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Johann Elias Ridinger, Diesen Hirsch von ungeraden 24 Enden

„ Dieser Hirsch mit prachtvollem Geweih … “

Ridinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Disen Hirsch von ungeraden 24. Enden haben Ihro hochfürstl. Durchl. Herr Marckgraff Wilhelm Friderich zu Brandenburg-Onoltzbach Ao. 1719. auf Gunzenhauser Wildfuhr Saussenhofer Löhlein in einem Bestætt=Jagen selbst geschosen. Von vorn. Radierung + Kupferstich. Ende der 1730er. Bezeichnet: 6. / J. E. Ridinger del. sc. et exc. Aug. Vind., ansonsten wie vor. 35,9 × 28,5 cm (14⅛ × 11¼ in).

Thienemann + Schwarz 248. – Blatt 6 der 1768 abgeschlossenen Folge der Wundersamsten Hirsche. – Die originale Druckplatte im rot-goldenen Glanze ihres jahrhundertealten Kupfers hier nach Ansbach durchgelaufen. Weitere Druckplatten dieser Folge und andere mehr hier aufliegend. – Abbildung der zeichnerischen Geweih-Studie der ehemals Slg. Lanna per Chr. Nebehay 88, 4.

„ Dieser Hirsch mit prachtvollem Geweih ist in sehr gezwungener Stellung so gestochen, dass er die ganze Vorderseite nach uns kehrt “ (Th.).

In malerischer Landschaft herrlichster Licht-Effekte im Sinne Stubbe’s (Joh. El. Ridinger, 1966, Seite 16):

„ Natürlichkeit und Lebendigkeit, die von den Zeitgenossen an Ridingers Stichen besonders gerühmt werden, beruhen auf vielen Faktoren, über die der Künstler – wie bei dem der Lichtbehandlung – sich im Laufe seiner Entwicklung überhaupt erst klar wurde, oder die er erst in seiner Reifezeit voll auszubilden verstand …

Gerade die Einbeziehung des Lichtes in die Struktur des Gesamtaufbaues …

verleiht … einer graphischen Komposition (erst) ihre dynamischen Kräfte … “

Herrlicher, eben seine Licht-Effekte voll ausspielen könnender Abdruck mit dreiseits zuzüglich zum weißen Plattenrand selbst feinem Rändchen. Nur oben teils knapp bis an die weiße Plattenkante beschnitten.

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– – – Dasselbe, doch nach Art der alten Klebebände bis zum Bildrand beschnitten, unterhalb des Textfeldes unter überwiegendem Fortfall der kräftigeren Außenlinie (Blattgröße 35,6 × 28,2 cm [14 × 11⅛ in]). 8 mm ab Ober- und Unterrand bildseits tlw. noch schwach sichtbare Faltspur. Säurefrei hinterlegter Kleineinriß links unten im Bild. – Von reichem Hell-Dunkel-Kontrast. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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„ … sind die Dachse perfekt verpackt und verschnürt bei mir … angekommen. Schon das Auspacken des Bildes hat mir große Freude gemacht und der ‚Ridinger‘ gefällt mir sehr gut, da es eine realistische Stimmung am Bau wiederspiegelt … werde ihn unter meiner Dachsschwarte aufhängen … Ich nehme dies zum Anlaß auch weiterhin in ihrem Fundus zu suchen … Besonderen Dank auch für die Beilage der Dez. 08 Ausgabe von Wild & Hund mit dem gelungenen (Ridinger-)Artikel … Ihnen nochmals herzlichen Dank für ihre fabelhafte Arbeit … “

(Herr K. R., 19. Juni 2009)

 

Die  Auslese  des  Tages