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Das AHA!-Erlebnis Mai 2008
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Erleben Sie Tiere und Jagd hautnah …

…  bei  lüder  h.  niemeyer

 

Jagd allgemein / Hunting in General

 

Jagdfrühstück. Stärkung im Revier bei Pfeife + Bier, indes 1 Mümmelmann 4 der Jagdgenossen bereits geschafft hat. 21,6 x 31,4 cm. – Hlzst.
Angebots-Nr. 11.977 / EUR  189. (c. US$ 299.) + Versand

 

Die von verschidenen Arthen der Hunden behaezte Jagtbare Thiere siehe siehe Hunde, Angebots-Nr. 28.822

 

„ Von  seltener  Schönheit  und  Gleichmässigkeit “

Die vier Jahreszeiten des Jägers. 4 Blatt. Radierungen mit Kupferstich im Oval unter Ausschraffierung der Ecken von Martin Elias Ridinger (1730 Augsburg 1780). 37,3-37,5 x 27,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 109-112. – Die herrliche, figurenreiche Suite in adäquat vollkommenem Exemplar leuchtenden Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.657  /  Preis auf Anfrage

 

„ … eine  gar  artige  Jagd  machen “

Die  Lappen  von  1717  –  Die  Lappen-Platte  von  1729

Unerhört  einzigartig

der  Gleichklang  von  Zeit  +  Sujet

Jagdlappen Georg Wilhelms Markgraf zu Brandenburg (1678-1726) mit gekröntem Adler-Wappen zwischen dem Monogramm GWMZB und der Jahreszahl 1717 auf der einen und

von  Meutehund  gestelltem  aufgerichteten  12-Ender

auf der anderen Seite.  Vierer-Satz  an  offensichtlich  originalem  Seil  von 403 cm Länge + 2 x 20 cm Einhängumschlag. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz auf sackleinenfarbenem (3) bzw. grauem Grund. 62-63 x 35-40 cm.

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das mit Flammen=Schnüren umstellte Jagen. Vorn Federschnur, zurückgesetzt darüber

die  Lappenreihe

unter der der erste Hirsch schon verhaucht, indes ein Kapitaler noch im Begriff ist, über diese hinwegzusetzen, aber seinerseits im Feuer des Schützen vorn rechts bleiben wird. Im Waldesinnern wählt ein weiterer Edler seinen Weg lieber ins Abseits. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. (1729.) Bezeichnet: Ioh. El. Ridinger inv. pinx. sculps. et exc. A. V. / avec privil. de sa Majeste Imp. 30,5 x 23,4 cm.

In  außen  wie  innen  uniformer

gemeinsamer  bordeauxroter  Maroquin-Kassette

(75,5 x 48 x 8,2 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel nebst Jahreszahl sowie Goldfilete auf dem Vorderdeckel sowie ridinger handlung niemeyer auf unterer Innenkante des Rückdeckels, alles 23,5karätig, mit den unter Polykarbonatglas (alterungs- + UV-beständiger als Plexiglas, aber ebenso kratzempfindlich) eingelassenen Solitären.

Linksseits  die  optisch hervorragend erhaltene

originale  Druck-Platte

zu einem der acht kleinen Formate (Thienemann + Schwarz 17; Stubbe, 1966, Taf. 4) der in Radierung mit Kupferstich gearbeiteten instruktiven Lehr-Folge der 1729er „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre

im  rotgoldenen  Glanze

ihres

279  Jahre  alten  Kupfers .

Rechtsseits  denn  als  Dokumente  der  Praxis  selbst  die Lappen eben jenes vis-à-vis gekupferten jagdlichen Alltags. Und beider Fertigung

in  zeitlichem  Abstand  von  gerademal  12  Jahren !

Und thematisch maßgeschneidert dazu!  Und  vier  am  Stück  obendrein  !  Generell üblicher sorglicher Verwahrung des Jagdzeugs entspricht denn auch hiesiger Vierer-Satz unter Würdigung seines Nutzungszwecks, sprich, seines Wild-Pedigrees. Zwangsläufig verblichen und mit Farbabreibungen, gewiß, doch nicht stockig, ist der Gesamtzustand gut. – Kurz ,

das  Lappen – Exemplar  in  seiner  Grandeur

elitärer  geht’s  nicht

Und  zumindest  in  Verbindung  mit  Ridinger

weltweit  einzig  am  Markt

Siehe in der Roten Reihe das Lappen-Exemplar.

 

Le Départ pour la Chasse. Junger Jäger, verabschiedet von seiner Hausfrau, indes die Zofe Blickkontakt sowohl mit jenem als auch mit dem das Pferd haltenden Stallknecht pflegt. Ungeduldig die beiden Hunde. Aquatinta. Ca. 1850. Bezeichnet. 26,5 x 35,3 cm. – Zweispalt. Vierzeiler im Unterrand. – In malerischer Landschaftsstaffage einschließlich schöner Wolkenbehandlung. Prächtig das Hell-Dunkel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.047 / EUR  199. (c. US$ 315.) + Versand

 

Das bestetten des Edlen Hirsches mit dem Leithund. Während vorn drei Jäger noch die Fährte diskutieren und ihre beiden Hunde einweisen, läßt ein vierter bereits den seinen an langer Leine dem unweit im Holze stehenden Vielender folgen. Kupfer-Druck-Platte im Gegensinn. Ca. 1729. 30,5 x 23,4 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 16. – Zu einem der acht kleinen Formate instruktiven Lehr-Folge der „Fürsten-Jagd-Lust“ als der frühesten von Ridinger nunmehr selbst in Kupfer übertragenen großen Jagdfolge des Œuvre. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.994   – samt Vorrichtung für zeitlos-elegante rahmenlose Hängung –

 

Die Lust des Jagens. Planung, Aufbruch, Erquickung und Ruhe der Jäger + Meute(n). Vier Stationen nebst jeweils 6zeil. Untertext auf 2 Blatt. 32,1 x 21,5-21,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 359/360. – Blätter XVI + XVII der „Besonderen Vorfallenheiten“ in warmtonigen Erstausgabendrucken. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.956 / EUR  1176. / Export price EUR  1117. (c. US$ 1768.) + Versand

 

Jagd auf Wildenten, Füchse, Dachse und Wölfe. Folge von 4 Blatt in Kupferstich von Andreas Hofer in Nürnberg (20er/30er Jahre des 18. Jhdts.) nach Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) für Martin Engelbrecht in Augsburg. Bezeichnet: 1(-4) / Ioh. Elias Ridinger inv. et del. / Andreas Hofer fecit / Cum Priv. Sac. Cæs. Maj. / Martin Engelbrecht excud. (Bl. 2 excudit) Aug. Vind., ansonsten paralleler dt.-latein. Untertext. 22,8-23,5 x 32-32,5 cm. Unter rahmungsgerechten säurefreien Schrägschnitt-Passepartouts in bordeauxroter  Maroquin-Kassette (45 x 56,5 x 3 cm) mit 4 imit. Bünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel auf Vorderdeckel. – Thienemann 1314-1317. – Ridinger’s  zweitfrüheste  Jagdfolge – Siehe in der Reihe der Roten La Précieuse Suite.

 

Thoman(n) von Hagelstein, Ernst Philipp (1657 Augsburg 1726). Lehrstücke des Jagens. Folge von 4 Blatt. Schabkunstblätter in Braundruck. Blatt 1 bezeichnet: E. P. Thoman. excudit. 35,2 x 49,7 cm bzw. (Bll. 1-3) Bildgröße 34,3-35 x 49-49,4 cm. – Schwerdt III, 171, a (Baillie-Grohmans Exemplar; „A complete and interesting set“). – Zwecks Einpassung in einen Sammelband dreiseits auf Plattenkante (nur Blatt 4 mit feinem Rändchen) und unten unter Verlust der deutschen Vierzeiler + der Numerierung (Schwerdt: N.1–N.4) geschnitten, alt auf Bütten montiert und mit Bisterlinie eingefaßt. Im weißen Oberrand alte Inv.-Beschriftung (Nro 1, 7, 8, 6/Tom: X/Fol 88, 94, 95, 93), gleichfalls in Bister. – Geglättete Mittelfalte. – Wolfsjagd – Fuchsjagd – Hasenjagd – Dachs- + Igeljagd.

Bildlich  +  instruktiv  prächtige  Folge

von  complett  allergrößter  Seltenheit .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.415  /  Preis auf Anfrage

 

Fränkischer  Hl.  Hubertus  in  Rom

Die Landschaft mit dem Hl. Hubertus. In bühnenartig felsig-waldigem Vordergrund zur Linken der erhöht stehende Hirsch, auf gegenüberliegender Seite symbolträchtig besonnt der auf die Knie niedergefallene junge Edelmann mit dem Hirschfänger an der Seite, die Rechte auf die Brust gedrückt und mit der erhobenen Linken grüßend. Hinter ihm Dreier-Meute und das Pferd führender Jagdknecht mit Gewehr. Talwärts geht der Blick mittels Bildöffnung in das in hellem Licht liegende tiefgestaffelte bergige römische Umfeld. Radierung von Johann Christian Reinhart (Hof 1761 – Rom 1847). 20,7 x 26,9 cm. – Andresen-Feuchtmayer 123, II (von III); Nagler, Künstler-Lex., 50. – Blatt 1 der 6blätt. Folge von Landschaften, „deren eine die Legende vom hl. Hubertus enthält“. – Nicht unter den 172 Abbildungen der gegenüber der 1927er Erstauflage reich vermehrten 1949er zweiten von Huyghebaerts Sint Hubertus Patroon van de Jagers in Woord en Beeld. – Sehr schöner Druck mit 0,3 (unten) bis 0,8 cm Rand rundum auf tonigem Velin. – Rückseitige Bräunung nebst zwei schwachen Wasserstreifen am Rand, erstere bildseits fast nur unten rechts im weißen Rand etwas, von den Wasserstreifen nur der linksrandige und nur kaum bemerkbar. –  DAS  REICHE  SUJET. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.176 / EUR  790. / Export price EUR  751. (c. US$ 1188.) + Versand

 

Jäger im Anstand auf 10-ender. / Der tot verbellte 10-ender. / Hauptschwein im Winterwald / Das erlegte Hauptschwein mit dem die Pfeife rauchenden ausruhenden Jäger 4 Blatt auf 2. (1777.) Bezeichnet: I bzw. 2-4 + (Bl. 1) Wintter ex Monachi. 10,6 x 12,8 cm. – Wintter. – N. 10, 1-4. – Die schönen Pendants der 6blätt. stimmungsreichen frühen Suite. – Der breite weiße Rand dreiseits minimal bis etwas stärker stockig.
Angebots-Nr. 14.143 / EUR  419. / Export price EUR  398. (c. US$ 630.) + Versand

 

Des  Jagens  schöner  Abschluß

Waidmannsheil. Junger Jäger mit seinen beiden Hunden, aufgestützt über zu Füßen eines aus einem Felsen wachsenden Baumes niedergelegten Sau + Hase. Skizzierter hügeliger Landschaftshintergrund mit weiterem Baum. Feder- + Pinselzeichnung von Georg Philipp Rugendas d. J. (1701 Augsburg 1774) in Braun-Schwarz bzw. Grau über gelegentlichem Bleistift, grau laviert. Bezeichnet mit der Feder unten links unterhalb der feinen Einfassung, beides in Bister: G. P. Rug. Junior. invenit A1736. 252 x 188 mm.

Auf festem Jean Villedary-Bütten („IV ILLEDARY“). – Die in allen Details typische Signatur möglicherweise etwas ausgeblaßt, rückseits unten die nicht ins Bild durchscheinende diagonal gesetzte S-Abfolge eines Kinderdruckkastens mit Anflug eines Versuchs zur Heilung, sonst tadellos frisch und an den Kanten auf Kulisse montiert.

Von  der  Weichheit  ihrer  Pinseltechnik

bestimmte motivschöne Arbeit, sensibel ausgeführt und duftig laviert, wie für die Besten seiner Zeichnungen stehend. – Motive mit dem Jäger und seinem Waidmannsheil sind generell selten. Hier denn als alleiniger Bildinhalt. Aus berühmtem Stalle. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.182  /  Preis auf Anfrage

 

Jagd-Ausbeute. Jäger mit seinen Hunden, darunter namentlich sein ganz persönlicher wundervoller großer, erinnernd an Großen Münsterländer oder Schweizer Sennenhunde, vor Parklandschaft inmitten seiner Strecke von Schwan, Rotwild, Hase und Federwild. Getönte Lithographie auf aufgewalztem China von Johann Woelfle (Endersbach, Wttbg., 1807 – Faurndau 1893) nach Jan Weenix (1640 Amsterdam 1719) bei Piloty & Loehle in München. Ca. 1851. 44,5 x 50,4 cm. –  Wundervoll  tonreiche  Komposition. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.260 / EUR  496. / Export price EUR  471. (c. US$ 745.) + Versand

 

Jagdzeug  als  historischer  Superlativ

Wo  Christenvölker  vor  dem  Türken  zittern

mag  auch  das  Wild  ihn  schreckend  meiden

Jagdlappen Johann Reinhards (III) Fürst zu Hanau-Lichtenberg (Bischofsheim 1665 – Hanau 1736, Graf, seit 1696 Fürst von H.-L., verheiratet mit Dorothea Friderike von Brandenburg-Ansbach) mit dem furchteinflößenden Brustbild eines schwarzen Türkengesichts unter mächtigem rotbraunen Turban mit stilisierter doppelter Reiherfeder (Großwesir-Symbol) in Schwarz auf der einen und Wappenschild mit schwarzem Löwen unter 5zackiger Adelskrone und dem Monogramm JRCDHL (Johann Reinhard Comes/Comte de Hanau Lichtenberg) auf der anderen Seite. Hand-Zeugdruck in Rotbraun + Schwarz. Beidseits in Schwarz bzw. Rotbraun datiert mit 1700. 68 x 41 cm an offensichtlich originaler 99,5 cm langer dicker Kordel.

Zeithistorischer  Superlativ

Jagdlappen Johann Reinhards (III) Fürst von Hanau-Lichtenberg, RückseiteJagdlappen Johann Reinhards (III) Fürst von Hanau-Lichtenberg, Vorderseite

ersten   Ranges

unter noch brandfrischer Bezugnahme auf die Bedrohung des Abendlandes durch die Türken mittels erstem Ansturm von 1683 (7wöchige Belagerung Wiens als bleibendem Schockbeben) bis 1699, überliefert nicht zuletzt in mütterlichen Warnungen und eben auch

in  Jagdlappen

als  solchermaßen  psychologisch  importantem  Zeugnis

menschlichen  Denkens  im  Barock

fußend auf der simplen Übertragung eigener Ängste auf das Wild, was kulturhistorisch umso bemerkenswerter ist, als erst 1715 mit Malebranche jenes letzte cartesianische Relikt aus der Welt schied, das dem Tier nur ein „rein automatenhaftes Maschinendasein“ zuschrieb (Ernst von Aster). Hier denn also der tief nach Mitteleuropa hinein wirksame menschliche Türkenschreck als ebenso probat gesehene Wildscheuche des Jagdzeugs als

„ im engern Sinn die zur Herrichtung von eingestellten (umstellten) Jagen nötigen Tücher, Netze und Lappen. Man unterscheidet: 1) Blendzeuge, welche den Zweck haben, das Wild zurückzuscheuchen; dahin gehören … b) Tuchlappen, bestehend aus etwa ½ m im Quadrat großen Lappen von starker grauer Leinwand, welche in etwa 1 m Abstand an einer 150 Schritt langen, fingerstarken Leine oben festgenäht und auf denen

der  Namenszug  des  Jagdherrn ,

oft  auch  das  Jahr  der  Anfertigung

(wie beides denn hier) angebracht sind … Man richtet diese Lappen möglichst frei, damit sie schon von weitem vom Wild gewahrt werden, auf den Linien, über welche dasselbe nicht fortfliehen soll … Besonders bei windigem Wetter läßt sich das Wild durch die hin= und herwehenden Lappen scheuchen, wird dasselbe aber stark beunruhigt, so respektiert es diese nicht mehr … “

(Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., IX [1889], 127 f.).

Die Grafschaft Hanau war seit dem 12. Jahrhundert im Besitz der Herren von Hanau, „die anfangs auf der jetzt nicht mehr vorhandenen Burg Wachen=Buchen, nachher in Hagnowe, der jetzigen Stadt H. residierten. Nach Graf Reinhards II., der 1429 vom Kaiser Siegmund zum Reichsgrafen ernannt wurde, Tod (1451) teilten seine Söhne Reinhard III. und Philipp I. 1480 die Grafschaft H., welche durch die Erwerbung der Herrschaften Münzenberg (1255) und Lichtenberg im Elsaß (1480) vergrößert war. So entstanden die Grafschaft H.=Münzenberg in der Wettterau und die Herrschaft H.=Lichtenberg. Letztere bestand aus der Herrschaft Lichtenberg … und aus einem Drittel der (alten) Grafschaft H(anau). (Meyers, ebda. VIII, 63). Auf familiären Bindungen ruhenden alten Erbverträgen folgend, ging H.-Mün(t)zenberg 1713 nach erbenlosem Ableben Philipp Reinhards an dessen Bruder Johann Reinhard von H.-Lichtenberg – beide waren 1696 gefürstet worden – über. Bei auch des letzteren Tod, 1736, fielen die Teile wieder auseinander.

Der Erhaltungszustand ist unter Würdigung

des  Nutzungszwecks  des  Stückes ,

sprich , seines  Wild-Pedigrees ,

unbeschadet etlicher dünner Stellen bei aber nur vereinzelten, kaum nennenswerten Löchlein und sich im Rahmen haltender Farbabreibungen überwiegend nur im Wappen-Löwen ein sehr guter und damit zugleich beispielhaft für ordnungsgemäße Verwahrung über die Zeitläufte im obigen Sinne. Die Kordelheftung hälftig erneuert.

Und weit über seinen Jagdkern hinaus ein

geradezu  brandaktuelles  Geschichts- + Kulturhistoricum  sui  generis

und damit optisch wie griffig warnend die geflügelte Botschaft vom Durch-die-Lappen-gehen-lassen dokumentierend. Und von ihrer Bemalung her sicherlich nicht zuletzt auch noch

Quellbezeichnung  auch  sonstiger  „Lappen“ .

Denn „(z)war ist Papier als Umlaufsmittel schon in alter Zeit in China und Karthago benutzt worden, doch erfolgte eine ausgedehntere Anwendung desselben erst mit dem 18. Jahrh.“ (Meyers, a. a. O., XII, 680). Also als hiesiger Lappen schon fest an der Leine hing. Und im Gegensatz zu so manchem jener jüngeren „Lappen“ der Zeitläufte seine Qualitäten seitdem nicht nur sichtbar bewahrte, sondern noch mehrte.
Angebots-Nr. 14.948  /  Preis auf Anfrage

 

Auf der Alpenjagd. Die drei Jäger – einer mit Fernrohr – vor Hochgebirgskulisse eine Felsspalte überwindend. 17,3 x 23 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.196 / EUR  65. (c. US$ 103.) + Versand

 

Außerordentlich  seltenes
Hauptblatt  der  alten  Graphik

Die Allegorie der Jagd. Der Jäger Orion, Sohn des Poseidon, trägt die Waldgöttin Diana. Umgeben von edler Meute. Kupferstich von Giorgio Ghisi, gen. Mantuano (1520 Mantua 1582), nach Luca Penni, gen. Romanus (Florenz? um 1500 – Paris 1556). 1556. Signiert, datiert. 36,2 x 25,3 cm. – Abdruck des 2. Zustandes mit der Adresse Duchettis (1554-1585/86). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.222  /  Preis auf Anfrage

siehe auch
Diana  —  Beschützerin  von  Jäger  +  Wild

 

Venus und Adonis. Sie in göttlicher Nacktheit an einem Teich lagernd, Amor mit Pfeil in den Armen haltend, er, mit dem Bogen in der Hand und begleitet von zwei Jagdhunden, um das Gebüsch herumkommend. Stahlstich von William French (ca. 1815 – East Grinstead 1898) nach Annibale Carracci (Bologna ca. 1560 – Rom 1609). 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 14 x 15 cm.
Angebots-Nr. 14.267 / EUR  50. (c. US$ 79.) + Versand

 

Bürg Jäger. Alpenjäger mit Führer, einen dritten an der Sicherungsleine heraufleitend. Schöne Gebirgsszenerie. Ca. 1764. 34 x 25,9 cm. – Ridinger. – Thienemann 123. – Blatt 11 der Falkoniers-Folge. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.103 / EUR  706. / Export price EUR  671. (c. US$ 1062.) + Versand

 

Eine vierteilige Nahrungskette vom Hasen zum Jäger siehe Hasen, Angebots-Nr. 14.122

 

„ (Für)  die  Trefflichkeit  …  besonders  der  Jagdstücke ,

könnten  …  Mellin  …  Wildungen  und  Hartig

angeführt  werden  … “

Tischbein II, Johann Heinrich (Haina 1742 – Kassel 1808). Sammlung von Einhundert und siebenzig Kupferstichen nach Zeichnungen von … sämmtlich in Kupfer radirt und geätzt. Zwickau, Literatur- und Kunst=Comptoir, zwischen 1808 + 1827. Gr.-2°. 2 unnum. Bll. Titel, Vorwort + Inhalt und neben einer zusätzlichen alten lavierten Pinselzeichnung in Grau + Braun von anderer Hand

170  (davon 1 ausgetauschte)  Radierungen

(5,4-21,2 x 6,7-27,7 cm), davon 10 (teil)koloriert, in punktueller Ursprungsmontage auf 59 Blatt. Rubinroter Radja-Ziegenldr.-Bd. auf 5 imit. Bünden mit grünem Rückenschild, Künstler-Namen auf Vorderdeckel + auf dessen Innenspiegel, Ridinger-Hirsch-Vignette sowie Filete auf beiden Deckeln, alles 23,5karätig goldgeprägt, in gleichartigem Hldr.-Schuber mit der Hirsch-Vignette a. beiden Decken.

Nagler 43, nicht ganz korrekt (so denn auch zuvor, S. 514, „ungefähr 184“) als

„ Gesamtausgabe  seiner  Werke “ .

Die teils mit mehr oder weniger, aber auch ganz in Aquatinta, vereinzelt auch in vernis mou, gearbeiteten und in ausgezeichneter Druckqualität vorliegenden Blätter teilweise auch in rötlichem/bräunlichem Druck oder auf farbigem Papier. Nach Art der alten Klebebände meist innerhalb des weißen Plattenrandes geschnitten. Nur vereinzelte Stockfleckchen, lediglich Bl. 147, Schloss Hardenberg bei Göttingen, namentlich in der Himmelspartie störend stärker. Partiell auftretender schwacher Wasserrand in der rechten Unterecke des Montagepapiers, das am Innengelenk oben + unten zudem minimal(st) knitterig ist. – Titel + Inhalt auf Bütten mit großem Lilien- bzw. Whatman-Wz.

Enthaltend Menschliche Köpfe (16) – Historische Figuren (19) – Landwirthschaftliche Thiere (27) – Pferde und Reuter (siehe auch zu III) (2 st. 3, darunter das berühmte Sujet „Falkner zu Pferde“) – Hunde (15) – Jagd-Stücke (9, darunter als großartigstes Blatt des Œuvre die  Sauhatz auf blauem Papier) – Lebendiges Wild (14) – Todtes Wild (10) – Wildes Federvieh (9) – Wilde Thiere (20) – Landschaften (14) – Thierköpfe und Thierseltenheiten (14).

Hier  denn  erstmals  vorliegend

als nahezu das complette Œuvre umspannende „Gesamtausgabe“ per Vitrinen-Exemplar innerhalb der Reihe der Roten der ridinger handlung niemeyer. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.929  /  Preis auf Anfrage

 

Wasserjagd. Im noch dunstigen Morgen im Schilf. Vorne Prahm, hinten Mühle. 14,5 x 21,5 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.207 / EUR  65. (c. US$ 103.) + Versand

 

Portrait Johann Elias Ridingers vor der Staffelei im Walde. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin Ca. 1900-20. – schriften der ridinger handlung niemeyer 20, 1998, Nr. 86. – Nach Thienemann XIX, 1.
Angebots-Nr. 28.454 / EUR  29. (c. US$ 46.) + Versand

 

Départ pour la chasse. Treffen und Ausritt der großen Jagdgesellschaft. Radierung von Jan van Huchtenburgh (Haarlem 1647 – Amsterdam 1733) nach Adam Frans van der Meulen (Brüssel 1632 – Paris 1690). 32,2 x 46 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.412 / EUR  1175. / Export price EUR  1116. (c. US$ 1766.) + Versand

 

Préparatif de la chasse. Die im Revier angekommene Jagdgesellschaft. Radierung von Andries Frans Bauduins (Dixmuijde 1640 – Paris 1700) nach Adam Frans van der Meulen (Brüssel 1632 – Paris 1690). 32 x 45,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.413 / EUR  1175. / Export price EUR  1116. (c. US$ 1766.) + Versand

Als  Pendant  zu  vorstehenden  zwei  Blättern  siehe  Angebots-Nr. 14.411

 

Die Landschaft mit dem Jäger und den zwei Hunden. Auf bilddominantem baumbestandenen Felsplateau, von dem der Blick weit ins Land führt. Radierung von Johann Christian Reinhart (Hof 1761 – Rom 1847). 20,3 x 27,1 cm. – Andresen-Feuchtmayer 128, II (von III); Feuchtmayer Abb. 431; Nagler 50. – Schlußblatt der 6blätt. Folge von Landschaften, „deren eine die Legende vom hl. Hubertus enthält“. – Sehr schöner Druck mit dreiseits 3-7 mm Rand – unten linksseits nur knapp unter Plattenkante – auf tonigem Velin. – Rückseitige schwache Braunstellen bildseits nicht durchschlagend, ein rechtsrandiger schwacher Wasserstreifen hier nur ganz minimal bemerkbar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.177 / EUR  430. / Export price EUR  409. (c. US$ 647.) + Versand

 

Satyrn und Nymphen. Die von der Jagd heimkehrenden, von Hunden begleiteten und allerlei Vögel und größeres Wildpret mit sich führenden Nymphen werden von Satyrn empfangen, die ihnen Weintrauben darbieten und auch mit sonstigen Früchten reich beladen sind. Stahlstich von Albert Henry Payne (London 1812 – Leipzig 1902) nach Peter Paul Rubens (Siegen 1577 – Antwerpen 1640). 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 15,5 x 16,6 cm.
Angebots-Nr. 5.070 / EUR  43. (c. US$ 68.) + Versand

 

Jagdgesellschaft. Fünf pelzbekleidete Jäger in dichtem Wald am Feuer, das Mahl bereitend. Aufgehängt daneben ein Stück Rotwild mit rundem Gabelgeweih. 21,9 x 31,9 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.004 / EUR  138. (c. US$ 218.) + Versand

 

Abbildung Der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuhren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht, und anderer Zeichen mehr … nach der Natur gezeichnet, samt Einer Erklärung darüber siehe Löwenexemplar + Otterexemplar

 

Fallen- und Kistenherstellung. Werkstattansicht und Detaildarstellungen. 2 Blatt Kupferstiche. (1784.) 24,2-24,3 x 18,5-19 cm. – Aus der Quartausgabe der Diderot-Enzyklopädie. – Links auf Plattenkante geschnitten. – INSTRUKTIVE  SUITE . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 8.204 / EUR  60. (c. US$ 95.) + Versand

 

Dokumentarischer  Querschnitt

durchs  Ridinger-Œuvre

in  dabei  optisch  ganz  eigen-schönem  Gewand

Ridinger – Rohlfs – Menzler, Hermann. Johann Elias Ridinger’s Jagd-Album. Nach den Originalen des Joh. Elias Ridinger … (sowie des A. Rohlfs, Hof-Jagdmaler des Prinzen Friedrich Karl von Preußen) gezeichnet. 3 Tle. + 1 Suppl. in 1 Bd. Bln., Ludwig Julius Heymann, Tauben=Straße 25, (1863-1865). Fol. Folge von

77  (von 80)  getönten  Lithographien

in Hoch- (56) + Querformaten von ca. 32,6-36 x 23 bzw. 25-27 x 29-29,5 cm, in Druck von A. Renaud, vereinzelt auch A. Hölzer. Dunkelgrüner breiter HSchafs.-Ldr.-Bd. m. Ldrecken., Goldfileten, goldgepr. weinroten TSchild. a. Rücken und, intarsiert, VDeckel., grünem Roma-Fabriano-Bütten als Deckelbezug + Vorsatz, goldgepr. verkleinerten Ridinger-Hirsch aus dem Abendblatt der Vier Tageszeiten der Hirsche (Th. 240) auf Rückdeckel, auf dessen unterer Innenkante zudem „ridinger handlung niemeyer“ in gleichfalls 23,5karät. Goldprägung, sowie eingebundenen grünen 2 Bll. Titel (mit fürstl. Sammlungs-Stempel) + Ankündigung zur 1. Lfg., hier gegeneinanderkaschiert, in gleichartigem Hldr.-Schuber m. d. Hirsch a. beiden Decken.

Schwarz XIX-XXII (XXII wohl irrig „Nach einer Orig.-Zeichnung“ statt nach Thienemann 141). – Nicht bei Schwerdt, Souhart, Nissen + Rümann, wie praktisch generell literaturunbekannt. – Unterteilt in drei Abteilungen, von denen jeweils ein Blatt eine Lieferung bildeten, nämlich:

I.
Darstellungen der bekanntesten Jagdthiere Mittel-Europas
nebst Fährten oder Spuren,
darunter ein 8blätteriges Supplement nach A. Rohlfs
mit Hühnervögeln incl. Auerhahn, Wild-Enten + -Gänsen, Schnepfen + Trappen

II.
Sammlung seltener Hirsch-Geweih-Abnormitäten und Hirschbilder

III.
Album interessanter Hatzen- und Gruppen-Bilder

Widerspiegelnd wichtige Arbeiten so bedeutender Folgen wie der Abbildung der jagdbaren Thiere (16) , der Wundersamsten Hirsche (26) , der von den Hunden behaezten Jagtbaren Thiere (10) , der Betrachtung der wilden Thiere , der Fürsten Jagd-Lust , der Fangarten-Folge sowie das Mitternachtsblatt aus den Tageszeiten der Hirsche mit nächtlich grün-blauer Tonplatte, letztere sonst überwiegend chamoisfarben, doch u. a. auch in Grün.

Complett  zu  den  größten  Seltenheiten  unter  den  Ridingeriana  zählend

– so hier nur ein vollständiges Exemplar für die Nachkriegsjahrzehnte nachweisbar, während es ein hier früher durchgelaufenes zeitgenössisch gebundenes Exemplar auf nur 75 Blatt brachte – , fehlen denn auch hier drei Blatt, nämlich II, 15 + 22 sowie III, 6 bzw. 42, 49 + 60, deren nachträgliche Einhängung ein jeweils mitgebundener Falz (der Optik halber vorerst als weißes ganzes Blatt) ermöglichen würde.

Geschaffen als hohen Ansprüchen genügende Alternative zu den

„ sehr  selten  gewordenen …

mit  den  höchsten  Preisen  bezahlt(en  Arbeiten  des  Meister’s) “

(vor also bereits 140 Jahren, wie hier schon so vielfältig auch an Hand anderer alter Quellen belegt) liegen thematischer wie sammlerischer Reiz von Menzlers Wiedergaben in ihrer häufigen Komprimierung auf das Wesentliche. Optisch aber erzielen die Blätter dank ihrer lithographischen Tondruck-Technik

eine  wundervolle  Wärme  und  ganz  eigene  malerische  Wirkung

wie im Kupferstich nur mittels der von Ridinger nicht mehr angewandten Aquatinta-Technik erzielbar. Auch unter diesem Aspekt denn eine Ridingeriana-Bereicherung von Graden. Hier + heute denn begleitet von – abgesehen von nahezu durchgängigem Eselsohr-Anflug oben rechts und beigelegter kleiner Läsur an der unteren weißen Blattkante sowie leichter Knickspur im weißen Rand unten rechts von Blatt 64, dem herrlichen Pappenheim-Hirsch Th. 301 – einer

Gesamtqualität  absoluter  Schönheit .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.993  /  Preis auf Anfrage

 

Hetzjagden. Folge von 4 Blatt. Radierungen, teils mit der kalten Nadel, von Joh. Daniel Hertz (1693-1754) nach Joh. El. Ridinger (1698-1767) für Jeremias Wolf, alle in Augsburg. 172(3). 36,5-37,2 x 49-49,4 cm bzw., 2 Bll., Blattgröße 33,1-34,5 x 48,6-48,8 cm.

Thienemann 9-12 (nicht in seinem Besitz); schriften der ridinger handlung niemeyer 20, 1998, Nr. 13 nebst Abb. – Auszug zur Jagd – Hirschjagd im Wasser – Bärenjagd – Saujagd. – Die herrliche Folge  ganz  komplett  in unterschiedlichen Druckzuständen. – 2 Bll. bis auf Bildeinfassung bei tlw. bzw. ganzem Textverlust, sonst überaus breitrandig. –  Ganz  extrem  selten! – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.885  /  Preis auf Anfrage

 

Menschenjagd. Rekrutierung auf alte Art, hier wohl für den in den 1860er Jahren gegen London operierenden Bund der Fenians. Am rohen Tisch der Wirtsstube dichtgedrängt die politisierenden Gruppen, auch schon darunter liegend, weggetragen werdend oder auf eigenen Füßen in die Nacht hinausgehend. Kurz, die Stadien munterer Geselligkeit und ihre Folgen. 21,7 x 31,6 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.010 / EUR  107. (c. US$ 169.) + Versand

 

Diana  –  Beschützerin  von  Jäger + Wild :

Zwei  unbeschriebene  Ridinger

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Junge Jägerinnen in der Gestalt Dianens. Zum einen bei einem Baum sitzend mit Mütze, in der Linken die Flinte haltend, dazwischen der Kopf des Hundes, dessen Leine die Rechte hält. Am Gürtel die Jagdtasche. Zum andern bei einem Baum stehend mit Haube, mit der Linken in die Landschaft weisend, indes die Rechte die Flinte hält und der zur Linken stehende Hund zu ihr aufblickt. 2 Blatt. Schabkunstblätter bei Gabriel Spitzel (auch Spizel, 1797 Augsburg 1760). Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger delin. / Gabriel Spizel excud. A.V. 49,6-49,8 x 36,3-36,5 cm.

Weder bei Thienemann (1856), Schwarz (1910) + Wend, Ergänzungen zu den Œuvreverzeichnissen der Druckgrafik, I, 1 (1975) noch in den großen Beständen von Weigel (1838/57), Coppenrath (1889/90), Helbing (1900) oder den reichen Sammlungen von Schwerdt (1928), Faber-Castell (1958) und hier gewärtigen derzeitigen weiteren Ridinger-Versammlungen von Rang. In diesem Rahmen hier somit nicht nachweisbar.

Provenienz:
Westfälische  Sammlung
ridinger  handlung  niemeyer
Fränkische  Sammlung

In Thema und Format Thienemann 1110 + (nur Schwarz) 1448 nebst deren Varianten 1113/14 nahestehende

Jägerinnen-Rarissima

aus der Hochzeit der für Sigrid Schwenk von etwa 1680 bis 1850 währenden Dianen-Verehrung. – Jeweils mit deutsch-lateinischem Vierzeiler.

Von ganz gleichmäßig schöner, braun-schwarz samtener Druckqualität voll feinen Hell-Dunkels, wird die bezaubernde Bildwirkung – in verträumter Sitzpose hier, in aktiver Stellung dort – von den den alten Schabblättern nun einmal durchweg eigenen Altersspuren letztlich nicht berührt. Auf Platten-, links Bildkante geschnitten, sind die Blätter an den vier Ecken sowie beidseits der durch leichte Quetschung etwas rissig-strapazierten Mittelfalte aufgelegt. Auch sonst hier und da leichte Altersspurigkeit und praktisch nur im weißen Textfeld bemerkbarer Anflug ganz schwacher Stockstippigkeit.
Angebots-Nr. 28.406  /  Preis auf Anfrage

siehe  auch  die  ausführliche  Beschreibung + wände der ridinger handlung 4

 

IOH. ELIAS RIDINGER / Pictor et Scalptor (sic!) Augustanus / solertissimus Naturae Indag(ator) / ejusque in Animalium praeser(tim) / Delineatione Æmulator / felicissimus / natus Vlmae Suevorum / d. XVI. Febr. A.S. MDCXCVIII / Ars Artifici(s) Amic(us). Kniestück, sitzend, mit Pinseln + Palette als von der zur Rechten sitzenden Diana gehaltenes Medaillon in Staffelei-Spiegel, vor dem künstlerischen Auge einen kapitalen Hirsch schon auf der Leinwand sehend wie er als nebst Keiler von Diana erlegt unterhalb eines Postaments liegt. Auf letzterem sitzend und dem Meister vertraulich zugewandt ein behaubter Falke nebst seitlichem gebeizten Reiher sowie erlegter Wildgans. Und Mitte unten natürlich ein Ridinger-Hund. Das Ganze vor waldigem Hintergrund. Schabkunstblatt von Johann Jacob Haid (Kleineislingen 1704 – Augsburg 1767) nach Johann Georg Bergmüller (Türkheim, Schwaben, 1688 – Augsburg 1762). 39,7 x 26,7 cm. – Thienemann XX, 2. – Das reiche schöne Bildnis des früheren Schülers Haid in herrlichem Druck mit 2-2,5 cm breitem Rand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.185 / EUR  1200. / Export price EUR  1140. (c. US$ 1804.) + Versand

 

– – – Dasselbe, druckmäßig eine Idee weniger schön und mit nur bis zu 4 mm feinem Rändchen rundum. Linksseits ein 1,5 cm ins Bild reichender professionell beigelegter Einriß. – La „belle Epreuve“ Gustav Ritter von Francks (Wien 1807 – London 1860). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.221 / EUR  1800. / Export price EUR  1710. (c. US$ 2706.) + Versand

 

Wilderer. Beim erlegten Reh gestellt, auf einen der beiden Gendarmen anlegend. 21,6 x 31,7 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.978 / EUR  138. (c. US$ 218.) + Versand

 

– Rotte von Wilderern auf freiem Feld, den Jagdaufseher bedrohend. 21,9 x 31,8 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.979 / EUR  176. (c. US$ 279.) + Versand

 

Nur  bei  Thienemann  +  Schwerdt  complett .

Und  nun  hier !

Jagdszenen. Jagd auf Wildschwein, Rehbock, Wolf + Fuchs. Folge von 4 Blatt. Schabkunst. 39,8-39,9 x 45,2-45,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 1115-1118; Schwerdt III, 146, d ( „Rare set“, 1928 ); Schwarz 1116 (Tafel I/XXXV) + 1117; Helbing XXXIV (1900), 1499 (nur Bl. II, bis an Plattenrand beschnitten). – Nicht in den Ridinger-Sammlungen Coppenrath (1889/90), des Anonymus bei Wawra (1890) + Gräflich Faber-Castell (1958). – Zumindest Bll. I + III mit Wortmarken-Wz. – Die Untertextfelder noch mit Plattenton, durchgängig schön bei I + II. – Geglättete Mittelfalte. – Rückseitige Druckstellen-Stippigkeit bildseits nur im Wolfsblatt sichtlich bemerkbar, praktisch gar nicht im Schweinsblatt. – In 49 Jahren hier erstmals vorliegendes

Ridinger – Rarissimum  von  einheitlicher  Druckqualität

sehr  schönen  Hell-Dunkels  bei  1,5 cm  umlaufendem  Rand

und solchermaßen von Schwerdt’schem Blattformat. Hier 42,5-42,6 x 47,8-48 cm, dort ca. 42 x 48,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.674  /  Preis auf Anfrage

 

Pilzesammeln  ist  keine  Ausflucht

Wilderei – Verordnung Carls I., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1713-1780), die Ausflüchte des Pilzesammelns bei der Wilddieberei im Weser-District betreffend. Gegeben Braunschweig 18. Feb. 1768. 34,7 x 41,5 cm. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift.

In  dieser  Variante  thematisch  seltener ,

in  besonders  wirkungsvoller  Typographie

gedruckter  rahmungsreizvoller  Einblattdruck .

Angebots-Nr. 12.553 / EUR  371. / Export price EUR  352. (c. US$ 557.) + Versand
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

 

– Erneuerte (und erweiterte) Verordnung Ludewig Rudolph’s (1732) durch Carl I., Herzöge zu Braunschweig-Lüneburg, die  Wild=Dieberey  und das Schiessen hohen und niedrigen Wildprettes in den Forsten, Wildbahnen und Gehegen, nun aber auch (1773) in den Gärten, namentlich vor den Toren von Brschwg. + Wolfenbüttel. Gegeben seinerzeit Wolfenbüttel 19. Nov. 1732, nunmehr Brschwg. 19. Aug. 1773. 34,5 x 42,5 cm. Mit gr. Holzschnitt-Initiale. Mit den nebst L(oco) S(igilli)-Marken gedr. hzgl. Unterschriften. – Mittels neuen Vor- und Nachspanns auf die Gärten ausgedehnte, in dieser Form  seltene,  sehr  rahmungsreizvolle  Variante. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.554 / EUR  302. / Export price EUR  287. (c. US$ 454.) + Versand

 

Repräsentations-Exemplar

in  Halb-Pergament  mit  grünmarmorierten  Deckelbezügen

in  entsprechend  marmoriertem Schmuck-Schuber:

Die  FOLGE  der  VOR-ZEICHNUNGEN

mit  ihren

IRRTÜMERN

Ridinger, Johann Elias. Abbildung der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht und anderer Zeichen mehr. Folge von Vorzeichnungen in Pinsel, Kreide und Bleistift von 1737-1739.  FAKSIMILE-AUSGABE in vier Farben im  ORIGINAL-FORMAT. Hrsg. v. Karl Sälzle. 1980. Gr.-2°. 77 SS., 1 Bl. incl. Tafeln. Mit

32  Tafeln  incl.  väterlichem  Schab-Portrait

von Johann Jacob Ridinger von 1767 + Titel der 1740er Stich-Ausgabe ( fragen Sie nach zwei beispiellosen Exemplaren dieser ). OHpgt.-Bd. mit Pgt.-Ecken., grün marmorierten Deckelbezügen in deckelgleichem OHlwd.-Schuber.

(Thienemann S. 275, i.) – Textdruck in Rot + Schwarz. – Von den originalen Ridinger-Texten begleitete noble Edition der mit Weigel-Provenienz ausgestatteten Zeichnungs-Suite zur Radierfolge Thienemann 162-185, darstellend 26 Tiere in ihrem malerischen Umfeld samt ihren tlw. ausführlicher wiedergegebenen Spuren in (mit Ausnahme von Löwe und Tiger, letzterer wohl eher ein Jaguar)  Originalgröße, gefolgt von weiterführenden kleinen Tritt-Siegeln auf drei Tafeln. Die Unterrandfelder für die originalen bei den Zeichnungen selbst tlw. leer oder uncpl. geblieben und erst auf eigenen Blättern ausgeführt. So in 11 Fällen, die hier auf 7 Tafeln zusammengefaßt sind.

Vorliegende Edition der zeichnerischen Vorarbeiten dokumentiert zugleich

Varianten  +  Irrtümer, 

deren Kenntnis und zusätzliche Bildfreude die Ausgabe als unverzichtbare Ergänzung zur Stich-Ausgabe qualifiziert.

Darunter von größtem Beleg-Interesse beim Hasen (Thienemann 175) die fälschliche Zuordnung der Zeichen für Vorder- + Hinterlauf bzw. harten + weichen Boden, wie auch noch auf Probedrucken unberichtigt geblieben, zumindest aber auf  einem  solchen (und zwar hiesigen) mittels gestochener Deckblättchen geheilt worden ist. Indes ein weiteres Versehen vorerst auch dem Meister selbst entgangen ist und erst hiesigerseits Eingang in die Literatur gefunden hat. Es betrifft die Dachs-Spur (Thienemann 179), die auf der Zeichnung für vorn und hinten statt als „Lauff“ mit „Fus“ angesprochen wird. Dieser Irrtum scheint zwar schon auf Zustandsdrucken berichtigt worden zu sein, zumindest aber auf einem hiesigen nicht. Und auf diesem auch nicht per Deckblättchen. Siehe hierzu detailreich Heft 18 der hiesigen Ridinger-Schriftenreihe als der Beschreibung eines eben jene beiden hiesigen Zustandsdrucke enthaltenden completten Exemplars, das rücksichtlich weiterer Merkmale das Ridinger’sche Hand-Exemplar gewesen sein dürfte.

So unbekannt-interessant also kann Ridinger sein. Und

so  herrlich  schön  +  instruktiv

denn  anstehende  erstmalige  Publikation  der  Zeichnungen

zu  einer  der  jagd-  +  naturkundlich  wichtigsten  der  Folgen .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.595 / EUR  271. / Export price EUR  257. (c. US$ 407.) + Versand

 

„ DOEBEL – der  …  PRAKTIKER “

der  Ridingerzeit

Döbel, Heinrich Wilhelm. Neueröffnete Jäger=Practica Oder der wohlgeübte und Erfahrne Jäger, Darinnen Eine vollständige Anweisung zur gantzen Hohen und Niedern Jagd=Wissenschaft in Vier Theilen … Alles aus vieljähriger eigenen Praxi gründlich und deutlich beschrieben … Nebst einer Vorrede des Herrn Cantzlers (Reichs)Freyherrns von Wolf. 3. verb. und sonderlich in Forstsachen sehr vermehrte Aufl. 4 Tle. in 1 Bd. Lpz., Joh. Sam. Heinsius, 1783. Kl.-2°. Mit mehreren auch figürl. Holzschn.-Vign- und -Illustrationen und

21  Faltkupfern

(20 ca. 35 x 40, eines 35 x 19 cm, alle komfortabel auf blattgroßes blaues Bütten gefalzt). 13 unnum. Bll. Titel, Vorworte + Inhalt, 148, 264, 192, 108 SS., 32 unnum. Bll. Reg. Späterer hellbrauner HSchws.-Ldr.-Bd. mit gepr. Rückentitel + -Fileten, Ldr.-Ecken m. Fileten, dunkelbraun-marmor. Deckelbezügen und blaugrauem Spiegel + Vorsatz.

Schwerdt I, 146 c; Jeanson 1709 + Kat. 1987, 183 sowie Souhart 143 für jeweils andere Ausgaben. – Der erstmals 1746 dreiteilig und mit nur 20 Kupfern gleichfalls bei Heinsius erschienene Klassiker, dem 1754 die auf vier Teile vermehrte Zweitauflage und hier denn anstehende nochmals erweiterte dritte, wiederum in Folio, mit nunmehr 21 Kupfern folgte. Kleinformatiger (8° bzw. gr.-8°) denn eine Wiener Ausgabe von 1785/86 und als 4. Auflage die von C. Frdr. L. Döbel + Frdr. Wilh. Benicken „völlig und wenig wertvoll“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., Bd. V [1889], S. 16) umgearbeitete und lediglich von 9 darstellenden Tafeln begleitete Leipziger von 1828.

SEHR  SCHÖNES  EXEMPLAR , nahezu absolut fleckenlos, nur zwei säurefrei hinterlegte winzige Randeinrißchen und besagtes obiges Tafellöchlein. Zu den Hölzern verschiedentliche saubere Randnennungen der lateinischen Namen in Bleistift. – Spiegel + Vorsatz (letzterer 3blättrig unter Verwendung je eines alten Papiers) erneuert, Stehkanten der Deckelbezüge bestoßen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.803 / EUR  1485. / Export price EUR  1411. (c. US$ 2233.) + Versand

 

Mit  Wildungens  22seitigem

„ DER  BAIERISCHE  HIESEL “

L. C. E. H. F. Wildungen. Weidmanns Feierabende, ein neues Handbuch für Jäger und Jagdfreunde. Zweytes Bändchen. Marburg 1816. Frontispiz + gest. Titel, 198 SS., 2 Bll. OKart. m. jagdallegorischen Deckel- + Rückenkupfern. – Titel gebräunt, Text tlw. u. meist nur leicht stockfleckig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.246 / EUR  251. / Export price EUR  238. (c. US$ 377.) + Versand

 

Im  heimischen  Umfeld  des  Heiligen

und  somit  von  größter  Authentizität

und  gar

mit  de  Marselaer – Provenienz

als  von

letzter  Originalität ?

Bruyn, Nicolaes de (Antwerpen 1571 – Rotterdam 1656). St. Hubertus. Der fürstliche „Wilde Jäger“ als nach Döbel Vater der Parforcejagd und entsprechend mit Horn und 6köpfiger Meute in großer Waldlandschaft barhäuptig vor dem Hirsche knieend. Auf dem Pool hinter letzterem zwei Schwäne als den weissagenden Vögeln der Mythologie, am Stamm oberhalb des Pferdes eine zischelnde Schlange als Versucherin, dem Hirsch am nächsten in Einzelstellung und als einziger auf seinen Herrn schauend ein Hubertus-Hund. Kupferstich. (1614.) Blattgröße 69,9 x 45,8 cm.

Das  superb  seltene  Blatt ,

unerreicht  geblieben  Schwerdt

und so vielerorts mehr ,

jüngst  erst  hiesigerseits  bekanntgemacht  Günther  Schlieker

bei Vorbereitung seiner Hubertus-Monographie wie denn

unbekannt  geblieben  schon  Huyghebaert

selbst  nach  seinerseits  21  weiteren  Forschungsjahren

bei umfassendst erweiterter Neuauflage seines „Sint Hubertus, Patroon van de Jagers in Woord en Beeld“ (Antwerpen [!] 1949 mit nunmehr 361 Seiten + 173 Abbildungen gegenüber 158 Seiten + 34 Abbildungen 1927!!),

was  besagte  Seltenheit  umso  signifikanter  belegt

als er Frederic de Marselaer ausführlich dokumentiert (SS. 174-181 + Abb. 75-80).

Provenienz

de  Marselaer , (handschriftlich) 1656

als 

Taufgeschenk

Frederic  de  Marselaer’s

(Antwerpen 1584 – [St. Hubert-] Elewijt 1670;

Jöcher III, 208 + VIII, 789) ,

Obmann  der  St. Hubertus – Bruderschaft

und

Gralshüter  der  Elewijter  Hubertus – Insignien

für 

Frederic  Jozef  Ignatius  de  Marselaer  (1656-1718)

als 

dem  Enkel-Stammhalter ?

Conte  Giovanni  Maria  Mazzuchelli

(Brescia 1707 – 1765)

Jöcher VIII, 1127 ff.; Meyers Konvers.-Lex., 4. Aufl., IX, 98.

Für wie kostbar dieser das Blatt hielt, belegt die rückseitige 5fache Besitzstempelung
„Con. Gio. Mazzuchelli“ unter der Grafenkrone.

Früher Abdruck wie erstrebenswert  vor  den Adressen („… sind die besseren, weil seine feine Grabstichelarbeit bald abgenützt war“, Wurzbach) von Gerard Valck (1626 – nach 1694) + Peter Schenk I (1661-1715). – Hier mit Joannes Meyssens’ (Antwerpen 1612 – Brüssel 1670)

Verleger - Dedication  für  eben  den  Obigen :

„ H.  Nob(i)lissi(mum) Duo  FRADERI O  de  MARSELAEf  Equiti  Aurato  et  Lauretano  Baron(i?)  le  (Per)k  (et  E)leweyt  S. Huberti , Toparehae  liberi  Qonnau  de  Opdorp. Hærseaux  Oycke , etc. … Man.  à Consiliis  B(e?)llisennmum  Bruxellæ  Conj… me  D. Huberti  iconem  D. C. Q. Jo(a)nes  Meyssens “.

Darüber im Bild selbst unten rechts

das  „MAZSELARE“ – Wappen

bestehend aus dem Stamm-Wappen unter der 5zackigen Adelskrone nebst den beidseitigen aufgerichteten Parforce-Hunden, hier Wappen-Fahnen haltend: links die Marzelaer’sche, rechts die der Frau, Margriete van Borainage (de Bernaige, Baronaige, geb. 1584, Eheschließung 1626, weiteres siehe ausführliche Beschreibung).

Oben auf Bildkante geschnitten, an den Seiten mit feinem, unten unterhalb der Dedicationszeile (diese mit minimalem Restaurierungsausfall) etwas breiterem Rändchen. So voll entsprechend dem von Wurzbach (52) mit 69 x 46 cm genanntem Maß. Etlicher Risse und Rißchen oder dünner Stellen halber professionell dubliert, wie bildseits nur bedingt und ohne Störung des faszinierenden Bildeindruckes bemerkbar.

Die  das  Wunder  viel  treuer  als  Dürer  verdeutlichende  Scenerie

als Ausfluß eines ganz anderen Selbstverständnisses, wurzelnd eben in dessen natülichem und damit, vor allem, auch geistigem Ambiente. Während der  bemützte ( sic! ) Jäger bei Dürer (1501) linksseits des Pferdes kniet, das somit optisch zwischen diesem und dem Hirsch steht, so bei Bruyn  vor  dem im linken Bildfeld angesiedelten Pferd. Und zwar, auf kleiner Lichtung, in denkbar größter Nähe zu dem Zehnender. Und während Dürer’s Ritter den Rücken betont durchdrückt, welches mit hochgelegener stolzer Burg kommunizierendem Selbstbewußtsein auch von glattem Gesicht (nach Winkler, Seite 97, übrigens die Gesichtszüge Kaiser Maximilians!) und gesellschaftlicher Willkommensheißung der Hände untermalt wird, kniet er bei Bruyn geschehensangemessen leicht vorgebeugt, mit Gesicht und den nach unten ausgebreiteten Armen

das  Wunder  dieses  Augenblickes  miterlebbar  machend .

Und ehrfurchtsvoll vor sich abgelegt die standesgemäße Kopfbedeckung. Sinnvoll auch die Hinzufügung der Schwäne, der Schlange, des Hubertus-Hundes. Die reiche Landschaft Natur pur. Entsprechend denn Wurzbach I, 217 f.:

„ … (Bruyn) ist ein vorzüglicher Zeichner, seine Köpfe sind voll Ausdruck und Wahrheit, seine Kostüme phantastisch interessant und die Fülle der Figuren überraschend. “

Und Thieme-Becker V, 160:

„ die Mehrzahl (seiner Blätter) aber nach eigener Erfindung – so auch das hiesige! – und hierin zeigt sich de Br. als ein höchst origineller Künstler, der die Kunstsprache des Lucas van Leyden (Bredius erinnert zugleich auch an Hendrick Goltzius) noch ein Jahrhundert nach dessen Ableben mit Geschick fortsetzte … Sein sehr reichhaltiges Œuvre …

gehört  zu  den  interessantesten  seiner  Zeit. “

Und zusammen mit der von Gillis van Coninxloo III (1544-1607) herkommenden Landschaft von in die Tiefe führendem differenzierenden Hell-Dunkel – diesbezüglich bei Dürer die jüngste Forschung auf italienische Vorbilder erkennt – gibt de Bruyn seinem Hubertus denn

die  Authentizität

schlechthin. Nämlich in jeglicher Hinsicht

das  heimische  Umfeld  des  Heiligen !

Und dem einzigartigen Geschehen

mit  70  x  46  cm ( sic! )

das ihm angemessene Format dazu. Damit aber mit dem einen wie dem anderen seinesgleichen suchend. Um mit der

de  Marselaer – Dedikation

egliches Feld endgültig& und weit abgeschlagen hinter sich zu lassen. Erstmals präsent hier denn mit dem ganzen Anspruch seiner überragenden Seltenheit, auch mit den Spuren seiner Jahrhunderte, gewiß, doch

gesamthaft  als  ein  wundervolles  Blatt .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.036  /  Preis auf Anfrage

 

Umfassend  +  gesucht:

Kompendium  für  Jagd  +  Naturschutz

(August Wilhelm Graf von Mellin.) Versuch einer Anweisung zur Anlegung, Verbesserung und Nutzung der Wildbahnen so wohl imFreyen als in Thiergärten. Mit 2 Holzschnitt-Vignetten und  118  Kupfern  incl. Frontispiz, Titelvignette + Dedications-Wappen-Kupfer. Berlin u. Stettin, J.Pauli, 1779. 4°. XXI, 1 (Errata), 356 SS. Dklgrün. marmor. Pp.-Bd. d. Zt. m. leerem Bibl.-Rückenschild. Verblaßter Punktierschnitt.

Schwerdt II, 22 („a beautiful and scarce book“); Lindner 11.1427.01; schriften der ridinger handlung niemeyer 20, 1998, Nr. 71 nebst Abb. – Dediciert dem „würcklichen Geheimen= Etats= Kriegs= und dirigirenden Minister Freiherrn v. d. Schulenburg“ (Lewin Rudolf v. d. Sch.?). – Name auf Titel. – Einband namentlich an den Stehkanten und Ecken sowie den Gelenken berieben bzw. bestoßen. Inhalt (SS. IX-XXI) und gegen Schluß akzeptabel braun- bzw. stockfleckig, dazwischen 2 Lagen (8 Blatt) gleichmäßig gebräunt und einige wenige Seiten braunschmutzfleckig. Sonst nur vereinzelte unwesentliche Stockflecken und gesamthaft ein gutes, zugreifenswertes Exemplar.

Unter den bald rein instruktiven, bald bildschönen Kupfern unterschiedlichen Formates bis hin zu (Fast-)Seitengröße

mindestens  9  nach  Joh.  El.  Ridinger .

Nach Einleitung und Generellem über Wildbahnen, gegliedert in Hege, Naturgeschichte der edlen Thiere und Von der Jagd derselben. Im einzelnen u. a. über Hirsch-, Dam-, Reh- und Schwarzwildpretbestand sowie Wechselwildpret und dessen Sicherung für das eigene Revier, die Anlage, Einfriedung, Einrichtung und Verzierung sowie Nutzung des Tiergartens im allgemeinen wie speziell für Rehe, Schwarzwild, Hasen und Kaninchen,  Schutz  von  Bäumen + Sträuchern  vor  Verbiß, deren aller Naturgeschichte und schließlich deren Jagd mit all ihrem Zubehör und in allen nur möglichen Facetten. – Großer Schuhu als Schlußvignette. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.215 / EUR  1994. / Export price EUR  1894. (c. US$ 2997.) + Versand

 

(Auguste J. Fr.) Comte de Chabot. La Chasse à Travers les Âges. Histoire anecdotique de la Chasse chez les Peuples anciens et en France depuis la conquête des Gaules jusqu’à nos jours. Paris 1898. 4°. 4 Bll., 407 SS., Impr. Mit Farbinitialen, 226 Abbildungen und  29  (4 farbigen) Tafeln. Lwd.-Bd. d. Zt. m. goldgepr. Rückentitel + Eigner-Monogramm G.G. auf dem Vorderdeckel. – Titel in Rot + Schwarz. – Mit 8seitigem Register. –  Unverzichtbares,  seltenes  Standardwerk. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.644 / EUR  496. / Export price EUR  471. (c. US$ 745.) + Versand

 

„ … er  aber  öffnete  die  Bahn  der  Stecherkunst  im  Grossen “

Hier  denn  sein

1573er  Hl. Hubertus

Cort, Cornelis (Hoorn 1533 – Rom 1578). St. Hubertus. Der südniederländische fürstliche „Wilde Jäger“ als nach Döbel Vater der Parforcejagd und entsprechend mit Horn auf dem Rücken und Hirschfänger mit Greifkopf an der Seite in kniender Demutshaltung – anders als bei Dürer denn auch entblößten Hauptes – vor dem über ihm auf einer Felsnase stehenden Hirsch. Hinter ihm, erst noch aus dem Walde hervortretend, sein Pferd und zwei Hunde. Zurückgesetzt im Mittelfeld seine Bergveste oberhalb eines weiteren Anwesens. In der Luft ziehende Vögel, darunter nach deren Flugbildern wohl die auch anderwärts (so etwa 1614 bei de Bruyn) aufscheinenden zwei Schwäne als den weissagenden Vögeln der Mythologie und ein Reiher. Kupferstich mit Radierung nach Girolamo Muziano (Acquafredda bei Brescia 1528 – Rom 1592). Bezeichnet: im Bild unten rechts HIERONYMO MVCIANI INVE(N). / Corneli cort. fe. / 1573 + im unteren Plattenrand In Roma presso Carlo Losi l’anno 1774. 52 x 39,2 cm.

Aus Wurzbach Cort 33; Nagler III, S. 126, und, Muziano, X, S. 87; AKL XXI, SS. 341 f.; Schwerdt III, S. 49 (mit gleichfalls der späteren Losi-Adresse).

Zumindest  nicht  unter  den  173  Abbildungen  der umfassendst erweiterten Neuauflage von Huyghebaert’s Sint Hubertus, Patroon van de Jagers in Woord en Beeld, Antwerpen 1949, bei nunmehr 361 Seiten gegenüber nur 158 SS. + 34 Abbildungen der 1927er ersten Auflage).

Aus der Folge der Sieben großen Landschaften mit Heiligen

– „ Meisterstücke  und  selten   in  guten  Abdrücken “ –

(Nagler 1836), „unter dem Namen der Büssenden bekannt“, geschaffen „auf persönliche Bitte von Muziano … wobei C. mit der Herausgabe nicht weiter befaßt ist …

zweifelsohne  seine  populärsten  und  am  häufigsten  aufgelegten  Stiche “

(AKL 1999), hier denn in gleichmäßig gutem Abdruck Losi’s, dem aus den 1770ern noch weitere Neuauflagen aus 16. Jhdt. zu danken sind, bei unverändert schöner differenzierter Abgesetztheit des Hintergrundes vom Geschehen welchem des Vordergrundes und noch ungereinigtem rechten Plattenrand. – Auf schwerem Bütten mit zweifach eingefaßtem Wz. Lilie in Kreis nebst Anhänger V, verwandt der Gruppe Heawood 1589 ff. als durchweg italienischer Papiere des 16. bis späten 18. Jhdts. – Oben + links 2,4 cm, unten + rechts 0,6-1 cm breitrandig. Die geglättete Mittelfalte bildseits nur mittig noch schwach erkennbar, ebenso fast nur rückseits eine leichte Stockstippigkeit. Minimale Druckstelle unterhalb der Burg. Solchermaßen von allseits schönem Gesamteindruck, wie bei diesen großen Formaten der Alten Graphik vielfach vergebens gesucht, stehend zudem für Cort’s mit Ankunft 1565 bei Tizian in Venedig einsetzenden Ruhm.

„ C(orte war) dank den Vorzügen seiner Kunst in Rom zu großer Beliebtheit gelangt … C. wurde der bevorzugte Stecher der beiden Zuccari … dann des (denn auch hier anstehenden)

Muziano , der  damals  in  Rom  großes  Aufsehen  erregte

… Der Einfluß, den C. auf den italien. Kupferstich der 2. Hälfte des 16. Jahrh. ausübte, ist im einzelnen noch nicht untersucht worden. Sicher ist, daß erst Goltzius wieder die Entwicklung der Kupferstichtechnik um einen neuen Schritt vorwärts brachte u. daß bis zu dessen Auftreten

C.  den  Ruhm , der  erste  Stecher  der  Welt  zu  sein ,

unbestritten  behaupten  konnte

… Die Stiche C.s müssen eine große Verbreitung gewonnen haben, denn die meisten erschienen nacheinander in mehreren Verlagen … “

(L. Burchard 1912 in Thieme-Becker VII, 475 ff.).

Hier denn nach Muziano, dessen „großer Feinheit u. starkem Naturgefühl“ im Landschaftsfache Thieme-Becker (XXV, 1931, S. 304) gedenken. Er hatte sich seinerseits „in Venedig unter dem Einfluß Tizians und seit ca. 1548 in Rom unter dem Michelangelos“ weitergebildet. Und adäquat erbat er sich für die Wiedergabe seiner Sieben großen Landschaften die Hand Cort’s, aus welcher Folge der Hl. Hubertus als Primus inter pares herausragt.

Als  erster  graphischer  Hubertus  wandtüchtig  großen  Formats .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.266  /  Preis auf Anfrage

 

Dixon, William Scarth. Hunting in the Olden Days. London, Constable, 1912. Gr.-8. XIII, 386 SS. Mit Heliogravuren-Frontispiz + 89 Abbildungen (gezählt als 84) nach meist Stichen + Gemälden, doch auch Photographien, auf 66 besonders dicken Kunstdruck-Tafeln. OHldr.-Bd. mit Rücken- + Deckelvergoldung. Kopfgoldschnitt. Zweiseits unbeschnitten.

Nicht bei Schwerdt, dort nur zwei andere Titel. – Titel in Rot + Schwarz. – Auf Antique de Luxe-Bütten. – Mit Bibliographie (3 SS.) + Index (12 SS.). – Rücken zu Mittelbraun verblaßt, die grünen Leinenbezüge etwas fleckig.
Angebots-Nr. 14.356 / EUR  199. (c. US$ 315.) + Versand

 

Das  Volksregime  im  Jagdrecht

Rondonneau, L. (Hrsg.). Code de la Chasse et de la Pêche, Contenant les Lois, les Arrêtés, les Décrets, les Avis du Conseil d’Etat et les Réglemens rendus sur la Chasse, la Pêche, la Louveteries et le port d’armes: Depuis 1789 jusqu’à ce jour; Recueillis, mis en ordre, et conférés entre eux … Terminé par la Texte de l’Ordonnance (de Louis XIV, Roi de France …) des Eaux et Forêts (du Royaume Donnée … au mois d’Août 1669). Paris, Garnery, Libraire, + Rondonneau et Decle, Libraires, au Dépôt des Lois, place du Palais de Justice, Juli 1810. IV, 171 SS. Marmor. Hldr.-Bd. m. Ldrecken., goldgepr. Rückentitel u. farbig marmor. Deckelbezügen. 2seits unbeschnitten.

Thiébaud 789; Schwerdt II, 138. – Nicht auf den Versteigerungen Jeanson (!, 1987) + Lindner (2003). – Die mit dem 4. August 1789, also  nur  20  Tage  nach  dem  Sturm  auf  die  Bastille , und gehetzt von weiteren Initiativen der Nationalversammlung vom 6., 7., 8. + 11. August einsetzenden Änderungen des französ. Jagd- + Fischereirechts, teils im Wortlaut, teils als Extract, souverän gefolgt vom alten Bourbonen-Recht aus den Tagen des Sonnenkönigs in der Fassung vom August 1669 (SS. 45-171).

Vom Standard des Ancien Régime denn auch noch der Druck selbst, sprich, auf Bütten, als in anderen Landen schon längst Maschinenpapier für egalité sorgte. – SS. 121/124 mit Eckausriß oben rechts bzw. links, 121/2 zudem mit sich anschließender säurefreier kleiner Knickhinterlegung. SS. 163/166 mit hinterlegten Papierausbrüchen am Innenrand bei vereinzeltem Buchstabenanschnitt. Sonst nur vereinzelte Fleckchen, nur Titel + Inhaltsblatt eine Kleinigkeit mehr, ersterer oben u. rechts generell minimal altersspurig, und gesamthaft sehr schönes Exemplar dieser seltenen Publikation in adäquatem Einband im Stil der Zeit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.807 / EUR  310. / Export price EUR  295. (c. US$ 467.) + Versand

 

Annalen der Forst- und Jagd-Wissenschaft. Hrsg. v. Chr. W. J. Gatterer und C. P. Laurop. Bd. I in 4 Tlen. Darmstadt 1811. 171, 3 SS., 1 Bl.; 184 SS., 4 Bll.; 188 SS., 2 Bll.; Gestochener Titel z. 1. Bd., 186 SS., 4 Bll. Einzel- + Gesamtinhaltsverz. sowie Band-Errata. Mit

3  (1 kolor.  Bocks-)  Faltkupfern .

Grüne Ppbde. m. aufmont. OVorder.-Umschlägen

Lindner 11.1261.01. – Titel und zwei Folgeblätter des 3. und 1 Blatt des 4. Heftes mit teils alt hinterlegter Fehlstelle im weißen Rand, Titel des 2. Heftes mit zwei alten Tintenskizzen. H. 2 in der 2. Hälfte schwach wasserrandig, sonst praktisch fleckenfreies, uniform gebundenes schönes Exemplar, dessen brauner Büttenvorsatz im 4. Heft durch ein lindgrünes Papier mit Wz. ersetzt ist.

Der  komplette  erste  Jahrgang  dieser  seltenen  frühen  Zeitschrift. – Hefte 2-4 u. a. mit der Fortsetzung „Forstverfassung der deutschen und anderer Staaten“. Erwähnenswert auch die „Recensionen neu erschienener Forst- und Jagdschriften“ oder Erlebnisberichte wie Fürst Karls zu Leiningens „Merkwürdige Beispiele von der Bosheit der Hirsche in der Brunft“ oder dessen „Höchst seltener Zug thierischer Dankbarkeit“. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.042 / EUR  649. / Export price EUR  617. (c. US$ 976.) + Versand

 

Die  Plage  für  Fuchs,  Hund  +  Mensch :

4x  Kampf  der  Tollwut  –

4x  Hygienegeschichte

Mandat (Friedrich Augusts, Hzg. zu Sachsen), die wider das Herumlaufen und die Wuth der Hunde vorzukehrenden Anstalten betreffend. Nebst den Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde, und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung wie man sich bey dem Bisse toller Hunde zu verhalten habe und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Gegeben Dresden 7. Sept. 1782. 2° (34,8 x 21 cm). Mit Eingangs- + Schluß-Vignette in Holzschnitt. 12 Bll. Mit gedruckter hzgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke.

Hs. Aktenvermerk „Nom: 13.“ von alter Hand auf Titel. – Namentlich der Hauptteil in schöner, großer Typographie. – Breitrandig.

Außerordentlich  inhaltsreiche  Verordnung

zu Bekämpfung + Heilung der Tollwut durch Tollwurmschneiden + 8seitige Anweisung zur Heilung Gebissener. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.081 / EUR  496. / Export price EUR  471. (c. US$ 745.) + Versand

 

Mandat (Friedrich Augusts, Hzg. zu Sachsen), wegen Einschränkung des Hundehaltens, und der wider das freye Herumlaufen der Hunde, auch sonst zu Verhüthung der von wüthenden Hunden zu besorgenden Gefahr, zu treffenden Vorkehrungen. Nebst den Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung, wie man sich bey dem Biße toller Hunde zu verhalten habe, und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Gegeben Dresden 2. April 1796. 2° (34,8 x 22 cm). Mit großer Anfangs-Vignette in Holzschnitt + Eingangs-Initiale. 16 Bll. Mit gedr. hzgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke. Geheftet. Unbeschnitten.

Hs. Aktenvermerk „Nom. 23“ von alter Hand auf Titel. – Letzte vier Blatt mit kleiner Wurmspur im breiten weißen Oberrand, Schlußblatt unten im Rand mit zwei Braunflecken. – Namentlich der Hauptteil in schöner, großer Typographie. – Breitrandig.

Außerordentlich  inhaltsreiche  Verordnung
zu  Bekämpfung  +  Heilung  der  Tollwut ,

mit direktem Bezug zu vorstehender Verordnung vom 7. September 1782, die  Hygiene  als  Schutz  vor  Krankheit  begreifend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.082 / EUR  496. / Export price EUR  471. (c. US$ 745.) + Versand

 

Vorschriften, für die Bewohner der Städte und des Landes, aus dem unterm 2. April, wegen Einschränkung des Hundehaltens und der von wüthenden Hunden zu besorgenden Gefahr, publicirten Mandate, nebst den darzugehörigen Beilagen „Ursachen der Wuth der Hunde und die Kennzeichen solcher Wuth“ sowie „Anweisung, wie man sich bey dem Biße toller Hunde zu verhalten habe, und dessen traurigen Folgen vorbeugen könne“. Kl.-4° (20,5 x 17 cm). 24 SS. Geheftet und mit Garnschlaufe oben links.

Hs. Aktenvermerk „Nom: 24“ von alter Hand auf Titel. Dieser gebräunt und etwas schmutzstippig sowie mit kleiner unauffälliger, das zweite Blatt noch ganz minimal berührender Wurmspur.

Die  zum  Aushang  verwandte  Version

der  außerordentlich  inhaltsreichen  Verordnung

zu  Bekämpfung  +  Heilung  der  Tollwut ,

die Bestimmungen des im Vorjahr als Neufassung der Verordnung vom 7. Sept. 1782 erlassenen Mandates in teils abgeänderter Reihenfolge in

ebenso  knappen  wie  einprägsamen  Sätzen  zusammenfassend .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.083 / EUR  345. / Export price EUR  328. (c. US$ 519.) + Versand

 

Edict (Friedrich Wilhelms, König v. Preussen, Markgraf zu Brandenburg) Wegen des Tollwerdens der Hunde und darin das sog. Tollwurmschneiden aufhebend, da „der Erfolg der gehoften Wirkung nicht entsprochen“. Gegeben Berlin 20. Feb. 1797. 2°. Titel, 3 unnum. Bll. auf 2 Doppelblättern. Mit Titel- und großer, reich gestalteter Anfangsvignette. Mit gedruckter kgl. Unterschrift nebst L(oco) S(igilli)-Marke. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.238 / EUR  322. / Export price EUR  306. (c. US$ 484.) + Versand

 

W. Ross King. The Sportsman and Naturalist in Canada, or Notes on the natural History of the Game, Game Birds, and Fish of that Country. Mit  6  Chromolithographien  sowie 13 Holzstich-Illustrationen. London, Hurst & Blackett, 1866. Gr.-8°. XVI SS., Errataslip, 1 Bl. Ills.-Verz., 334 SS. Grüner OLwd.-Bd. m. goldgepr. Rücken u. VDeckel., dieser m. großer goldgepr.  Elchvignette. Unbeschnitten. –  Erste  Ausgabe. – Zwei Jagd-Exlibri. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.777 / EUR  404. / Export price EUR  384. (c. US$ 608.) + Versand

 

Jacques Arago. Souveniers d’un aveugle. Voyage autour du Monde. Chasses. – Drames. Mit  15  lithographierten  Tafeln  nach Vorlagen des Autors. Paris, Delloye, 1840. Gr.-8°. 2 Bll., Titel, VII, 410 SS., Inhalt. Hldr.-Bd. auf 4 Bünden m. farb. marmor. Vorsätzen u. goldgepr. Rücken. – Akzeptables Gebrauchs-, sprich Leseexemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.646 / EUR  152. (c. US$ 241.) + Versand

 

Jagen + Fischen in England in 2 Bänden + 63 Kupfertafeln, mit u. a. Kapiteln zu Hunden (173 SS. + 12 Kupfertafeln, darunter 50 Seiten Hundemedizin) , verschiedenen Jagdtieren wie Fuchs, Hirsch, Hase, Otter, den Schwimm-, Scharr- + Stelzvögeln (Fasan, Ente, Gans, Rebhuhn, Schnepfe etc., 110 SS. mit 19 Tafeln). Darüberhinaus Geschichte, Grundsätze und Entwicklung der Jagdgesetze im allgemeinen sowie speziell Fische, Vögel und Hunde betreffend darstellend sowie abschließend Hinweise zu Waffen und Munition. Siehe Fische, Angebots-Nr. 13.130

 

Friedrich von Dincklage (d. i. Hans Nagel v. Brawe). Waidmannsbrauch und Jägerart. Skizzen und Scenen. Mit zahlreichen Illustrationen. 2., völlig umgearbeitete Auflage. Berlin (1897). VIII, 260 SS. incl. 12 SS. Jagdinsertionen. Genarbter OPappbd. m. goldgepr. Titel u.  Schnepfenstrich  a. d. Vorderdeckel. – Rücken + VDeckel. verblichen. –  Das  Kompendium. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.911 / EUR  176. (c. US$ 279.) + Versand

 

Lindner – Et Multum et Multa. Beiträge zur Literatur, Geschichte und Kultur der Jagd. Festgabe für Kurt Lindner zum 27. November 1971. Hrsg. v. Sigrid Schwenk, Gunnar Tilander u. Carl Arnold Willemsen. 1971. 4°. XVI, 435 SS. Mit zahlr. Text- + 57 Tafelabb., davon 1 Falttafel, aufmont. Portrait-Frontispiz + 2 Tafeln. Grüne OLwd.

Mit Beiträgen zur Jagdliteratur, u. a. arabisches Falknerei-Traktat, die Kerdeston-Library of Hunting and Hawking Literature, älteste russische und polnische Jagdbücher, Braunschweigische Verordnungen, Geschichte, darunter die Jagd mit Vogelhunden, Jägersprache, ferner Biologie, Tierheilkunde, Sagen, Forstwesen und Kunst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.522 / EUR  235. (c. US$ 372.) + Versand

 

(Fr. Lacomb.) Encyclopédie méthodique. Dictionnaire (A-Z) de toutes les espèces de chasses. Text- + Tafelband. Paris (1794-95). bzw., Tafelteil, 1811. 4°. VIII. 456 SS., 1 Bl. Titel. Mit  33  (15 doppelblattgroßen)  Kupfern. Zeitspurige 19. Jhdt. Lwd.-Bd. (Text) bzw. Hldr.-Bd. a. 5 Bünden, jeweils mit Rückentitel + -vergoldung.

Textband unbeschnitten, doch aufgeschnitten. – Von schöner Frische. – Sonderdruck aus Diderot-d’Alembert  mit  dem sonst immer fehlenden Textteil. –  Das  unentbehrliche  Kompendium,  um  10  Tafeln  reicher  als  die  Folioausgabe. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.208 / EUR  966. / Export price EUR  918. (c. US$ 1453.) + Versand

 

Der  Hirschgarten  zu  Nymphenburg ?

Patent Maximilian II. Emanuel, Kurfürst v. Bayern, zur umfassenden Verbesserung der Wildbestände und des Jagdwesens in Bayern. Gegeben München 28. 5. 1717. 1 Seite. 61 x 42 cm.

Haben um die Jagden im Lande zu schonen, „nächst München einen Parque errichten lassen“. – Seltener und auch recht früher Einblattdruck. – Siehe die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 28.131 / EUR  910. / Export price EUR  865. (c. US$ 1369.) + Versand

 

(Robert Smith Surtees.) Jorrock’s Jaunts and Jollities. The Hunting, Shooting, Racing Driving, Sailing, Eccentric and Extravagant Exploits of that renowned sporting citizen, Mr. John Jorrocks. New Edition. Mit incl. des illustr. Titels

16  kolorierten  Aquatinten  von  Henry  Alken .

London (1869). Gr.-8°. VIII, 291, 1 SS.Weinroter gekrispelter Maroquin-Bd. d. Zt. mit Vergoldung, marmor. Innenspiegel und gleichartigem Marmor-Farbschnitt. –  Bibliophile  Vitrinenqualität. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.910 / EUR  1330. / Export price EUR  1264. (c. US$ 2000.) + Versand

 

Ernstotto Graf zu Solms-Laubach. Die schönsten Jagdbilder aus europäischen Sammlungen. 1976. 4°. 196 SS., davon 13 SS. histor. Einleitung + Fachausdrücke. Mit zahlreichen großen Bild-Vignetten in Rotbraun + 85 (41 farbigen, davon 2 dblgr., + 5 dblgr. in s/w) meist ganzseit. Tafelabbildungen. Jagdgrüner OPpbd. m. farb. OSchutzumschlag.

Lizenzausgabe der 1961er Originalausgabe in gleich großzügiger Gestaltung, lediglich ohne die dortige verschiedentliche Tafelmontage und nur leinenimitiertem Deckelbezug (etwas fleckig). – 1978er Waidmanns-Widmung.
Angebots-Nr. 13.374 / EUR  50. (c. US$ 79.) + Versand

 

William Somervile. The Chase; A Poem. Mit Vorworten Somerviles + Bulmers sowie Kritischem Essay (von Aikin). Mit  14  großen  Jagdvignetten  in  Holzschnitt  von Thomas nach John Bewick. London 1802. Gr.-8°. XXIII, 105 SS., 1 Bl. HMaroquin.-Bd. von 1872. Zweiseits unbeschnitten. Kopfgoldschnitt. –  Hauptwerk  Somerviles  in  bibliophiler  Gestaltung  und  Edition. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 10.961 / EUR  445. / Export price EUR  423. (c. US$ 669.) + Versand

 

Wertvolle Sammlung von Kupferstichen und Handzeichnungen des 16.-19. Jhdts. auf die Jagd bezüglich. Katalog der Auktion 137. 588 Nrn. Leipzig, Börner, 1921. 4°. 2 Bll., 88 SS. Mit 72 (5 farb.) Tafeln. OKart. m. farb. Vorderumschlagmontage. –  Der  gesuchte  Katalog  der  Schoeller  Collection  über Zeichnungen, persische Miniaturen, engl. Aquarelle + , meist, Farbstiche sowie dt., holl. und frz. Kupfer. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.566 / EUR  189. (c. US$ 299.) + Versand

 

The Sportsman’s Dictionary; containing Instructions for various methods to be observed in riding,  hunting,  fowling, setting, fishing, racing, farriery, hawking, breeding and feeding horses for the road and turf; the management of dogs, game and dunghill-cocks … and the manner of curing their various diseases and accidents. Improved and enlarged by Henry James Pye. 5. Aufl. Mit  17  Kupfertafeln. London 1807. 4°. VII, 547 SS. Dklbrauner. HLdr.-Bd. –  Die  Fülle  des  Wissens  in  gediegenem  Bibliotheks-Exemplar. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.139 / EUR  765. / Export price EUR  727. (c. US$ 1150.) + Versand

 

Schwerdt, C. F. G. R. Hunting, Hawking, Shooting illustrated in a catalogue of books, manuscripts, prints and drawings. 4 Bde. London 1928-37. Neudruck. Mit Einleitung von Kurt Lindner in dt.-engl. Paralleltext. 1985. 4°. Mit  382  teilweise  gefalteten  (2 dblgr.)  Tafeln. OKunstldr.-Bde.

Der ebenso reich wie großartig illustrierte, seinerzeit in nur 300 Exemplaren erschienene, verschwenderisch gestaltete Privatdruck, dessen Druckplatten anschließend vernichtet wurden und der seit langem eine ebenso gesuchte wie hochbezahlte Trouvaille ist, dessen Glanz der Neudruck nicht vortäuschen kann und soll. Dennoch ist er angesichts des vollständigen Tafelteils mehr als nur das eine böse Lücke schließende unverzichtbare bibliographische Hilfsmittel und Arbeitsexemplar.
Angebots-Nr. 28.308 / EUR  498. / Export price EUR  473. (c. US$ 749.) + Versand

 

O. von Riesenthal. Jagd-Lexikon. Handbuch für Jäger u. Jagdfreunde mit besonderer Berücksichtigung der Naturgeschichte u. Hege des Wildes. Mit 123 (?) Holzstich-Illustrationen. Leipzig 1882. SS. III-VI, 512 SS. Marmor. HLdr.-Bd. d. Zt. (berieben + bestoßen). – Erste Ausgabe. – Ohne Vortitel + SS. 513-20 (Treib- u. Parforcejagd-Signale). Hinsichtlich des Hege- und naturwissenschaftlichen Aspektes bis heute besonders aktuell. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.140 / EUR  253. / Export price EUR  240. (c. US$ 380.) + Versand

 

Das  Recht  des  jagdlichen  Alltags

im  Jahrhundert  Ridingers

Jagd-Edicte der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg 1705-1805. Eine Sammlung von 13 einseits bedruckten und damit auch sehr rahmungsreizvollen Verordnungen aus vier Generationen in Folge als für die Plakatierung „in denen Dörffern und sonsten an gewöhnlichen Orten und Enden“ bestimmten  Einblattdrucken mit jeweils mit L(oco) S(igilli)-Marken gedruckten Unterschriften der regierenden Herzöge und, meist, ihrer Ersten Minister sowie dekorativer großer Holzschnitt-Initiale „V“ in so ansprechenden Querformaten von 31,5-35 x 35,2-42,5 cm. Unter rahmungsgerechten säurefreien Schrägschnitt-Zier-Passepartouts mit goldgeprägtem Datum in rubinroter Radja-Ziegenleder-Kassette auf imitierten Bünden mit zwei grünen Rückenschildchen, Titel auf Vorderdeckel, Hirschvignette auf Rücken- und Filete auf beiden Deckeln, alles in Goldprägung, sowie rubinroten Elefantenhaut-Innenspiegeln mit goldgeprägter Potentaten-Abfolge eingangs. – schriften der ridinger handlung 19.

Kontinuierlich  dargestelltes  jagdrechtliches  Wollen

eines  ganzen  Jahrhunderts

Dies alles adäquat widergespiegelt von einem Äußeren,

dessen  nobles  Gewand  gebotenermaßen  fürstlichen  Ansprüchen  genügt .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.567  /  Preis auf Anfrage

 

Verordnung, Erneuerte, August Wilhelms (1719) durch Carl I., Hzge. zu Brschwg-Lüneburg, das verbotene Wildprett=Schiessen in der Setz=Zeit betreffend. Gegeben seinerzeit Wolfenbüttel 2. Aug. 1719, nunmehr Brschwg. 29. Juni 1778. 34,5 x 42,2 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit den nebst L(oco) S(igilli)-Marken gedruckten hzgl. Unterschriften. – Von neuem Vor- und Nachspann begleitetes, und damit allein formal schon seltenes, vor allem aber wegen seiner indirekten Aussage hinsichtlich der Auffassung über das zwischen dem 24. August, ja sogar dem 14. August, und dem 4. September angesiedelte Datum von Bartholomæi als dem traditionellen Tag des Jagdaufgangs. –  Für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsreizvoller  Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.555 / EUR  391. / Export price EUR  371. (c. US$ 587.) + Versand

 

Verordnung Carl Wilhelm Ferdinands, Hzg. zu Braunschweig-Lüneburg (1735-1806), den Aufgang der Jagd wegen der spätern Reife der Feldfrüchte auf den 12. September hinausschiebend. Gegeben Brschwg. 23. Aug. 1799. 35,3 x 42,5 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(iglli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Bugfalte oben + unten hinterlegt. –  Rahmungsgroßartiger  Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.005 / EUR  166. (c. US$ 263.) + Versand

 

Verordnung Carl Wilhelm Ferdinands, Hzg. zu Brschwg.-Lüneburg (1735-1806), den diesjährigen Jagdaufgang wegen verspäteter Ernte auf den 26. September verschiebend. Gegeben Brschwg. 30. Juli 1805. 35 x 42 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Von großem inhaltlichen Belegwert auch die Rückkehr zum alten Kalender und damit dem 4. September als Tag des Jagdaufganges (siehe vorstehende erneuerte Verordnung von 1719/1778). –  Für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsreizvoller  Einblattdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.558 / EUR  289. / Export price EUR  275. (c. US$ 435.) + Versand

 

Verordnung Carls I., Hzg. zu Brschwg.-Lüneburg (1713-1780),  Luderstätten  und  Schießhütten  betreffend. Gegeben Brschwg. 5. Nov. 1767. 34,3 x 42 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(iglli)-Marke gedruckten hzgl. Unterschrift. – Gleichmäßig leicht getönt. –  Thematisch  selten  +  rahmungsreizvoll. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 13.024 / EUR  343. / Export price EUR  326. (c. US$ 516.) + Versand

 

Charles Aubry. Chasses Anciennes d’après les Manuscrit des XIV & XVe Siècles. Folge von  12  Lithographien  (35-41,5 x 27-29 cm). Paris 1837. Gr.-2°. Lose in zeitspurigem illustrierten OBütten.-Umschlag. –  Sehr  selten. Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.101 / EUR  620. / Export price EUR  589. (c. US$ 932.) + Versand

 

Als  Jubiläumsschrift  qualifiziert
in  die  deutsche  Nationalbibliographie  aufgenommen

Ridinger – erlebnis ridinger 1698-1998. Dem über die Jahrhunderte hinweg triumphierenden Meister und seinen Freunden zum 300. Geburtstag. Originale Handzeichnungen + Kupfer-Druck-Platten, Bücher + Radierungen in Folgen + Einzelblättern, Kopien + frühe Postkarten. 112 Positionen. Jubiläumskatalog. 1998. 4° (27 x 20 cm). XI, 1, 88 SS. Mit 53 (26 farb.) tlw. blatt- bzw. (3, davon 2 farbig) doppelblattgroßen Abbildungen. Hotmelt Klebebindung.

schriften der ridinger handlung niemeyer 20. – Eins der 1984 handschriftl. numerierten Exemplare der Standardausgabe (Gesamtaufl. 2000 Explre.). – Gedruckt von der zu schönster Ridinger-Zeit während dessen fruchtbarer Zusammenarbeit mit dem dortigen großen Brockes begründeten Christians Druckerei Hamburg (1740) auf holz- und chlorfreiem Bilderdruckpapier. – Leseprobe + Inhalt.
Anforderungs-Nr. 13.376 / Schutzgebühr  EUR  19. (c. US$ 30.)

 

– – Dasselbe in der VORZUGSAUSGABE als erlebnis-irisierend geprägter weißer Sahel-Ziegenleder-Band in adäquatem Halbldr.-Schmuck-Schuber mit originalem Ridinger-Hirsch/Pferd in Grünprägung auf den Deckeln.

Auflage:
16 unnumeriert gebliebene Exemplare, im Impressum signiert vom ridinger händler .
Angebots-Nr. 13.377 / EUR  510. / Export price EUR  484. (c. US$ 766.) + Versand

 

 


 

„ ich danke für die unbeschreiblich gut verpackte Sendung, die mich heute wohlbehalten erreichte, Sollten Sie mal wieder etwas von … haben, wäre ich für eine Benachrichtigung dankbar. Ebenso interessieren mich die Maler … Herzliche Grüße aus Hamburg “

(Herr A. W., 24. Oktober 2007)

 

Die  Auslese  des  Tages