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Wille, Johann Georg (Obermühle im Biebertal am Fuße des Diemsberges bei Gießen 1715 – Paris 1808). Ruines de l’Abbaye de Saint Maur. Im Vordergrund die Klosterruine, hieran anschließend der Ort mit schönem Blick auf den Dorfplatz. Vielfältige Figurenstaffage. Radierung von Franz Edmund Weirotter (Innsbruck 1730 – Wien 1771). Bezeichnet: Dessiné par J. G. Wille / Gravé par F. Weirotter, ansonsten wie oben. 28,9 x 36,2 cm. Nagler, Weirotter, 29. – Mit Wappen-Dedication an den für die Finanzen zuständigen kgl. Rat und Sekretär M. Brillon Duperon. – Mit der Adresse von Basan-Poignant (um 1785). – Mittelfalte. – Auf schwerem Bütten. – Wille ,
„ heimlicher Vertreter deutscher Kultur in Frankreich “ (Decultot und andere, Wille-Briefwechsel, 1999, S. 1), hat „einen großen Einfluß … auf die Entwicklung seiner Kunst ausgeübt“ (Wilhelm Schmidt in ADB XLIII, 257f). Denn „ die meisten grossen Kupferstecher des 18. und 19. Jahrhunderts … waren seine Schüler “ (Nagler XXI, 465). Über Weirotter schließlich, Schüler beider, schreibt Johann Joachim Winckelmann an Wille per 28. Jan. 1764 aus Rom:
(Briefwechsel, S. 314, a. a. O.). Entsprechend denn auch noch 130 Jahre später in der ADB (XLI, 520f.):
Angebots-Nr. 14.702 / EUR 380. / export price EUR 361. (c. US$ 502.) + Versand
(Mr. M. L., April 24 and 29 resp. and May 6, 2003) |