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Ludwig van Beethoven, Sonaten für das Pianoforte solo

Beethoven, Ludwig van. Sonaten für das Pianoforte solo. Erste vollständige Gesammtausgabe unter Revision von Franz Liszt. Bd. I: Sonaten 1-18, Œuvre 2-31. Wolfenbüttel, L. Holle, o. J. (ca. 1847?). Gr.-4° (34,5 x 27 cm). 2 unnum. Bll. Gesamttitel, 286 (st. ca. 290) SS. Brauner HLdr.-Bd. d. Zt. mit marmor. Deckelbez. in Grün-Schwarz nebst kl. Ldr.-Ecken.

Ludwig van Beethoven, Sonate c-moll (Pathetique)
Sonate c-moll (Pathétique) op. 13
Dem Fürsten Lichnowsky gewidmet

LUDWIG VAN BEETHOVEN’S SÄMMTLICHE COMPOSITIONEN / Erste vollständige Gesammtausgabe unter Revision von Franz Liszt, Abt. I, Bd. I (von 2, letzterer die Sonaten 19-32 [Œuvre 49-111] + 33-36 enthaltend). – Erschienen heftweise in Co-Produktion mit Augener, London, Bohné, Paris, Hagen, New York, sowie, später, weiteren mehr. – Jedes der 18 Hefte mit eigener Titelseite, wiederholend zugleich den Gesamtinhalt aller 36 Hefte.

Aus Vorbesitz Gerhart Güntert, Sigmaringen, wohl des dortigen Musikers zu Anfang des 20. Jhdts., mit dessen stilisiertem Besitzeintrag auf Vorsatz sowie wiederholend „G. Güntert / 11.5.24“ auf Titelseite von Heft 13.

Fehlend das Porträt-Frontispiz und von Heft 18 (Sonate Nr. 3 Es-dur aus Œuvre „31 ou 29“) das Eingangsblatt mit Titelseite + Beginn und mutmaßlichen ein/zwei Blatt Schluß als abbrechend Seite 16.

Teils leicht stockfleckig und/oder (teils auch stark) gebräunt. – Seiten 3, 5 + 7 von Heft 3 mit transparenter alter Klebung eines 16,5 cm tiefen Oberrandeinrisses. SS. 3/4 von Heft 12 mit unauffälliger transparenter Klebung eines 6,5 cm langen Unterrandeinrisses. – Gesamthaft patinabehafteter Band, doch mit dem Flair seiner Frühe. Und der Liszt’schen Herausgeberschaft als dem „Begründer einer neuen Epoche des Klavierspiels und … des Stils der Klaviermusik“ (Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., X [1889], 832).

Und  es  war  der  erst  34jährige  Franz  Liszt , der das hochrühmliche Errichtungs-Comité bis hin zu Bankier Mertens-Schafhausen beschämte und die Gesamtkosten des 1845 schließlich errichteten Bonner Beethoven-Denkmals garantierte. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an dessen 11jährig von Beethoven empfangenen Weihekuß, zeitlebens empfunden als das „Palladium für meine ganze Künstlerlaufbahn“. Siehe Kerst, Die Erinnerungen an Beethoven, 1913, II, Seiten 57 f.

Ludwig van Beethoven, Sonate c-moll (Pathetique)

Heft 8 übrigens mit Œuvre 13 , Sonate (pathétique) C-moll , gewidmet Fürst Carl von Lichnowsky. – In der Regel vorkommend nur die um 1860 ebda. erschienene von W. Stolze durchgesehene und von Ignaz Moscheles hrsg. stereotype Zweitauflage.

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„ Wegen der Eile – das Werk soll Anfang nächster Woche verschenkt werden – würden wir Kurierdienst bevorzugen … Der guten Ordnung halber hier unsere Bestätigung, dass Ihr Paket … wohlbehalten bei uns eingetroffen ist … Wir würden die Verpackung ungern öffnen, weil das gute Stück gleich wieder auf Reisen gehen soll … “

(Herr F. R., 29. Aug./2. Sep. 2013)