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Eglon Hendrick van der Neer, Die Lautenspielerin

Neer, Eglon Hendrick van der (Amsterdam 1635/36 – Düsseldorf 1703). Die Lautenspielerin. Stahlstich von Albert Henry Payne (London 1812 – Leipzig 1902). Ca. 1850. Bezeichnet: E. v. d. Neer pinx. / A. H. Payne sc., ansonsten in engl.-dt.-tschechisch wie vor. 19 x 13,6 cm.

Gabriel Metsu, Cisterspielerin
Gabriel Metsu, Die Cisterspielerin
Das in der Dresdner Galerie befindlich gewesene, nach Ende des zweiten Weltkriegs wohl nach Rußland verbrachte Öl (Schavemaker 9) ist eine Teilkopie nach Gabriel Metsus Cisterspielerin – eine Vorform der Zither – in Wilhelmshöhe, aus dem allein Haltung und Blick der Dame verständlich werden.

Schüler seines Vaters Aert, seit 1695 von Düsseldorfs Jan Willem gefördert, ließ er sich 1697 gänzlich dort nieder und wurde ein Jahr später offizieller kurfürstlicher Hofmaler. „Die wirklichkeitsgetreue Wiedergabe seiner vornehm gekleideten eleganten Damen bei Toilette, Musik, Besuch haben ihn berühmt gemacht“ (Bernt). – Gleichmäßig schwach gebräunt.

„ (Eine) Reihe holländischer Gemälde (zeigt) die die Laute als ein moralisches Symbol … Wobei moralisches Symbol für WAS manchmal weiterer Entschlüsselung bedarf, da viele anscheinend in Bordellen spielen, wo die Laute für Sinnlichkeit und speziell weibliche Sinnlichkeit zu stehen scheint.

Gleichermaßen häufig indes steht die Laute für häusliche Harmonie oder, prosaischer, wohlgeordnete Szenen häuslicher Musik … “

(David van Edwards, Lute of the Month, März 2001).

Angebots-Nr. 11.861 / EUR  38. (c. US$ 46.) + Versand


“ I purchased this set (Leonardo’s Anatomical Studies) from you at the beginning of this year (recte already in 2011). The books are one of my prized possessions … and thank you again for being a part of this special section of my library … ”

(Mr. M. W., December 19, 2012)