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Jan Fyt, Die Bärenhatz
Jan Fyt, Die Bärenhatz >

Bären / Bears

 

Die Bären haben zwey, selten 3. Iungen; kommen im 5. Iahr zu ihrer grösse; leben über 20. Iahr. 7köpfige Großfamilie „auf und unter oder neben Felsen“ in full action mit den sich, unterstützt von ihren jeweils beiden Jungen, ankeifenden beiden Müttern, indes den Herrn der Felsengrotte das alles nichts angeht. 34,6 x 42,8 cm. – Ridinger. – Thienemann 226. – Blatt 31 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. Säurefrei hinterlegter kleiner Randein- und minimaler Ausriß. – Das ganz einzigartig reizvolle Sujet von leuchtend-herrlicher Qualität und potenzierter Seltenheit. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.426 / EUR  1250. / export price EUR  1188. (c. US$ 1373.) + Versand

Der nach Honig suchende Bæhr. Über einem hohlen Baumstumpf, sich der Bienen erwehrend. (1738.) 18,5 x 15 cm. – Ridinger. – Thienemann 429. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.297 / EUR  217. (c. US$ 251.) + Versand

– Dasselbe, doch in von späterer Hand in attraktiver sujetgemäßer Palette koloriertem Abdruck der 1. Ausgabe auf feinem Bütten wie ziemlich ungewöhnlich für originale Drucke. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.734 / EUR  240. (c. US$ 277.) + Versand

Der Bæhr erschreckt. Vor sich aufrichtender Schlange. (1738.) 18,5 x 14,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 432. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.300 / EUR  217. (c. US$ 251.) + Versand

Der große Schwarze Bär. Gezähmt, mit Nasenring und Kopfriemen in leicht gebückter Stellung nach rechts vor Felsblock auf sich neigendem Felsvorsprung. 30,5 x 20,8 cm. – Ridinger. – Thienemann 1079. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Dreiseits 1,4-3,2 cm, unten 5,4 cm breitrandig. – Schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld sowie zwei schwache Braunfleck(ch)en im weißen Plattenfeld rechts. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.928 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 649.) + Versand

Es wird der wilde Bär verfolget von den Hunden in einer Folge von 4 Schabkunstblättern siehe Jagd allgemein

Ebenso dramatisches wie seltenes Blatt

Die erhöhete Schies Hütte bey einem Bæhren garten. „Im Vordergrunde ein todtes Pferd, in dessen Hals sich ein junger Bär eingebissen hat, indem der andere bereits getödtet vor dem Pferdecadaver liegt und die Mutter aus der Hütte eben (aus zwei Rohren) niedergeschossen wird“ (Th.), während ein dritter Jäger aus der Tür lugt. Und beziehungsreich ragt groß von links bis schräg in die Mitte ein toter Baumstamm mit weiterem Luder. 25,3 × 36,6 cm (10 × 14⅜ in). – Ridinger. – Thienemann 77. – Blatt 9 der Fangarten-Suite. – Mit 6zeil. Untertext. – Schöner Abdruck auf festem Linienpapier mit typograph. Wasserzeichen (WANGEN?). – Dreiseits 3,2-4 cm breitrandig, links mit 1 cm zuzüglich des 5 mm breiten weißen Plattenrandes schmalrandiger. Hier zudem 8 cm langer schmaler, die untere Ecke der Plattenkante streifender Ausschnitt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.147 / EUR  595. / export price EUR  565. (c. US$ 653.) + Versand

„ … aber die hohe Jagd auf den Bär …
das war Manneswerk “

Hermann Löns in Die Heidjäger

Anno 1720. Habe diese Bæhren Hatz nach der Natur gezeichnet. Bärin vor der Höhle oberhalb eines Wassers im Kampf mit zahlreichen, aller erfolgreichen Abwehr zum Trotz immer noch nachströmenden Hunden. Hinten in der Höhle zwei Junge. 34,5 x 27,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 289 („Ein sehr reiches Blatt“). – Blatt 47 der Genaue und richtige Vorstellung der wundersamste(n) Hirsche(n) sowohl als anderer besonderl. Thiere. – Mit oben und unten 5,5-8,5, seitlich 2,5-3 cm breitem weißen Rand. Dieser links unten weniger und rechts oben mehr quetschspurig und ansonsten mit einigen säurefrei hinterlegten Minimaleinrissen/Verstärkungen. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.133 / EUR  830. / export price EUR  789. (c. US$ 912.) + Versand

Die bey ihren Jungen von einen Bären überfallene Löwin. Aus felsiger Vertiefung streckt sich die Löwin dem zubeißenden Angreifer entgegen. 37,7 x 29,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 718. – Blatt 3 der Kämpfe reißender Thiere. – Plastisch-kräftiger, warmtoniger Abdruck auf leicht wolkigem festen Thurneisen-Papier, eher wohl noch vor der 1824/25er auf die ersten vier Blätter beschränkten Engelbrecht-Herzberg’schen Neuausgabe, da ohne deren gewisse Härte und auch anderen Thurneisen-Papiers, wie hier beides bei anderen Blättern jener Neuausgaben festgestellt. Unwesentliche Stockstippigkeit im oben + unten 2,8-6 cm und seitlich 1,4-1,8 cm breiten weißen Rand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.700 / EUR  1480. / export price EUR  1406. (c. US$ 1625.) + Versand

Drei Bären, die einen amerikanischen Bison angefallen haben siehe Auerochsen/Wisent

Bärenhatze. In noch frischem Kampf mit fünf Hunden, deren ersten er erledigt und einen zweiten im Griff hat. Drei weitere hinzukommend. Feder- und Tuschpinselzeichnung in abgestuftem Schwarz, brauner Lavierung und etwas Weißhöhung auf dünnem graublauen Bütten aus dem Umkreis von Jean-Baptist Oudry (Paris 1686 – Beauvais 1755). 347 x 557 mm.

Alt auf Bütten montiert und rückseits von anderer Hand mit Jean Baptist Oudry bezeichnet. – Von den drei bereits das Montagepapier einbeziehenden Längsfalten nur die mittlere als Bugfalte schärfer. Bereibungen, einige kleine, per Rahmung und/oder Passepartout überdies abgedeckte kleine Papierausfälle im äußersten Rand der beiden Seiten und unten links. –  Herausragende  Arbeit  von  großer  Dichte.

Angebots-Nr. 13.021 / Preis auf Anfrage

Bär und Löwe siehe Löwen

Die Bärenhatz. Im Eingang einer Höhle und mit allen Chancen, die zahlreichen Hunde geschlagen zurücklassen zu können, so nicht noch Jäger auf den Plan treten. Mit beiger Tonplatte gedruckte Kreide-Lithographie von Johann Woelfle (Endersbach, Württemberg, 1807 – Faurndau/Göppingen 1893) nach Jan Fyt (1611 Antwerpen 1661). (1837-51.) 26 x 33,2 cm. – Auf aufgewalztem China. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.066 / EUR  302. / export price EUR  287. (c. US$ 332.) + Versand

Der Bæhr im Lager an den Bratzen Saugent. (1738.) 18,3 x 14,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 431. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.299 / EUR  202. (c. US$ 234.) + Versand

– Dasselbe, in von späterer Hand in attraktiver sujetgemäßer Palette koloriertem Abdruck der 1. Ausgabe auf feinem Bütten wie ziemlich ungewöhnlich für originale Drucke. – Minimale Papierabschabung zwischen Bild und Untertext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.736 / EUR  230. (c. US$ 266.) + Versand

Postur eines Bæhren wan er Berg ab marschieret. Massig von hinten. (1738.) 18,8 x 15 cm. – Ridinger. – Thienemann 430. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.298 / EUR  217. (c. US$ 251.) + Versand

– Dasselbe, doch in von späterer Hand in attraktiver sujetgemäßer Palette koloriertem Abdruck der 1. Ausgabe auf feinem Bütten wie ziemlich ungewöhnlich für originale Drucke. – Kleiner Braunstippen unterhalb des “fec.”. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.735 / EUR  220. (c. US$ 254.) + Versand

Ein den Raub verzehrender Bæhr. Sich ein Reh bereitend. (1738.) 18,5 x 14,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 434. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 7.302 / EUR  228. (c. US$ 264.) + Versand

Nassauer ,
nach  dem  Honig  anderer  greifend

Selbst-Geschoß auf einen Bæhren. Hochgestreckt nach dem überlaufenden, bienenumschwärmten Honigtopf greifend + leckend im Augenblick der von zwei Seiten gelösten Schüsse. Grau lavierte Bister-Federzeichnung über etwas Graphit von Johann Elias Ridinger. 213 x 345 mm. –  Voll  durchgeführte  malerische  Ursprungszeichnung  für Blatt 8 (Thienemann 76; siehe folgende Position) der Folge der Fangarten von 1750. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.973 / Preis auf Anfrage

Selbst=Geschoss, auf einen Bæhren. Der hochgestreckt in angespannter Erwartung nach dem von zahllosen Bienen umschwirrten Honigtopf, aus dem der goldene Saft reichlich fließt, greifende und schleckende Bär im Augenblick der von zwei Seiten sich lösenden Schüsse. Der mit zwei Seilen verbundene Köder ist am Querbalken eines in starker Verpalisadierung aufgerichteten Gerüstes angebracht. 24,7 x 36,2 cm. – Ridinger. – Thienemann 76. – Blatt 8 der Fangarten-Suite. – Mit 6zeil. konstruktiven Untertext. – Breitrandig, mit WANGEN-Wz. als einem der von Ridinger bevorzugten Papiere. – Siehe auch vorstehende lavierte Bister-Federzeichnung sowie die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.846 / EUR  530. / export price EUR  504. (c. US$ 583.) + Versand

Waschbär, in heller Winterlandschaft sitzend von vorn. Links der der Familie der Marder angehörende Vielfraß/Bergbär witternd stehend nach rechts. Kolor. Radierung/Kupferstich. 31,1 x 21,2 cm. – Ridinger. – Thienemann 1083. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Schwacher Wasserstreifen links/mittig des unteren weißen Platten-/Papierfeldes. Eine schon ursprüngliche feine Quetschfalte mittig links des weißen Papierrandes bis an den Bildrand reichend. Die rechte Blattkante in der Oberhälfte minimal rissig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.930 / EUR  470. / export price EUR  447. (c. US$ 517.) + Versand

Der Bæren Fang. In dichtem Wald eine mit Honigtopf geköderte Grube, in die einer der beiden Bären gerade hinabstürzt, indes der zweite brüllend abgeht. (1729.) 33,3 x 41 cm. – Ridinger. – Thienemann 30. – Aus der unnumerierten frühen 36blätt. Fürstenlust, seitens der Literatur als deren Blatt 18 geführt. – 3-4,7 cm breitrandig. – Kleines Wurmloch im unteren linken Bildfeld und unauffällige winzige Schabspur im mittleren Laubwerk. Rückseits Bleistiftkritzeleien eines Sammler-Enkels. – Herrlicher Abdruck leuchtenden Hell-Dunkels wie in solcher Qualität von altersher selten. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.480 / EUR  1100. / export price EUR  1045. (c. US$ 1208.) + Versand

A Trap to Shoot the Bear. Der Bär in der Selbstschußanlage, hochgestreckt in angespannter Erwartung nach dem Honigtopf greifend und den auslaufenden Honig schleckend und dadurch die beiden Schüsse auslösend. Aquatinta von Samuel Howitt (1765 – London 1822) und Matthew Dubourg (tätig London 1808-38) im Ursprungskolorit. 1813. 18 x 23 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.776 / EUR  107. (c. US$ 124.) + Versand

The Bear Trap. Einer der beiden Bären stürzt in die abgedeckte Grube, der andere steigt noch über einen Stamm. Aquatinta von Samuel Howitt (1765 – London 1822) im Ursprungskolorit wie vor. 17,8 x 21,6 cm. – Der breite weiße Rand zweiseits etwas stockfleckig, ein Fleckchen auch im sonst tadelsfreien Oberrand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.761 / EUR  101. (c. US$ 117.) + Versand

Grössere arth der Bæhrenbeisser siehe Hunde

Kleinere arth von Bæhrenbeisser siehe Hunde

Die Bärenhatze. In Abwehrstellung gegen die Meute. Stahlstich nach Frans Snyders (1579 Antwerpen 1657). Ca. 1860. 14,8 x 16,6 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 4.913 / EUR  50. (c. US$ 58.) + Versand

Bärenjagd in Lappland. Einer der beiden erlegten Bären wird gerade einem Rentier aufgeladen, einer der Jäger mit einem Fuchs auf dem Rücken. Im Mittelgrund Rentierschlitten. Lasiert kolorierter Holzstich. 1853. 20 x 15,5 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 12.213 / EUR  86. (c. US$ 99.) + Versand

Der weiße Spizberg Grönländische Bär. Stehend nach links mit weit aufgesperrtem Rachen. 30,9 x 21,4 cm. – Ridinger. – Thienemann 1082. – IM  RIDINGER’SCHEN  ORIGINAL-KOLORIT  des seit 1754 entstandenen und nicht vor 1773 endgültig postum abgeschlossenen, unnumerierten Kolorierten Thier-Reichs. – Dreiseits 1-3 cm, unten 5 cm breitrandig. – Kaum erwähnenswert schwacher Wasserrand im unteren weißen Platten-/Papierfeld. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.926 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 758.) + Versand

Seamen killing a Polar Bear. Vier Seeleute und zwei Hunde im Kampf mit dem Eisbären. Aquatinta von Samuel Howitt (1765 – London 1822) im Ursprungskolorit. 1813. 18 x 23 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 11.770 / EUR  117. (c. US$ 135.) + Versand

Baerengraben in Bern. Vier Tiere in Kommunikation mit Schaulustigen. 16,7 x 12,4 cm. – Hlzst. – Verso: Rathaus in Bern. An sonnigem Morgen, mit verschiedenfältiger Staffage. Hlzst. nach Gustav Bauernfeind. 13,9 x 18,7 cm. – Beidseits fortlaufender Lokaltext. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 9.691 / EUR  50. (c. US$ 58.) + Versand

Hudibras’s First Adventure. Der englische Don Quichote, die Pistole gezückt, im Kampfe mit knüppelschwingender Rotte, darunter ein einbeiniger Fiedler und ein Schausteller mit Tanzbär. Kupferstich von Thomas Cook (ca. 1744 – London 1818) nach William Hogarth (1697 London 1764). (1802.) 26,7 x 35,7 cm. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.723 / EUR  185. (c. US$ 214.) + Versand

– – – Dasselbe in Cook’s kleinerer Wiederholung. 1807. Bildgröße 13,9 x 17,1 cm. – Innerhalb des breiten weißen Plattenrandes geschnitten und dieser dreiseits in der Außenpartie leicht stockig bzw. gebräunt.

Angebots-Nr. 14.724 / EUR  60. (c. US$ 69.) + Versand

– – – Dasselbe in Hogarth’s Eigen-Radierung/Kupferstich von 1726 mit der Sayer-Adresse der 1768er Neuauflage und hier im Abdruck von der vom kgl. Kupferstecher James Heath (1757 London 1834) um 1822 überarbeiteten Platte („Selbst diese Abzüge sind heute aber relativ selten geworden“, Kunstgalerie Esslingen 1970; und Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VIII [1888], 625: „Eine schöne Ausgabe“, geschätzt auch schon von zeitgenössischen Sammlern vom Range etwa eines A. T. Stewart [Catalog of the Stewart Collection, New York 1887, 1221, „fine plates“]). 27,4 x 34,6 cm.. – Abbildung Hogarth-Katalog Zürich, 1983, 3.

Angebots-Nr. 14.725 / EUR  148. (c. US$ 171.) + Versand

Ein wildes Blatt:

Polnische Bärenhatz vor 295 Jahren

Bärenhatz in Polen. Nahe dem Lagerplatz der Bären oberhalb der Felsen, aus dem ein zweiter das Geschehen mit Ingrimm verfolgt, erhält der eine inmitten der Hunde vom Jagdherrn den Todesstoß. Rundum teils noch berittene Jagdgesellschaft. Ganz vorn haben sich zwei wohlgeschützte kostbare Reserve-Bärenbeißer losgerissen. Radierung, teils mit kalter Nadel, und Kupferstich von Johann Daniel Hertz I (1693 Augsburg 1754) nach Johann Elias Ridinger (Ulm 1698 – Augsburg 1767) für Jeremias Wolff dortselbst. Mit latein. Virgil-6-Zeiler. 37,3 × 49,7 cm (14¾ × 19⅝ in).

Thienemann („Eine wilde Gruppe“) + Schwarz 11; Coppenrath, Abt. II, 1450 (auf Bildkante geschnitten und mit „Rändchen ergänzt“„äusserst selten“, 1889); Reich auf Biehla 8 ( „Ohne den Plattenrand und die Verse im Unterrand …“, sehr selten , 1894); Helbing XXXIV (1900), Arbeiten von J. E. und M. E. Ridinger, 8 („bis an den Plattenrand beschnitten“).

Schlußblatt (Th. irrig Bl. 3) der complett kaum auffindbaren 4blätterigen drittfrühesten Jagdfolge des Meisters (Th.: „… die ich selbst nicht besitze, aber gern besitzen möchte“, 1856!) im zudem für sich nochmals potenziert seltenen Erstzustand mit der Wolff-Adresse, vor der Nummer unten rechts und dem Untertext nur in Latein. – Komplette Exemplare der Folge neben dem Thienemann bekannt gewordenen, dem Baron Gutmann’s (Schwarz; 1910) und immerhin zwei hier durchgelaufenen hiesigerseits nur noch nachweisbar bei Schwerdt (III [1928], 134 als in Nachfolge von Thienemann + Schwarz unerkannt gebliebenem 3. Zustand mit der Hertel-Adresse.

Den Erstzustand widerspiegelnder leuchtend herrlicher Druck

mit dem auf dessen Kante geschnittenen vollen Plattenrand, wie nur selten, nebst partiell selbst noch fein(st)em Rändchen, leichter Läsuren im weißen Rand/weißen Textfeld wegen indes – bildseits kaum wahrnehmbar – nicht knitterfrei altaufmontiert und rückseits an drei Rändern später nochmals unprofessionell mit etlichen braunen Klebstreifen verstärkt. Das Montagepapier zudem stockfleckig und mit einem Eckwasserrand. Zahlreiche nadelspitzenfeine Einstiche im meist oberen Drittel nur im Gegenlicht erkennbar. Unbeschadet all dessen ist der optische Bildeindruck – abgesehen von im weißen Rand, namentlich links unten, aufscheinendem Patina-Eindruck – spätestens unter Passepartout letztlich hervorragend. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.082 / EUR  970. / export price EUR  922. (c. US$ 1066.) + Versand


“ the book has arrived! Many thanks for your helpfulness! Have a nice day, and kind regards ”

(Mr. S. S., May 9, 2016)

 

Die  Auslese  des  Tages