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Lorenz Ekeman Allesson, Blattpflanzen + Gräser unterschiedlicher Art + Größe bei Felsen + Felsbrocken

Ekeman Allesson, Lorenz (Malmö 1790/91 – Stuttgart 1828). Blattpflanzen + Gräser unterschiedlicher Art + Größe bei Felsen + Felsbrocken mit weitem Blick rechtsseits. Kreide-Lithographie. (1819.) Bezeichnet: L. Ekeman ad Nat. del. / J.G.Z. / 2. 18,8 x 22,1 cm.

Winkler 13/2 (ohne Titel, da ungesehen geblieben), II (von II). – 2. Zustand mit nur dem Monogramm von J. G. Zeller in München als Verleger. – 1,5-4 cm breitrandig. – Namentlich im weißen Rand leichter stockig, rückseits im linken Blattviertel stärker und leicht ins weiße Bildfeld durchschlagend. Hier auch einige kleine Farbflecken im Ton der kräftigen Einfassungslinie.

Als Winkler nicht vorgelegen  SELTENE  INKUNABEL  DER  LITHOGRAPHIE  auf Papier vélin, wie um 1750 von Baskerville erfunden und seit 1783 auch in Deutschland hergestellt, auf dem „viel feinerer Druck erzielt werden (konnte) als auf geripptem“ (Bütten; Löffler-Kirchner III, 486). Hier mit Wz. M. & I. A. Huber.

1806 mit seiner Mutter nach Deutschland und hier auf ein Rittergut bei Jena gekommen, widmete sich Ekeman zunächst der Landwirtschaft, um sich nach den napoleon. Kriegen der Kunst zuzuwenden mit Ausbildungsstationen Augsburg , München + Wien. Schon 1821 erfolgte die Berufung als Professor und Direktor des neuerrichteten Kgl. Lithographischen Instituts in Stuttgart. Nagler (1837) betont sein „entschiedenes Talent für das Landschaftsfach … seine Landschaften nach berühmten Meistern (sind) ausgezeichnet“, hier gleichwohl eine Eigenarbeit und damit eines der besonders begehrten Beispiele seiner künstlerischen Qualitäten.

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„ … wieder eine große Freude, Post von Ihnen zu erhalten und in eine Lektüre eintauchen zu können, die sich so wohltuend von dem journalistischen Einheitsbrei der täglichen Presse unterscheidet “

(Herr T. L., 9. Januar 2011)