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» … eines  der  großartigsten  Werke  von  Paris «

Paris – Sulpice, Eglise St., et Fontaine de la Place St. Sulpice. Mit Blick entlang der Nordseite auf das Querschiff. Vorne rechts die 1844 nach Plänen von Louis Visconti errichtete Fontaine des Quatre Evêques. Links mit reicher Fassaden-Reklame – darunter Planwagen mit scheuenden Pferden – die Hauptverwaltung der Möbelspedition Maison Bailly nebst kleinem Ladeverkehr. Ansonsten reichst belebt von Reitern, Equipage, Kutschen + Droschken sowie Figurinen aller Art. Lasiert kolor. Lithographie von J. Ollivaud nach Philippe Benoist (Genf 1813 – um 1905). (1857-60.) Bezeichnet: Nantes lith. Charpentier Edit. – Paris, quai des Augustins, 55. / 41 / Ph. Benoist del. J. Ollivaud lith., ansonsten wie vor. 26,5 x 36 cm.

Paris, Eglise St. Sulpice

PARIS DANS SA SPLENDEUR XLI („dokumentarisch bedeutende Lithographien-Serie“). – Benoist war

„ Schüler  von  Louis  Jacques  Daguerre , der  ihm , ausgehend  von  der  Photographie ,

die Bedeutung des Bildausschnittes vermittelte und unter dessen Einfluß er sich auf präzise, perspektivisch genaue architektonische Ansichten spezialisierte; dabei vorwiegend in Vincennes tätig“ (AKL IX, 132). – Auf leichtem Karton.

Den Grundstein zu St. Sulpice legte 1649 Jean-Jacques Olier de Verneuil (1608-1657), Prior der von ihm nebst heute noch bestehendem Priesterseminar gegründeten Kongregation der Sulpizianer. Das ebenso markante wie architektonisch revolutionäre Hauptportal mit den beiden Türmen 1732 von Giovanni Niccolò Servandoni (Florenz 1695 – Paris 1766) hinzugefügt:

» Pendant ce tems l’on commença le grand portail de cette Eglise … sur les desseins & sous la conduite de Mr. Servandoni … Ce frontispice peut être regardé comme un des ouvrages le plus colossal qui soit à Paris … Ce monument qui tient tout son mérite de l’Architecture, & dont la grandeur annonce à nos Architectes François une route presque nouvelle «

(Jacques-François Blondel, L’Architecture françoise III [1752], SS. 37 ff.).

Gegenüber Notre-Dame nur unwesentlich kleiner, diente die solchermaßen zweitgrößte Kirche von Paris u. a. auch als Kulisse zu Balzacs Splendeurs et misères des courtisanes und HuysmansLà-Bas.
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„ vielen Dank für die schnelle Zusendung des Buches ‚Der Ahorn‘. Ich freue mich insbesondere, weil dieses Buch mein Opa geschrieben hat und es somit für mich eine große Bedeutung hat. Viele Grüße aus Berlin “

(Frau U. C., 7. Juni 2004)