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Ob  zum  alten  oder  erhöhten  neuen  Preis ,

daß  nur  ja  „ jederzeit  ein  hinlänglicher  Vorrat

von  gutem  tüchtigem  Biere  vorhanden  sey ! “

Verordnung Carl’s I., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1713-1780) „Bey dem gegenwärtigen teuren Korn=Preise“ eine Bier-Preis-Erhöhung bis Michaelis 1761 zugestehend, da „Uns sowol einige Unserer Fürstl. Beamten, als auch die Brauere in den Städten … vorgestellet, daß sie (anders) … das Bierbrauen weiter fortzusetzen nicht vermögten“. Erlassen Braunschweig 3. November 1760. O. O. + Dr. (1760). 34,2 x 41,8 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale mit dem nunmehr wappenschildlos frei springenden Niedersachsen-Roß unter dem Herzogshut. Mit der nebst L(oco) S(igilli)-Stempel gedruckten herzogl. Unterschrift und der des A. A. v. Cramm.

Für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsschöner  Einblattdruck

von unbenutzter Frische auf unbescnittenem, 4-7 cm breitrandigem Bütten mit zwei figürl. Wasserzeichen.

Verordnung zu Biervorrat + Preiserhöhung

Im Gegensatz zu den aus gleichem Grunde unter dem 28. 5. 1740 , 14. 11. 1761 + 27. 2. 1766 bleibt den Brauern dieses Mal „zu thun unbenommen … das Bier (auch) zu dem bißhero gewöhnlichen Preis (zu) verkaufen“. Doch wehe jenen, bei denen „auf eine oder die andere Weise ein Mangel (an oder am Bier) befunden wird!“

Zu Carl, Neffe Kaiser Karls VI., Schwager Friedrich’s des Großen, Stifter des Collegium Carolinum, regierend seit 1735, siehe ADB XV, 266 ff.

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„ im Internet habe ich in Ihrem Katalog das vorgenannte Werkverzeichnis … gefunden …

Mit Interesse habe ich auch Ihren offenen Brief an die Herausgeber der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 24.7.2003 gelesen, zumal ich (bei früherer Gelegenheit) … mir … von der Frankfurter Allgemeine Zeitung den Vorwurf des ‚Kulturglobalisten‘ gefallen lassen mußte … “

(Herr A. G., 8. Dezember 2003)