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Paul Decker I (Nürnberg 1677 – Bayreuth 1713)
Entwurff eines Plafond Mittelstück mit breiter Einfassung und solchermaßen für einen großen Raum gedachte barocke Deckengestaltung mit Adler in den vier Zwickeln. Kupferstich von Johann Daniel Her(t)z I (1698 Augsburg 1754) bei Jeremias Wolff (1663 [1673?] – 1724) dortselbst. Bezeichnet: P. Decker invent. et del. / Ioh. Daniel Hertz sculpsit. 16. / Cum Priv. Sac. Cæs. Maj. / Ieremias Wolff excud. Aug. Vind., ansonsten wie vor. Blattgr. 41,2 x 53 cm. Reiches großes Blatt aus Deckers „Architectura civilis“ (1711/16). – Dreiseits auf/bis schraffierter Bildeinrahmung geschnitten, unten bis an die f-Schnörkel des Titels. Gänzlich geglättete Mittelfalte.
(Thieme-Becker VIII [1913], 524 f.). 1708 Hofarchitekt Pfalzgraf Theodors in Sulzbach, 1710 in Diensten Markgraf Georg Wilhelms zu Brandenburg-Bayreuth, wo Decker 1712 zum Baudirektor für das ganze Markgrafentum avancierte.
(Mr. P. M., August 28, 2003) |