Rund um die Uhr belauscht
Ridinger’s Löwen
Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Die Löwen. Hauptfolge von sechs Blatt. Radierungen mit Kupferstich. Bezeichnet: J(oh). El. Ridinger (ad viv.) del. fec. (sculps.) et exc(ud). Aug. Vind., ansonsten wie unten. 26,5-26,7 x 25,3-25,7 cm.
Thienemann + Schwarz 517-522. – Bezeichnung und Zitate aus Martialis, Sillius, Virgil und Lucanus in dt.-latein. Paralleltext. – Oben bogenförmig gerundet. – Typograph. Wz. – Kleiner Rostfleck im unteren Plattenrand von Th. 517, kleine dünne Papierstelle im breiten weißen Unterrand von Th. 518.


Der majestaetische Löw – Der Löw von hinten – Der brüllende Löw – Der auf den Angriff laurende Löw – Der schlaffende Löw (sehr schön sichtbar hier die zusätzlichen Atemlöcher im Gaumen) – Der an seiner Mutter liegende Löw.
Auch zustandsmässig gleichmässig herrliche A-Qualitäten
der eigentlichen Blätter 1-6 dieser ganz großartigen Suite, deren Blätter 7 + 8 richtiger als weiterführendes Supplement anzusehen sind, da thematisch – Augsburger Menagerieszenen – wie unterschriftlich abweichend. Die wundervolle Breitrandigkeit zwischen 7 und 12 cm oben und unten bzw. 3,5 cm an den Seiten. Selten so schön.
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(Señ. G. E., 19. Dezember 2003)


