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Ridinger’s Zeuss-RaritätRidinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Zeuss. Auf Wolkensessel durch die Lüfte fliegend, mit ihm der Adler, den Blitz in der erhobenen Linken, die Rechte angewinkelt aufgestützt, ebenso das rechte Bein, der Blick zürnend nach unten gerichtet. Kupferstich. Bezeichnet: J E R. 19,8 x 16 cm.
Provenienz Gräflich Faber-Castell deren Ridinger-Versteigerung 1958 mit deren Lot-Nr. „59 (24)“ auf dem Untersatzkarton Radulf Graf zu Castell-Rüdenhausen (1922-2004) Thienemann + Schwarz 845; Gräflich Faber-Castell (1958) 59 in irriger Annahme der Zugehörigkeit zu den drei Folgen der „Unterschiedliche Vorstellungen einiger aus dem Alterthum zur Historie dienlich(en) Figuren“, siehe hiesige 14.878 sowie Thienemanns aktualisierte Abfolge (1. Separat-Nachtrag, SS. 5 ff.), entsprechend Schwarz I, SS. 111 f. Nicht bei Weigel, Kunstlager-Catalog, Abt. I-XXVIII (1838/57; mehr als 1000 R.-Bll. des rad./gest. Werkes) , Schles. R.-Slg. bei Boerner (1885; „von grösster Reichhaltigkeit … viele Seltenheiten) , Slg. Coppenrath (1889/90) , R.-Slg. bei Wawra (1890; neben 234 Zeichnungen 600 Graphiken) , Slg. Reich auf Biehla (1894; „Von allen [R.-Slgn.], welche seit langer Zeit [verhandelt wurden], kann sich keine in Bezug auf Vollständigkeit und Qualität auch nur annähernd mit der vorliegenden … messen … besonders die Seltenheiten und unbeschriebenen Blätter, welche in reicher Anzahl vertreten sind“; 1266 Blatt zuzgl. 470 Doubl. + 20 Zeichn.) , R.-Katalog Helbing (1900; 1554 Nrn.) , R.-Liste Rosenthal (1940; 444 Nrn.). Das Monogramm unten links ohne Zwischenpunkte wie seitens Schwarz zitiert, eher scheint sich dem R ein „s“ für sculpsit anzuschließen. – Die Seiten auf bis innerhalb der Plattenkante geschnitten, dabei rechts oben bis nahezu an die Bildeinfassung. Oben + unten mit 4-6 mm Rand. – Rückseits an den Rändern alte Montagespuren sowie drei Gesichtsskizzen in Bleistift.
(Herr H. M., 26. Mai 2007) |