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Johann Elias Ridinger, Wie das Wild=Schwein gehæzt und Ihm der Fang Gegeben Wird
Johann Elias Ridinger, Wie das Wild=Schwein gehæzt und Ihm der Fang Gegeben Wird >

Sauen / Wild Boars

 

Schweine von 5. Iahren werden angehende auch hauende Schweine genant ihr gewerff ist ihnen eines Fingers lang sehr scharff. Deren drei in prächtigem Wald-Einstand, der mittlere Keiler sich an mächtigem Doppelstamm die Schwarte reibend. 34,3 x 42,4 cm. – Ridinger. – Thienemann 210. – Blatt 15 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Im linken Bildrand leichte, unten bis an die unterste Textzeile eingerissene und hinterlegte Quetschspur. Verso dortselbst Spur eines abgelösten Klebestreifens sowie Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Malerisch-schönes Blatt in breitrandigem herrlichen Abdruck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.488 / EUR  1050. / export price EUR  998. (c. US$ 1154.) + Versand

Schweine vo(n) 6. bis 7. u: mehr Iahr ne(n)t ma(n) Haubt Schweine ihre grösse erke(n)t ma(n) an de(n) Bæume(n) worbeÿ der Soler stehet, ihr Alter aber an dem gewerff welches ga(n)tz stumpff u. dicke ist. Basse in prächtig dichter Wald-Suhle. 34 x 42 cm. – Ridinger. – Thienemann 211. – Abbildung Ausstellungs-Katalog Schöne Beute — Bilder von der Jagd der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg, 2013, Seite 24 (dieses Explr.). – Blatt 16 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Im linken Bildrand nur wenig störende geglättete Quetschfalte, die rückseits im breiten weißen Rand unten verstärkt ist. Dort auch Klebstreifenspur sowie Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Prachtvoller Abdruck herrlich leuchtenden Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.493 / EUR  1050. / export price EUR  998. (c. US$ 1154.) + Versand

250jähriges  Sau-Tot

des berühmten Darmstädter Keilers von 1765

Der Darmstädter Keiler von 1765. Öl auf Leinwand von Eligius (Eloy) Baron von Seyfert (Deutschland um 1766 – Lothringen/Metz nach 1808; aktiv wohl 1790-1825) als

Direktkopie  nach  dem  verschollenen  Öl

von

Georg  Adam  Eger

(1727 Murrhardt 1808). Bezeichnet mit dem Pinsel: Seyfert / Metz 1804 (rechts unten in Hellbraun) + Ein solches Haupt=Schwein / 6. Schuh lang. 3 Sch. 7. zoll rein hoch / ist in der sogenanten Koberstatt a’rheilger Forsts / den 4ten Decembr 1765. lebentig gefangen, und Von des / Hr. Landgrafen zu Darmstatt. Hochfürstl Durchl / mit Schwärmern erlegt worden. / Hat abgerauscht 530 ℔. der Koph allein 85 ℔. / gewogen. – (links unten in Schwarz auf bräunlichem Grund). 37,6 x 30,5 cm. Barocker Profilrahmen im Stil Ludwigs XIV. mit reichst ornamentiertem + ziseliertem vergoldeten Stuckdekor mit großer Bourbonen-Lilie als Eckkartuschen und 8 von Akanthusranken umgebenen muschelförmigen Akanthuskartuschen.

Die  qualitativ  sehr  schöne ,

von  reicher  Craquelé  durchzogene  Malerei

ausgesprochen  fein , matten  Glanzes

und sehr guten Zustands auf dem originalen Keilrahmen.

Die künstlerisch wie zeit- und erhaltensmäßig – nur gänzlich übersehbare kleine Bereibungen und gelegentliche minimale Rißspuren – erstaunlich perfekte Historismus-Rahmung geradezu ein Sammlungsstück sui generis, dokumentierend,

in  welch  hohem  Ansehen  Seyfert’s  Eger-Kopie

des Darmstädter Keilers von 1765 zur Zeit ihrer Rahmung stand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.128 / Preis auf Anfrage

Dises stumpf=ohrichte Haupt=Schwein mit gestuzter Ruthe welchem auf der Lincken seite der große Fang abgebrochen und auf der rechten das gewerff xweis gewachsen Haben Ihro Hoch=Fürstl: Durchl: der regierende H.r Landgraff Ludewig (VIII.) zu Hessen Darmstatt schon vor 12. Jahren mit hoher Hand selbst die Ohren gestuzt und in dem 1749.ten Jahr den 18. Januar. im Bessunger Forst (südlich von Darmstadt) angeschossen und den 30.ten dito im Allerheiligen Forst (nördlich von D.) gar erlegt. Oberhalb des toten Keilers sitzt der bewachende Packer, traurig ob des Endes dieses so braven borstigen Gesellen. 34,5 x 25,1 cm. – Ridinger. – Thienemann + Schwarz 300. – Blatt 58 der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere. – Thematisches Pendant zum gleichfalls hier verfügbaren Kupfer des vom Leithund bewachten toten Hirschen. – Aus der letzten Gesamtausgabe, Leipzig ca. 1859. – Auf getöntem Velin mit 1,7-2,5 cm Rand rundum, makellos klar zeichnend und kräftig noch bis in die feinsten Kursiven. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.099 / EUR  248. (c. US$ 287.) + Versand

Treibjagd auf Schweine, Damwild, Hasen und Füchse. Zu Pferde und zu Fuß, bewaffnet mit Saufeder + Hirschfänger, treibt die Treiberkette das Wild durch einen Graben, auf dessen anderer Seite es von einer nicht minder dichten Phalanx von Jägern mit Saufedern erwartet wird. 9,3 x 14,7 cm. – Tempesta.

Angebots-Nr. 28.562 / EUR  148. (c. US$ 171.) + Versand

Erlegte Sau + Hase mit dem darübergebeugten Jäger in weicher Pinselzeichnung von Georg Philipp Rugendas II siehe Jagd allgemein

„ … wie  man  sie  nicht  bald  charaktervoller  findet “

Rotte Sauen. Vierergruppe auf Lichtung im Bergwald mit dem Hauptschwein in schwerer Dominanz im Mittelfeld nach links, woselbst eine Sau lagert und eine weitere versammelt hinter ihr steht, indes zur Rechten ein schweres Tier abwärts läuft. Aquarell von August Schleich (1814 München 1865) in namentlich reich differenzierten Grau- + Brauntönen bei schwarzen Lichtern auf grauem Tonpapier. Unten links bezeichnet: A. Schleich (18)49. 22 x 30,3 cm. – Alt auf paspeliertem Montagekarton mit „A. Schleich“ im oberen Mittelfeld aufgelegt und auf diesem bei schwacher Wellung oben durchgängig und unten rechts per Punkt befestigt. –  Herrliches , farbfrisches  Blatt . – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.560 / EUR  2100. / export price EUR  1995. (c. US$ 2306.) + Versand

Es wird dem wilden Schwein mit … Hunden voller Hitz und Feuer nachgetracht in einer Folge von 4 Schabkunstblättern siehe Jagd allgemein

Vom  zarten  Charme  der  groben  Sau

Grobe Sau vor zischelnder Schlange. Stehend unter Waldbaum. 9,9 x 14,8 cm. – Wintter. – Nagler nicht zuordbar, sofern nicht dessen Sammel-Nr. 21 zugehörig. – Schon nicht mehr bei Schwerdt präsent gewesen. – Kompositionsmäßig dem großformatigeren „Wildschwein am Baume“, N. 8, 3, aus 1784 zugehörig. Von früherem Besitzer in zu vermutender Signatur-Kenntnis mit Bleistift bezeichnet „J. G. Wintter 1784 sc.“ sowie von anderer alter Hand „Cat. No. 1299“. –  Herrlicher  Abdruck  wohl  vor  der Schrift auf breitrandigem leichten Bütten mit Torso eines typograph./figürl. Wasserzeichens. – Im oberen rechten weißen Plattenfeld bzw. Papierrand vier ganz schwache Braunflecken, sonst bestens. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.666 / EUR  585. / export price EUR  556. (c. US$ 643.) + Versand

Eine Bache mit ihren Iungen oder Frischlingen im Lager. Letzterer sind deren sieben. Auf kleiner Lichtung inmitten bis unten belaubter starker Baumstämme. 34,4 x 42,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 208. – Blatt 13 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Im weißen Oberrand links hinterlegter kleiner Einriß, im Untertext links ganz schwache Knitterspur. Rückseits Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Malerisch-schönes Blatt in breitrandigem prachtvollen Abdruck herrlichen Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.586 / EUR  1150. / export price EUR  1093. (c. US$ 1264.) + Versand

Ein springendes wildes Schwein. 14,1 x 20,2 cm. – Tischbein. – Mit Aquatinta. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.913 / EUR  138. (c. US$ 160.) + Versand

Keiler, vor Felsgestein sitzend. 31,6 x 22 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.991 / EUR  176. (c. US$ 203.) + Versand

Verdienstvoll frühe Darstellung

Hirscheber (Babirusa). Lebhaft nach rechts, seine geweihartigen Gebreche präsentierend. 31,5 x 21,1 cm. – Ridinger. – Thienemann 1025. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Dreiseits 2-3, unten 4,5 cm breitrandig. – Zwei ganz schwache Braunfleckchen im rechten weißen Plattenfeld und der Papieraußenkante. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.900 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 649.) + Versand

Sau=Finder siehe Hunde

Letztgültige Darstellung
eines jagdhistorischen Zenites

Wie das Wild=Schwein gehæzt und Ihm der Fang Gegeben Wird. Von allen Seiten von Hunden gepackt, aber auch von mehreren geworfenen umgeben, ist der Keiler am Fuße einer mächtigen Eiche gestellt und erhält vom Jagdherrn den Fang mit der Saufeder. Links mehrere Jäger, das Pferd und weitere Hunde haltend, von rechts je zwei Jäger und Jagdknechte hinzukommend, davon zwei ebenfalls mit Saufedern. 53 × 74,2 cm (20⅞ × 29¼ in). – Ridinger. – Thienemann 68; Schwerdt III, 135 („of the largest and most artistic plates engraved by Ridinger himself“). – Nicht in den Rid.-Kat. Kielce (1997) + Kranichstein (1999). – Auf schwerem Linienpapier mit typograph. Wz. – Dreiseits mit 8-15 mm breitem weißen Papierrand um den ca. 1 cm breiten weißen Plattenrand. Lediglich linksseits bei partieweise noch feinem Papierrändchen auf Plattenkante geschnitten. Die linke Unterecke und der rechte weiße Seitenrand etwas knitterspurig. In letzterem sowie mittig im Untertext zudem je ein professionell erledigter Einriß. Eine ehemalige Mittelfalte vollkommen geglättet und nur rückseits noch als schwacher Schatten wahrnehmbar. Diese angesichts der bei diesen Übergrößen fast stets zu beklagenden Erhaltensmängel geradezu minimalen Altersspuren indes gänzlich zurücktretend hinter der hervorragenden Druckqualität mit ihrem herrlichen Helldunkel. – So dramatisch indes Geschehen und Landschaft,

so selten auffindbar auch zeitgenössische Abdrucke

dieses unsagbar schönen Blattes als dem – so schon Thienemann – „würdige(n) Seitenstück zu (der Par Force Jagd Eines Hirschen und Wie Er Erlegt Wird), gleich reichhaltig und gelungen“:

„ Jeder Theil dieser grossartigen, wilden Gruppe trefflich ausgeführt, so dass man dies Meisterstück nicht genug bewundern kann. “

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.185 / Preis auf Anfrage

Die Schweins Hatz. In dichtem Wald „Jäger zu Pferde und zu Fuss, einige blasend. Die Saurüden haben einen starken Eber gepackt, und ein Waidmann fängt ihn eben ab“ (Th.). (1729.) 33,6 x 41 cm. – Ridinger. – Thienemann 34; Juliane Scheffold, Jagd-Methoden im 18. Jhdt., in Triesdorfer Hefte 9, Die Jagd der Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in der Frühmoderne, 2010, SS. 61 f. nebst Abb.

Diente um 1770 als Vorlage des Teil-Dekors der Zuckerdose des Meißner Déjeuner-Service Pietsch (Hrsg.), Porzellan Parforce, Mchn. 2005, Nr. 75 nebst Abbildung. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 22 geführt. – Dreiseits 2-4,3, rechts 5,5 cm breitrandig. – Leichte Quetschfalte im schon ziemlich marginalen linken Bildfeld mit zwei langen, aber versorgten Randeinrissen, die oben noch 5,5 cm ins Laubwerk reichen, unten indes nur das Textfeld und 5 mm der Bildkante betreffen und gesamthaft etwas altersspurig. – Rückseits Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Das kompositorisch schöne Blatt in einem Abdruck nuanciert leuchtenden Hell-Dunkels. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.476 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 802.) + Versand

Schweinshatz. Par force gejagter Keiler. 21,9 x 31,3 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.993 / EUR  220. (c. US$ 254.) + Versand

Eine Sauhatze. Flüchtiger Keiler, von Meute geschwächt. 11,4 x 16,9 cm. – Tischbein. – Kaum auffallender kleiner Braunfleck. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.911 / EUR  146. (c. US$ 169.) + Versand

Ein wildes Schwein, von einem Hunde verfolgt. Mit feiner Landschaftsstaffage. 9,1 x 17,3 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.912 / EUR  164. (c. US$ 190.) + Versand

Sau=Rüden siehe Hunde

Ein todtes wildes Schwein. 14 x 20,8 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.914 / EUR  146. (c. US$ 169.) + Versand

– – – In vernis mous. 15,2 x 22,2 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.915 / EUR  176. (c. US$ 203.) + Versand

– – – Auf einer von Unterholz bestandenen Lichtung liegend. 15,7 x 20,6 cm. – Tischbein. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.916 / EUR  151. (c. US$ 175.) + Versand

Abfangen. Der Jäger – mit umgehängtem Jagdhorn – fängt den Keiler inmitten der Meute mit der blanken Waffe ab. 10,7 x 14,5 cm. – Hlzst. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.177 / EUR  60. (c. US$ 69.) + Versand

Ein Wildschwein wird von einer Löwin angegriffen siehe Löwen

FRANS  SNYDERS’  REINKARNATION

in  der  Glut  des  Expressionismus

Löwenüberfall auf ein Wildschwein in der Oase. Öl auf Hartfaserplatte von Franz Heckendorf (Berlin 1888 – München 1962). 55 x 69,8 cm. In dreiteiligem handwerklichen Rahmen, wohl des Künstlers selbst. – schriften der ridinger handlung 17. –  Herausragend  typische  Arbeit.

— siehe die ausführliche Beschreibung / see the complete description

Angebots-Nr. 29.061 / Preis auf Anfrage

Löwe von heller Farbe, mit den Vorderpfoten auf einem erlegten Wildschwein stehend siehe Löwen

Löwe im Profil nach rechts, mit den Vorderpfoten auf einem erlegten Wildschwein stehend als Skizzen zu vorgenanntem siehe Löwen


„ vielen Dank für die prompte Lieferung! … Nach diesem Kupferstich (Hogarth, Sleeping Congregation) habe ich übrigens ziemlich lang gesucht – offenbar immer an der falschen Stelle – und bin jetzt außerordenlich froh, ein so unversehrtes Exemplar zu besitzen … Herzlichen Dank noch mal und freundliche Grüße “

(Herr C. K., 28. Juni 2012)

 

Die  Auslese  des  Tages