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In Vorbereitung für das laufende Halbjahr 2008
das Angebot eines Exemplars letzter Schönheit der auf 15 (nicht 16!) Platten gearbeiteten completten 5blätterigen gigantischen Folge Les Batailles d‘Alexandre nach Charles Le Brun’s Gemälden von 1660/61-1673 in Kupferstich mit Radierung von Girard Audran (4) + Gérard Edelinck (1) , brandfrisch vollbracht in 7jähriger Arbeit von 1672 bis 1678 , hier im jeweils ersten Druckzustand . Dokumentierend die Stationen
Die Überquerung des Granikos Mai 334 v. Chr. 1672 – 4 Blatt auf 3 Platten im Bildsinn – 71,5-71,7 x 138,9 cm Die erste Großschlacht des Alexanderzuges
(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., VII, 616 + I, 317).
Alexander , der Familie des geflohenen Perserkönigs Dareios seine Aufwartung machend Frühjahr 333 v. Chr. Ca. 1671 – Druck von 2 Platten im Gegensinn – 69,6 x 90,4 cm Gerard Edelinck’s Kupferübertragung der ersten von Le Brun zum Zyklus geschaffenen Arbeit, wiedergebend den gemeinsamen Besuch Alexander’s und seines Vertrauten Hephaestion, den die Damen mit dem König verwechseln, am Morgen nach der legendär-berühmten Schlacht Drei/Drei/Drei …. Es ist das heutige Erzün. Der zu dieser Zeit noch jugendlich unbekümmerte König nahm das Versehen im übrigen gelassen souverän, sein Doppel sei halt auch Alexander.
Die Entscheidungs-Schlacht von Arbela / Gaugamela 1. Oktober 331 v. Chr. 1674 – Druck von 4 Platten im Bildsinn – 71,3-72 x 159,2 cm
(Meyers Konv.-Lex., 4. Aufl., I, 318).
Nach kampfloser Übergabe der prächtigen , der gewaltigen Stadt Alexander’s triumphaler Einzug in Babylon Herbst 331 v. Chr. 1675 – Druck von 2 Platten im Gegensinn – 71,2 x 92,7 cm Stehend in silberplattiertem zweirädrigen Triumphwagen, gezogen von zwei reich geschmückten,
Am Hydaspes – Alexander und Poros Mai 326 v. Chr. 1678 – Druck von 4 Platten im Bildsinn – 71-71,3 x 159,3 cm Die letzte vorwärtsgerichtete Großschlacht Alexander zu dem geschlagenen tapferen greisen Poros : Wie wünschest Du behandelt zu werden ? „ Wie ein König .“ Das Schlußblatt dieses seinesgleichen suchenden graphischen Zyklusses, seitens der Literatur über die Zeiten gefeiert als „ MONUMENTE DER GESCHICHTE DER DRUCKGRAPHIK “ + „ Man kann sich kaum schönere Kupferstiche vorstellen … “ (AKL 1992 bzw. Thieme-Becker 1907) 50 Jahre nach der Grande Nation wird übrigns jenseits des Rheins der junge Johann Elias Ridinger, in nahezu gleichem Alter stehend wie Alexander zur Zeit seines Zenites, den Faden des Le Brun-Zyklusses aufgreifen, die in diesem unbehandelt gebliebenen großen Stationen von Halicarnassos (334 v. Chr.) + der 1. Tigris-Querung 331 bei Bedzabde auf dem Zug zum obigen Treffen gegen Dareios bei Gaugamela/Arbela nachtragen. Um sodann, unveröffentlicht geblieben im Kupfer, in bravouröser, Kunstgeschichte schreibender 1723er Zeichnung den Schlußakkord zu meistern: den Umkehrentschluß Alexander’s im Herbst 326 am indischen Hyphasis als einem Wendepunkt der Geschichte. Und damit praktischem Ende des Alexander-Zuges. Bleiben Sie also am Ball , kommen Sie auf die Seite zurück . Die Geschichte geht weiter , wird spannend und spannender . Bis zum Finale . Bis eben leztzte Hand angelegt sein wird und ein Wunderwerk von Bildhaftigkeit Ihre Augen übergehen läßt . Ref.-Nr. für Anfragen 15.272
(Mr. H. A. P., December 12, 2001) |