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Zirkulare wg. Schlossergewerbe (Graz 18. November 1819)

Zirkulare (Nr. 17961) des k.k. Kreisamtes Graz, Womit bekannt gemacht wird, daß das Schlossergewerbe von nun an unter die Commerzial-Gewerbsbefugniße zu zählen sey. Gegeben Graz 18. November 1819. O. O. + Dr., (1819). Kl.-2. 1 Bl. Mit gedr. Unterschrift des Franz Edler v. Werner und des Kreissekretärs.

Rahmenswürdiger  Einblattdruck . – Praxisbezogene  Verordnung, die 1785 „für sämmtliche Stahl- und Eisenarbeiter zur Hindanhaltung der nachtheiligen Beschränkung der Zünfte“ getroffene Unterscheidung zwischen Galanterie- und gemeinen Schlosser, wonach „die erstern den Feinzeug und Stahlschmieden, die gemeinen Schlosser hingegen den Eisen- Schloß- und Blechschmieden“ zugezählt wurden, aufhebend, da „mit mancherley Schwierigkeiten und Inkonvenienzen verbunden … und es überhaupt in den Grundsätzen der Commerzial-Gewerbsleitung liegt, alle unbestimmte, die Industrie hemenden Gränzlinien in allen Zweigen der Beschäftigung und des Erwerbes zu beseitigen – nachdem ein spezieller Fall hierzu Veranlassung bot – … und sonach jedem Gewerbsmann dieser Art ohne Ausnahme der Verfertigung sowohl gemeiner als künstlicher Schlosserwaaren zu gestatten“ ist. Auf die diesbezgl. Verordnung der Commerz-Hofkommission vom 20. 10. 1818 (Nr. 2838-1006) wird verwiesen, ebenso auf die Gubernial-Verordnung vom 3. d. Mts., Nr. 25053, nach der die durch Hofverordnung vom 2. 5. 1809 zu den Polizei-Gewerben zählenden gemeinen Schlosser „künftighin nach den für die Commerzial-Gewerbe aufgestellten Grundsätzen zu behandeln sind“.

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„ Wegen der Eile – das Werk soll Anfang nächster Woche verschenkt werden – würden wir Kurierdienst bevorzugen … Der guten Ordnung halber hier unsere Bestätigung, dass Ihr Paket … wohlbehalten bei uns eingetroffen ist … Wir würden die Verpackung ungern öffnen, weil das gute Stück gleich wieder auf Reisen gehen soll … “

(Herr F. R., 29. Aug./2. Sep. 2013)