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Joseph Sifrède Duplessis, Christoph Willibald Gluck

» Eins der schönsten und gelungensten Beispiele in der Gesch. der frz. Portr.-Malerei «

Duplessis, Joseph Sifrède (Carpentras 1725 – Versailles 1802). Gluck. Auf dem Spinett spielend. Stahlstich von Johann Philipp Walther (Mühlhausen, Oberpfalz, 1798 – Nürnberg 1868). 3. V. d. 19. Jhdts. Signiert, bezeichnet. 17,7 × 13,8 cm (7 × 5⅜ in).

Von Nagler als „einer der besten franz. Portraitmaler“ bewertet, zählt das Bild von Christoph Willibald Gluck wiederum zu Duplessis’ besten Bildnissen:

„ Neben Alexander Roslin ist D. der bedeutendste frz. Porträtist des ausgehenden Ancien Régime. Sein Œuvre … zeichnet sich jedoch durch eine merklich größere Exaktheit aus. Typ. für D.s Technik ist die außerordentl. modellgetreue Zchng, und als einer von ganz wenigen Porträtmalern bewältigt er den Umraum für den Kopf im Bild … Um den Blick des Betrachters auf das zumeist im Brustbild wiedergegebene Modell zu konzentrieren, beschränkt sich D. bei Accessoires auf ein Minimum … seine Kunst (ist) frei von Stereotypen in Ausdrucksweise und Komposition. In Abhängigkeit vom Modell gestaltet er jeweils ein völlig anderes Werk, ausgenommen das stets meisterhaft beherrschte Verhältnis zw. Figur und Format. V.a. vermeidet D. schmeichelhafte, geschönte Darstellungen. Er neigt bei den Figuren nicht zur Übertreibung und bewahrt ihren diskreten, beherrschten Gesichtsausdruck. Das gen. Portr. von Gluck gilt als eins der schönsten und gelungensten Beispiele in der Gesch. der frz. Portr.-Malerei “

(François Marandet, AKL XXXI [2002], S. 56).

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„ haben Sie vielen Dank für Ihre schnelle Antwort … Mit Ihrer Auskunft haben Sie uns bereits sehr geholfen und der Inhalt bezüglich einer eventuellen Neuauflage (ridinger schriften 25) klingt sehr gut … “

(L-Stiftung, 19. September 2018)