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„ … Enden , die  kein  anderer  je  erreicht  hat “

(Thienemann)

Der  Brandenburger  66er  in  Moritzburg

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Diesen Hirsch von 66. Enden haben S. Majest. Fridericus I. König in Preussen (recte zu der Zeit noch Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg) im Ampte Fursten Walde selbst geschoßen den 18. September Anno 1696. Breit im Profil nach rechts am Waldrand vor weiter Lichtung ruhend. Dynamische Wolkenformierung. Radierung + Kupferstich. Ca. 1738. Bezeichnet: 5. / Joh. E. Ridinger del. sculps. et excudit Aug. Vind., ansonsten wie vor. 37,4 x 29,5 cm.

Ausstellung

Schöne Beute — Bilder von der Jagd

Dr.-Hanns-Simon-Stiftung Bitburg

13. Januar – 3. März 2013

Literatur

Katalogbuch zur Ausstellung

Seiten 20, 21 (blattgroße Detail-Abbildung) + 148/II

Thienemann + Schwarz 247; Ralf Giermann, … Die kgl. Jagdschlösser Hubertusburg und Moritzburg, + Ulrich Pietsch, Jagdreport in Porzellan …, beide in Pietsch (Hrsg.), Porzellan Parforce, 2005, SS. 23 ff. + 37 nebst Abbildungen; Klaus Lochmann, Ein Ridinger soll es sein – 300 Jahre Joh. El. Ridinger, in unsere Jagd, XLVIII/4, S. 35 (Abb. der Menzler-Lithographie nach R.); Ridinger-Katalog Kielce, 1997, 96 m. Abb.; R.-Kat. Darmstadt, 1999, VI.13 m. Abb.

Blatt 5 der Wundersamsten Hirsche. – Unten 2,5 cm breitrandig, dreiseits 0,8-1,2 cm und hier zeitspurig bis hin zu einigen außerhalb der Plattenkante bleibenden Ausrissen sowie einem Einriß.

Johann Elias Ridinger, Diesen Hirsch von 66 Enden

„ … ein Geschenk des Königs Friedrich Wilhelm I. von Brandenburg-Preußen (Soldatenkönig, an August II., den Starken, von Sachsen) Ende 1727 zur Einrichtung des Schlossses (Moritzburg). Kein anderes Geweih dürfte in der europäischen Jagdgeschichte größere Popularität erlangt haben.

Die  Einmaligkeit  der  Endenzahl

konnte  nur  durch  eine  willkürliche  Zählung  erreicht  werden

… Selbst ein etwa vier Meter hohes Steindenkmal errichtete man 1707 in der Nähe von Briesen im heutigen Kreis Fürstenwalde, am Ort der Erlegung … “

(Ralf Giermann).

„ … während des 18. und 19. Jahrhunderts immer wieder abgebildet worden. Ridinger könnte die Geweihform durch den berühmten Stich von Konstantin Friedrich Blesendorff (1674 Berlin 1754) nach einem Entwurf (seines Vaters) Samuel B. (1633 Bln. 1706) bekannt gewesen sein “

(Stefan Morét in Katalog Darmstadt).
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„ … Es  hat  mir  immer  Freude  bereitet , Ihre   sehr   anspruchsvollen  Ideen (JayAitchDesign) umzusetzen . Heute  kann  ich  Ihnen  sagen , daß  dieses  oftmals  unter  heftigem  Herzklopfen  geschehen  ist ! … Ihre  … “

(Buchbindermeisterin I. M. H., im Juli 2013)

 

Die  Auslese  des  Tages