Augsburg’s Zirbelnuß – verewigt von Ridinger
Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Kleiner vorstehender Hüner Hund auf Wachtlen (sic!). Vor einer aus Arabesken zusammengesetzten, mit der Augsburger Wappen-Zirbelnuß – „der Pyr, Wahrzeichen einst der römischen Legionäre, als sie nordwärts drängten, aber auch antikes Fruchtbarkeitssymbol“, FAZ 17.1.1985 – bekrönten Herme inmitten fülliger Landschaft. Vorn rechts Getreidefeld. Radierung und Kupferstich. Bezeichnet: J. E. Ridinger inv. del. sc. et exc. A. V., ansonsten wie vor. 29,2 x 26,1 cm.

Thienemann + Schwarz 104; Schles. R.-Slg. bei Boerner XXXIX, 1791 („Ohne Plattenrand“, sonst nur innert 1790 in „neuerem Abdruck“, 1785!); Slg. Reich auf Biehla innert 17 (nur in „neuem Abdruck“, 1894!).
Schlußblatt der unnumerierten 4blätt. Hühnerhund-Folge, „von Ridinger in seiner besten Zeit gearbeitet“. – Die alte hs. Bister-Numerierung „26“ oben rechts hiesigen Erachtens nach nicht von Ridinger selbst. Schwarz 104a verzeichnet als Variante ein dortselbst mit „86“ drucknumeriertes Exemplar als Hinweis für dessen Verwendung als Blatt 86 der „Vorstellung der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“ anstelle des dort sonst stehenden „Wohl tressierter Hüener-Hund wie er Rebhüener vorstehet“ als 1766er Arbeit des Sohnes Martin Elias nach väterlicher Vorlage von 1757 als Variante des 3. Blattes der Hühnerhund-Suite („Großer vorstehender Hüner Hund auf Reb Hüner“, Thienemann 103). – Umrißmäßig erkennbares Wz.
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„ im Internet habe ich in Ihrem Katalog das vorgenannte Werkverzeichnis … gefunden …
Mit Interesse habe ich auch Ihren offenen Brief an die Herausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.7.2003 gelesen, zumal ich (bei früherer Gelegenheit) … mir … von der Frankfurter Allgemeine Zeitung den Vorwurf des ‚Kulturglobalisten‘ gefallen lassen mußte … “
(Herr A. G., 8. Dezember 2003)

