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lüder h. niemeyer

- seit 1959 -

 

In  Vorbereitung  für  das  laufende  Halbjahr 2008

Charles Le Brun, Les Batailles d'Alexandre

das  Angebot  eines  Exemplars  letzter  Schönheit  der  auf  15  (nicht 16!)  Platten  gearbeiteten

completten  5blätterigen  gigantischen  Folge

Les  Batailles  d‘Alexandre

nach

Charles  Le  Brun’s  Gemälden  von  1660/61-1673

in Kupferstich  mit  Radierung  von  Girard  Audran (4) + Gérard  Edelinck (1) , brandfrisch  vollbracht  in  7jähriger  Arbeit  von  1672 bis 1678 , hier  im  jeweils  ersten  Druckzustand .

Dokumentierend  die  Stationen

Charles Le Brun, Die Überquerung des Granikos

Die  Überquerung  des  Granikos

Mai 334 v. Chr.

1672  –  4 Blatt auf 3 Platten im Bildsinn  –  71,5-71,7 x 138,9 cm

Die  erste  Großschlacht  des  Alexanderzuges

„Granikos, antiker Name eines Flusses der Landschaft Troas in Nordwest=Kleinasien … An demselben erfocht … Alexander d. Gr. seinen ersten Sieg über die Perser … unweit Priapos (jetzt Karaboa) … Noch im Flusse selbst begann das mörderische Reitergefecht “

(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VII, 616 + I, 317).

 

Charles Le Brun, Alexander im Zelt des Dareios

Alexander , der Familie des geflohenen Perserkönigs Dareios seine Aufwartung machend

Frühjahr 333 v. Chr.

Ca. 1671  –  Druck von 2 Platten im Gegensinn  –  69,6 x 90,4 cm

Gerard Edelinck’s Kupferübertragung der ersten von Le Brun zum Zyklus geschaffenen Arbeit, wiedergebend den gemeinsamen Besuch Alexander’s und seines Vertrauten Hephaestion, den die Damen mit dem König verwechseln, am Morgen nach der legendär-berühmten Schlacht Drei/Drei/Drei …. Es ist das heutige Erzün. Der zu dieser Zeit noch jugendlich unbekümmerte König nahm das Versehen im übrigen gelassen souverän, sein Doppel sei halt auch Alexander.

 

Charles Le Brun, Die Entscheidungsschlacht von Arbela/Gaugamela

Die  Entscheidungs-Schlacht  von  Arbela / Gaugamela

1. Oktober  331  v. Chr.

1674  –  Druck von 4 Platten im Bildsinn  –  71,3-72 x 159,2 cm

„ Erst bei Gaugamela, unweit von Arbela, traf (Alexander) im Herbst 331 auf den Feind. Dort kam es 1. Okt. zur Entscheidungsschlacht. Schon war Parmenions Flügel durchbrochen, die Perser standen im makedonischen Lager, da errang A., mit der Phalanx das feindliche Zentrum durchbrechend, den Sieg. In Arbela, bis wohin A. mit der Reiterei den Feind rastlos verfolgte, fielen den Siegern der königliche Schatz, alles Feldgerät und zum zweitenmal (nach Issos, siehe unten per Edelinck) des Königs Waffen in die Hände. Dareios selbst entkam mit 8000 Mann nach Ekbatana, während Ariobarzanes mit 25.000 sich nach Persis warf; die übrigen Satrapen zerstreuten sich oder gingen zu A. über. Dem  Perserreich  war  der  Todesstoß gegeben . Babylon ergab sich … (siehe Folgeblatt) “

(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., I, 318).

 

Charles Le Brun, Alexanders triumphaler Einzug in Babylon

Nach kampfloser Übergabe der prächtigen , der gewaltigen Stadt

Alexander’s  triumphaler  Einzug  in  Babylon

Herbst 331 v. Chr.

1675  –  Druck von 2 Platten im Gegensinn  –  71,2 x 92,7 cm

Stehend in silberplattiertem zweirädrigen Triumphwagen, gezogen von zwei reich geschmückten,
bei Arbela erbeuteten Dareios-Elefanten. Vorn Schatzträger und Event aller Art. Zurückgesetzt Babylons berühmte hängende Gärten.

 

Charles LeBrun / Girard Audran, Alexander + Poros

Am  Hydaspes – Alexander  und  Poros

Mai  326 v. Chr.

1678  –  Druck von 4 Platten im Bildsinn  –  71-71,3 x 159,3 cm

Die letzte vorwärtsgerichtete Großschlacht

Alexander  zu  dem  geschlagenen  tapferen  greisen  Poros :

Wie  wünschest  Du  behandelt  zu  werden ?

„ Wie  ein  König .“

Das Schlußblatt dieses seinesgleichen suchenden graphischen Zyklusses, seitens der Literatur über die Zeiten gefeiert als

„ MONUMENTE  DER  GESCHICHTE  DER  DRUCKGRAPHIK “

+

„ Man  kann  sich  kaum  schönere  Kupferstiche  vorstellen … “

(AKL 1992  bzw. Thieme-Becker 1907)

50 Jahre nach der Grande Nation wird übrigns jenseits des Rheins der junge Johann Elias Ridinger, in nahezu gleichem Alter stehend wie Alexander zur Zeit seines Zenites, den Faden des Le Brun-Zyklusses aufgreifen, die in diesem unbehandelt gebliebenen großen Stationen von Halicarnassos (334 v. Chr.) + der 1. Tigris-Querung 331 bei Bedzabde auf dem Zug zum obigen Treffen gegen Dareios bei Gaugamela/Arbela nachtragen. Um sodann, unveröffentlicht geblieben im Kupfer, in bravouröser, Kunstgeschichte schreibender 1723er Zeichnung den Schlußakkord zu meistern: den Umkehrentschluß Alexander’s im Herbst 326 am indischen Hyphasis als einem Wendepunkt der Geschichte. Und damit praktischem Ende des Alexander-Zuges.

Bleiben  Sie  also  am  Ball , kommen  Sie  auf  die  Seite  zurück . Die  Geschichte  geht  weiter , wird  spannend  und  spannender . Bis  zum  Finale . Bis  eben  leztzte  Hand  angelegt  sein  wird

und  ein  Wunderwerk  von  Bildhaftigkeit

Ihre Augen übergehen läßt .

Ref.-Nr.  für  Anfragen  15.272

 


 

“ Thanks for shipping the print. It has arrived here in excellent shape. Happy holidays ”

(Mr. H. A. P., December 12, 2001)