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» Brexit hin oder her … «

Michael Clasen , Neue Osnabrücker Zeitung , 1. Februar 2020

» Er ritt von keinem Feld
Georg Philipp Rugendas, John Churchill Herzog von Marlborough (Ausschnitt)
denn als Sieger «

Winston S. Churchill
Marlborough, His Life and Times
Chicago 2002, Bd. I, SS. 15-17

Ein ›Marlborough‹

nahm’s mit dem Brüsseler »sanften Monster« auf

Denn

» Während sich in der arabischen Welt

die Völker erheben

und nach

Selbstbestimmung und Demokratie

rufen ,

versinkt Europa in einer Diktatur .

Seine demokratischen Traditionen

werden ausgehöhlt und zerstört ,

seine Bürger schikaniert und gegängelt «

Hubert Spiegel

Die Bürokratie frißt ihre Bürger

FAZ 18. März 2011

John Churchill
Herzog von Marlborough

Georg Philipp Rugendas, John Churchill Herzog von Marlborough

1650 – 1722

als, zusammen mit Prinz Eugen, Sieger von Höchstedt/Blendheim,
der »dem spanischen Erbfolgekrieg eine entscheidende Wendung gab«.

Schabkunstblatt von Georg Philipp Rugendas I (1666 Augsburg 1742). (1713/14.) Bezeichnet: Georg Philipp Rugendas inv. et fec. Aug. V., ansonsten wie Bild-Untertext. 46,9 × 36,2 cm (18½ × 14¼ in).

Teuscher 58; Stillfried 282; Nagler 10. – Lavierte gleichseitige Federzeichnung, 428 × 370 mm, in der Witt Collection der Courtauld Institute Galleries in London.

Das Exemplar der Porträt-Sammlung
von
Vater + Sohn von Roemer
als 600jähriger sächsischer Familie

die 1871 auf das heutige Museum der Bildenden Künste Leipzig überging und von diesem 1924 offenbar als Ganzes (nicht nur in Doubletten, wie Lugt vermerkt; siehe Versteigerung Boerner 142) veräußert wurde. Recto unten rechts dessen Bestandsstempel »Staedtisches Museum zu Leipzig« (Lugt 1669e), verso der Ausscheidungsstempel »Abgegeben v. Museum d. b. K. Leipzig« (L. 1669f).

Knapp bis an Plattenkante, stellenweise auf dieser selbst und rechts 3,5 cm auf Bildkante geschnitten. – Alt auf Bütten montiert, dessen Ränder recto rahmenmäßig mit blau-grauem Papier kaschiert sind. Das Bild selbst dann mit schwarzer Einfassungslinie paspeliert.

Sehr schöner, nuancenreicher Druck von leuchtendem Hell-Dunkel und adäquater Erhaltung zur complett literaturmäßig nicht mehr belegbaren 6blätterigen

Folge erlauchter Fürsten zu Pferde

auf galoppierenden Schimmeln mit dem Marschallstab in der Rechten

vom genialen Rugendas selbst, für die Andrea Teuscher per Nr. 56 »ca. 8 Bll.« angibt, gleichwohl nur sechs beschreiben kann (53-58). Denn das von ihr unter 59 als »zusätzliches Blatt« geführte ist weder stilistisch, noch format- und unterschriftmäßig zugehörig, wäre zudem auch eine Wiederholung des Eugen-Portraits 55. Insofern folgt sie Stillfried’s Irrtum, der es in Unkenntnis des auch Nagler unbekannt gebliebenen tatsächlichen per 281 in die Folge einbezog. Auch ihr Literatur-Beizug Boerner ist unzutreffend, da gleichfalls 55 betreffend und St. 281 (T. 59) als Nachstich ansehend.

Georgivs Phillippvs Rvgendas Avgvstanvs (I)

» … ohne Zweifel
ein Talent ersten Ranges , um nicht zu sagen , ein Genie .
Zweifellos , unter bessere Verhältnisse versetzt ,
etwa in den Niederlanden um 1650 lebend , ein Künstler …
der seine sämmtlichen Pferde- und Schlachtenconcurrenten
überflügelt hätte «

Wilhelm Schmidt
in ADB XXIX [1889] , Seite 600 .

Und des Zusammenspiels der Maßstäbe setzenden persönlichen Tapferkeit des von ihm adäquat gestalteten und auf dieser Führungs-Ebene seltenen Freundespaares Marlborough/Eugen gedenkt man noch 300 Jahre später. So, wenn Eberhard Straub gelegentlich der Rheinsberger Prinz Heinrich-Ausstellung von

Friedrichs des Großen »militärischen Verwegenheiten

in der Tradition des Prinzen Eugen und des Herzogs von Marlborough«

spricht (FAZ 12. 8. 2002).

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(Mrs. B. P., March 24, 2003)