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Preissenkung  erst  nach  Aufbrauch

der  teuer  eingekauften  Zutaten !

Verordnung Carl’s I., Herzog von Braunschweig-Lüneburg (1713-1780), den den Districten Wolfenbüttel + Schöningen mit Verordnungen vom 26. 4. 1762 und, als zuletzt beigezogen, 28. 5. 1762 wegen der anhaltenden Kornteuerung bis Ende September genehmigten höheren Bierpreis bis Martini verlängernd, denn noch seien seit Ende September die Gersten- und Weizenpreise „noch nicht in der Maße gefallen, die vor den vorigen hohen Preis eingekauften Vorräthe auch noch nicht in der Maße consumiret … daß die Brauenden bey Heruntersetzung des Bierpreises schadlos bleiben könnten“. Erlassen Braunschweig 8. Oktober 1762. O. O. + Dr. (1762). 33,2 x 40,7 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale mit dem frei springenden Niedersachsen-Roß unter dem Herzogshut. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Stempel gedruckten herzoglichen Unterschrift und der des A. A. v. Cramm.

Verordnung über eine spätere Senkung des Bierpreises

Für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsschöner  Einblattdruck

auf unbeschnittenem, 2,5-6 cm breitrandigem Bütten mit großem Wappen-Wasserzeichen und einem weiteren großen figürlichen. – Apropos Weizen- und Gerstenbezug siehe auch Carl’s Edict vom 18. 12. 1741 , das Gerste lediglich ersatzhalber für Weizen rücksichtlich dessen Teuerung nennt.

Zu Carl, Neffe Kaiser Karls VI., Schwager Friedrich’s des Großen, Stifter des Collegium Carolinum, regierend seit 1735, siehe ADB XV, 266 ff.

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(Mr. M. R., June 9 & July 1, 2016 resp.)