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Sichem (Nablus/Nabulus) – Cassas, Louis François (Azay-le-Ferron, Indre, 1756 – Versailles 1827). Vue générale de Néapolis. Gesamtansicht des römischen Neapolis, des alten und heutigen Sichems in Samaria, der

Begräbnisstätte  Joseph’s , in  dessen  Nähe  der  Jakobsbrunnen

liegt. Verstreute Figurinen. Kupferstich von Jean Baptiste Racine (Paris 1747 – ca. 1805). (1799.) Bezeichnet: Dessiné par L. F. Cassas. / Gravé par Racine. 29,7 x 46,3 cm.

Sehr  schönes  Blatt

Louis François Cassas, Sichem (Samaria)

im  Druckzustand  vor  der  Schrift .

Kleiner Wasserrand und meist nur stippenhafte Stockflecken im breiten weißen Rand.

„ C. fand schon früh die Themen und die Arbeitstechnik, die das Werk bestimmen und die Grundlage seines Erfolges sind: Mit dokumentar. Genauigkeit, gleichzeitig aber auch mit großem Gespür für dekorative Wirkungen und Atmosphäre gestaltet er Ansichten von Lsch. und Städten, deren Leben, Ereignissen, Kostümen und Volksgebräuchen … V. a. aber steht die Wiedergabe bed. Archit. im Mittelpunkt des Schaffens. Im Drang zu Vollständigkeit und Exaktheit ist C. ganz ein Zeitgen. der Enzyklopädisten. Sein bes. Augenmerk richtet er entsprechend den Interessen der Auftraggeber und des Publikums auf die Archit. der Antike … Mit Ausnahme weniger Fälle … geht C. grundsätzlich von der eig. Anschauung aus und beginnt daher mit Skizzen, Stud. und Vermessungen am Ort. Das eigentliche Mittel seiner Darst. ist dann eine für ihn typ. spezielle Technik des Aqu., teils in sehr großen Formaten. Er arbeitet mit lebhaften, oft dramat. gesteigerten Hell-Dunkelkontrasten und reichem Kolorit. Zusätzl. verstärkt er jedoch die Linienzeichnung mit schwarzem Federstrich, so daß auch die maler. wirkenden Aqu. im Detail von großer Exaktheit sind und manchmal opt. die Wirkung kolorierter Stiche haben. Die Umsetzung dieser Motive in Druckgraphik ist vielfach von Anfang an intendiert und hat einen großen Teil seines Erfolges ausgemacht … Seine wichtigste Reise macht C. im Gefolge des frz. Botschafters Choiseul Gouffier in den Orient … Sie eröffnet C. die ganze Faszination der oriental. Welt. C. nimmt die Gelegenheit wahr, diese Reise auszudehnen und den gesamten Bereich der Levante kennenzulernen … Die Reise ist das größte berufl. Erlebnis C.s, sie erfolgt unter teils höchst abenteuerl. Umständen und führt ihn bis nach Ägypten … Nach der Rückkehr arbeitet C. in Rom den ungeheuren Ertrag seiner Orient-Expedition aus, präsentiert der Öffentlichkeit die ersten Ergebnisse und erregt beträchtl. Aufsehen “

(Uwe Westfehling, Allgemeines Künstler-Lexikon XVII, 1997, 131).
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„ besten Dank für die Mail und Ihre Sendung … Das Werk und die Kauf-Abwicklung sind wirklich tadellos! Nochmals besten Dank … “

(Herr D. B., 9. Oktober 2006)