. Verstählte Radierung mit Kupferstich. 25,7 x 34,1 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 296. – Blatt 54 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 15.012 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Die in das Netz gefallene Hirsche. „Wan(n) durch den Leithund einige Hirsche bestätigt …“ In dichtestem Forst mit instruktiv großer Netzstellung, in die sich bereits zwei verwickelt haben, indes zwei darüber zu springen trachten. Dicht auf Jäger mit Spießen + Hunden. Rechts unten Ausschau haltender Jäger mit seinem sprungbereiten Hund. (1729.) 34 x 42 cm. – Ridinger. – Thienemann 24. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 12 geführt. – Dreiseits 3-3,3, links 5 cm breitrandig. – Das ebenso instruktive wie malerische Blatt in wundervollem Abdruck herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.470 / EUR 1350. / export price EUR 1283. (c. US$ 1693.) + Versand
Absolut einzigartig :
Zwei beispiellose Ölmalereien
schönster Farb- + Bildwirkung
Die Relais werden von dem Commandeur der Jagd ausgesetzt. / Der Hirsch stellt sich im Wasser, die Hunde werden gestopft u(nd) ihme der Fang gegeben. Ölmalereien in den Farben Hessen-Darmstadts von oder um Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808) über der in ihrem reinen Bildformat auf grundiertem Zinkblech gedruckten Radierungen des 5. bzw. 13. Blattes (Thienemann 53 + 61) der Folge der „Par Force Jagd des Hirschen“. Ca. 3. Viertel des 18. Jhdts. 26,2 x 47,2 cm. In Grün-Glanzgold-Rahmen. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nrn. 28.044/28.045
Der im Schlageisen gefangene Hirsch. 12-Ender in dichter Waldpartie. 25 x 35,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 75. – Blatt 7 der Fangarten-Folge und eines der vier rätselhaften Blätter dieser Folge, die schon frühzeitig die Adresse von Martin Engelbrecht in Augsburg tragen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.666 / EUR 560. / export price EUR 532. (c. US$ 702.) + Versand
Eine Hirschhatz. Flüchtender 12ender, von wütender Meute gepackt. 17,4 x 23,9 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 10.988 / EUR 238. (c. US$ 314.) + Versand
Die Par-Force Jagd. „Im Vordergrunde einer freien Waldlandschaft … Eine Meute ist dem ermüdeten Hirsch auf der Ferse … Dahinter viele Jäger im Galopp, der erste stösst ins Hüfthorn, die andern haben die Hirschfänger entblösst, um ihm den Fang zu geben. Weiter hinten ruhen Jäger mit Koppeln von Hatzhunden aus, Pferde stehen auf Relais und einige Reiter sprengen herbei. Ein lebendiges Bild“ (Th.). (1729.) 33,6 x 42 cm. – Ridinger. – Thienemann 21. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 9 geführt. – Dreiseits 3-3,7, rechts 4,7 cm breitrandig. – Das ebenso klassische wie malerisches Sujet in adäquatem Abdruck tiefgestaffelt herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.469 / EUR 1380. / export price EUR 1311. (c. US$ 1730.) + Versand
Ein Hirsch von 12. Enden, welcher in voller Flucht ist. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin. Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 104. – Nach Blatt 6 (Thienemann 201) der Folge der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen.
Angebots-Nr. 28.459 / EUR 29. (c. US$ 38.) + Versand
Diese 2. Hirsche einer von 14. der andere von 12. Enden sind d. 18.ten Novembrs. 1756. an der Bergstrasse Hessen=Darmstädtischen Gebiets in der seeheimer (Bickenbacher) Tanne am sogenanten Tabacks-Acker im Graben, also liegend, mit dem Gehörn vest ineinander verwickelt, und wovon einer noch lebend, der andere aber todt war, gefunden worden. In reicher, in die Bildtiefe führender Landschaft, „wo im Hintergrund ein Stück Bergstraßenlandschaft sichtbar wird“ (Weitz). In der Luft sechs heranrudernde Vögel. Radierung mit Kupferstich von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780) nach Georg Adam Eger (Murrhardt 1727 – 1808) im Gegensinn. (1763/65.) 35,7 x 26,8 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 319. – Blatt 77 der Wundersamsten Hirsche.
Ref.-Nr. 15.003 / Lagerware – nicht katalogisiert / Beschreibung + Angebot anfordern
Hirschrudel. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger wie vor. – erlebnis ridinger 103. – Nach Blatt 1 (Thienemann 187) der großformatigen wilden Tiere mit den kleinen Spuren im Unterrand.
Angebots-Nr. 28.472 / EUR 29. (c. US$ 38.) + Versand
Ein Hirsch. Achtender, sich am Hinterlauf leckend. 12 x 13,4 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 14.889 / EUR 76. (c. US$ 100.) + Versand
Parforcejagd. In hartem Kampf in dem Meer der Hunde. 23,1 x 34 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.081 / EUR 189. (c. US$ 249.) + Versand
Hirschjagd. Von Sechsender (Virginia-Hirsch?) geführtes Rudel vor von zwei Jägern gelegten Bränden. 22 x 31 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.005 / EUR 148. (c. US$ 195.) + Versand
Der an dem Thiergarten gemachte Einsprung. „Oben eine Oeffnung in der Umzäunung, durch welche eben ein Hirsch eintritt, ein andrer und zwei Hirschkühe bemerkt man schon darin“ (Th.). (1729.) 30,2 x 22,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 15. – Aus der unnumerierten 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 3 geführt, und hier eines der 8 kleinen Formate. – Früher Abzug auf ganzem Bogen (40,4 x 50,4 cm). – Leichte Quetschfalte vom Druck her links der Bildmitte. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.456 / EUR 590. / export price EUR 561. (c. US$ 740.) + Versand
Wie die Hirsche in einem Thiergarten gepürschet werden. In weiter, vielfältig inszenierter und reichst besetzter Anlage die beiden Jäger hinter ihrer bewuchsverdeckten künstlichen Wand mit Öffnungen. 25 x 35,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 74. – Blatt 6 der Fangarten-Folge und eines der vier rätselhaften Blätter dieser Folge, die schon frühzeitig die Adresse von Martin Engelbrecht in Augsburg tragen. – Nicht einmal als Einzelblatt in Helbings Mammut-Offerte von 1900! – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.667 / EUR 630. / export price EUR 599. (c. US$ 790.) + Versand
Ein Hirsch von 6. änden, der angeschweist und flüchtig ist. In urwüchsig dichtem Wald über einen querliegenden Stamm setzend. 34,5 x 43,2 cm. – Ridinger. – Thienemann 198. – Blatt 3 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Winzige dünne Papierstelle unterhalb der Hinterläufe. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.423 / EUR 980. / export price EUR 931. (c. US$ 1229.) + Versand
Ein Hirsch von 6 Enden, der angeschweist und flüchtig ist. Über einen morschen Stamm setzend. 32,5 x 22,9 cm. – Menzler; erlebnis ridinger 73. – Vgl. Thienemann 198. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.418 / EUR 330. / export price EUR 314. (c. US$ 414.) + Versand
Das Ausweiden des Hirschen. Reiche Szenerie auf dem Hofe beim Brunnen nach Rückkehr von der Jagd. Dabei Meuten + Gespann. Schabkunstblatt in Braundruck von Ernst Philipp Thoman(n) von Hagelstein (1657 Augsburg 1726). Blattgröße 36,2 x 48,5 cm. – Blatt IV der Folge der Elemente. – Auf Bildkante geschnitten. Unauffälliger 3 x 1,5 cm-Ausriß im linken Bildrand hinterlegt und nachgezeichnet, gleichfalls hinterlegt Ausriß der rechten Unterrandecke außerhalb der Schrift und kleine Randeinrisse. Der nur ganz wenig beriebene Druck selbst sehr schön.
Von großer Seltenheit – hier wohl erstmals beschrieben .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.434 / EUR 1178. / export price EUR 1119. (c. US$ 1477.) + Versand
Am 20ten Tag Monats August: Ao 1653. ist durch … Ferdinand Carl Ertz Herzogen zu Österrich … im Thal und Gebürg zu Mittenwald (recte Mittewald) zwischen Brixen und Sterrin im Aimer … dieser Hirsch mit so wunderbarlichem Gestemb gefällt, und auf Insprug geliefert worden. Liegend nach links am Ufer der Eisack. (1766-67.) – Ridinger. – Thienemann 329. – Blatt 87 der Folge der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.223 / EUR 603. / export price EUR 573. (c. US$ 756.) + Versand
Dieser Hirsch mit so wunderbarem Gestemm ist 1653 von Erzherzog Ferdinand Carl von Österreich bei Mittewald/Tirol geschossen worden. Am Ufer der Eisack liegend mit mächtigem Perückengehörn. 34,2 x 22,5 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 329 (vorige Position). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.403 / EUR 322. / export price EUR 306. (c. US$ 404.) + Versand
Ein sich äsender Hirsch. Sechsender. 17,1 x 21,6 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 5.215 / EUR 97. (c. US$ 128.) + Versand
Ein starcker Brunfft=Hirsch von 18. änden, welcher von Hitze des Brands sich zu Kühlen in einem Brudel oder solachen ligt. 34,6 x 43 cm. – Ridinger. – Thienemann 204. – Blatt 9 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.420 / EUR 1100. / export price EUR 1045. (c. US$ 1379.) + Versand
Fehlend im graphischen Œuvre!
Hier die Hirschjagd mit dem Lockruf
Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). (Den Hirsch mit dem Hohlen Hafen zu pürschen.) Rechts tritt der Zehnender, dem vermeintlichen Rivalen Bescheid rufend, zwischen zwei Steinen hervor. Links hinter einem Baum und auf Steinen kniend und abgestützt der Jäger im Anschlag. Sein Gehilfe im Unterholz am Fuße des Baumes und damit in Bildmitte in den Hohlen Hafen rufend, den Hirsch dabei gleichfalls im Blick behaltend. Reiche Waldstaffage, vorne rechts Tümpel mit Schilf. Grau lavierte Bister-Feder-Zeichnung. Ca. 1758. 214 x 357 mm.
Nicht im Stich ausgeführte Zeichnung ,
thematisch die Fürstenjagdlust ergänzend ,
wenngleich in den reinen Bildmaßen in der Höhe um etwa 5, in der Breite rund 4 cm hinter deren Querformaten zurückbleibend und zudem auch erst 30 Jahre nach jener geschaffen.
Offensichtlich nicht im mit ca. 1849 Blättern außerordentlich umfangreichen zeichnerischen Nachlaß, den 1830 J. A. G. Weigel in Leipzig übernahm und erweiterte. Vgl. hierzu sowohl Thienemann SS. 271 ff. als auch Weigels Nachlaßkatalog, Catalog einer Sammlung von Original-Handzeichnungen, SS. 181-231 (1869). Nicht nachweisbar aber auch in anderen renommierten Zeichnungsbeständen.
Anstehende voll durchgeführte Arbeit scheint somit noch von Ridinger selbst oder doch bald nach ihm abgegeben worden zu sein. Dies nicht zuletzt – siehe die ausführliche Beschreibung – gestützt von einer bemerkenswerten Aufmachung, wie sie sich auch auf einem hier mit hereingekommenen Rehblatten-Pendant findet.
An der feinen Bister-Einfassungslinie geschnitten und alt, möglicherweise durchaus schon zeitgenössisch, auf Linienpapier mit grün getuschter, von feinen Linien in Bister gefaßter Paspelierung montiert. Die Zeichnung zusätzlich von schmalem Goldpapierstreifen gefaßt. Eine montagebedingte gewisse Bräunung namentlich im Waldbereich links beeinträchtigt weniger die Bildwirkung als daß sie ihr vielmehr eine sehr schöne authentische Patina verleiht.
Und dazu ein für Ridinger
JAGDTECHNISCHES FAST-UNIKAT
von zugleich
OPTISCHEM GLANZ .
Angebots-Nr. 28.908 / Preis auf Anfrage
Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen. Vorn die Schnüre, unter deren Lappen der erste Hirsch schon verhaucht, indes der Schütze auf einen letztere gerade überspringenden Kapitalen anlegt. Zurückgesetzt wählt ein weiterer seinen Weg lieber ins Abseits. (1729.) 30,1 x 22,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 17. – Aus der unnumerierten 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 5 geführt, und hier eines der 8 kleinen Formate. – Früher , in seinem tiefgestaffelten Hell-Dunkel besonders schöner Abzug auf ganzem Bogen (40,4 x 50,2 cm). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.460 / EUR 730. / export price EUR 694. (c. US$ 916.) + Versand
– Siehe auch Das Lappen-Exemplar –
Das Thier. Mit emporgewachsenen Schalen, 1736 in Württemberg im Kirchheimer Forst gefunden worden. 33,7 x 23,2 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 246. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.438 / EUR 340. / export price EUR 323. (c. US$ 426.) + Versand
Eine äsende Hirschkuh. In vernis mous nach Joh. Hrch. Roos (Otterdorf, Pfalz, 1631 – Frankfurt/Main 1685). 18,1 x 15,6 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.895 / EUR 125. (c. US$ 165.) + Versand
Besuch Knecht der den Hirsch mit dem Leit Hund sprengt. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin. Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 95. – Nach Blatt 22 (Thienemann 134) der „Jäger und Falkoniers“.
Angebots-Nr. 28.462 / EUR 29. (c. US$ 38.) + Versand
Der Kampf des Hirsches mit dem Luchse. Im Jahre 1718 ist dieser Achter im Gebirge ¾ Stunden hinter der Clause in Tyrol von einem Luchse angefallen worden, er hat denselben aber, da er ihm zwischen das Geweih gekommen, an einem Felsen gespießt. Beide wurden auf dem Platze verendet gefunden. – Menzler. – Vgl. Thienemann 303. – Blatt II, 12 der Folge. – Landschaftlich besonders schön. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.433 / EUR 375. / export price EUR 356. (c. US$ 470.) + Versand
Ein Hirsch, welcher von zwei Leoparden angefallen wird. Dem Alttier setzt ein dritter nach. 19,2 x 23,9 cm. – Tischbein. – Gereinigt. – Spannungsvoll. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.890 / EUR 199. (c. US$ 263.) + Versand
Zehnender, den Hunden, doch auch einem der beiden Pferde, dessen Reiter abgeworfen ist, schwer zusetzend. 21,9 x 31,7 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 6.144 / EUR 138. (c. US$ 182.) + Versand
Ein todter Hirsch. Zehnender. 19,5 x 26,5 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 5.220 / EUR 199. (c. US$ 263.) + Versand
– Zehnender. 1788. 12,5 x 25,8 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 14.891 / EUR 125. (c. US$ 165.) + Versand
Kopf eines Kronenzwölfenders. Nach links. Reich schraffierte Bleistiftzeichnung von Ludwig Voltz (Augsburg 1825 – München 1911). Hs. signiert: Lud. Voltz. 206 x 135 mm. – Rahmungswürdiges schönes Studienblatt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.210 / EUR 373. / export price EUR 354. (c. US$ 467.) + Versand
Ein Hirschkopf. Achtender. 13,2 x 20,8 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 14.892 / EUR 79. (c. US$ 104.) + Versand
– 12ender. 19,8 x 19,4 cm. – Tischbein. – Gereinigt.
Angebots-Nr. 14.893 / EUR 97. (c. US$ 128.) + Versand
Ein merkwürdiger Thierkopf. Tier mit Zweiender zwischen den Lauschern. 13,4 x 15,7 cm. – Tischbein. – In feinem Braundruck.
Angebots-Nr. 14.919 / EUR 95. (c. US$ 125.) + Versand
Starker Hirsch in Landschaft + 2 Skizzenbücher mit aufgeschlagenem Hirsch bzw. Hundekopf als Umgebung zur Silhouette des Münchner Galerie-Direktors Georg von Dillis (Grüngiebing/Wasserburg 1759 – München 1841) auf einer Tafel unterhalb einer Urne. 14,5 x 9,5 cm. – Wintter. – Nagler 1: Der Hirsch „ist von Winter, das Uebrige von Dillis“. – Noch mit feinem Plattengrat. – Der breite weiße Rand zweiseits außen etwas stockig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.145 / EUR 118. (c. US$ 156.) + Versand
“ The prints arrived safely. What is your return policy? My boss, doesn’t like the images, which I understand is subjective (– probably in reaction on the 11th September –) and no reflection on the condition or any representations you made. Sorry to bother you with this ”
(Mrs. A. P., September 26, 2001)


Hasen / Hare
Hunde / Dogs