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23. Oktober 2019

375. Jahrestag
des 1744 via Augsburg endgültigen Einzugs
Kurfürst Karl Alberts als

Kaiser Karl VII. in München

als dem letzten der nur zwei Wittelsbacher Kaiser
nach Ludwig IV., dem Bayern, 1328-1347

Wobei ihm Ridinger
— Ellen Spickernagel nennt ihn 2016 einen
»Künstler und versierte(n) Geschäftsmann« —
mittels zweier brandfrischer Arbeiten
Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg
Untertext der hier aufliegenden 1744er originalen Nymphenburger Kupferdruckplatte im Gegensinn

durch brandaktuelle Betonung deren Schlösser Lichtenberg
und
— hier anstehend —
Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg
Untertext eines hier aufliegenden zeitgenössischen Abzuges von obiger 1744er Platte, s. Datum unten r.

Nymphenburg als nunmehr »Keyserlichen«
seine Reverenz erwies

und dafür am 24. August 1746, schon postum, mittels
Johann Elias Ridinger, Wappenbrief (Datum)
erblichem Wappenbrief
bedankt wird
wie hiesiger Literatur unbekannt geblieben.

» ›pionierhaftes Schaffen‹ «

» R(idinger).s Wirkungs-Geschichte ist eminent .

Schon zu Lebzeiten wird er häufig kopiert .

Europaweit

dienen seine Tier-Darstellungen als Vorlagen für Öl-Gemälde, Wandfresken … Porzellanmalerei und -gruppen … Fliesen- und Glasmalerei.

Ein Schlüsselbild seiner physikotheologischen bzw. natur-philosophischen Grundhaltung ist das Abendblatt aus der Serie der Vier Tageszeiten der Hirsche … die in den Anblick des abendlichen Sternenhimmels versunken sind, was als Beweis für R.s Überzeugung zu werten ist, dass die Natur eine Offenbarung der Weisheit, Allmacht und Güte Gottes sei. Niemeyer (2015) attestiert R. ›pionierhaftes Schaffen‹. Spickernagel (2016) untersucht R.s Werke im Kontext der aus dem Protestantismus entstehenden Physikotheologie sowie R.s Bildmittel für die Visualisierung von Bewegung …

Unter den Abnormitäten aus dem Tierreich ragen der Fuchs mit zwei Schwänzen (1744) und die Zwei am Kopf zusammengewachsenen Hasen (1765) heraus, beide Stiche sind bis heute für die wissenschaftliche Geschichte der Veterinärmedizin von Belang …

(Seine) dramatisch inszenierten Landschafts-Kulissen
im Stil der Niederländer des 17. Jahrhunderts «

U. Heise
in Allgemeines Künstler-Lexikon, Bd. 98 (2017), SS. 472 f.

Dokument eines Augenblicks
deutscher Geschichte

wobei Ridinger sich ins Buch der Geschichte eintrug

Anno 1734. Ist diser wohlgerichte Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg — dieses oberhalb des Geschehens samt hoher Fontaine — in den Fasanen Garten in der Action wie er vorgestanden nach dem Leben gezeichnet worden. Kupferdruckplatte im Gegensinn zu Blatt 32, Thienemann 274, der Wundersamsten Hirsche. Bezeichnet: J. E. Ridinger fec. et excud. 1744, ansonsten wie vor. 37,3 × 28,7 cm (14¾ × 11¼ in). – Die ursprüngliche Numerierung »32« erst um 1859 wiederhergestellt.

Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg

Die 1744er »kaiserliche« Platte

mit der Ridinger durch Betonung des Schlosses Nymphenburg

als nunmehr »Keyserlichem« seine Reverenz erwies.

Schon ein Jahr später war der Glanz dieser für den Kaiser wie für Bayern und Deutschland schweren Jahre durch Tod wieder erloschen. Doch unverändert strahlend über die Jahrhunderte hinweg der rotgoldene Glanz dieser optisch wundervollen originalen Kupferdruckplatte von 1744, mit der sich Ridinger ins Buch der Geschichte eintrug. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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Entstammend

dem nach der »Wende« wiederaufgetauchten sogenannten Thieme-Becker-Block — » 444 Kupferstichplatten (im Gegensinn) gegenwärtig (1933) in Privatbes. in Charlottenburg « — und hier nahtlos bis in den Ridinger-Nachlaß recherchiert, unter Berichtigung all’ der von Thienemann (1856) angenommenen Verlust-Zuweisungen wie, nur u. a., der Platten zur 101blätterigen Folge der

Wundersamsten Hirsche und anderer besonderlicher Thiere,

deren neuerliche Gesamtausgabe just um 1859 in Leipzig erschien, wobei – und nur hier – deren ursprüngliche Numerierung, die für die Engelbrecht-Herzberg’schen Ausgaben um 1824/25 teilweise geändert war, wiederhergestellt wurde.

Mittels feinen Lackauftrags vor Anlaufen geschützt,

sind die optisch hervorragend erhaltenen, weltweit unikaten Platten im Rahmen ihres altersmäßigen Gebrauchs generell noch druckfähig, angeboten und verkauft werden sie indes als Kunstwerke und Sammlungsstücke, also unbeschadet ihrer schlußendlichen Druckqualität. Und

mit der Empfehlung zeitlos-eleganter rahmenfreier Hängung

— Vorrichtung anbei —

um Sie der jeweiligen Licht-Reflexe am schönsten teilhaftig werden zu lassen.

Kurz,

denkbar erfreuende, weltweit unikate Assoluta,

deren konservatorische Anspruchslosigkeit sie mit keinem anderen eindimensionalen künstlerischen Medium in all deren quantitativer Fülle teilen.

Zeitlos unempfindliche originale Ridinger-Kupferdruckplatten sind solchermaßen ein Synonym für pure Freude sui generis. Völlig freie Standortwahl, willkommen ausgerechnet Plätze des schönsten Lichteinfalls, auf daß sie ihr Reflektionsvermögen voll ausspielen können, ganz gleich, ob von Tages- oder Kunstlicht gespeist.

Worauf hiesige Empfehlung eben abzielt.

Zeitgenössischer
Begrüßungs-Abdruck
Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg
von obiger
Kupferdruckplatte
Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg
zum Einzug
Johann Elias Ridinger, Hüner Hund bey dem Keyserlichen Lustschlosse Nymphenburg
Kaiser Karls VII. in München

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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Kaiserliche Hofpfalzgrafen

— Comes palatinus Caesareus —

» wurde(n) im Heiligen Römischen Reich durch die Verleihung des sogenannten Palatinats ernannt. Dieses stellte ein Privileg zur

Ausübung kaiserlicher Reservatrechte

(der sogenannten Comitiva) dar … Zu den Reservatrechten, welche die römisch-deutschen Kaiser durch die

Hofpfalzgrafen

ausüben ließen, gehörten beispielsweise: die Erteilung von Gnadenakten, so die Verleihung von

Adels- und Wappenbriefen «

Deutsche Wikipedia, Dezember 2017

Ausgefertigter hiesiger
Wappenbrief
seitens des
Hofpfalzgrafen
Ludwig Bartholomäus von Herttenstein

Ulm 1709 – Augsburg 1764

für

Johann Elias Ridinger

Ulm 1698 – Augsburg 1767

Handschrift auf Pergament

Augsburg 24. August 1746

Ca. 343 × 244 mm (13½ × 9⅝ in). 6 unnumerierte Blatt, davon die letzten 3 Seiten weiß. Marmorierter brauner Leder-Band d. Zt. mit leuchtend goldfarben reliefierten Brokatpapier-Innenspiegeln sowie Transkriptions-Lasche auf rückwärtigem Spiegel. In nachträglichem farbig marmor. Pp.-Schuber.

Mit dem von den Ulmer
» Voreltern ererbte(n ›vermehrten‹) Geschlechts=Wappen «
in Gouache-Malerei (11,5 × 9,5 cm [4½ × 3¾ in]).

Dem » Kunstreichen Herrn … und
weitberühmten Mahlers,
Kupferstechers und Kunst=Verlegers … wormit er sich … auch um die edle Künsten
unsterblich verdient,
und durch unzahlbare Proben weit und breit bekan̅t, mithin vor andern einer zimlichen
Ehren=Belohnung
würdig gemacht … «

Kaiserlicher Dank

Wappen für Johann Elias Ridinger

» Blaue Mauritius «

in Kontext zu Öl, Zeichnungen und Graphik (Th. 293)

der Hirsche vom Starnberger See

als eigenhändigen Arbeiten Ridingers.

Mit dem Ergebnis, daß nach signifikant aktualisierter hiesiger Einschätzung auch für obige Wappen-Malerei ein authentisch vertretbar erscheint. Um bei Gesamtgewichtung — 32seitige detailliert illustrierte Dokumentation auf Abruf — schlußendlich nicht zwangsläufig sagen zu müssen, die Authentizität dränge sich nahezu auf. Und somit

eine einzigartige

kaiserliche Trouvaille

wie dergleichen Ridingerianum auch nur annähernd
weder Schwerdt noch Baron Gutmann (Schwarz)
und all den andern Großen an sich zu bringen je vergönnt gewesen.

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

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(Mr. Z. B., September 12, 2003)