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Einbeck, G(eorg) (Golluschütz, Westpr., 1871 – Paris/Luzern 1951). Die Somali. Folge von 8 farbigen Lithographien, davon 4 steinsigniert. Hrsg. v. d. Neuen Secession Berlin (gegr. 1910). Bln., Maximilian Macht, 1910/11. 4° (ca. 29 x 22 cm). Geheftet in OJapan.-Umschlag mit farb. VUmschlag.-Illustration als China-Montage.

Einbeck bereiste 1908-10 (AKL: 1906-08) Ägypten und Nordafrika. – Der Kunstsalon Macht, in dessen Räumen von Mitte Mai bis Ende September 1910 die erste Ausstellung der Neuen Secession stattfand, bestand 1908-11. – Umschlag außerhalb der Montage etwas bis mehr (verso) stockig und mit hinterlegtem Bugfalteneinriß.

„ … in Hamburg … Bekanntschaft mit Alfred Lichtwark … beginnt 1897 nach mehreren Parisaufenthalten autodidakt. zu malen … 1906-08 Reise nach N-Afrika, hier Freundschaft mit Etienne Dinet. 1908 zunächst Rückkehr nach Paris, dann Ansiedlung in Menton. 1914 in Luzern vom Ausbruch des 1. WK überrascht … Ab 1920 wieder in Menton … wo er im Winter lebt, die Sommer verbringt er in Luzern … 1928 Atelieraufenthalt in Paris. – Begann 1897 mit Malstudien sowie Rad. auf versch. galvanisierten Metallen. Anschl. realist. Öl-Gem. (bes. Lsch. und Stadtansichten) mit Elementen des Jugendstils und Anklängen an Cézanne. Ab 1913 mit kräftig werdender, pastoser Palette und expressivem Duktus zunehmende Orientierung am Fauvismus … Ab 1917 Gem. ausschl. in Tempera … ferner gewinnen Idealansichten … und trad. akad. Themen … an Bedeutung, wobei E. z.T. Einflüsse seiner N-Afrika-Reise wieder aufnimmt “

(Tilo Grabach in Allgemeines Künstler-Lexikon XXXIII [2002], S. 6).

Angebots-Nr. 14.501 / verkauft


„ … sowie herzlichen Dank für Ihre Ausführungen zur Kulturgeschichte / Ihr … “

(Herr H.-J. W., 7. Januar 2010)