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Krüger, Eugen (Altona 1832 – Düsternbrook/Kiel 1876). Auerhahn=Balze. (Morgen.) Geduckt hinter einem Felsen auf der Kuppe des Berges legt der Jäger auf den balzenden Hahn an. Berg- und Nadelwaldstaffage. Mit grau-olivfarbener Tonplatte gedruckte Kreide-Lithographie bei Boyes & Geisler in Hamburg. (1861-62.) Bezeichnet: Gez. u. Lith. (sic!) v. E. Krüger, Titel wie vor. 26,9 × 31,9 cm (10⅝ × 12½ in).

Aus dem in 7 (!) Lieferungen erschienenen, inkl. lith. Titel 22blätterigen Album Die Jagd gezeichnet und lithographiert von Eugen Krüger (Souhart 275). – Mit der Druckeradresse „Druck von Winckelmann & Söhne in Berlin“. – Auf leichtem Karton. – Rückseits leicht stockfleckig, bildseits nur im weißen Rand wahrnehmbar.

Nicht bei Schwerdt! – Boetticher I/2 (1895), 808 f., Rump (1912; Neuaufl. 1980 u., erweitert, 2005 + 2013) + Thieme-Becker XXI (1927), 593 (bibliographisch vermischend mit hiesiger bei zudem irrigen Jahresangaben „1860“ bzw. „2. Aufl. 1865“) jeweils nur mit der 1866/67 bei Otto Meissner in Hbg. erschienenen eigenständigen Folge Wild und Wald mit gleichfalls 22 Lithographien.

Als Ganzes ist die solchermaßen weitgehend unbekannte malerische Suite – „hat als erster in Hamburg farbige Lithographien gefertigt“ (Th.-B., zugleich Krügers „malerische Technik [als in der] Nähe von Ruths und Geißler“ stehend eigens betonend) –

von größter Seltenheit.

Krüger, „Landschafts- und Tiermaler, auch Lithograph … lernte die Lithographie in Altona u. in Wien, bevor er sich der Landschaftsmalerei zuwandte … ließ sich (nach Reisen und Studien in Düsseldorf Ende der 1850er Jahre) in Hamburg nieder, wo er sein Jagd-Album ‚Wild u. Wald‘ begann, das, 1867 vollendet, durch die preuß. Medaille für Kunst ausgezeichnet wurde“. Seine Reisen führten ihn quer durch Europa, sein früher Tod ließ sein Werk schmal und entsprechend begehrt bleiben. „Eine ‚Eugen-Krüger-(Gedächtnis-)Ausstellung‘ von meist in Privatbesitz befindlichen Arbeiten … fand Anfang 1877 in Hamburg statt“ (Boetticher).

Angebots-Nr. 28.891 / verkauft


„ … bin mit Ihrem (Ankaufs-)Angebot vollauf zufrieden. Bitte weisen Sie das Geld auf mein Konto … Ich bedanke mich bei Ihnen für den Abschluss des Geschäfts und verbleibe mit freundlichen Grüßen “

(Frau S. P., 25. Mai 2013)

 

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