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Was  Berlin  ohne  Lesser  Ury ,

wäre  Paris  ohne  Bejot

Paris – Béjot, Eugène (1867 Paris 1931). Le Pont Saint-Louis, Paris. Blick von der Île Saint Louis hinüber zur Spitze der Île de la Cité mit der Morgue. Über den Häusern im Hintergrund der Invalidendom. Mit reizvoller Figuren- und Wagenstaffage, auf der Seine ein Ausflugsdampfer. Radierung. 1905. Unten rechts im Bild bezeichnet: Paris 1905 — / Eug Béjot. / Le Pont Saint Louis. 30,5 x 24,8 cm.

Laran 245 VI (von VI). – Hrsg. per Jahresmappe 1906 v. d. Gesellschaft für vervielfältigende Kunst in Wien als international ausgerichteter, experimentierfreudiger Speerspitze für die Künstler des Symbolismus, Expressionismus und der Secession. – Typographische Unterrandbezeichnung: „Le Pont Saint-Louis, Paris.“ Originalradierung von Eugène Béjot. / Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst, Wien. / Druck der k. k. Hof-& Staatsdruckerei, Wien.

Charmantes  Blatt  in  bräunlichem  Druck

auf schwerem Vélin. – Vollmer (1953):

Eugène Béjot, Le Pont Saint-Louis, Paris

„ Malerradierer, Zeichner und Aquarellmaler … Beeinflußt von Bracquemond … Vortrefflicher Schilderer des alten u. neuen Paris, das er skizzierend unermüdlich durchstreift hat, die Seine als das Leitmotiv seiner licht- u. lufterfüllten Aufnahmen heraushebend. Neben Paris hat er Städtebilder aus … in ebenso topographisch getreuer wie luminaristisch lebendiger u. in der Wahl der Motive bestechender Weise auf die Kupferplatte gebracht … “

Des weiteren Glaser, Graphik der Neuzeit (1922) ; Thieme-Becker (1909) ; Allgemeines Künstler-Lexikon (1994):

„ Es gibt ebenfalls eine Schar von Graphikern in Paris, die sich im allgemeinen an das englische Vorbild halten und ihre Eingebungen von den ‚Painter-Etchers‘ her haben … Der bekannteste von diesen … dürfte Eugène Bejot sein … Sein Hauptthema ist Paris geblieben … “

(Glaser).

„ Sein wirkliches Vorbild war Bracquemond. Seine Zeichnungen und Radierungen fanden erst nach der Pariser Weltausstellung 1900 … Aufnahme in die Museen … B.s Lieblingsthema sind Ansichten von Paris … Er hat mit untrüglichem Griffel die Erinnerung an zahlreiche inzwischen schon verschwundene Punkte gebannt und das Malerische der Straßenansichten der Hauptstadt Frankreichs in seiner so persönlichen Technik aufs glücklichste gefaßt “

(Thieme-Becker).

„ Einer alten Pariser Familie entstammend, widmete er sein Schaffen im wesentlichen seiner Heimatstadt. Die Architektur von an Flüssen gelegenen Städten beobachtet B. mit den Augen eines präzisen und vorzüglichen Landschaftsmalers, wie Canaletto es gewesen ist; Mühlen und Schiffe erinnern mitunter an Johan B. Jongkind … und erfaßt jede Szene in ihrem Wesen, ohne dabei dem malerischen oder anekdotischen Detail Konzessionen zu machen … B.s Gegenstand vermeidet Romantik, Spektakuläres und rein Dokumentarisches. Er sucht das Wesen der Stadt, die unveränderlichen Standorte, ‚die Erinnerungen an gestern und Visionen auf morgen‘, wie er sagt, in einer meditativen Betrachtung, die sich aufhält bei dem, was vor unseren Augen verschwindet. Die Seine bleibt sein Lieblingsort; Brücken, Quais, Uferböschungen und Schiffe werden minutiös beobachtet, während Personen nur untergeordnet die Szenerie beleben. Auf das Licht bedacht, balanciert er den Raum zwischen Fülle und Leere mit der Genauigkeit eines Landvermessers oder Architekten aus “

(Allgemeines Künstler-Lexikon).

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