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Jugendlicher
Albrecht Adam
Albrecht Adam, Die Par force Jagd (Ausschnitt)
Albrecht Adam, Die Par force Jagd (Ausschnitt)

Großer
Albrecht Adam

Nördlingen 1786 – München 1862

Im Ursprungskolorit

» … diese Blätter gehören zu dem Besten,
was ich mit der Radirnadel machte;
sie haben etwas Scharfes und Originelles
in der Auffassung «

Albrecht Adam
Aus dem Leben eines Schlachtenmalers. Selbstbiographie.
Hrsg. von H. Holland. Stgt., Cotta, 1886, Seiten 23-25

» Mit Recht gilt er als einer der besten Schlachten- und Pferdemaler seiner Zeit «
(Fr. Pecht in Thieme-Becker I [1907], Seite 58)

» Das Fürstenthum Oettingen-Wallerstein, welches um Nördlingen herum ein ausgedehntes Gebiet und besonders große Waldungen hatte, hegte in diesen ein ausgezeichnet schönes Hochwild. Wie nun die Franzosen [Napoleons], immer geschickt waren, alles ausfindig zu machen, was sie auf französischen Boden verpflanzen konnten, so wurde dem Fürsten [1806] im Namen des großen Kaisers der Wunsch ausgedrückt (soll wohl heißen der Befehl), eine beträchtliche Anzahl Hirsche lebendig einzufangen, um sie in Kästen nach Paris zu führen. Bei diesem Einfangen war ein großes Jagdpersonal betheiligt … im Ganzen eine malerische Wirthschaft, wobei alle Tage etwas Neues zu sehen war. Ich zog mit den Jägern mehrere Wochen in den schönen Waldungen herum, befand mich ganz heimisch unter ihnen und zeichnete vieles. Von allen Seiten wurde ich angegangen, meine Jagdscenen zu vervielfältigen … Die Lithographie kannte man damals noch nicht; ich machte mich daher, sobald das Einfangen zu Ende ging, daran,

sechs Platten von den interessantesten Momenten dieses Jagdwesens

in Kupfer zu radiren, was ich mit vieler Liebe und nicht ohne Erfolg that; denn diese Blätter gehören zu dem Besten , was ich mit der Radirnadel machte [lt. Meyer, Künstler-Lexicon, 1872, gesamthaft 84 Blatt] … Ich nahm sodann meine Platten unter den Arm und wanderte zu Anfang November bei einem ganz abscheulichen Wetter zu Fuße nach Augsburg, um sie dort drucken zu lassen … An Beschwerden und Entbehrungen gewöhnt, nahm ich mir diese eben nicht sehr angenehme Fußreise, bei welcher ich auch meinen Bündel etwas schwerer gemacht hatte, nicht besonders zu Herzen; ich kam zwar sehr ermüdet, aber wohlbehalten in Augsburg an … Zu Ende Juli 1807 beredete mich mein Freund Johann Lorenz Rugendas [Sperrung im Original] zu einer Fußreise nach München, wo er auf der Dult mit den Bilderhändlern Geschäfte machen wollte. Gern ging ich auf seinen Vorschlag ein … «

Diese sechs Blätter also, ausgeführt in Aquatinta-Radierung und ausgegeben in Verlags-Kolorit, betreffen die sechs Stationen einer ca. 41 × 52 cm (16⅛ × 20½ in) formatigen, complett nahezu unikaten und selbst in Einzelblättern gnadenlos seltenen – immerhin fünf hier einst zusammengesammelte, vor 26 Jahren weitergereichte und nunmehr wieder ins Angebot zurückgekommene abrufbereit –

Par force Jagd auf den Hirschen

als neben einigen gleichzeitigen kleineren Stücken frühester Arbeit eines Kommenden. Letzteres durchaus doppelsinnig. Denn Albrecht war erst im Sommer selbigen Jahres von 3jähriger Konditor-Lehre aus Nürnberg zurückgekehrt, ohne indes den diesbezüglichen Fußstapfen des Vaters treu bleiben zu wollen. Dessen privater Leidenschaft, dem Sammeln von Kupferstichen, indirekt gleichwohl sehr. Wenngleich die Malerei zum Herzstück dieses Lebens wurde. Eines herumgekommenen Lebens dazu. Als Hofmaler Eugène de Beauharnais’, als Stiefsohn Napoleon’s Vicekönig von Italien, bis hin nach Moskau.

» (W)o er vierzehn Tage das fürchterliche Schauspiel der brennenden Stadt vor sich sah. Er ertrug alle Beschwerden dieses Krieges, der damals sich sehr in die Länge zu ziehen schien, weswegen Adam von dem Vicekönige einen sechsmonatlichen Urlaub erhielt. Der Zeitpunkt zur Rückreise war sehr bedenklich, der Weg von schwärmenden Kosaken beunruhiget, und unter grossen Gefahren und Hindernissen legte der Künstler vom 9. Sept. bis zum 20. Dez. seine Reise von Moskau bis München zurück «

(Nagler, Künstler-Lexicon I [1835], SS. 15 ff.).

Der Zug auf die Jagd.
Albrecht Adam, Zug auf die Jagd
Le départ pour la chasse.

Bezeichnet: Augsburg im Verlag von J. L. Rugendas / No. I., ansonsten wie vor. – 42,2 × 52,2 cm (16⅝ × 20½ in).

Der herrlich farbfrische , tiefgestaffelt prächtige Aufgalopp

auf 2,5-4 cm breitrandigem grundlos mit Japan dublierten schweren Papier. Das Untertextfeld, Platten- und Papierrand mehr/weniger stockstippig/fleckig, nur im linken Rand als breitestem zwei regelrechte Braunflecken, von denen der obere 2 × 3 cm in eine farbgleiche Wolke des Bildes einmündet. Weitere Erscheinungen im Bilde selbst farblich überdeckt. Mittig des unteren Papierrandes bleufarbige Wasserspur. Und von zwei früheren Passepartout-Rahmungen – wie solche auch hier Vorgenanntes optisch ausschlösse – Braunlinien auf Plattenkante bzw. innerhalb des Plattenrandes. Alles letztlich vernachlässigbar gegenüber all der obigen Specifica. Gedeckelt vom Reichtum des Bildes. Als eines der schönsten seiner Art und Zeit.

Angebots-Nr. 16.281 | EUR 2700. | export price EUR 2565. (c. US$ 2895.) + Versand

Berichtet von einem »berühmte(n) Thier- und Schlachtenmaler … Die Liebe zur Pferdemalerei weckte besonders der damals sehr schön besetzte fürstlich Wallerstein’sche Marstall, und die fürstliche Familie liess dem Jünglinge … auch die erste Aufmunterung und Unterstützung angedeihen«. Und dieser entwickelte sich denn auch zum Stammvater einer über vier Generationen bis tief ins 20. Jahrhundert hinein tätigen Künstler-Familie. Aber 1806 noch ein Namenloser war. Und solchermaßen lieber ungenannt bleiben wollte, als einen Markterfolg der für so qualitätvoll gehaltenen obigen Folge zu gefährden. Sodaß Freund Johann Lorenz Rugendas, Vater des Südamerika als Arbeitsfeld abgrasenden Johann Moritz als bravourösem Schlußpunkt 200jähriger Künstler-Dynastie, sich auf ein Augsburg im Verlag bei J. L. Rugendas beschränkte. Und dieser zunehmend ganzen Generationen beruflich wie privat Befaßter auch als deren Urheber galt und ggf. noch gilt. niemeyer’s ebensowenig ausgenommen wie Köpfe der belle étage der Augsburger Sammlungen. So ist Norbert Lieb zu den Rugendassen in Thieme-Becker XXIX (1935; hier S. 180) durchaus dahingehend zu verstehen, daß die 6blätt. Folge auf Johann Lorenz zurückgehe:

» Arbeitete (meist für eigenen Verlag), bes. in Aquatinta-Schabtechnik [sic!, s. auch unten per Zitat Meyer) mit Kolorierung … 6 Bl. Jagddarstellgn. (Entwürfe dazu: Frz Meyer Dresden, Kat. XLIV Nr. 278 ff.). «

Zumindest ohne jeden Hinweis auf Adam. Wie umgekehrt Bruno Bushart, s. u., gelegentlich der ihm vorliegenden Adam-Studie weiterführend nicht auf Rugendas verweist. Zurückhaltend aber 1998 Andrea Teuscher im Katalog der Rugendas’schen Druckgraphik (882-887 nebst Abbildungen), Erfinder + Stecher offenlassend und generell nur an Hand des Photo-Archivs der Sammlungen dokumentierend. Als selbst dort eben nichts in natura vorfindend.

Der Entdeckung der Wirklichkeit nahte sich erst der Erwerber der hiesigen Blätter, als er in Bruno Bushart’s so lautendem 2003er Schweinfurter Ausstellungskatalog Deutsche(r) Malerei und Zeichnungen 1765-1815 auf die durch Signatur A. Adam f gesicherte Zeichnung 2* Aufbruch zur Jagd, um 1810 als abgebildeter Detail-Studie zu Blatt VI – recte also dem Zug von der Jagd und auch zeitlich früher – der »Rugendas«-Folge stieß. Und mit dieser Bushart unzugänglich gebliebenen Witterung nun den Aquatinten selbst zu Leibe rückte. Und, aber auch nur auf einzigem Blatte, fündig wurde! Entdeckend auf dem Blütenblättchen ganz links unten unterhalb des äußersten Pferdehufes von Blatt II, dem Frühstück auf der Jagd, das klitzekleine A im A der drei Adam’schen Doppel-As Nagler, Monogrammisten I, 98!

Nagler, Albrecht Adams Monogramme

Wie nicht ganz ungewöhnlich, hatte die Namenszurückhaltung also auch hier ihre Grenze.

Und mit diesem auf liberalste Weise vermittelten Wissen, rutschte auch hier ein überfälliger Groschen. Denn bei Durchsicht der Lorenz’schen Signaturen bei Teuscher hätte längst dessen offensichtlich penible Unterscheidung von Erfinder/Zeichner, Stecher und Verleger auffallen müssen. Womit er anstehendenfalls als Urheber/Stecher von Anfang an gar nicht hätte in Betracht kommen können/dürfen.

Das Frühstück auf der Jagd.
Albrecht Adam, Frühstück auf der Jagd
Le déjeuner à la chasse.

Bezeichnet: Augsburg im Verlag von J. L. Rugendas / No. II., ansonsten wie vor. – 42,2 × 51,7 cm (16⅝ × 20⅜ in). – T. 883.

Dominant im Vordergrund die regierende Familie bei Sekt, blauen Trauben und sonstigem Obst. Indes das tiefgestaffelte mittige und rückwärtige kleinfigurige Feld den ganzen Aufwand einer Par force Jagd andeutet. Die ins Auge springende Ähnlichkeit der beiden Damen in Blau als den beiden einzigen personifizierbaren der Folge dürfte es sich um Schwestern handeln, Gemahlin und Schwägerin des Jagdherrn, wie schon vom Aufgalopp signalisiert.

Mit 7-10 mm Papierrand. – Farblich etwas bedeckter, auch dank Lichteinfalls etwas verblichen. Rückseitige leichte Stockigkeit namentlich in den Randpartien bildseits nur sehr bedingt auffallend.

Und stellvertretend für die ganze Folge mit

dem corpus delicti welchem.

Albrecht Adams Monogramm

Dem A/A - Monogramm Albrecht Adam’s

auf dem mittigen Blüten-Blättchen. Unzertreten bleibend vom Pferdehuf .

Entdeckt nach Generationen von privatem Sammler .

Adam’s Vorzeichnung im Schäfer-Museum

niemeyer’s ist stolz auf seine connoisseurs .

Angebots-Nr. 16.282 | EUR 3400. | export price EUR 3230. (c. US$ 3646.) + Versand

Daß ein Markterfolg trotzdem nicht eingetreten zu sein scheint, belegen die die Literatur seit spätestens 1872 (Meyer, s. o.) durchziehenden Hinweise auf die Seltenheit dieser Arbeiten, die Meyer in seinem Künstler-Lexicon per Nr. 26 der Adam-Auflistung auch nur mit Blatt I dokumentiert, um per 27-34 gleich die 8 Blätter des Hirschfanges folgen zu lassen, zu Nr. 26 gleichwohl ausführt

» Diese Rad. war für eine Folge von 6 Bll. bestimmt, mit Scenen bei der Parforcejagd … Die Zeichnung derselben ist von A. Adam, die Platten sind wol ebenfalls [siehe schon Adam’s obigen Eigenbericht] von ihm vorradirt. Da Rugendas die Jagdstücke in Schwarzk(unst) herausgab [wie bis hin zu Teuscher hier nicht belegbar, doch s. o. bei Norbert Lieb],

sind die Abdrücke von den radirten Platten sehr selten … «

(zitiert nach Adam’s obiger Selbstbiographie, Seite 24). Kulminierend denn auch gelegentlich eines 1970er 4blätt. Torsos in Christian M. Nebehays

» exceedingly rare … exceedingly fine contemporary colouring «

(Liste 137/12). Nicht heraushebend zu letzterem, daß es sich hierbei ums verlegerische Original-Kolorit handele. Dessen Farbgebung nichtsdestotrotz exemplarspezifisch abweichend belegbar ist, siehe Apart-Beschreibung von Blatt IV.

Die Par force Jagd.
Albrecht Adam, Par force Jagd
La chasse par force.

Bezeichnet: Augsburg, im Verlag bei J. L. Rugendas / No. IV., ansonsten wie vor. – 42 × 51,8 cm (16½ × 20⅜ in). – T. 885.

Kronjuwel unter allen Blättern ihresgleichen.

Erlebend mitsprengend allein schon die Optik,

herrlich farbfrisch das Ursprungs-Kolorit.

Schwerdt III, Tafel 222; Sammlung Schoeller Abbildung Tafel 64. – Die Jagdherrin gleich dem Aufgalopp auf einem Falben als möglichen Wunsches eines Auftraggebers. Ein Falbe ist es allerdings auch bei Teuscher I, während es für Schwerdt/Schoeller offenbleiben muß. Im Kolorit bei Teuscher, Schwerdt, Schoeller und unten nachfolgender Doublette reitet sie einen Schimmel, wie auf hiesigem Blatt I und auch bei T. (Schwerdt/Schoeller nicht belegbar) seitens ihrer mutmaßlichen Schwester. Der Schimmel des voranreitenden Piqueurs nur bei T. abweichend.

2,5-4 cm breitrandig. – Unterer Papierrand linkshälftig nur schwach, rechts stark und bleufarben wasserrandig, noch auslaufend in die französ. Betitelung. Die rückseitige partielle Stockigkeit in Stippen/flecken bildseits kaum störend nur im Papier/Plattenrand und in der kleinen Wolkenpartie links oben bemerkbar. Plattenkanten-Braunlinie von früherer Passepartout-Rahmung.

Angebots-Nr. 16.283 | EUR 3700. | export price EUR 3515. (c. US$ 3967.) + Versand

Für einen nur schleppenden Absatz der Blätter erscheinen mehrere Aspekte denkbar. Generell die Wirren der Napoleonischen Kriege und deren zusätzliche Einwirkung auf einen zunächst frei umhergetriebenen Schlachtenmaler, ab 1809 aber schon als Hofmaler in festen Diensten des italienischen Vicekönigs mit Sitz in Mailand bis Mai 1812, anschließendem Rußland-Feldzug bis Moskau, nach halbjährigem Urlaub dann wieder Mailand bis 1815. Worüber die frühen Arbeiten umso eher ins Hintertreffen geraten sein mögen, als lt. Lieb sein Verleger überdies namentlich auf die eigenen Arbeiten konzentriert war. Und dieser 1826 frühzeitig verstarb und nur noch die Witwe die Geschäfte versah. Um 1830 scheint der Verlag auf Ferdinand Ebner dortselbst übergegangen zu sein, zumindest erscheinen Rugendas’sche Objekte nunmehr in dessen Verlagsverzeichnissen. Für Adams anstehende Par force-Folge sind Abzüge mit Ebner-Adresse hier indes nicht bekannt geworden.

Der Hirsch wird von der Meute gefangen.
Albrecht Adam, Der Hirsch wird von der Meute gefangen
Le Cerf est pris par sa meute.

Bezeichnet: Augsburg, im Verlag bei J. L. Rugendas / No. V., ansonsten wie vor. – 41,5 × 51,3 cm (16⅜ × 20¼ in). – T. 886.

4,7-5,4 cm breitrandig. – Der ungerade 14-Ender als Beute der Meute am Fuße einer schräg gewachsenen toten Eiche, deren noch kräftiges Astwerk peitschenartig nach links schlägt. Wie vanitasträchtig schon auf Station III signalisiert. – Platten- und breiter Papier- incl. Schriftrand 3seits leicht stockstippig, nur wenig stärker der Unter-/Schriftrand.

Angebots-Nr. 16.284 | EUR 1980. | export price EUR 1881. (c. US$ 2123.) + Versand

Wohl aber mit Quelle Dr. Tenner (1979; CXXIII/5493) als »um 1830« wohl ziemlich gleichformatige seitenrichtige Kopien der Blätter II + III als zweifellos Teile eines 4blätt. Ganzen, ausgeführt gleichfalls in Aquatinta von Jean Pierre Jazet (1788 Paris 1871) als »eine(m) der vorzüglichsten Künstler, dessen Aquatintablätter zu den imposantesten Leistungen der neuen französischen Schule gehören« (Nagler, Künstler-Lexicon VI, 1838, S. 425) und dessen Glanzzeit Thieme-Becker (1925) auf etwa 1819/30 datieren.

An der Marktbeliebtheit der Adam’schen Folge hat es also mitnichten gefehlt. Und daß Jazet gleichfalls in Johann Lorenz Rugendas deren Urheber wie lästigen Konkurrenten in einem sah, ergibt schlagartig deren Bezeichnung nach Grusande! Stehend als Anagramm für Rugendas!

Der Zug von der Jagd.
Albrecht Adam, Zug von der Jagd
Retour de la chasse.

Bezeichnet: Augsburg, im Verlag bei J. L. Rugendas / No. VI., ansonsten wie vor. – 41,6 × 51,3 cm (16⅜ × 20¼ in). – T. 887.

Mit A. Adam f gesicherte seitengleiche Studie der Verabschiedungs-Scene vorn rechts in grauer Feder und braunem Pinsel über Bleistift (310 × 246 mm) der Sammlungen Richard von Kühlmann und Georg Schäfer in Schweinfurt, Inv.-Nr. MGS 1164 A. Siehe oben per Entdeckung der Wirklichkeit.

Von Jagdhorn-Vierergruppe begleiteter letzter Aufbruch-Augenblick, letzte Worte, der regierenden Familie. Deren beider Damen in Blau jetzt jede auf/mit Schimmel. Schon tief gestaffelt der Abgang des Pulks.

Mit 3-7 mm Papierrand. – Grundlos auf Pappe montiert, deren Rückseite nochmals kaschiert ist/war. Bildseits haben sich die beiden Unterecken großflächig selbständig sauber vom Montagekarton gelöst. Die Ränder einheitlich meist nur schwach gebräunt. Farblich etwas bedeckter, auch dank Lichteinfalls etwas verblichen.

Angebots-Nr. 16.285 | EUR 1280. | export price EUR 1216. (c. US$ 1372.) + Versand

niemeyer’s ist stolz, nach 26 Jahren diesen Satz erneut anbieten zu können, wird die Blätter indes apart stellen als zum einen mit deren drittem fehlend, zum andern in Folge schon besagten früheren Zusammentragenmüssens Farbfrische und Erhaltungszustand differieren. Was der seinerzeitige connoisseur gleichwohl zwangsläufig nachrangig gewichtete. Wie denn hiesigerseits mit einem günstigeren en bloc Preis honoriert wurde. Und so würde es gegebenenfalls denn auch dieses Mal wieder gehandhabt werden. niemeyer’s ist neugierig …

en bloc preis obiger positionen 16.281 bis 16.285 per

Angebots-Nr. 16.286 | EUR 9980. | export price EUR 9481. (c. US$ 10701.) + Versand

Farb- + erhaltensabweichende Doublette von Blatt IV

— nicht Teil des en bloc Angebots 16.286 —

Albrecht Adam, Die Par force Jagd

Und welch eines Erhaltenszustandes! Auf dem schweren Papier wie oben und mit 1-1,4 cm (⅜-½ in) umlaufend breitem Rand, gewiß, gewiß, doch wie zu erwarten. Absolut nicht aber dessen

praktisch unberührte Frische als zusätzlich extremst selten!

Kurz, von allerletzter Schönhet. – Entgegen obigem Exemplar die Jagdherrin hier auf einem Schimmel, wie auch im Kolorit bei Teuscher, Schwerdt und Schoeller als dem offensichtlichen Standard. Auf obigem Torso-Blatt IV indes, wie parallel zu dessen Aufgalopp-Blatt I, auf einem Falben als möglichen Wunsches eines Auftraggebers. Siehe hierzu schon oben.

Angebots-Nr. 16.289 | EUR 4300. | export price EUR 4085. (c. US$ 4611.) + Versand


„ Herzlichen Dank für die schnelle Antwort … Mit Freuden werde ich weiterhin Ihre wunderschön gestaltete Homepage besuchen … Mit besten Grüßen “

(Herr W. S., 16. Februar 2009)