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Auf  dem  Lande  generell  kein

„ausländisches  oder  fremdes  bier“,

auch  nicht  „bey  Hochzeiten  /

Kind=Tauffen  /  und  andern … Gelagen“

Edict August Wilhelm’s, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1662-1731) betreffend den Konsum „von fremden Orthen her“ bezogenen Bieres auf dem Lande und die Strafandrohung dessen mit Edict vom 10. 7. 1722 ausgesprochenen Verbotes auf 10 T. pro Halbfaß verschärfend. Erlassen Wolfenbüttel 20. April 1723. O. O. + Dr. (1723). 31 x 37,8 cm. 1 Seite. Mit Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Stempel gedruckten herzogl. Unterschrift und der des E. D. V. (von?) Dehn.

Edikt über ausländisches Bier

Für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsgerechter  Einblattdruck

mit figürlichem Wasserzeichen. – Dreiseits breitrandig, der Oberrand bis auf etwa 2 cm an den Textrand heran berissen. Die namentlich rückseitigen verschiedenen leichten Stockflecken textseits kaum wahrnehmbar.

Zu August Wilhelm, 3. Sohn Herzog Anton Ulrich’s, regierend seit 1714, siehe ADB I, 664 f.

Angebots-Nr. 12.590 / EUR  202. (c. US$ 244.) + Versand


„ Danke für den wunderbaren (Ridinger-)Scan … der meine Argumentation zur Verwechslung in der Staffierung der Porzellane dokumentarisch bestens belegt. Darf ich um Ihre Zustimmung bitten, ihn in meiner Arbeit zeigen zu dürfen? “

(Herr J. R., 7. Juni 2004)