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Begleitete  Prinz  Eugen  in  Italien

Huchtenburgh, Jan van (Haarlem 1647 – Amsterdam 1733). Eine Kavallerie-Attacke / Der Kampf der beiden Reiter. Dominiert vom auslaufenden Zweiergefecht vorn, dessen Knäuel sich ein lediges Pferd beigesellt hat. Radierung nach Adam Frans van der Meulen (Brüssel 1632 – Paris 1690). Bezeichnet: AF. V. Meulen, jn, et ex, cum priuilegio Regis. / V. HB. f. Blattgröße 15,4 x 19,3 cm.

Jan van Huchtenburgh, Kavallerie-Attacke

Nagler, Monogramm., V, 1210 unter Nennung des Blattes; Katalog Davidsohn II, 830.

Der brillante , wenngleich etwas zeitspurige Abdruck der Sammlung J. H. Anderhub, teils mit fein(st)em bis gar 5 mm breitem Rändchen, teils auf Plattenkante oder, so tlw. oben, bis zur Bildeinfassung geschnitten. Figurierte, wie auch weitere Graphik, nicht auf der 1963er Bücher-Versteigerung der „Bibliotheca Hippologica I. H. Anderhub“.

Huchtenburghs besondere Vertrautheit mit den Arbeiten van der Meulen’s basiert zum einen auf dessen zeitweiser Ausbildung bei diesem, entsprach vor allem aber auch seinem eigenen Stil „im Geschmacke der Schule Audran’s“. Und was Nagler für letzteren festhält – „malte gleichsam mit der Nadel und dem Grabstichel“ – macht denn auch den graphischen Reiz anstehenden Blattes aus, auf dessen vorzügliche Pferdezeichnung – besonders typisch auch für Huchtenburgh’s malerisches Œuvre – eigens aufmerksam gemacht sei:

„ Hohe  Fertigkeit  erreicht  H.  in  der  lebendigen  Darst.  bewegter  Pferde “

(U. Heise, AKL LXXV [2012], S. 303).

Im Spanischen Erbfolgekrieg begleitete er den großen Prinz Eugen auf dem italienischen Kriegsschauplatz, später trat er in die Dienste des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen, des Vaters Friedrich’s des Großen.

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(Mrs. M. K., April 15, 2004)