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Wider  die  Bier-Gelage

bei  der  Zwangsvollstreckung

Verordnung Carl’s I., Herzog zu Braunschweig-Lüneburg (1713-1780) die Unsitte des Pfändungstrinkens auf Kosten der Gepfändeten untersagend. Erlassen Wolfenbüttel 31. October 1747. O. O. + Dr. (1747). 33,7 x 41 cm. 1 Seite. Mit großer Holzschnitt-Initiale. Mit der nebst dem L(oco) S(igilli)-Stempel gedruckten herzoglichen Unterschrift und der des A. A. von Cramm.

Thematisch  seltener ,

für  den  Maueranschlag  bestimmter  rahmungsschöner  Einblattdruck

von unbenutzter Frische bei nur ganz feinem Stockfleckenanflug im oben Feld. Dort in der Mitte auch zeitgenössische Reg.-Nr. in Bister. – Die große Initiale noch von der bis 1749 üblichen einfachen Verzierung. – Typograph. und großes figürl. Wasserzeichen. – Bis zu 5,5 cm unbeschnitten breitrandig.

Verordnung zu Biergelagen bei Zwangsvollstreckungen

Rügt die „bey vielen Gemeinden (eingerissene und geduldete) böse Gewohnheit … bey verrichteten Pfandungen so fort auf Kosten der Gepfändeten, eine Tonne oder halbes Faß Bier auch wohl ein mehreres (zu) vertrinken, und mit solcher Strafe Bauerköhren verlanget; und dann diese Gewohnheit so unbillig als den Gepfändeten schädlich ist … Befehlen demnach sämtlichen Unsern Ober= und Beamten auch Gerichts=Obrigkeiten … dergleichen … Mißbrauch nicht weiter zu gestatten …“.

Zu Carl, Neffe Kaiser Karls VI., Schwager Friedrichs des Großen, Stifter des Collegium Carolinum, regierend seit 1735, siehe ADB XV, 266 ff.

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