Erleben Sie Tiere und Jagd hautnah …
… bei lüder h. niemeyer

Johann Elias Ridinger
Wie die Rehe in Netzen oder Garn gefangen werden
Rehwild / Roe Deer
Der Rehebock und Geiss sind im andern Iahr zur Brunfft tüchtig. Die Iunge, deren sie zwey haben, werden Kize genennt. Deren sechs jeglicher Art + jeglichen Alters – vorn links in behaglicher Ruhe schreiender 6-Ender, hinter ihm die stehende Geis mit saugendem Kitz, rechtsseits das zweite Kitz, Jungricke + aufgeregter Jungbock – in majestätischem Park einer bergigen Landschaft mit zurückgesetzter Fontäne. 34,4 x 41,9 cm. – Ridinger. – Thienemann 214. – Blatt 19 der „Betrachtung der wilden Thiere“ mit den Brockes-Versen. – Abdruck von wundervoll nuanciertem Hell-Dunkel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.497 / EUR 1100. / export price EUR 1045. (c. US$ 1405.) + Versand
Rehbock im Winterwald. Öl auf Holz von Siegwald Johannes Dahl (1827 Dresden 1902). Bezeichnet: Siegwald Dahl 1880 (unten rechts) + Siegwald Dahl, Dresden Blasewitzer Str. 1. (rückseits oben). 54,5 x 63,5 cm. Unter schwerem, reichst ornamentiertem 12 cm breiten vergoldeten Rahmen d. Zt.
Literatur: Thieme-Becker VIII, 274 f.; Allgemeines Künstler-Lexikon XX, 320; Boetticher, Malerwerke des 19. Jhdts., Dahl, 49 ("Rehbock im Winter"). – Ausstellung: Dresden, Kunstverein, 1880.
Das literaturdokumentierte stimmungsvolle Bild, von Dahl 1882 für die Verlosung des 1867 von Carola von Sachsen, Gemahlin König Albert's von Wettin (1833-1907, Tochter des österreich. Feldmarschalls Prinz Gustav Adolf von Wasa + der Prinzessin Luise von Baden), zunächst namentlich für die Verwundeten des 1866er Krieges gegründeten Albert-Vereins (Rotes Kreuz) gestiftet.
Der qualitätvolle Malträger mit der Markenprägung "Tachet brevete à Paris" von Dahl umlaufend 4,5 cm angerändert, wie als Zeichen schöpferischer Fortentwicklung während der Arbeit nicht ungewöhnlich, und auf unterem/oberem Teilstück denn auch erst bezeichnet. Mit der gleichwohl zwangsläufigen Folge von auch bildseits bemerkbarer Nahtrißbildung infolge des arbeitenden Holzes. Sonstige feine Rißbildungen im Unterbereich der Stammtafel selbst bildseits unauffällig. Der Zustand der Malerei ausgesprochen gut, der vergilbte Altfirnis unter teilweiser Aussparung der Signatur entfernt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.555 / Preis auf Anfrage
Ein Rudel Rehwild. Rufender Bock mit drei Ricken nebst Kitz. 32 x 22,8 cm. – Menzler. – Vgl. Thienemann 194. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 12.309 / EUR 322. / export price EUR 306. (c. US$ 411.) + Versand
Zwei junge Löwen, einen Rehbock bedrängend siehe Katzen/Großkatzen, Angebots-Nr. 28.623
Wie die Rehe in Netzen oder Garn gefangen werden. „Vorn Jäger, Treiber und Hunde, um Rehe in die aufgestellten Netze zu scheuchen. Einige haben sich schon darin verwickelt, andere setzen darüber, um auf der andern Seite hinein zu gerathen“ (Thienemann). (1729.) 33,4 x 41,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 35. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 23 geführt. – 2,8-4,4 cm breitrandig. – Das ebenso konstruktive wie malerische Blatt in wundervollem Hell-Dunkel Abdruck letzter Schönheit wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.475 / EUR 1250. / export price EUR 1188. (c. US$ 1597.) + Versand
Wie die Rehe mit Hunden gehetzet werden. „Obwohl die Rehe meistens in dem treib Jagen gebürschet oder mit netzen gefangen werden, so geschihet es doch bisweilen das um sonderlichen lusts willen, sie auch par force … gejagt werden …“ Solchermaßen seltene Darstellung . (1729.) 33,6 x 41,4 cm. – Ridinger. – Thienemann 36. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 24 geführt. – Dreiseits 2,9-3,5, rechts 5,4 cm breitrandig. – Unwesentliche Quetschspur in Bildmitte. – Das malerische Blatt in wundervollem Abdruck herrlichen Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.473 / EUR 1350. / export price EUR 1283. (c. US$ 1724.) + Versand
Ein Sprung Rehe im Winter. In einer Kaule Schutz suchend. Oberhalb Eichkater. 20 x 23,9 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 11.210 / EUR 91. (c. US$ 122.) + Versand
Fehlend im graphischen Œuvre !
Hier die Rehjagd mit dem Lockruf
Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Das Rehe blatten! oder Wie die Rehe aufs blatt geschossen Werden. Zur Rechten am Beginn einer abschüssigen Bahn macht der Bock den Todessprung, blickt die hinter ihm stehende Ricke erstaunt auf. Links im Gebüsch unter einem Baum der Jäger nebst blattendem Gehilfen, bei skizzierter Schußlinie das Gewehr noch im Anschlag haltend. Waldstaffage, vorn rechts unterhalb der Rehe Wasserstelle mit hineingesunkenem toten Baumstamm. Grau lavierte Bister-Feder-Zeichnung. 1758. Auf dem rückseits montierten Untertext in brauner Feder bezeichnet: Johan(n) Elias Ridinger inv. et del: 1758-., ansonsten wie vor und unten. 214 x 361 mm.
Nicht im Stich ausgeführte Zeichnung ,
thematisch die Fürstenjagdlust ergänzend ,
wenngleich in den reinen Bildmaßen in der Höhe um etwa 5, in der Breite rund 4 cm hinter deren Querformaten zurückbleibend und zudem auch erst 30 Jahre nach jener geschaffen, doch gleichfalls mit hier 6zeiliger jagdtechnischer Erläuterung zur Jagd mittels Rehblatt.
Offensichtlich nicht im mit ca. 1849 Blättern außerordentlich umfangreichen zeichnerischen Nachlaß, den 1830 J. A. G. Weigel in Leipzig übernahm und erweiterte. Vgl. hierzu sowohl Thienemann SS. 271 ff. als auch Weigels Nachlaßkatalog, Catalog einer Sammlung von Original-Handzeichnungen, SS. 181-231 (1869). Nicht nachweisbar aber auch in anderen renommierten Zeichnungsbeständen.
Anstehende voll durchgeführte Arbeit scheint somit noch von Ridinger selbst oder doch bald nach ihm abgegeben worden zu sein. Dies nicht zuletzt – siehe die ausführliche Beschreibung – gestützt von einer bemerkenswerten Aufmachung. Derentwegen auch die Signatur samt Text rückseits montiert worden sein könnte. Denn da ein hier mit hereingekommenes gleichartiges Hirschruf-Pendant ohne jede Schrift vorliegt, dergleichen Ridinger denn auch völlig variierend zu handhaben pflegte, empfahlen sich Beschnitt + Montage des Reheblattens zwecks optischer Angleichung.
An der feinen Bister-Einfassungslinie geschnitten und alt, möglicherweise durchaus schon zeitgenössisch, auf Linienpapier mit grün getuschter, nach innen und außen von feinen Linien in Bister gefaßter Paspelierung montiert. Die Zeichnung zusätzlich von schmalem Goldpapierstreifen gefaßt. Die rückseits montierte Signatur – ganz oben links am Papierrand, ursprünglich also links direkt unterhalb der Einfassungslinie – nebst Untertext bei leichter Variation und Fortlassung der Goldfassung gleichartig paspeliert. Im Paspelierungsbereich drei von Rückseits kommende Wurmgänge, sowie eine zarte, wenig bemerkbare Spur nur vorn in Bildmitte. Eine montagebedingte gleichmäßige Bräunung beeinträchtigt weniger die Bildwirkung als daß sie ihr vielmehr eine sehr schöne authentische Patina verleiht.
Und dazu ein für Ridinger
JAGDTECHNISCHES FAST-UNIKAT
von zugleich
OPTISCHEM GLANZ .
Angebots-Nr. 28.909 / Preis auf Anfrage
Diese Reche Böcke so auch von seltenem Wachstum der Natur haben August Wilhelm Herzog zu Braunschweig-Bevern 1767 in Hinter- bzw. Vorpommern selbst geschossen. Den No. 3 im Stettinischen Oderbruche und auch den No. 4 wurde von hoher Hand in Hinterpommern gepürschet. Lebhafte Vierergruppe nebst Kitz, sich in einem Pool am Waldrand erfrischend. 35,1 x 25,9 cm. – Ridinger. – Thienemann 351. – Zusammen mit dem Pendant Th. 350. – Das Paar VII + VIII August Wilhelms von Braunschweig-Bevern aus den „Besonderen Vorfallenheiten“ in herrlichen, breitrandigen Erstausgabendrucken und
eines der am schönsten aufeinander abgestimmten Pendants der Folge .
Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 15.708 / EUR 1780. / export price EUR 1691. (c. US$ 2273.) + Versand
Das Rehe. Nicht gelaufene Tiefdruck-Postkarte nach Ridinger bei Felsing, Berlin. Ca. 1900-20. – erlebnis ridinger 96. – Nach Blatt 12 (Thienemann 150) der Folge „Von Hunden behæzte Jagtbare Thiere“.
Angebots-Nr. 28.463 / EUR 29. (c. US$ 39.) + Versand
Im Odenwald. Drei Rehe auf einer Lichtung ruhend. 17,7 x 13 cm. – Hlzst. – Beidseits Anfang von Lokaltext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 8.783 / EUR 43. (c. US$ 58.) + Versand
Ein hauchender Rehbock. Aufgebrochener Bock am Haken. 1788. 17,3 x 10,6 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 14.908 / EUR 95. (c. US$ 128.) + Versand
Ein todter Rehbock. 1783. 12,2 x 15,4 cm. – Tischbein. – Löchlein oberhalb des linken Vorderlaufs.
Angebots-Nr. 15250 / EUR 95. (c. US$ 128.) + Versand
– und ein Thier. 18,4 x 23,8 cm. – Tischbein.
Angebots-Nr. 5.221 / EUR 164. (c. US$ 220.) + Versand
Ein merkwürdiger Rehbockskopf. 11,7 x 15,6 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.
Angebots-Nr. 14.910 / EUR 65. (c. US$ 87.) + Versand
Wilderer mit Rehbock siehe Jagd allgemein, Angebots-Nr. 11.978
„ Vielen Dank für Alles, liebe Grüße und schönes Wochenende von der Mosel Herzlichst “
(Frau A. B., 4. April 2003)


Rebhühner / Partridges
Rotwild / Red Deer