|
Widerrufsrecht Impressum 45 Jahre Kunsthandlung + Seltenheitsantiquariat Kataloge
Autographen
KartographieBibliophilie Alte Meister Zeichnungen Grafik XX. Jahrhundert Recht Orts- + Landeskunde Miscellania: Bücher + Grafik William Hogarth Das AHA!-Erlebnis Juli 2008 Tiere, Jagen, Umwelt Fischen + Angeln Pferde + Reiten Joseph Georg Wintter Die Familie Rugendas Künstlerindex Homepage e-mail
Datenschutz Geschäftsbedingungen |
Auf dem Höhepunkt der Diana-Verehrung ,als Diana, nicht Hubertus, der Nabel war .Zwei unbeschriebene Ridingerund damit seltener als eine eine blaue Mauritius !Zugleich eine schöne Verneigung vor unseren JägerinnenRidinger, Johann Elias (Ulm 1698 – Augsburg 1767). Junge Jägerinnen in der Gestalt Dianens. Zum einen bei einem Baum sitzend mit Mütze, in der Linken die Flinte haltend, dazwischen der Kopf des Hundes, dessen Leine die Rechte hält. Am Gürtel die Jagdtasche. Zum andern bei einem Baum stehend mit Haube, mit der Linken in die Landschaft weisend, indes die Rechte die Flinte hält und der zur Linken stehende Hund zu ihr aufblickt. 2 Blatt. Schabkunstblätter bei Gabriel Spitzel (auch Spizel, 1797 Augsburg 1760, Freund R’s.). Bezeichnet: Ioh. Elias Ridinger delin. / Gabriel Spizel excud. A.V. 49,6-49,8 x 36,3-36,5 cm. In Thema und Format den Positionen Thienemann 1110 + (nur Schwarz) 1448 nebst deren Varianten 1113/14 nahestehende Jägerinnen-Rarissima
Provenienz Westfälische Sammlung – ridinger handlung niemeyer – Fränkische Sammlung Weder bei Thienemann (1856) , Schwarz (1910) + Wend, Ergänzungen zu den Œuvreverzeichnissen der Druckgrafik, I, 1 (1975) noch in den großen Beständen von Weigel (1838/57), Coppenrath (1889/90), Helbing (1900) oder den reichen Sammlungen von Schwerdt (1928), Faber-Castell (1958) einschließlich des dortigen 23blätt. Bestandes „Thienemann und Schwarz unbekannte(r) Stiche“ (in 14 Lots). Auch nicht in den hier gewärtigen derzeitigen weiteren Ridinger-Versammlungen von Rang. In diesem Rahmen hiesigerseits somit nicht nachweisbar. Jeweils mit deutsch-lateinischem Vierzeiler :
Aus der Hochzeit der für Sigrid Schwenk von etwa 1680 bis 1850 währenden Dianen-Verehrung :
(Schwenk, Diana – Ein Nachruf auf die fast vergessene Göttin der Jagd, in Blüchel, Die Jagd, Band I, Seiten 210-215). Von ganz gleichmäßig schöner, braun-schwarz samtener Druckqualität voll feinen Hell-Dunkels, wird die bezaubernde Bildwirkung – in verträumter Sitzpose hier, in aktiver Stellung dort – von den den alten Schabblättern nun einmal durchweg eigenen Altersspuren letztlich nicht berührt. Auf Platten-, links Bildkante geschnitten, sind die Blätter an den vier Ecken sowie beidseits der durch leichte Quetschung etwas rissig-strapazierten Mittelfalte aufgelegt. Auch sonst hier und da leichte Altersspurigkeit und praktisch nur im weißen Textfeld bemerkbarer Anflug ganz schwacher Stockstippigkeit.
(Seiten VIII + 270). Denn nur Auflagenhöhen von etwa „50 oder 60 saubere(n) Abdrucke(n)“ waren für den Praktiker und Theoretiker Joachim von Sandrart, dessen „Teutsche Akademie“ (1675) dem Lehrling nahegebracht zu haben das zweifellos entscheidende, bleibende Verdienst des sonst so schwachen Ulmer Lehrmeisters Resch war, machbar. „(H)ernach aber schleift (das Bild) sich bald ab“. Im Verleger / Stecher (?) Spitzel schließlich begegnen wir jenem Freund des Meister’s, der die Verbindung zu Wolf Frhr. (so, entgegen Kilian/Thienemann, ADB) Metternich in Regensburg hergestellt hatte, wo Ridinger denn seine „drei schlechthin entscheidende(n) Jahre (verbrachte) … Das ‚ad vivum pinxit‘, das über seiner ganzen Malerei stehen könnte und für ihren Geist bestimmend ist, findet hier die ersten und sogleich sehr weitgehenden Voraussetzungen“ (Wolf Stubbe, Johann Elias Ridinger, 1966, SS. 6 f.).
Glanz , Erlebnis + Freude Die Hubertus/Diana-Gruppe
(Mrs. A. P., September 26, 2001) |