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Johann Elias Ridinger, Spuhr vom Wilden Kuder

Bei  einem  Waidmann
sah  ich’s  bezugreich  auf  der  Toilette

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Spuhr vom Wilden Kuder. In urwüchsiger Mischwald-Landschaft auf einem Steinpodest in gekrümmter Stellung

„ sich  die  Posteriora  leckend , mit  Respect  zu  melden “

(Th.). Unterhalb des Bildes die originalgroßen Spuren auf hartem Boden + in weichem Boden flüchtig, benummert für Klauen, Zehen-Eindruck + Ballen. Radierung und Kupferstich. (1740.) Bezeichnet: 18. / Joh. El. Ridinger inven. delineav. sculps. et excud. Aug. Vindelic., ansonsten wie vor. 37,3 x 30,2 cm.

ABBILDUNG DER JAGTBAREN THIERE XVIII. – Thienemann + Schwarz 180. – Abweichend von der Vorzeichnung Sälzle, Faks.-Ausgabe sämtlicher Handzeichnungen der Folge, 1980, SS. 56 f., auf der der Kuder mit einem erbeuteten schnepfenartigen Vogel beschäftigt ist.

Von sehr schöner, ganz einheitlich harmonischer Druckqualität – doch vielleicht von erst Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert – auf festem Linien-Papier herausragender Breitrandigkeit und in solcher Blattgröße von 50,7 x 42,6 cm dem ungebundenen Exemplar der Schwerdt Collection (Bd. III, Seite 137: „Fine impressions“, 51,3 x 36 cm Blattgröße) vergleichbar. – Von tadelloser Frische bei linksseits leichten Spuren früherer Bindung und somit unverändert verwahrt + ungerahmt geblieben, wie Mitte der 80er Jahre schon einmal hier vorgelegen.

Angebots-Nr. 15.338 / EUR  670. / export price EUR  637. (c. US$ 694.) + Versand

– – – Dasselbe in einzigartig schönem Abdruck mit wohl dem als FAI und FIAT lesbaren Wasserzeichen als Gegenmarke der Wangener Papiermühle als einer der von Ridinger bevorzugten festen Bütten-Qualitäten. – Oben + unten 3,3-4,8 cm breitrandig, links mit 1,2 + rechts mit 0,2-0,3 cm Rand, jeweils zusätzlich zum breiten weißen Plattenrand. – Ober- + Unterrand schwach stockstippig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.795 / EUR  630. / export price EUR  599. (c. US$ 653.) + Versand


„ Lieber Herr Niemeyer, Ich freue mich über Ihr selten gewordenes Qualitätsempfinden! Ein einwandfreies Exemplar des Goltzius wäre mir schon auch lieber! MfG “

(Herr M. N., 21. April 2015)

 

Die  Auslese  des  Tages