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Meisterzeichnung
des Goldenen Jahrhunderts erster Provenienz

Niederländische Schule – Landschaft mit den drei Landleuten beim Getreideladen. Auf dem Feld im Vordergrund die Hocken auf einen 2rädrigen Einspänner ladend. Die das Feld umschließende niedere Waldung hinten rechts absinkend und den Blick freigebend auf die Ebene mit breitem, von Segelboot befahrenem Fluß und einem Dorf am anderen Ufer. Reich abgestufte Tuschzeichnung in Grau über schwarzer Kreide. Niederländische Schule. Ca. 1700. 217 × 354 mm (8½ × 14 in). – Minimal stockig.

Provenienz

Dr. Carl Robert Rudolf , London

dessen Versteigerung Amsterdam 1977
Rückseits dessen Sammlungs-Stempel Hahn auf Schildkröte,
Lugt II, 2811 b

Fein  durchgeführte  Arbeit  von  malerischer  Bildwirkung ,

deren  Qualität  für  die  Hand  ihres  Meisters  bürgt .

Nicht weniger indes auch für ihre Provenienz :

„ Rudolf war einer der letzten wahren Sammler von Altmeisterzeichnungen, in Großbritannien vielleicht der letzte. Gewiß wird er seinen Platz neben anderen großen britischen Sammlern einnehmen, Lely, Lankrink, die Richardsons, Hudson, Reynolds, Lawrence, Esdaile, Skippe, Witt und der Rest … Solange er bei den Alten Meistern blieb,

hatte  er  ein  bemerkenswertes  Auge  für  Qualität

… Ihn interessierte der Gegenstand der Zeichnung, die Art, wie der Künstler diesen Gegenstand dargestellt hatte, und die Technik, für die er ein kritisches Auge hatte “

(Terence Mullaly). Und George Keyes:

„ Rudolf trug (seit ca. 1936) eine der größten und repräsentativsten Sammlungen von niederländischen und flämischen Altmeisterzeichnungen (des 20.) Jahrhunderts zusammen … (beschrieben von ihm in vier Manuskript-Bänden). “

Anstehender Zeichnung womöglich einmal einen Namen zuordnen zu können, solchermaßen denn vor allem auch

eine  Bestätigung  des  eigenen  Auges  versprechend .

Angebots-Nr. 16.263 / Preis auf Anfrage


„ danke für die prompte Lieferung der beiden hübschen Cassas-Blätter (von Antiochia). Den Überweisungsauftrag gab ich gestern zur Bank. Viele Grüße und ein schönes Wochenende … “

(Herr K. O., 6. Februar 2009)