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… bei lüder h. niemeyer

Joseph Georg Wintter, Löwin und Panther kampfumschlungen., Schwarze Kreide über Bleistiftskizzierung
Joseph Georg Wintter
Löwin und Panther kampfumschlungen.
Schwarze Kreide über Bleistiftskizzierung >

Löwen / Lions

siehe auch Katzen + Großkatzen

 

Die Löwen. Die Hauptfolge von 6 Blatt. In verschiedenen Stellungen und Gruppierungen. 26,5 x 25,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 517-522. – Der majestaetische LöwDer Löw von hintenDer brüllende LöwDer auf den Angriff laurende LöwDer schlaffende Löw (sehr schön sichtbar hier die zusätzlichen Atemlöcher im Gaumen) – Der an seiner Mutter liegende Löw. – Oben gerundet. – Auch zustandsmäßig gleichmäßig herrliche A-Qualitäten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.350 / EUR  2454. / export price EUR  2331. (c. US$ 2695.) + Versand

Ein Löwe dunckler Art. „Mähne dunkel, fuchsbraun. Altes Männchen“ (Th.). Nach rechts liegend, doch konzentriert nach links aus dem Bild blickend. 30,8 x 21,4 cm. – Ridinger. – Thienemann 1077. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Rückseitige untere 9 cm mit partiellem schwachen Wasserrand, der bildseits ins Text-/Papierfeld durchscheint. – „In Syrien besonders sollen auch ganz schwarze Löwen gefunden werden“ (aus dem Textvorspann der Ridinger-Söhne). – Majestätisch. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.989 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1373.) + Versand

Die seltenen Löwen in einer Landschaft der Rubens-Werkstatt

Löwen in einer Landschaft. In Bildmitte wachender Löwe, rechts vor einer Höhlung drei Junge säugende Löwin (Th. fälschlich: Tigerin) und eine sich einen Hasen bereitende zweite auf baumbestandenem Hang darüber. Links im Mittelgrund vor der sich öffnenden Landschaft eine Löwenjagd im Kleinen mit Hunden, Reitern – einer seinen Spieß bereits zum Wurf erhebend – und Fußvolk, deren ersterer das Jagdhorn bläst. Ganz vorne verschiedene Schädelreste nebst Schlange und zwei Fröschen, am Hang rechts eine Eidechse. Im Unterrand Medaillon mit dem sächsisch-polnischen Doppelwappen. Radierung mit Kupferstich von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) nach der monumentalen (200 × 369,5 cm [78¾ × 145½ in]), verschollenen Werkstattarbeit Peter Paul Rubens’ (Siegen 1577 – Antwerpen 1640) in der Kgl. Gemäldegalerie Dresden an Hand der Zwischenzeichnung von Charles François Hutin (Paris 1717 – Dresden 1776. (1757.) Bezeichnet: C. Hutin del. / J. E. Ridinger sculps., sonst in italien.-frz. Paralleltext „Tableau de P. P. Rubens. de la Galerie Roïale de Dresde.“ 32,7 × 49,7 cm (12⅞ × 19⅝ in).

Thienemann („ein einzelnes schönes Blatt“) + Schwarz 724; Nagler, Ridinger, 32 und, Rubens, S. 587; Voorhelm-Schneevoogt, S. 229, No. 37; Ridinger-Katalog Kielce, 1997, 130 nebst Abb. – Sehr schöner Abdruck auf festem Linienpapier vor den offenbar erst nach und nach hinzugefügten, auch von Thienemann nicht erwähnten Tafel- und Bandbezeichnungen am Unterrand des Schriftfeldes und somit möglicherweise ein Ridinger-Abdruck vor der Auflage selbst. – Die geglättete Mittelfalte bildseits nur im weißen Textfeld links des Wappenmedaillons bemerkbar. – Oben und unten 3,8-4, an den Seiten 1,9 cm breitrandig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.187 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1428.) + Versand

Africa. Kampf mit dem Majestätischen. Ein männlicher Löwe hat einen Schimmel nebst dessen weißen Reiter niedergeworfen und sich in des ersteren Unterleib verbissen, wird seinerseits aber von einem Afrikaner mit Kopfschmuck mit dem Pfeil attackiert, indes die zornig aufgebäumte Löwin dahinter vom Spieß eines weißen Jägers in die Brust getroffen wird. Wiederum dahinter ein zweiter Afrikaner mit Kopfschmuck und Pfeil in der erhobenen Rechten. In den Überwurf des gestürzten Jägers verwickelt das Löwenbaby. Schabkunstblatt. 43,2 x 53,3 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 1133. – Blatt 3 der in Jagdszenen symbolisierten 4blätt. Kontinent-Suite in praktisch herrlicher, nur partiell unwesentlich beriebener Druckqualität ganz vollkommenen Hell-Dunkels, wie für die alten Schabblätter so eigens erwähnenswert und was sie so kostbar macht. – Extrem  selten . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.802 / EUR  1470. / export price EUR  1397. (c. US$ 1615.) + Versand

10  verschiedene
meisterhafte  Löwen-Physiognomien

Das  Wunder  in  der  Löwengrube

Daniel in der Löwengrube. An dem in der Babylonischen Gefangenschaft der Juden aufgestiegenen, unter dem Perser Kyros I. von Neidern verleumdeten und der Löwengrube überantwortetem Daniel – hier inmitten elf grimmig-friedfertiger Mähnenträger – zeigt Jehovah, der Gott Israels, seine Macht und bringt den Hof auf der Empore zu ungläubigem Staunen. Lavierte Tuschpinselzeichnung in Graublau + Schwarz nebst Weißhöhung von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) für Johann Daniel Herz I (1693 Augsburg 1754; ein „Kunstverleger mit Blick für Qualität“ [Rolf Biedermann, 1987], „[g]enannt seien besonders seine Blätter großen Formats“ [Thieme-Becker, 1923]). Bezeichnet in Bister: Jo El. Riedinger (sic!) inv et del 1732. 837 x 533 mm + 32 x 20 mm zusätzliches Signaturfeld seitlich rechts unten.

Die bildhaft von breiter und schmaler Umrandung eingefaßte spiegelbildliche Vorzeichnung – zudem eine der größten Zeichnungen Ridingers – zu dem von dem Kupferstecher Johann Jacob Wangner („Iun.“, ca. 1703 Augsburg 1781; die zeitgenössischen Augsburger Künstler „lieferten ihm ebenfalls Zeichnungen zum Stiche“, Nagler) gestochenen und der Literatur erst 1910 durch das Exemplar der von Gutmann’schen Sammlung (identisch mit dem der ALBERTINA?) bekanntgewordenen, in seiner Wiedergabe gleichwohl offenbar weit hinter dem zeichnerischen Schmelz zurückbleibenden Blatte Schwarz 1440 (dessen Bildgröße bei etwas schmalerem Abschluß oben 793 x 557 [sic! oder Versehen?] mm gegenüber reiner Bildgröße hier von 820-822 x 507-509 mm).

Neben zwei als Abreibungen sichtbar gebliebenen geglätteten Horizontalfalten oben unterhalb der Empore und mittig unterhalb des Torbogens eine Vielzahl klein(st)er Abreibungen namentlich in den Randpartien, sodann, und hier bedingt auch störend, auf 2,5-3 cm Höhe im linken Blatteil oberhalb der Mittelfalte. Vom rückseitigem überwiegend nur stippenhaftem Stockfleckenbefall vorwiegend in der oberen Blatthälfte bildseits nur vereinzelte wenig größere durchscheinend, wahrnehmbar fast nur in der nur lavierten Freifläche zwischen Torbogen und Empore. Ganz vereinzelte kleine Randeinrisse hinterlegt. Gesamthaft die schlecht zu verwahrender Übergröße und höchster Seltenheit geschuldeten, gut und gern zu tolerierenden Runzeln der Jahrhunderte, überspielt von der

bildhaften  Großartigkeit  der  Komposition

mit ihren, nicht zuletzt,

10  verschiedenen  meisterhaften  Löwen-Physiognomien .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Offer no. 14,859 / Preis auf Anfrage

„ Gleicht  dem  berühmten  Nero
im  Münchner  Naturalienkabinett “

Der Löwe erreichet seine vollkommene Stärcke im 5ten oder 6ten Iahr, nimt auch noch länger an grösse zu und wird sehr alt. Ausgedehnte Felsengrotte mit dem die rechte Blatthälfte dominierenden Patriarchen. Vier weitere männliche unterhalten sich in der Nebenhöhle zur linken. 34,5 x 42,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 228. – Blatt 33 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Rückseits Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit.

„ Dies ist der schöne Löwe aus der Menagerie des Plantes zu Paris und gleicht dem aus der Aken’schen Sammlung berühmten Nero, der jetzt im Münchner Naturalienkabinett befindlich ist “ (Th.).

Angebots-Nr. 15.489 / EUR  850. / export price EUR  808. (c. US$ 934.) + Versand

– Dasselbe in nicht ganz so vollkommenem Abdruck. – Nur knappen Rändchens halber kunstvoll auf 41,5 x 51,5 cm Blattgröße des übrigen Bestandes des Vorbesitzes angerändert. – Sechs minimalste (2) bis etwas größere (3) Wurmgänge mittig der rechten Blatthälfte. – Bugfalte gänzlich geglättet, säurefrei hinterlegter kleiner Einriß im Anränderungsrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.406 / EUR  570. / export price EUR  542. (c. US$ 627.) + Versand

Löwe im Profil nach rechts, mit den Vorderpfoten auf einem erlegten Wildschwein stehend. Zwei Zeichnungen (125 x 165 bzw. 110 x 145 mm) von Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) in schwarzer Kreide, beidseitig auf 1 Blatt. 212 x 249 mm. – Im Gegensinn nach rechts zum ansonsten unverändert gebliebenen Kern von Kupfer Thienemann 1076 – Ein Löwe von heller Farbe … J. El. Ridinger sculps. et exc. A.V. – des Kolorierten Thierreichs, davon die ausgeführtere der Vorderseite gleichen Formates. – Auf zweiseits unbeschnittenem Bütten tadelloser Frische, später linksseits an den beiden Ecken auf graublauen Untersatzbogen aufgelegt, auf den der 1894er Georg Hamminger’sche Sammlungs-Stempel leicht abgeschlagen hat. Runder blauer Montagefleck zudem mittig Rückseite rechts. – An vorderer linker Seitenkante unten von wohl anderer alter Hand in Bister mit 465 genummert. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.611 / EUR  2300. / export price EUR  2185. (c. US$ 2526.) + Versand

Die  Vision

Zwei junge Löwen verfolgen einen Rehbock. Mit gelblicher und ockerfarbener Tonplatte gedruckte Kreide-Lithographie von Ferdinand Piloty (Homburg, Saarpfalz, 1786 – München 1844) nach Frans Snyders (1579 Antwerpen 1657). (1816.) 39,3 x 54,7 cm.

Winkler, Die Frühzeit der deutschen Lithographie, 622/25, II (v. IV bzw. V) + 954, 16. – Blatt 16 der ab 1816 erschienenen 200blätt. Suite „Baierischer Gemälde-Saal zu München und Schleißheim“, hervorragend benotet im Baier. National-Blatt vom 17. 6. 1820.

Von  bildlich  ganz  außerordentlicher  Faszination,

da ein allseits glutvollen Blickes außerhalb des Bildes wahrgenommenes Geschehen die Jagd auf den Bock, und zwar auch für diesen selbst, zur Nebensache macht und das Bild mit atemberaubender Spannung erfüllt. Eine Klasse für sich zugleich die raumfüllende landschaftliche Staffage. – Siehe die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.623 / EUR  940. / export price EUR  893. (c. US$ 1032.) + Versand

Überfall eines Löwen auf einen Damhirsch, den zugleich ein Bär verfolgt. Dieser hinter einem gestürzten Baum auftauchend, während der Löwe mit der Beute einen Hang hinunterrutscht. Unten rechts vor einer Höhlung ein Fuchs, nicht abgeneigt, sich den zu erwartenden Streit der beiden Großen selbst zu Nutze zu machen. Schabkunstblatt in Braundruck von Tobias Heinrich Thoman(n) von Hagelstein (1700 Augsburg 1764). 48,2 x 36,7 cm. – Blatt 1 einer vierblättrigen Folge unnumerierter Tierkämpfe. – Latein.-dt. Zweizeiler. – Zwei kleine retouchierte Rasuren. Rückseits gleichmäßig schwach gebräunt und namentlich die 2-2,5 cm breiten weißen Ränder ganz leicht stockstippig.  Prachtvoller,  warmtoniger  Abdruck. – Siehe die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.139 / EUR  885. / export price EUR  841. (c. US$ 972.) + Versand

Eine Löwin. „Sie liegt und hat die ganze Aufmerksamkeit auf einen vor ihr sich bewegenden Gegenstand gerichtet. Ganz hellochergelb“ (Th.). 30,8 x 20,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 1078. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Rückseitige untere 9 cm mit partiellem ganz schwachen Wasserrand, der bildseits kaum störend ins Text-/Papierfeld durchscheint. Im linken Seitenrand bis an die Plattenkante/Darstellung reichender Einriß, am linken unteren Papierrand zudem auf 7,5 cm eselsohrig, jeweils säurefrei hinterlegt. – Wundervoll sympathisches Sujet. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.988 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1373.) + Versand

Wie  die  Großkatzen  sich ,

so  hat  Wintter  sie  im  Griff

Löwin und Panther kampfumschlungen. Vor Felsblock auf den Hinterläufen stehende Löwin im Griff eines an ihr festgemachten Panthers oder Jaguars. Schwarze Kreide über Bleistiftskizzierung mit etwas Rot für die geschlagenen Wunden von Joseph Georg Wintter (1751 München 1789). Bezeichnet mit der Kreide unten rechts: JG(ligiert)Wintter inv. 288 x 212 mm.

Bravouröse ,

bildhaft  ganz  durchgeführte  Studie

von  unerhörter  Dynamik

in Anlehnung an Ridinger’s Kupfer Die bey ihren Jungen von einen Bären überfallene Löwin, Th. 718, als seinerseits in Kontext stehend zum Löwe-Tiger-Detail des Berliner Ridinger-Öls „Raubtiere und gerissener Hirsch“ (Michaelis, Die Deutschen Gemälde des 18. Jhdts., 2002, Nr. 2272) mit seinem um die Beute kämpfenden (Detail) bzw. sich anfauchenden Tiger- und Löwenpaar. – Mit meist noch fein(st)em Rändchen um die Einfassungslinie. Drei 15-25 mm tiefe Einrisse im rechten Rand, davon einer marginal noch in die Felsschraffur reichend, durch Velin-Montage beigelegt. Die im weißen Feld ansonsten wahrnehmbare unwesentliche Altersfleckigkeit als Patinabeigabe den Eindruck dieser Zeichnung eher noch verstärkend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.619 / Preis auf Anfrage

Löwen=Jagd. Tiefgestaffelte instruktive Jagd Turban tragender Berittener mit Spießen, teils auch den Yatagan (?) an der Seite, einer zudem mit übergehängtem Köcher, in einer Oasensenke des libyschen Hochlandes. Schabkunstblatt von Georg Philipp Rugendas d. Ä. (1666 Augsburg 1742). 40,8 x 51,4 cm. – Teuscher (1998) 60, nur per Beschreibung Stillfried (1879) 293 und somit Rugendas’sches Löwenjagd-Rarissimum, gar Stillfried’s Exemplar oder schon das 1845 vom Antiquar Nagler erwähnte ? – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.899 / Preis auf Anfrage

Löwenjagd mit Mantel + Schwert in Palmenhain. Vorne rechts ein bereits erlegter Löwe, im Hintergrund weitere Jäger mit Spießen in Bereitschaft. 9,3 x 15 cm. – Tempesta.

Angebots-Nr. 28.571 / EUR  115. (c. US$ 133.) + Versand

Bürgermeister Gryn von Köln im Kampf mit dem Löwen. Holzstich. (1875-76.) Bezeichnet. 14,5 x 11,9 cm. – Rückseits: Flora. Restauration unter Palmen. Holzstich. Bezeichnet. 8,4 x 9,5 cm. – Beidseits Lokaltext zum Dom, anfangs als fortlaufender, dann beschließend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 9.414 / EUR  18. (c. US$ 21.) + Versand

Löwenjagd. Der links in reicher orientalischer Tracht kniende Jäger auf den heranschleichenden „Herrn mit dem dicken Kopf“ anlegend. Lasiert kolorierter Holzstich. 1853. 20 x 17 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.214 / EUR  86. (c. US$ 99.) + Versand

Die Löwin träget ihre Iungen ein halb Iahr, setzet deren 3. 4. bis 5. „In einer künstlichen Felsenhöhle bei vorn aufgezogenem Gatter sehen wir eine Löwin, krötenbreit über ihren drei Jungen ausgestreckt. Diese nette Gruppe ist oft … copirt worden“ (Th.). 34,6 x 42,7 cm. – Ridinger. – Thienemann 227. – Blatt 32 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt, zwei kunstvoll beigelegte Einrisse im breiten weißen Unterrand. – Von herrlicher Qualität und damit Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.408 / EUR  660. / export price EUR  627. (c. US$ 725.) + Versand

Löwenjagd mit Netzen + Bränden, anschließend mit Spießen, zu Fuß und zu Pferde, bewehrt mit Schilden. 9,2 x 14,7 cm. – Tempesta.

Angebots-Nr. 28.572 / EUR  125. (c. US$ 144.) + Versand

Kostbar  auch  das  Material — Pergament

Die  Jagd  auf  den  Majestätischen

Löwenjagd. Teils berittene mehrköpfige Gruppe unterschiedlicher Kopfbedeckung, auch ohne, mit Spieß, kürzerer Stoßwaffe, Schwert und Köcher mit Pfeilen im Kampf mit zwei Löwen, deren einer schon erlegt ist und unter übergeworfener Decke nebst pfeilgefülltem Köcher das untere rechte Bild dominiert. Der zweite hingegen hat im Mittelfeld einen abgeworfenen Jäger unter sich gebracht, dessen Pferd kraftvoll nach links abgeht, indes er selbst sich mit dem Schwert zu erwehren sucht und die Linke noch im Schild steckt. Ein Barhäuptiger mit nicht identifizierter Stoßwaffe, wie auch von weiterem geführt, eilt ihm von links kraftvoll ebenso zu Hilfe wie von oberhalb zwei Berittene, deren rechter, auf Tierfell sitzend, mit dem Spieß ausholt. Baum- + Palmenstaffage. Bister-Federzeichnung über Bleistift auf  Pergament, möglicherweise aus der Werkstatt Charles Le Bruns (1619 Paris 1690). 435 x 572 mm. – Reiche , von  Rasanz  bestimmte  wandtüchtige  frühe  Großwildjagd . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.612 / Preis auf Anfrage

„ Das  ungewöhnliche  Jagdmotiv “

Löwin schlägt ein Wildschwein. In hügeliger weiter Baumlandschaft der vorn schon niedergebrochene Keiler mit der seitlich auf den Rücken gesprungenen und sich im Nacken verbissenen Löwin. Mit gelbbrauner und mittelbrauner Tonplatte gedruckte Kreide-Lithographie von Ferdinand Piloty (Homburg, Saarpfalz, 1786 – München 1844) nach Frans Snyders (1579 Antwerpen 1657). (1816.) 39,8 x 55 cm. – Inkunabel  der  Lithographie . – Der dem Erstzustand entsprechende II., bei dem lediglich die bildüberschreitenden Kreidespuren links und unten weitgehend entfernt wurden. – Wz. M(anufacture) a (?) Hartmann. – Blatt 12 der ab 1816 erschienenen 200blätterigen Suite „Baierischer Gemälde-Saal zu München und Schleißheim“. – Lange als Pendant zu Snyders’ gleichfalls Münchner Zwei junge Löwen verfolgen einen Rehbock (Robels 258 f.) angesehen, interpretierte Franz Heckendorf das um 1620/25 entstandene

monumentale  Motiv

in expressionistischer Neubettung einer Wüsten-Oase als ihm ebenso vertrautes Ambiente wie Löwenjagden in seinem Öl Löwin schlägt ein Wildschwein in der Oase. – Mit 46,4 x 64,2 cm praktisch der von Winkler für die Folge angegebenen Blattgröße von etwa 47 x 65 cm entsprechend und damit von 3,3-4,5 cm schöner Breitrandigkeit und auch sonst ganz vorzüglichen Zustands. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.624 / EUR  965. / export price EUR  917. (c. US$ 1060.) + Versand

Der auf den Angrif laurende Löw. Seitlich nach links zu Felskulisse aufblickend, der Rachen instruktiv brüllend geöffnet, die Mähne seitlich herabwallend. Radierung + Kupferstich. 26,7 x 25,2 cm. – Ridinger. – Th. 520. – Patinahaft leichte Alterstönung, doch auch gesamthaft etwas altersspurig. – Blatt IV der Löwen-Suite.

Leo prædæ inhians. / Subsedit dubius totum dum colligit iram. / Luc(anus). – Der auf den Angrif laurende Löw. / Es laurt des Waldes Heer (sic!), vom Feinde aufgebracht / Last seine Klauen sehn, biß all sein Zorn erwacht. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.015 / EUR  365. / export price EUR  347. (c. US$ 401.) + Versand

Ein Löwe von heller Farbe. „Ein schönes Männchen des gewöhnlichen Löwen steht majestätisch auf einem erlegten Wildschwein“ (Th.). Vor Palmen- und Strauchwerkkulisse. 30,9 x 20,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 1076 + Nachtrag Seite 299. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Rückseitige untere 9 cm mit partiellem schwachen, ins Rötliche verfärbtem Wasserrand, der bildseits nur ein wenig störend ins Text-/Papierfeld durchscheint. – Majestätisch. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.987 / EUR  1300. / export price EUR  1235. (c. US$ 1428.) + Versand

Die bey ihren Jungen von einen Bären überfallene Löwin. Aus felsiger Vertiefung streckt sich die Löwin dem zubeißenden Angreifer entgegen. 37,7 x 29,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 718. – Blatt 3 der Kämpfe reißender Thiere. – Plastisch-kräftiger, warmtoniger Abdruck auf leicht wolkigem festen Thurneisen-Papier, eher wohl noch vor der 1824/25er auf die ersten vier Blätter beschränkten Engelbrecht-Herzberg’schen Neuausgabe, da ohne deren gewisse Härte und auch anderen Thurneisen-Papiers, wie hier beides bei anderen Blättern jener Neuausgaben festgestellt. Unwesentliche Stockstippigkeit im oben + unten 2,8-6 cm und seitlich 1,4-1,8 cm breiten weißen Rand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.700 / EUR  1480. / export price EUR  1406. (c. US$ 1625.) + Versand

FRANS  SNYDERS’  REINKARNATION

in  der  Glut  des  Expressionismus

Löwenüberfall auf ein Wildschwein in der Oase. Öl auf Hartfaserplatte von Franz Heckendorf (Berlin 1888 – München 1962). 55 x 69,8 cm. In dreiteiligem handwerklichen Rahmen, wohl des Künstlers selbst. –  Herausragend  typische  Arbeit.

— siehe die ausführliche Beschreibung / see the complete description

Angebots-Nr. 29.061 / Preis auf Anfrage

Das  „Löwen-Exemplar“  mit  Buch + Löwen-Unikat

als  wohl

Hand-Exemplar  des  Meisters

Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Abbildung Der Jagtbaren Thiere mit derselben angefügten Fährten und Spuhren, Wandel, Gänge, Absprünge, Wendungen, Widergängen, Flucht, und anderer Zeichen mehr … nach der Natur gezeichnet, samt Einer Erklärung darüber. Augsburg, Selbstvlg., (1738-)1740. Gr.-2°. 1. Bl. Titel. Mit bildlich ausgeführter radierter  Piqueur-Leithund-Titelvignette  (15,3 x 23,4 cm) und 23 Radierungen, davon Blatt 1-20 in Probedrucken vor der Numerierung, die an gleicher Stelle in korrekter Abfolge nach hiesiger Überzeugung handschriftlich vom Meister selbst in Bister eingesetzt ist. Zusätzlich mit 2 weiteren importanten Abweichungen. Ca. 37-37,5 x 29-30 cm. Rubinroter Radja-Ziegenlederband a. 5 Zierbünden, 2 dunkelgrünen goldgeprägten Rückenschildern, goldgepr. 2teil. Titel auf Vorder- und Ridinger-Hirsch-Vignette auf Rückdeckel, Goldfilete auf beiden, alles 23,5 Karat, sowie rubinroten Elephantenhaut-Innenspiegeln + -Vorsätzen. In wüstenfarbener Radja-Ziegen-Leder-Kassette mit Zierbünden und mit auf den Vorderdeckel eingelegtem Löwen-Unikat. – Thienemann (ohne Kenntnis von Abdrucken vor der Numerierung) + Schwarz (Farbtaf. I, X) 162-185. – Siehe in der Roten Reihe das Löwen-Exemplar.

Löwenjagd zu Pferde mit Spießen in klassischer Manier. Über einem gestürzten Reiter der Löwe, links eine Pappel. 10 x 13,9 cm. – Tempesta.

Angebots-Nr. 28.573 / EUR  99. (c. US$ 114.) + Versand

Löwen siehe auch Kämpfe reißender Thiere

Der Löwe als Teil der Vier Welteile siehe Exoten-Tableau


„ Gerne kaufe ich den (1573er) Band … “ & „ Das Buch ist angekommen – wunderschön ! “

(Mr. M. R., June 9 & July 1, 2016 resp.)

 

Die  Auslese  des  Tages