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„ Dies istdie erste gute Abbildung von der gestreiften Hyäne “geschaffen Jahre vor Buffonals dem ersten neuzeitlichen zoologischen StandardwerkRidinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Indianischer Wolff. In der Groß Hertzogl: Menagerie zu Florenz Anno 1744. nach dem leben gezeichnet. Gestreifte Hyäne stehend nach rechts vor mächtigem Baum. In der Ferne Palmen. Radierung + Kupferstich. (1745.) Bezeichnet: 37. / J. El. Ridinger sculpsit et excud., ansonsten wie vor und unten. 36,6 x 28,1 cm.
Thienemann + Schwarz 279; erlebnis ridinger 47 m. Abb. – Blatt 37 der spätestens seit 1735 erschienenen und 1768 abgeschlossenen 101blätt. Folge der „Vorstellung der Wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“ als der zoologisch bedeutsam ersten brauchbaren Darstellung der gestreiften Hyäne . Als Vorlage diente die zweifellos vom Stiefsohn Joh. Gottfried Seuter vor Ort „nach dem leben“ gefertigte schwarze Kreidezeichnung Nr. 337 des Ridinger-Appendix des 1869er Weigel’schen Katalogs der nachgelassenen Handzeichnungenn, verso bezeichnet mit „1744 in Florenz J. G. S.“. Seuter hatte sich längere Zeit in Italien aufgehalten. – Schöner warmtoniger Abdruck. – 3zeil. Untertext:
Und Thienemann ergänzt : „ Dies ist die erste gute Abbildung von der gestreiften Hyäne .“ Die zeitnahe Veröffentlichung gleich in 1745 und somit Jahre vor Buffon’s von 1749-1804 erschienener monumentaler „Histoire naturelle générale et particulière“ als dem ersten neuzeitlichen zoologischen Standardwerk sichert die nummerngestützte periodische Erscheinensfolge der „Wundersamsten“. So die Nrn. 30-35 mit der Datierung 1744, 36 + 38-41 mit 1745.
(Mr. J. R. C., September 16, 2003) |