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August Schaeffer, Waldstimmung

Schaeffer von Wienwald, August (1833 Wien 1916). Waldstimmung. Von Windschäden gezeichneter Waldrand an einem Gewässer. Radierung in Braundruck. (1885.) Bezeichnet in radierter Typographie im Plattenrand: „Waldstimmung.“ / Aug. Schaeffer rad. / Alle Rechte vorbehalten. / Eigenthum & Verlag der Wiener Künstlergenossenschaft. / Druck der Gesellschaft f. vervielf. Kunst in Wien. 24,5 x 30,8 cm.

Hrsg. v. d. Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien als international ausgerichteter, experimentierfreudiger Speerspitze für die Künstler des Symbolismus, Expressionismus und der Secession. – Auf getöntem festen Bütten. – Im breiten weißen Rand schwach stockfleckig.

„ (Schaeffer) stud. 1852-56 an der Wr. Akad. der bildenden Künste bei F. Steinfeld Landschaftsmalerei. Ab 1857 bereiste S. Deutschland, Frankreich, Belgien und Italien … S. pflegte eine romant. überhöhte, leicht zum Spätbiedermeierlich-Klischeehaften neigende Landschaftsauffassung, wie sie auch für die übrigen Steinfeld-Schüler charakterist. ist und als deren Höhepunkt die Wandbilderfolge im Naturhist. Mus. gelten kann. Erst das Spätwerk ab 1900 zeigt Tendenzen zu einem gemäßigten Pleinairismus. S.s Bedeutung liegt jedoch weniger in seinem Wirken als konventioneller, von seinen Zeitgenossen sehr geschätzter Maler, sondern in seiner fast 20jährigen, nicht unumstrittenen Tätigkeit als Dir. der Gemäldegalerie des Kunsthist. Mus. Unter seiner Leitung wurden erstmals konservator. Aspekte berücksichtigt und institutionalisiert, so z. B. durch Einrichtung der Restaurierungskomm., ebenso wurde die Galerie durch die Bestellung von Kunstwissenschaftern auch als wiss. Anstalt etabliert “

(M. Haja in Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950, Bd. 10 [1994], S. 24).

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„ die (Ridinger-)Graphiken (Th. 9-12 per 28.885) sind unversehrt … angekommen, herzlichen Dank. Es sind wundervolle Arbeiten, wir sind sehr begeistert … “

(Herr R. G., 30. Dezember 2009)