Friedrich der Große und seine Helden
Menzel, Adolph von (Breslau 1815 – Berlin 1905). Aus König Friedrichs Zeit. Kriegs- und Friedens-Helden gezeichnet von Adolf Menzel. In Holz geschnitten von Eduard Kretzschmar (Oschatz 1807 – Leipzig 1858; und Werkstatt). (1854/55.) (4. Ausgabe. Bln., R. Wagner, 1886.) Fol. (42,4 x 34,5 cm). 12 mit Tonplatte gedruckte Klischee-Holzstiche (ca. 30,5-31 x 21-21,5 cm). Geheftet, in Mappe.
Menzel-Katalog Bln. 1984, 211.1 nebst allen Abbildungen per SS. 295-306. – Die komplette Folge der 12 Blatt, gleichwohl ohne das Titelblatt mit Friedrichs Porträt-Medaillon, als Klischee-Ausgabe auf leichtem Karton nach dreißigjähriger Marktvakanz. Vorangegangen waren zwei lieferungsweise Ausgaben und die von der früheren Literatur irrig als Erstausgabe gesehene 1856er dritte als erste nunmehr gebundene. Die hiesige im Druck von Giesecke & Devrient in Leipzig, veranstaltet von der Kunst- und Verlagshandlung Wagner in Berlin, die den Originalverleger Alexander Duncker dortselbst übernommen und zuvor schon drei Einzelblätter auf Seide herausgebracht hatte.
Enstanden von 1850-1855, tragen die Blätter im Stock Menzels Signatur nebst Datum sowie innerhalb der Tonplatte neben Verleger- + Druckeradresse die Stecher-Signatur „Eduard Kretzschmar sc.“. Doch „Nach Bock sind nicht alle Bildnisse von Eduard Kretzschmar selber, dem Inhaber der (Leipziger) xylographischen Anstalt gestochen worden, sondern auch teilweise von Gehilfen (den Xylographen Saalborn, H. Schuseil, Klitsch und Klavehn)“ (Kat. Bln. S. 293/II). „K.s Atelier erfreute sich in den 40er und 50er Jahren eines bedeutenden Rufes, doch können sich die Produktionen desselben … nicht mehr mit den eigenhändigen frühen Schnitten K.s messen. Die Illustr. zu Menzels Aus König Friedrichs Zeit … sind nicht so sorgfältig geschnitten wie die zur Geschichte Friedrichs des Gr.“ (Thieme-Becker XXI [1927], 510 f.).












König Friedrich – Prinz Heinrich – Der Dessauer – Fouqué – Prinz Eugen von Würtemberg – Winterfeldt – Keith – Belling – Zieten – Seydlitz – Schwerin – Herzog Ferdinand von Braunschweig .
„ Im Katalog Hamburg 1982, Nr. 69, S. 127, werden die Holzstiche wegen ihres ungewöhnlich großen Formats
zu den gestochenen Fürstenporträts des Barock in Beziehung gesetzt
und als ‚monumentalisierte Illustrationen‘ gedeutet … Das Werk hat in seiner Zeit ungeheueren Anklang beim Publikum gefunden … “
(Katalog Bln. wie vor, zugleich Jordan, Das Werk Adolph Menzels, 1895, S. 23 zitierend:)
„ Es ist eine Art Epilog zu den älteren, mehr epischen Verherrlichungen Friedrichs, indem es die ganze Periode in den Gestalten ihrer Haupthelden personifiziert “.
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“ Many thanks for your message. Thank you very much for sending the (Anthonie) Waterloo … I am grateful to you for the opportunity to buy the etching. It was interesting to learn about its provenance … The Waterloo etching arrived safely today, beautifully wrapped. Thank you very much indeed ”
(Mr. M. L., April 24 and 29 resp. and May 6, 2003)


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