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Martin Elias Ridinger, Ein paar Abbildungen von Asiatischen Hirschen
Martin Elias Ridinger
Ein paar Abbildungen von Asiatischen Hirschen

Rotwild / Red Deer II

siehe  auch  Damwild

 

Axis oder Asiatischer Hirsch. Hirsch und Tier, 1774 „nach dem Leben abgezeichnet“ in einem herrschaftlichen (Hohenlohischen?) Park, beide mit Halsband, auf dem einen erkennbares Monogramm. 33,5 x 24,8 cm. – Ridinger. – Thienemann 372. – Blatt XXIX der Besonderen Vorfallenheiten in breitrandigem Abdruck von herrlich warmem Hell-Dunkel mit der römischen Numerierung („Wenn sie fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke“, Th.) aus dem Sammelband eines alten adeligen Bestandes. – Seltene Darstellung der schönen Axishirsche — herrlich in ihrem Hell-Dunkel. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.719 / EUR  1500. / export price EUR  1425. (c. US$ 1723.) + Versand

Das  mährische  Mannweib

Anno 1758. Dises Thier ist von Jugend auf in dem Hoch-Reichsgräfl: Waldsteinischen Thiergarten zu Trebitz in Mæhren auferzogen worden, hatt auch etlichmahl Kælber getragen, endlich im 18. Jahr seines Alters dises Gewichte aufgesezt und ist mir von Sr. Hoch-Reichsgräflichen Excelle: dem Hn. Grafen Emanuel Gr. von Waldstein und Wartenberg zugesandt worden. Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900) nach Blatt 79 (Thienemann 321) der Wundersamsten Hirsche von Ridinger. (1865.) Photogröße 16,8 x 12,8 cm, Kartonformat 32,6 x 25,2 cm. – Die feinsten Details wiedergebender Albumin-Abzug von hohem Glanz (Meyers). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.687 / EUR  98. (c. US$ 118.) + Versand

Die  jugendliche  Photographie

begeistert  sich  für  Ridinger

und  präsentiert  dabei  ganz  nonchalant

zwei  seltenste  Ergänzungen

zu  den  Wundersamsten

Ridinger – Laifle, J(ohann). Ridinger-Album. Eine Sammlung der schönsten und seltensten Hirsch- und Rehbock-Abnormitäten nach den Originalstichen photographirt. Mit Vorwort von F(ranz) von Kobell. Regensburg, Alfred Coppenrath, 1865. Gr.-4° (32 x 26 cm). 3 Bll. Titel, Vorwort + Inhalt. Mit

50  auf  Karton  gewalzten  Albumin-Abzügen

in  ihrem  Facettenreichtum  herrlichen  Hell-Dunkels

(16,4-17,2 x 12,9-13,3 cm bei 30,7 x 24,5 cm Tafelformat), jeweils mit Nummer, Verlag + „Photographirt von J. Laifle“ auf dem Untersatz-Karton.

Bordeauxroter Rindleder-Bd. mit 4 von Fileten eingefaßten Zierbünden, überlaufenden Deckel-Fileten, reicher Titelprägung auf dem Vorder- und großem ligierten RS-Monogramm als Markenzeichen der hiesigen Red Series als Mittelstück auf dem Rückdeckel, schwarzen Rückenschildchen – alles in Goldprägung – , von Prägungen in Braun begleiteten Chromolux-Spiegeln + Vorsatz sowie wieder goldgeprägten red series bzw. ridinger handlung niemeyer auf Innendeckel-Unterkante + JayAitchDesign auf Rückdeckel-Unterkante. In gleichartigem Hldr.-Schuber, dessen efalinpapierne schwarze Deckelbezüge das hiesige Ridinger-Hirsch-Logo in Goldprägung tragen.

Frühestes (?)  Ridinger’sches  Photographicum

in

Vitrinen-Exemplar  innerhalb  niemeyer’s  Roter  Serie .

Und  wo  die  bibliographische  Literatur  einzig  die  1.  Lieferung  kennt

hier  denn  die  vollständige  Suite

in  zudem  offensichtlichem  Erstzustand .

Die Folge gibt 4 Blätter der Vorfallenheiten-Suite wieder und mit 44 Blättern den Rotwild-Kernbereich der „Vorstellung der wundersamsten Hirsche und anderer Thiere“, um schließlich als i-Punkte mit

2  kostbarsten  Ergänzungen  zu  den  Wundersamsten

aufzutrumpfen,

indem  es  den  „46“-Ender  von  Coburg-Saalfeld  (Th. 1299)

und  brandfrisch  1325  vor  Hohen  Neuffen  dokumentiert

(Th. 1299 hier auch separat verfügbar). – Die 48 übrigen Tafeln betreffen Thienemann

243, 244, 245 (Württemberger Hirsche) – 247 (der  66-Ender  in  Moritzburg)248 (Brandenburg-Ansbach) – 249, 250, 251 (Württemberger Hirsche wie auch) – 253 + 255/56 – 257 – 260 (1675er 58-Ender) – 262, 263 (Württemberger Hirsche) – 264 (Brandenburg-Ansbach) – 267 – 277 – 292 (Hessen-Darmstadts Weißer Hirsch vor Jagdhaus Jägertal) – 294 – 297 (Hessen-Darmstadts Schaufel-Hirsch) – 299 (Hessen-Darmstadts Hirsch mit dem Leithund) – 301 (Pappenheim) – 304 – 305 (Hessen-Darmstadts Hirsch mit den Schlappohren) – 313 (Hessen-Kassels Zwei Hirsche aus dem Burgwald) – 314 (Christoph von Crailsheim’s 43-endiger Bamberger Rehbock) – 318 (Hessen-Darmstadts Weißer Damhirsch) – 320321 – 323 (Perücken-Bock) – 325 – 326 – 327 – 329330 – 332 (Hessen-Darmstadts Spiegelhirsch) – 335 (der 1760er Gestüts-König) – 336/38 – 339 (Hessen-Darmstadts Dreistangenhirsch vor Schloss  Kranichstein ; Martin Elias Ridinger’s originale Druckplatte nach Georg Adam Eger, Hofjagdmaler des großen Nimrods Ludwig VIII. von 1767/68 zusammen mit weiteren zu anstehenden hier aufliegend) – 340 (Hessen-Darmstadts Battenberger Hirsch) – 342 (Hessen-Darmstadts/Kassels Vier Hirsche Komposition vor Schloß + Kirche von Romrod)  – 350 – 353 (Hohenzollern-Sigmaringer mit „Prachtgeweih … [und] Eichenlaub im Maule … gehört zu den besten [der Wundersamsten]“) – 371 – 373 (Hohenlohe-Neuenstein) .

Von  superber  Seltenheit ,

fehlte das Album doch bereits 1889/90 auf Coppenrath’s eigener Versteigerung mit ihren reichen Ridinger-Beständen! Wie solchermaßen auch bibliographieunbekannt. Denn in den Vorgängern der Deutschen Nationalbibliographie wie auch im neuzeitlichen Gesamtverzeichnis des deutschsprachigen Schrifttums 1700-1910, Bd. 117, findet sich jeweils nur die 1. Lieferung, sodaß dieser Torso auch hiesigerseits zunächst mit „Alles Erschienene“ garniert wurde. Fehlanzeige aber auch in allen hier archivierten großen Ridinger-Sammlungen + -Offerten. Die von Coppenrath bzw. Coppenrath/Manz veranstalteten Auflagen können daher gar nicht klein genug gedacht werden.

Herrlich breitrandig, tragen die Tafeln unten links ihre jeweilige Lieferungszugehörigkeit in Bleistift von alter Hand. Eine durchweg immer wieder zu registrierende meist nur schwache (Stock)fleckigkeit der breiten Ränder der Montagekartons gesamthaft als kaum störend marginal bleibend. Die starke Fleckigkeit der weißen Rückseite von Tafel 28 mit Auswirkung auch auf die Ränder der Bildseite von Tafel 29 – hier auch das Photo selbst in seinem Unterext kaum wahrnehmbar, aber doch minimal fleckig – hingegen dürfte nach Restauratorenmeinung auf ein Mißgeschick beim Klebevorgang zurückzuführen sein.

Die  großartige  Gelegenheit  welche

allein schon rein inhaltsmäßig wie als rarem Desideratum aus der Frühzeit der Photographie. Aber erst

in  der  adäquat  glanzvollen  Ausstattung

der  Roten  Serie

das  non  plus  ultra .

Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.609 / Preis auf Anfrage

– Dasselbe, jedoch nur die 1. Lieferung mit 9 (statt 10) auf Karton gewalzten Albumin-Abzügen sowie Titel, Vorwort + Inhalt des Gesamtwerks in OHlwd.-Mappe. – Es fehlt Tafel 5, Th. 247, der 66-Ender in Moritzburg, jedoch

mit  dem  „46“-Ender  von  Coburg-Saalfeld

(Taf. 2; Th. 1299; siehe oben). – Rückenbezug leicht altersspurig, die Schlaufe einseits verkürzt. – Die partiell leicht – nur Titel- und weiße Schlußseite stärker – stockfleckige Gesamttitelei formatmäßig mit 30,8 x 24,7 cm gegenüber den Tafeln (33,4 x 26 cm) leicht verkürzt. – Inhalt mit alter Bleistiftabhakung. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.813 / EUR  998. / export price EUR  948. (c. US$ 1146.) + Versand

Ein Hirsch von 8. änden, welcher ganz vertraülich geht, und gen Holz ziehet. Breitseits in malerischer Auenlandschaft mit Gewässer jenseits eingerissener Netze. In jenem Knopfspießer. (1736.) 34,2 x 43,3 cm. – Ridinger. – Thienemann 199. – Blatt 4 der Betrachtung der wilden Thiere mit den Brockes-Versen. – Die gänzlich geglättete Bugfalte rückseits verstärkt. – Von leuchtend-herrlicher Qualität und damit Seltenheit – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.422 / EUR  980. / export price EUR  931. (c. US$ 1125.) + Versand

– Dasselbe nicht ganz so perfekt und mit nur 1,5-2,5 cm weniger breitrandig. Dick stecknadelkopfkleiner Fleck in der Decke des Hirschen.

Angebots-Nr. 28.515 / EUR  860. / export price EUR  817. (c. US$ 988.) + Versand

Disen Hirsch von ungeraden 16. Enden mit denen auf beeden Stangen gewachsenen 2. hacken haben in der Hirsch faiste S. Hochfürstl: Durchl: Herr Marggraf Wilhelm Friderich zu Brandenburg Onoltzbach (Ansbach) Anno 1720. auf dem Schellen wasen Triesdorffer Wildfuhr, in einem expresse gemachten Bestaett=jagen selbst geschossen. Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900) nach Blatt 22 (Thienemann 264) der Wundersamsten Hirsche von Ridinger. (1865.) Photogröße 16,5 x 13,1 cm, Kartonformat 32,8 x 25,5 cm. – Die feinsten Details wiedergebender Albumin-Abzug von hohem Glanz (Meyers). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.680 / EUR  98. (c. US$ 118.) + Versand

„ … höchst  gelungene  Darstellung “

Spuhr eines Wildes oder Thiers. In bergiger dichter Waldlandschaft. Unterhalb des Bildes die originalgroßen Spuren auf weichem Boden sowie auf hartem Boden flüchtig. (1740.) 37,1 x 29,5 cm. – Ridinger. – Thienemann 167. – Blatt 5 der Abbildung der Jagtbaren Thiere mit den großen Spuren. – „Man kann die höchst gelungene Darstellung nicht genug bewundern. Besser lässt sich Ruhe, mit Unruhe gemischt, an dem edeln Thiere nicht ausdrücken“ (Th.). – Einzigartig schöner zeitgenössischer Abdruck. – Unterrand namentlich rechts außen vom Umblättern teilweise schwach altersfleckig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.791 / EUR  730. / export price EUR  694. (c. US$ 839.) + Versand

Der einsprung eines Thier=Gartens mit zweÿen Schlag=thüren. In dichtem Wald eine von Palisaden begrenzte Lichtung, durch deren Türmechanismus gerade ein Gabelhirsch hereinspringt. Vorne rechts und links unter Bäumen vier Tiere. 25 × 36,2 cm (9⅞ × 14¼ in). – Ridinger. – Thienemann 73. – Blatt 5 der Fangarten-Suite. – Mit von a-f erläutertem 7zeil. Untertext. – Auf festem Linienpapier mit gr. Lilien-Wasserzeichen. – Dreiseits 4,8-7,2 cm breitrandig, links mit 3 mm feinem Rändchen außerhalb des 5 mm breiten weißen Plattenrandes. – Verschiedene kleinere Einrisse im etwas knitterspurigen weißen Außenrand unten säurefrei hinterlegt. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.145 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 678.) + Versand

Die verfolgten Hirsche. Zum einen 22er Berghirsch von vier Luchsen, zum andern 10er von drei Hunden. Oberhalb des Ufers des Walenstadter Sees im Kt. St. Gallen bzw. vor Sturz in denselben. Folge von 2 Blatt. Schabkunstblätter. 35,4 x 27,5-27,6 cm. – Ridinger. – Thienemann 1145 ( „Ein schönes und seltenes Blatt“, 1856) + 1146; Reich auf Biehla 220/21 ( „Sehr selten“, 1894 ). – Die ganz seltenen Pendants der verfolgten Schweizer Hirsche. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 14.663 / EUR  2200. / export price EUR  2090. (c. US$ 2527.) + Versand

Diser Hirsch von 19. Enden ist im Algeuw im gebürge von einem sich los gerissenen Leit=Hunde – dieser ihm buchstäblich auf dem rechten Hinterlauf – einen halben Tag gejaget und endlich bey germisch (sic !) nebst dem Leit=Hunde zu Tode gestürzt Anno 1701. gefunden worden. Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900) nach Blatt 25 (Thienemann 267) der Wundersamsten Hirsche von Ridinger. (1865.) Photogröße 16,9 x 12,7 cm, Kartonformat 33 x 25,3 cm. – Die feinsten Details wiedergebender Albumin-Abzug von hohem Glanz (Meyers). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.682 / EUR  118. (c. US$ 143.) + Versand

Jäger im Anstand auf 10-ender / Der tot verbellte 10-ender. 2 Blatt auf 1. (1777.) Bezeichnet: I bzw. 2 + (Bl. 1) Wintter ex Monachi. 10,6 x 12,8 cm. – Wintter. – N. 10, 1+2. – Die schönen Eingangs-Pendants der 6blätt. stimmungsreichen frühen Suite. – Der breite weiße Rand dreiseits minimal bis etwas stärker stockig. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.658 / EUR  690. / export price EUR  656. (c. US$ 793.) + Versand

Das Aufbrechen des Hirschen. Als zeremonieller Höhepunkt der Hohen Jagd wird dem Piqueur der rechte Vorderlauf für die Herrschaft übergeben. Linksseits zurückgesetzt das Zelt der fürstlichen Jagdgesellschaft, unterhalb derer die zurückgehaltene Meute. 36 × 27,8 cm (14⅛ × 11 in). – Ridinger. – Thienemann 100. – Späterer, gleichwohl warmtonig-kontrastreicher schöner Abdruck auf Velin mit umlaufend 1,5-2,5 cm breitem Rand. Oben links desselben drei säurefrei hinterlegte Kleineinrisse und zwei kleinere Ausrisse. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 16.170 / EUR  590. / export price EUR  561. (c. US$ 678.) + Versand

– – In einem anderen Exemplar mit dem Pendant zum Auswerfen des Hasen. Folge von 2 Blatt. 36,2-36,3 × 28,1 cm (14¼ × 11 in). – Ridinger. – Thienemann 99-100. – Aus einem alten Sammelband eines adligen Bestandes auf einheitlichem, gleichwohl unterschiedlich schwerem Bütten mit typograph. Wz. und von alter Hand oberhalb der Plattenkante in Bister mit XI + XII numeriert. – Das Hasenblatt partiell etwas überschwärzt, die rechte Unterrandecke des Hirschblattes etwas altersfleckig. – Oben + unten 4,8-5,4, seitlich 1,9-2,8 cm breitrandig, linksseits der alte Heftrand. – Schon in den 1880ern als „Sehr selten“ qualifiziert + fehlend denn auch der 1554blätt. Helbing’schen R.-Offerte von 1900. – Die bildlich wie jagdgeschichtlich interessanten, höchst instruktiven Gegenstücke. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.704 / EUR  1700. / export price EUR  1615. (c. US$ 1952.) + Versand

Anno 1739. die 15. 7bris. Haben Ihro Excell. Herr Herr Frantz Lactantius des Heil. Römischen Reichs Freyherr von Firmian … disen Hirsch zu Weithwürth in dem Saltzburgl: geschossen. „Steht mit seinem prächtigen Geweih schreiend im Wasser“ (Th.). Aufgewalzte Photographie von Johann Laifle (aktiv nachweisbar Regensburg 1865 – um 1900) nach Blatt 15 (Thienemann 257) der Wundersamsten Hirsche von Ridinger. (1865.) Photogröße 16,7 x 13 cm, Kartonformat 32,8 x 25,3 cm. – Die feinsten Details wiedergebender Albumin-Abzug von hohem Glanz (Meyers). – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.683 / EUR  118. (c. US$ 143.) + Versand

Die Hirschjagd. Lichte Waldlandschaft mit ausgedehntem Sumpf, durch den im Vordergrund die Parforcejagd geht. Sepiagetuschte Umrißradierung von Adrian Zingg (St. Gallen 1734 – Leipzig 1816) nach Jacob van Ruisdael (Haarlem 1628/29 – Amsterdam 1682) und – Tier- + Figurenstaffage – Adriaen van de Velde (1636 Amsterdam 1672). Blattgröße 43,3 x 57,5 cm. – Zwecks optisch größtmöglicher Annäherung an das Original unter Fortfall der Schrift auf bzw. innerhalb Bildkante geschnitten wie bei den farbig ausgegebenen Exemplaren üblich. Unbeschadet der bei diesen Formaten immer wieder hinzunehmenden Zeitspurigkeit gesamthaft gleichwohl noch immer schön, ansehens- und rahmungswürdig, ja, ein prächtiges großes Blatt. – Nach dem Bild in Dresden und von Goethe als „Vortrefflich und  das  beste  von diesem Meister allhier“ ausgezeichnet. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 28.995 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1585.) + Versand

Geweih-Vorlage —

eine  Ridingeriana-Rarität  von  Graden

Kopf + Geweih nebst angedeutetem Hals als nach gegenwärtiger hiesiger Einschätzung den Ridingers vom fürstlichen Hof zugesandte Geweih-Vorlage zu Th. 353 / X. Bleistiftzeichnung (ca. 180 x 135 mm). (1773.) Bezeichnet in Bister: Karl Friderich Fürst Zu HohenzollernSigmaringen schiesset diesen Hirsch Von ohngeradt 18 endten in des fürstenbüchen faulbronnerforsts d 30t September 1773 so gewogen gantze 375 ℔ ausgeweydte 296 ℔ das ℔ á 40 loth. 361 x 220 mm.

Kupferanaloge Hinzufügung in Bleistift von späterer anderer Hand oben X: und unten die für die Zeichnung nun gänzlich unpassende Doppelsignatur von Johann Elias + Martin Elias. Als optisch störend, wurde der sich anschließende Unterrand-Vermerk „diesen wolte man gantz allein“ umgefaltet. – Der Erhaltungszustand folgt dem Procedere

mit  dem  ganzen  Charme  eines  autographen  Unikats

mit gewisser Stock- und Altersfleckigkeit namentlich des Unterrandes und rückseitigen Bemerkens sowie leichten Quetschfalten linksaußen der Oberhälfte außerhalb des Geweihs. Ein Stück also nicht nur für die Mappe, vielmehr auch und gerade

in  Zusammenspiel  von  Zeichnung + Texten

für  eine  sehr  reizvolle  Hängung

außerhalb hellen Lichteinfalls. Dokumentierend die Abläufe des Werdens eines Kupferstiches, hier denn seitens der fachspezifischen Adresse nicht nur ihres Jahrhunderts überhaupt. Und solchermaßen von ganz eigener Rarität. – Aus anderem Bestand. – Siehe auch die ausführliche Beschreibung.

Angebots-Nr. 15.853 / EUR  1380. / export price EUR  1311. (c. US$ 1585.) + Versand

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„ Als kleinen Dank für Ihre immer mit großer Freude und ebensolchem Interesse entgegengenommenen stets neuen Ridinger-Informationen anbei … “

(Herr T. L., 19. Dezember 2014)

 

Die  Auslese  des  Tages